Münchner Biergartenratsch

  • LugPaj,

    vielen Dank für den Hinweis.

    Frage: Wenn vor allem die USA uns in den Zukunftstechnologien so weit voraus sind, wieso benötigt man dann zusätzlich die Sprengung der Gasleitungen und den massiven Druck deutsche Firmen in die USA zu holen, eigenartig.

  • China und auch die USA sind dabei uns bei vielen Zukunftstechnologien den Rang abzulaufen, Computerchips, Smartphones, Weltraumraketen, KI-Technologie, Solar & Batterietechnologie, und und und, was kommt denn noch davon aus Europa? Aktuell ist die Autoindustrie auf der Abschussliste, was Deutschland ziemlich hart treffen wird.

    Ich finde beschönigen muss man hier nichts, und die Gefahr ist sehr groß, dass wir auf dem absteigenden Ast sind. Aktuell sind wir es, die Frage ist, ob wir noch eine Wende schaffen oder nicht.

    Anders hätten man es nicht sagen können.

  • @ LugPaj: Beschönigen nicht, aber richtig einordnen schon.


    Was hat denn der heilige Ort der Zukunftstechnologien, also Silicon Valley, für die USA gebracht? Extreme Einkommensspreizung, soziale Isolierung und vor allem eine Gesellschaft, die sich nicht mehr auf die objektive Wahrheit einigen kann (bspw. "The Big Lie", d.h. Trumps Behauptung es habe im Jahr 2020 flächendeckende Wahlmanipulation gegeben). Soziale Medien und Online-Fehlinformationen haben eher Öl ins Feuer gegossen und die Gräben in den USA stark vertieft, so dass sich viele Landsleute komplett unversöhnlich gegenüber stehen.


    Und wer profitiert eigentlich vom Tech-Boom in den USA? Ich sehe vor allem eine sehr wohlhabende Harris-Wähler Minderheit an der West-Küste, die die Profiteure der Tech-Welle sind, aber sich in Trumps dystopischem Amerika zunehmend isoliert und unterdrückt fühlen werden. Eine Abwanderungswelle / Brain Drain von sogenannten Digital Nomads ist keinesfalls undenkbar. Viele der vermeidlichen "Innovators" wie der reichste Mann der Welt, Elon Musk, scheinen von Größenwahn, Rachegelüsten und Verschwörungstheorien besessen (d.h., Musk ist hier nur das prominenteste Beispiel). Tesla-Käufer hätten ihr Geld genauso gut direkt an Donald Trumps Wahlkampf-Kampagne spenden können. Die Tech-Abhängigkeit ist somit eher Fluch als Segen für die USA und der Preis den die USA gesellschaftlich gezahlt hat, ist aus meiner Sicht einfach zu hoch, besonders da AI jetzt nochmal als Brandbeschleuniger wirken wird (Einkommens-Ungleichheit, Vorteile vor allem für die oberen Einkommen, Nachteile für die Landbevölkerung).


    Die EU macht es richtig diese Technologien (AI, Assoziale Medien, etc.) zu regulieren und vor allem zu bändigen. eines der größten Versäumnisse der USA aus den letzten 30 Jahren.


    Um den Bogen zu Deutschland zu spannen. Es gab in den letzten 5 Jahren zwei große externe Schocks, eine weltweite Pandemie, wie sie alle 100 Jahre passiert und von China verschwiegen wurde, und der größte Flächenkrieg Kontinentaleuropas seit dem zweiten Weltkrieg, welche gerade der Export-abhängigen deutschen Wirtschaft stark zusetzt. Das darf man ebenso nicht unter den Teppich kehren. Davor stand die deutsche Wirtschaft blendend da (ein Jahr nach dem anderen mit ausgeglichenem Haushalt) und war keineswegs der "Sick Man of Europe" wie der Economist es gerne jetzt gönnerhaft tituliert. Ja, manche Probleme sind hausgemacht, aber ohne das Sabotage Tandem China / Russland sähe die Welt gerade für den Mittelstand ganz anders aus. Es macht mir keine Freude es zu sagen, aber wir befinden uns schon seit einigen Jahren in einem neuen Kalten Krieg (Technologie, Handel und besonders der russische Angriffskrieg auf die EU-nahe Ukraine) und die aktive Schädigung der westlichen Wirtschaften ist ganz sicher ein bewusstes Druckmittel, das Xi und Putin hier einsetzen. Es wird Zeit so schnell wie möglich Handelsbeziehungen zu Indien, Südostasien, Mexiko, den Golf-Staaten, etc. zu vertiefen, bevor der Westen völlig isoliert da steht.

  • Die unterschiedlich schnelle wirtschaftliche Entwicklung ist nicht abzustreiten. Schlüsseltechnologien wurden in Europa in den letzten 30 Jahren schlicht verschlafen. Die Tatsache, dass die USA ihren immensen Wohlstand extrem ungerecht verteilt, ändert an den Wettbewerbsproblemen Deutschlands und Eurpas nichts. Mehr noch, die USA bietet immerhin noch Chancen auf sozialen Aufstieg bis in die Oberschicht - allein Hunderttausende Angestellte der amerikanischen Techkonzerne sind Multimillionäre, in Deutschland ist dieser Maß an Wohlstand im Wesentlichen Erben vergönnt. Ein Vergleich der Reichenlisten von USA vs. Deutschland zeichnet ein zumindest für mich sehr befremdliches Bild einer Erbengesellschaft hierzulande, der das Word "Geldadel" sehr gerecht wird. Die neueingesetzte Flut von AmerikanerInnen bei Oktoberfest, Taylor Swift Konzerten und Ähnlichen Veranstaltungen in Europa ist ebenfalls ein früher Indikator des sich abzeichnenden Kaufkraftgefälles (ob Wohlstand stets gleich Kaufkraft ist darf sicher diskutiert werden).


    Baupolitik und Stadtgestaltung sind dabei ähnlich wie andere Wirtschaftsbereiche maßlos überreguliert und träge - viele Elemente die unserer Stadt heute extrem viel Lebensqualität geben - die U-Bahn, S-Bahn, der mittlere Ring, der nach Hallbergmoos verlegte Flughafen, wären heute rein regulatorisch und bürokratisch nicht mehr in einem akzeptablen Zeitrahmen und zu akzeptable Kosten umsetzbar (man schaue auf die 2. Stammstrecke). Getreu dem Motto "Zuviel Köche verderben den Brei" verhindert Bürokratie auf allen föderalen Ebenen bis hin zur EU schnelles, günstiges Bauen und Baurechtschaffung.


    Die EU kann sich einem globalen Wettbewerb nur durch eine sozialistische Abschottungspolitik entziehen - was in der Weltgeschichte stets mit desaströsen Konsequenzen für die Bevölkerung gescheitert ist. Wir können keine amerikanische AI regulieren, aber mit dem momentanen regulatorischen Rahmen können wir selbst auch keine entwickeln, so dass wir am Ende weder Produkt noch Einflussmöglichkeit haben. Das ist ähnlich bescheuert wie Industrie durch hohe Strompreise, Überregulierung und Planungsunsicherheit aus Europa rauszumobben, nur damit sie dann woanders mit Kohle befeuert werden.

  • Mehr noch, die USA bietet immerhin noch Chancen auf sozialen Aufstieg bis in die Oberschicht - allein Hunderttausende Angestellte der amerikanischen Techkonzerne sind Multimillionäre, in Deutschland ist dieser Maß an Wohlstand im Wesentlichen Erben vergönnt.

    Au contraire, die USA entwickelt sich eher in Richtung einer puren Klassengesellschaft, die die Großbritanniens nochmal übertrifft. Sozialer Aufstieg ist vor allen denen vergönnt, die ihre Kinder in extrem teure Kitas, Kindergärten, Elementary Schools, High Schools, Prep Schools und Unis schicken können (und dann weitere Unsummen für Privates Tutoring ausgibt, so dass die standardisierten Tests bestanden werden können), alle anderen gucken in die Röhre. Einen zweiten Bildungsweg gibt es so gut wie nicht. Da gefällt mir das Modell der sozialen Marktwirtschaft der EU (oder Japan oder Kanada) als Gegenentwurf um Längen besser.


    Silicon Valley entwickelt sich hierbei in ein Frankenstein Monster für die USA, in dem sich "Creative Destruction" mittlerweile in pures Oligarchentum verwandelt, das nun aktiv die Demokratie der USA auszuhöhlen droht. Das schaurigste Beispiel, Elon Musk, wird seine Stelle im Weißen Haus vor allem dazu nutzen seinen eigenen Firmen lukrative Aufträge zuzuschanzen, seine Konkurrenz zu schwächen und vor allem seine Plattform nutzen um in 4 Jahren dann selbst Präsident zu werden (mit hoher Aussicht auf Wahl-Triumph). Ein Jeff Bezos von Amazon untersagte der in seinem Besitz befindlichen und liberalen Zeitung "Washington Post", eine Bastion der journalistischen Integrität, 10 Tage vor der Wahl eine Wahlempfehlung für Kamala Harris. Die Wahlempfehlung hätte nichts an Trumps Sieg geändert, aber Bezos hatte wohl Angst, dass seine wirtschaftlichen Interessen in Gefahr geraten könnten. Zwei perfekte Beispiele für eine Tech-Branche in den USA, die immer mehr gottähnliche Gestalten hervor bringt und zu demokratischen Prinzipien ein höchst ambivalentes Verhältnis pflegt.


    Zum Thema Schlüssel-Technologien hierzulande möchte ich daran erinnern, dass es zwei kleine Pharma Firmen waren, BioNTech (Mainz) und Moderna (Boston), die es mit der innovativen mRNA-Technologie geschafft haben vor drei Jahren den Weg aus der Corona-Krise herauszuführen. Ein Resultat aus Spitzenforschung, Kapitalförderung und Bildungs- bzw. Wissenschaftsstandort. Diese Technologie kann nun bahnbrechend für die Krebsforschung werden. Chinesische Firmen schauten bei dieser Entwicklung zu und der "dekadente" Westen zeigte, dass er doch noch zu immensen Leistungen in Krisensituationen im Stande ist.


    Was mir Hoffnung gibt für Deutschland und die EU. Not macht erfinderisch, sowie gerade zur Coronakrise unter Beweis gestellt. Nun wird zurecht wieder an längst überholten Paradigmen gezweifelt. Man dachte zu lange, dass günstige Energie aus Russland und starke Nachfrage aus China unsere Exporte von alleine sprudeln lassen werden. Diese Zeiten sind nun endgültig vorbei und man muss sich wieder anstrengen, fokussieren und neue Wege in der Politik gehen, wie es bspw. der Draghi-Bericht zur EU Wettbewerbsfähigkeit empfiehlt. Das tut der Wirtschaft und unserer oft viel zu behäbigen Gesellschaft eher gut. Auf ein deutsches Silicon Valley mit populistischen Halbgöttern, die Despoten unterstützen oder billigend in Kauf nehmen, kann ich aber hierbei sehr gerne verzichten.

  • Zwar schon über ein Jahr her, aber hier noch nicht geteilt. Das Fabrikgebäude wurde unter Denkmalschutz gestellt, womit das geplante Hochhaus nicht mehr zu realisieren ist.

    https://www.sueddeutsche.de/mu…ux.LwQFKUmGDcYNLtofNX8q8h

    Ein Bau des Hochhauses südlich der Fabrik wurde im November erwogen, ohne Zustimmung zu finden:

    https://risi.muenchen.de/risi/sitzungsvorlage/detail/8682539

    Der Denkmalschutz mal wieder :cursing: :thumbdown: :evil: <X

  • Nach erneut spürbarem Preisschub bei den Lebensmitteln (Supermärkte) wird es auch auf kommunaler Ebene eine neue Teuerungsrunde geben:

    a) ggf. ist die Deckelung über die SOBON-Regelung vor dem Aus

    https://www.sueddeutsche.de/mu…e-li.3331950?reduced=true

    b) Essen im Kindergarten wird bis zu doppelt so teuer

    https://www.sueddeutsche.de/mu…anstieg-folgen-li.3329085


    Hab ja mittlerweile ganz unabhängig von der persönlichen Situation immer mehr Bedenken, wie viel Deutschland noch wegstecken kann. Viel mehr Luft ist glaub ich nicht mehr drin, wenn man bald an absolute Mehrheiten der AfD ect. denkt. Den Bürgern steigt das Wasser einfach über den Hals!

  • Wie viel Deutschland "wegstecken" kann erscheint mir die falsche Frage. Argentinien hat einen 100 Jahre andauernden wirtschaftlichen Abstieg hinter sich, war mal eines der reichsten Länder der Welt. Haben Militärdiktaturen oder sozialistische Auswüchse geholfen - nein. Trotzdem existiert Argentinien natürlich heute immer noch.


    Auch München wird meiner Erwartung nach bald noch sehr viel mehr wegstecken müssen, wenn die Gewinne und damit die Gewerbesteuern bei BMW purzeln. Da reden wir von der Schließung von Kultureinrichtungen, Schwimmbädern, Einstellung sozialer Anlaufstellen und allem weiteren, was rein rechtlich optional aus Sicht der Stadt ist. Im schlimmsten Fall drohen Klinikschließungen oder Privatisierungen bei der München Klinik oder die erzwungene Veräußerung (sozialer) Wohnungsbestände.


    Die reine Erkenntnis, dass wir wachsenden Problemen und deren Konsequenzen entgegen gehen hilft jedoch kaum weiter.

    Ich gebe zu bedenken, dass die Erfassung gesellschaftlicher/sozialer/wirtschaftlicher Missstände sowie Vorschläge zur Bekämpfung dieser Missstände recht entkoppelt sind - sowohl Linke als auch AFD stemmen sich in München gegen nahezu jedes Neubauvorhaben, sind dort also in gewisser Weise auf einer Linie (m.E. einer sehr falschen).


    Was es in meinen Augen braucht ist eine sehr viel hitzigere und offenere Diskussion über Ziele und Tabus in der politischen Mitte. Beispielsweise eröffnet der "Bauturbo" der Stadt die Möglichkeit, sehr viel schneller und auch ohne Bebauungsplan Wohnungsbau zu genehmigen - dies erfordert aber auch die Bereitschaft, Bürgerbeteiligung und Umweltverträglichkeitsprüfungen auf ein Minimum zu reduzieren. Dies wiederum erfordert Konfliktbereitschaft - nicht nur nach außen gegen politische Widersacher, sondern eben auch die Bereitschaft etablierter Parteien, einen inneren Konflikt anzuerkennen, in dem man nicht allen selbst gesteckten Zielen und Ansprüchen gerecht werden kann und diesen auch seinen eigenen Wählern zu vermitteln. Die Notwendigkeit zu solch einer Konfliktbereitschaft ergibt sich aus den äußeren Umständen (wozu auf kommunalpolitischer Ebene auch die Bundespolitik gehört). Diese zu verkennen mündet in politische Ohnmacht und Stillstand und überlässt die Bühne dann tatsächlich den extremen politischen Rändern.

  • Ich antworte in diesem Strang, da es wir uns nun vom Einzelprojekt McGraw inhaltlich entfernen:

    Ich denke eher dass der Grund darin liegt, dass der Denkmalschutz mit Leuten besetzt ist, die politisch eher bei Herrn Brannekämper liegen, heißt lieber verhindern und bewahren (das läge zumindest noch in der Natur des Denkmalschutzes) und daher ihre Macht ausnutzen um ihre eigene Agenda durchzusetzen.


    Augenmaß, Kompromissbereitschaft und Weitblick werden da dann eher hintan gestellt...



    Es ist soweit ich weiß ein weithin beobachtbares Muster, daß Behörden, sobald sie ihren Zweck erfüllt haben, sich AUfgaben suchen, um ihre Existenz zu rechtfertigen. Schließlich geht es um einen Lebensinhalt, ein sicheres Einkommen usw. Vielleicht deuten die Parkinsonschen Gesetze in diese Richtung.

  • Da ich außer der Meldung in der OVB (Oberbayerisches Volksblatt) und der Schlagzeile am stummen Verkäufer des Münchener Merkur nichts dazu gefunden habe platziere ich das mal hier im Biergarten:


    Autofreie Hackerbrücke?


    Ich finde die Idee diskutable. Der Autoverkehr ist dort auch nicht so dicht und ausschlaggebend. Vielleicht kann man dabei auch die gräßliche Grasserstraße aufhüppschen.

  • Auf der Straße is kein Baum zu sehen, es fehlt Pragmatismus im Baureferat - aber die Öffentlichen interessen sind wahrscheinlich daran beteiligt hier ein überdimensionierter "Straßenkonzept" zu definieren. /s

  • Sehe ich anders, m.E. fehlt es an Selbstreflexion in vielen der BAs.


    Die Stadt hat extreme Finanznöte, es gibt momentan schlicht keinen Spielraum für Experimente deren Mehrwert rein kosmetischer Natur ist. Natürlich wären Ranken/Laubengänge schön, bringen aber eben auch einiges an Aufwand mit sich, und der Nutzen (auf dem Gehweg ist es zu manchen Zeiten vielleicht 3 Grad kühler) ist eben nice-to-have, aber mehr auch nicht. Bauweise, Zuständigkeiten, Verkehrssicherheit, Zugänglichkeiten usw. müssten allesamt geklärt werden, dagegen ist der Baumpflanzungsprozess schlicht sehr viel ausgereifter und damit unaufwändiger.


    Gerade von "sozialen" Parteien erwarte ich mir, dass sie den Ernst der Lage akzeptieren und eigene Wunschprojekte (denn schön wäre das ja sicherlich) entsprechend priorisieren. Manche BAs sind aber leider mehr populistische Sprachrohre aus der Fraktion "Wünsch dir Was".

  • Was ist unter "einseitig montierte Rankgerüste" zu verstehen?

    Ich stelle mir jetzt dabei eine Art Zaun vor, der begrünt wird, vielleicht mit einer Art Kuppel am oberen Ende, die sich über den Gehweg spannt, quasi wie ein umgedrehtes J, an dem dann die Kletterpflanzen hochwachsen sollen? Sollte die Art der Bepflanzung, Farbgebung und Form dieses Rankgerüsts ästhetisch umgesetzt werden, kann das durchaus einen optischen Mehrwert bieten.

    Allerdings: da man Erdgeschossfenster verständlicherweise nicht verschatten möchte, wird es eh schwierig in der Gegend irgendwo einen geeigneten Ort zu finden. Vielleicht wären Tramhaltestellen (Inseln) besser geeignet. So könnte man einmal den Wartebereich optisch und auch tatsächlich vom Verkehr trennen und eventuell das Rankgerüst sogar so verbauen, dass Wartende bei möglichen Verkehrsunfällen besser geschützt sind.

    Und so sehr ich auch für Begrünung und mögliche Pergolen bin, finde ich gerät die Argumentation mit dem Schreckgespenst der nicht auszuhaltenden Hitze langsam etwas aus den Fugen. 80% der Länder weltweit sind wärmer als Deutschland und selbst innerhalb Deutschlands ist München noch eher eine der kühleren Städte. Ein paar wenige Tage im Jahr an denen es tatsächlich mal heiß werden kann, rechtfertigen diese Gewichtung nicht. Kälte, Feuchtigkeit und Dunkelheit sind in unseren Breitengraden bei weitem die größeren Treiber von Unwohlsein im Alltag als zu viel Sonnenschein.