Beiträge von Isek

    Zum Grundwasser: Vermutlich liegt es in Teilbereichen nur 2-3 m unter GOK. Je nach Überdeckung des Tunnels muss dann gegen Aufschwimmen eine dauerhaft wirkende Rückverankerung geplant werden. Das ist nicht unkritisch. Einfacher ist es, den Tunnel entsprechend zu Ballastieren (z.B. Aubinger Tunnel A99). Der zusätzlich zum Erddruck wirkende Wasserdruck auf die Tunnelwände ist unkritisch.

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    Hoffentlich werden die Konzepte zu diesem Verkehrsträger damit zu den Akten gelegt. Eine Seilbahn KANN im urbanen Gebiet Vorteile haben. Bewegtes Terrain und extrem dichte Besiedlung können entscheidend sein. Beides ist zwischen Dachau und München nicht vorhanden. Daher bitte eine entsprechende Straßenbahnlinie planen und bei erforderlicher höherer Leistung die U2 oder U1 entsprechend verlängern. Die U-Bahn ist stets DEUTLICH leistungsfähiger als eine Seilbahn.

    Ein Aspekt wurde überlesen. Zunächst gehe ich davon aus, dass Wohneigentum nicht enteignet wird. Damit bleiben die Betroffenen ohnehin in der Menge privilegierte Menschen in München. Mit Landwirtschaft innerhalb der engen 315 Quadratkilometer den Lebensunterhalt zu verdienen ist perspektivisch eine Illusion. Das meine ich jetzt nicht auf die SEM bezogen sondern auf die kommenden 100 Jahre. Daher eben die Idee der Umschulung, was jetzt zumindest ich machen würde. Natürlich gäbe es auch die Idee von Tauschgrundstücken etwas weiter weg. Eine ganz einfache Lösung als der Verkauf der Grundstücke für 4.000 Euro pro Quadratmeter gibt es vermutlich nicht. Und selbst dann gibt es Bauern die nicht verkaufen würden.

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    Wo stehen Enteignungen von Wohneigentum an? Und ja, ich würde meinen 20.000 qm Acker für 10 €/qm verkaufen. Hätte damit 200.000 Euro für die ich sonst 20 Jahre Arbeiten müsste. In der Folgezeit von 5 Jahren mache ich erstmal eine Weltumsegelung und lerne dann irgendeine Programmiersprache oder SPS-Programmierung und verdiene mit deutlich weniger Aufwand, als beim Gemüseanbau notwendig ist, meinen Lebensunterhalt.

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    Mei bitte, die Kiste ist so hässlich. Hab mich glaube ich in der Diskussion kaum beteiligt. Aber gegenüber den ikonischen Bauten von Konzerthäusen rund um die Welt ist das geplante "Teil" höchstens ein hässliches Entlein. Bitte die Millionen in etwas anderes reinstecken und wenn es z.B. die Einrichtung dezentraler Plätze / Häuser für Kleinkunst, Musikschaffende einfach Freiräume innerhalb der nahezu komplett durchgeplanten Stadt ist. Also nicht diese temprären Zwischennutzungen sondern echte dauerhafte Kreativplätze.

    Am Sonntag mit einem Gymnasiallehrer (A 13 !) gesprochen. Er gibt offen zu, dass er seit Lockdown gerade mal 6 Halbtage etwas für die Arbeit gemacht dafür aber viel Zeit für Sport und Familie hat. Geht dann im September und Oktober in Elternzeit. Genial!

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    Für mich auch eine Illusion! Natürlich gibt es auch bei uns im Büro Leute, die ernsthaft und effektiv Home-Office betreiben. Würde aber mal behaupten, dass das nur jeder 10. Mitarbeiter kann. Die große Mitte kommt nicht auf die erforderliche Leistung. Ich behaupte sogar, dass jeder 5. Mitarbeiter, die Regelungen missachtet bzw. aushöhlt (sog. Corona-Urlaub). Im Ergebnis halte ich Home-Office für eine kleine Gruppe für eine interssante Option. Für die größe Masse der Beschäftigten taugt das Modell nicht! Auswirkungen langfristig auf den Büroimmobilienmarkt sehe ich somit nicht.

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    Ja mei, wenn man nichts macht bzw. nur ewig über das, was eigentlich zu machen rumdiskutiert, und dann auch Zeiträume für Planung und Bau gebraucht werden, die weltweit einzigartig sind, dann braucht man sich nicht wundern. Persönlich bin ich seit dem Wegzug aus dem Westend deutlich aktiver mit dem Auto geworden. Es ist für viele Relationen innerhalb der Stadt das beste Verkehrsmittel - überhaupt kein Vergleich zu den öffentlichen Verkehrsmitteln. Das Fahrrad wird folglich nur unter dem Aspekt der eigenen Fitness genutzt. Traurig aber schlichtweg die Realität.

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    Ein Bauwerk der Kategorie "schön aber definitiv nicht maßgebend erforderlich"! Die 50 Millionen könnten nun an anderer Stelle so gut gebraucht werden. Jetzt muss der Rotstift bei ganz anderen deutlich bedeutenderen Projekten angesetzt werden. Schade, dass man teilweise so unbekümmert mit Steuergeld umgeht. Anders gesagt: Erst die Pflicht dann die Kür.

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    Bei den Grünen heißt es "S-Bahn-Ring, bestehend aus dem Nord- und Südring". Bei der SPD "Ring um München". Ist natürlich illusorisch und aus meiner Sicht auch nicht notwendig. So weit draußen passiert in München wenig.

    Los Angeles wächst nicht mehr so schnell. San Francisco ebenfalls. In Kalifornien greift mittlerweile politische Maßnahmen oder so wie San Francisco es ist einfach unglaublich teuer. Die Mittelschicht wandert oft nach Arizona, New Mexico oder sogar Texas ab.


    Wien schätze ich auf ca. 1,5 % Wachstum in der Kernstadt und vielleicht 1 % in der Metropolregion. Wachstum der Kernstadt ist für Europa erheblich. Sonst im globalen Vergleich eher mittelmaß.


    New York? Schwierig. Die Ausgangszahlen sind mit 8 Millionen in der Stadt oder 22 Millionen in der Metropolregion schon relativ hoch, um ein prozentual bezogen signifikantes Wachstum zu ermöglichen - auch für die insgesamt deutlich stark wachsende USA. Darüber hinaus ist die Infrastruktur in NYC relativ marode. Es gibt deutlich krassere




    Ja, citypopulation.de ist eine interessante Datenbank. Wobei auch dort die Agglomeration je nach Land unterschiedlich definiert ist. Garching wäre z.B. nicht (!) Teil der Agglomeration München. In Frankreich hingegen erscheinen mir die Gebiete der Agglomeration deutlich "gerundeter".

    Jede Stadt (Stadtregion) hat Zyklen des Wachstums. Manchmal liegt die Dominaz im Wachstum nahe am Kern (war bis 1972 in München so und ab 2005 bis ca. 2020) und manchmal geht es aus bekannten Gründen eher in die Peripherie.


    Was mich in der geschaffenen Meinung extrem stört, ist die Verzerrung jeden Maßstabes, wenn es um das angeblich so starke Wachstum Münchens geht. Es ist kein starkes Wachstum - nichtmal auf die Kernstadt bezogen. Auf die Agglomeration oder sogar Metropolregion bezogen ist das Wachstum noch geringer. München egal in welcher Abgrenzung wächst im Vergleich mit anderen Städten ähnlicher Länder (z.B. Europa) moderat. Im globalen Vergleich ist das Wachstum gering.

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    Kritik teile ich nur sehr eingeschränkt. Tatsächlich geht es bei der Abgrenzung der Agglomeration (auch: Urban Area im weiteren Sinn auch Ballungsraum) um eine mehr oder weniger strikte Abstandsregel (z.B. Bebauungslücke unter 500 m). Die Metropolregion wird dagegen auf Basis einer funktionalen Einheit definiert. Im ersten Fall mag es auf Unterschiede in der Auswertung zwischen europäischer und angelsächsischer Stadt hinauslaufen (typischer Siedlungsbrei vs. Grüngürtel und kompakte Orte). Aber selbst in diesem Fall bekommt man eine Idee, wie abgeschlagen München im europäischen Vergleich steht und auch im Vergleich mit den USA, Kanada oder Australien. Bei der Definition der Metropolregion ist dieser Unterschied dann gar nicht gültig. Da wird Nashville nicht anders als München behandelt.

    https://www.skyscrapercity.com…B1.1199421/post-168098545

    Ziel gut erreicht: Wachstum nur noch sehr gering.


    Was geht in Dublin und Stockholm ab??? Heftig! Selbst Prag finde ich interessant. Dazu noch das gigantische Wachstum der großen Zwei in Spanien. USA, Kanada und Australien natürlich nochmal ganz andere Liga! Dort wachsen drittklassige Städte stärker als das ökonomische Powerhaus München innerhalb der 5. größten Volkswirtschaft der Welt. Wirklich absurde kaum vorstellbare Zahlen. Wien fehlt mir. Dort sollte das Wachstum etwas über dem von München liegen. Vielleicht um die 30.000?


    Mod: Link ge-url-t da keine Primärquelle. Bitte Forumsregeln zum direkten Einbinden von Zitaten beachten. Danke.