Die Eggartensiedlung soll das größte genossenschaftliche Wohnbauprojekt in München seit dem Zweiten Weltkrieg werden – und zwar in einer neuartigen Kooperation mit einem privaten Investor: Der Planungsausschuss des Stadtrats hat am Mittwoch mit breiter Mehrheit grünes Licht für den Bau des Quartiers im Eggarten mit 1900 Wohnungen gegeben, davon 900 genossenschaftliche mit dauerhaft bezahlbaren Mieten (Wohnraum für 4500 Menschen). Nach dem Billigungsbeschluss muss der Stadtrat noch einen Satzungsbeschluss fassen, erst danach tritt das nötige Baurecht in Kraft. Dieser Schritt ist für 2027 geplant. 2029 oder 2030, so der Plan, könnten dann die ersten Wohnungen bezogen werden. Fertig werden könnte das Eggarten-Quartier dann 2033.
Geplant ist eine vorwiegend fünf- bis siebengeschossige Blockrandbebauung mit geschützten, grünen Wohnhöfen. Die Gebäude variieren in ihrer Höhe. Ein 15-geschossiges und zwei 13-geschossige Hochhäuser markieren stadträumlich wichtige Orte im Quartier. Zwei der Hochhäuser befinden sich am zentralen „Eggartenplatz“, einer Grünfläche mit Spielangeboten.
Neben Wohnungen soll eine vierzügige Grundschule mit großem Rasenspielfeld, fünf Kindertagesstätten, drei Quartiersgaragen (das Quartier soll im Inneren frei bleiben von privatem Autoverkehr und ohne Tiefgaragen auskommen, geparkt wird in drei oberirdischen Quartiersgaragen), Dienstleistungs- und Nahversorgungseinrichtungen, sowie öffentliche und private Grünflächen entstehen.
https://ru.muenchen.de/2026/71/Eggart…ohnungen-123833
https://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenc…eten-li.3467305