Dass zahlreiche Abweichungen von bestehenden Vorschriften ermöglicht werden, klingt erstmal sehr positiv und ich hoffe auch, dass sich der erwünschte Effekt möglichst schnell einstellt!
Aber verstehe ich das richtig, dass es viel darum geht, bürokratische Arbeit auf die Gemeinden zu verlegen? Ensteht hier nicht direkt ein neues Nadelöhr?
Wenn jede Abweichung als Einzelfall bewertet wird und die Gemeinde bei jedem Projekt prüfen muss, ob öffentliche Belange gewahrt sind, ob Nachbarn ausreichend berücksichtigt wurden und ob Fachstellen wie Bauamt, Immissionsschutz, Naturschutz, Planungsreferat oder Lärmschutz eingebunden werden müssen etc. etc., klingt das für mich erstmal nach mehr Aufwand als bei einer Genehmigung nach vorgegebenen Regeln wie bisher.
Die These dass es jetzt schneller geht, wenn ich Arbeit von der LBK auf die Stadtverwaltung verlege, halte ich zumindest für optimistisch ![]()