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Es ist mir ein Rätsel, wie man die Eiermann Gebäude UNABHÄNGIG von der zentralen Ruine der KWGK betrachten kann. Das würde ja bedeuten, dass man quasi autistisch, je nach Vorlieben durch einen Stadtraum geht und ausschließlich einen bestimmten Bautypus einzeln betrachtet. Ohne Blick für die Gesamtausstrahlung eines Platzes oder Raumes.
Auch ich sehe in dem gesamten Werk von Eiermann einzelne Bauten, die hohe Eigenständigkeit aufweisen und eine ästhetische Kraft besitzen, die mir gefallen. Wir reden hier aber über komplexe Wechselwirkungen von einem großen Platz mit mehreren Gebäuden.
Der zentrale Bau am BP ist doch augenscheinlich und in puncto Symbolkraft die Ruine. Danach kommt die Frage ob die umliegenden Bauten die Ruine in der Wirkung unterstreichen oder eben nicht. Die Eiermannbauten sind als historische Geste zu verstehen, die Kriegsschäden optisch und zum Teil symbolisch abzuschwächen. Die Kirche und die Stadt wollten damals ein Signal setzen das sagte: Wir sind noch hier.
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