City [Bauprojekte & Stadtteilplanung]

  • Soweit ich das erkennen kann, nehmen die Architekten durchaus die horizontalen Linien von St. Johannis (Sockelgesims, Traufkante, Turmgesims) auf, und auch in der sandsteinfarbenen Farbgebung der - wie auch immer ausgeführten - Obergeschosse ist eine gewisse "Nähe" zum Sakralbau erkennbar.


    Ich bin mir nicht sicher, ob eine historisierende Fassade à la Baedeckerhaus hier angebracht wäre, zumal ja in heutigen Zeiten gewisse bauliche Anforderungen (Tageslicht, große Fensterflächen, etc.) bei Ladenlokalen und Büros erwartet werden und die Vermietungschancen erhöhen.


    Wir haben leider keinen intakten Altstadtkern, wenn das so wäre, würde die Architektur u.U. etwas anders aussehen. (Erfurt ist da z.B. nach der Wende mit gutem und gelungenem Beispiel voran gegangen: Zweckarchitektur, die sich unauffällig in das historische Bild einfügt und so ausschaut, als seinen diese Gebäude schon immer dort gewesen.) Im konkreten städtebaulichen Kontext stört mich eher der ehem. C&A-Bau, dessen Abriss eine ganz andere, großzügigere Wahrnehmung des schönen Ensembles der Münsterkirche mit der Synagoge und Friedenskirche im Hintergrund ermöglichen würde. Das wäre in meinen Augen ein großer Wurf!

  • Wenn man den Entwurf so sieht, fühlt man sich ein bisschen an die Diozösanbibliothek in Münster erinnert.. Dort wurde ein "Sandsteinklotz" neben eine alte Kirche und in die Nähe des Doms gesetzt und die ganze Stadt war empört.. Kaum gebaut, fügt sich das Gebäude aber sehr gut in die Umgebung ein.
    Wenn man die Bauten vergleicht (z.B. bei Wikipedia) sieht das für mich wie eine Kopie plus Ladenzeile aus.. Das soll aber keine Kritik sein - mir gefällt der Bau sehr gut! :)

  • Da muss ich Schriftsetzer Recht geben. Das neue Haus ist ja kein reiner Glaskasten und mit Natursteinelementen versehen. Störend wirkt hier wirklich das gegenüberliegende C&A-Haus, welches ich auch lieber abgerissen sähe. Wie ist hier eigentlich der Stand der Dinge? Kommt Primark nun oder nicht? Auf der Homepage war nichts von einer Filiale in Essen zu lesen. Es wäre meines Erachtens fatal für diesen Abschnitt der Kettwiger Straße, wenn das Haus noch länger leer stünde, denn es ist doch ziemlich ruhig auf diesem Teil der Straße geworden. Um so mehr freue ich mich auf den Neubau mit Deichmann, der wieder etwas Schwung in die Ecke bringen dürfte.

  • Das Haus am Dom ist im Rohbau fast fertig, derzeit ist man an der vorletzten Etage und vermutlich im April dürfte dann schon der Endausbau beginnen.


    Bin mal gespannt was dann aus den heutigen Deichmannstandort an der Kettwiger Straße wird.

  • Umbau

    Ich dachte ich träum. Als ich heute auf den Nachhauseweg über die Kettwiger lief, sah ich, das in der leerstehenden Immobilie (ehemalige Nordsee) kräftig gewerkelt wird :lach:


    Endlich kommt da auch mal Schwung in die Kiste. Doch wer der neue Mieter ist, ist mir unbekannt.

  • C&A Haus

    Seit kurzen begannen im ehemaligen C&A Haus die Umbauarbeiten :lach::lach::lach:. Leider sind alle Fenster zugeklebt, sadas man keinen Blick ins Innere erhaschen kann :)

  • Haus am Dom (12.04.2011)

    Ein kleines Update zum neuen Haus am Dom. Die endgültige Gebäudehöhe dürfte mittlerweile erreicht worden sein.






    Quelle: Eigene Bilder

  • GeKu

    Wie ihr wisst, wird ein Gebäude an der Viehofer Straße zu einem GenerationKult-Haus umgebaut. Im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung haben fast 50 Kreative aus dem Unperfekthaus, Nachbarn und interessierte Fremde knapp 100 Vorschläge eingereicht, wie die Fassade des GeKu-Hauses gestaltet werden könnte.


    Und IHR dürft mit entscheiden, welche Fassade umgesetzt wird. Im unteren Link könnt ihr eurem Favoriten eure Stimme geben! :daumen:


    http://www.unperfekthaus.de/geku-fassade/

  • Es wird umgebaut

    Heute auf dem Nachhauseweg gesehen. Neben Deiters auf der Kettwiger wird die leerstehende Geschäftsfläche umgebaut. Man darf gespannt seit was dort eröffnet. Aber bitte kein Outlet so wie gegenüber.

  • Stefanel

    Neben Deiter auf der Kettwiger eröffnet in Kürze der Damenmodespezialist Stefanel. Es gibt bereits einen Stefanel-Shop auf der Kettwiger Straße. Ich denke es liegt nahe, das dieser umzieht. Kein Wunder, denn das Haus in dem Stefanel den Shop momentan hat, ist ja schon seit Monaten bzw. Jahren eingerüstet. Wo sich auch meine Frage aufdrängt, was mit dem Haus passiert.

  • Gewerkschaftshaus

    Die Entkernungsarbeiten in der Teichstraße haben im Januar begonnen. Das über 50 Jahre alte, ehemalige Lagergebäude wird für die Gewerkschaften des DGB zu einem modernen Ansprüchen genügenden Bürogebäude umgebaut werden. Im Januar 2012 sollen die Umbauarbeiten abgeschlossen sein.



    Bild: Enning Architekten

  • Handschriftenraum der Domschatzkammer wiedereröffnet

    PM: "Am Mittwoch, dem 22. Juni, wurde der neu gestaltete Handschriftenraum des Essener Domschatzes wieder eröffnet und steht den Besuchern ab Freitag, dem 24. Juni, wieder offen. Damit ist die Erweiterung und Umgestaltung der Domschatzkammer abgeschlossen. Der Handschriftenraum konnte mit Hilfe von Dombaumeister Ralf Meyers und der Gestalterin Ingrid Bussenius und der Unterstützung der Kulturstiftung Essen eingerichtet werden. Während der mehrmonatigen Schließung des Handschriftenraums im historischen Teil der Essener Domschatzkammer aus dem 12. Jahrhundert ist der Raum völlig neu eingerichtet worden. Dieser Raum war im Finanzbudget der Neueinrichtung im Jahr 2009 ausgeklammert worden. Zwei Jahre später zeigt er sich in einer modernen, musealen Ausstattung.
    Fünf neue Vitrinen, die die Kulturstiftung Essen auf Vermittlung des Münsterbauvereins der Schatzkammer schenkte, präsentieren nun die kostbaren Handschriften auf roter Seide. Eine spezielle Ausleuchtung sorgt sowohl für den Schutz der Objekte als auch für genügend Licht für den Besucher. Mit Hilfe eines Touchscreens, eines Berührungsbildschirms, können sich die Gäste über die Erstellung mittelalterlicher Handschriften, über Farbe, Tinten und Buchmalerei informieren und detaillierte Informationen zum Skriptorium des Essener Frauenstiftes und seiner Handschrften abrufen. Auch dieser PC konnte mit Mitteln der Kulturstiftung angeschafft werden.


    In den Vitrinen werden zunächst u.a. das karolingische Evangeliar - die älteste Handschrift der Domschatzkammer- , das sog. kleine karolingische Evenageliar, das Kettenbuch und das Nekrolog, ein Totenbuch zum Gebetsgedächtnis, gezeigt. In einer besonderen Vitrine werden Briefes des seligen Nikolaus Groß ausgestellt.
    Die Essener Domschatzkammer wurde in den Jahren 2007 bis 2009 umfassend erweitert und umgestaltet. Finanziert wurde die Umgestaltung durch den Münsterbauverein Essen e.V. Seit der Wiedereröffnung am 15. Mai 2009 haben rund 60.000 Gäste aus dem In- und Ausland den Domschatz besucht. Rund 1.800 Besuchergruppen wurden seither durch den Dom und die Schatzkammer geführt. Mit der Eröffnung des neuen Handschriftenraumes und einer neuen Vitrine für die kostbaren Essener Broschen ist die Neugestaltung vollendet."


    Quelle: =774&tx_ttnews[backPid]=10&cHash=041ec873ce"]Neue Einblicke in alte Schriften

  • Haus am Dom

    Die Fassade ist inzwischen fast fertig gestellt.


    Man erkennt nun auch gut, wie der Rücksprung der Fassade in der unteren Gebäudehälfte den Blick auf die Kirche St. Johann Baptist frei gibt:




    Bilder von mir

  • Danke für die Bilder Kieselgur!
    Ich finde den Neubau um einiges besser als das Gebäude davor. Der Neubau wirkt viel moderner und passt sich trotzdem an die bestehenden Gebäude an.



    Im August eröffnet BOBOQ am Limbecker Platz. Diesen Laden hätte ich mir eher auf der Kettwiger gewünscht, da BOBOQ eine große Anziehungskraft besitzt.


    BOBOQ Düsseldorf
    http://www.erdbeerkirsch.de/Blog/?p=526

  • nochmals vielen Danke für die Bilder Kieselgur!


    Wie ich finde ein sehr sehr schönes Gebäude für die Essener Innenstadt, das gesamte Areal ist somit recht stimmig und das Gebäude bildet eine saubere städtebauliche Kante. Bitte mehr davon in Essen :daumen:


    Mit BOBQQ ist es leider wie mit vielen anderen Läden in Essen, der Limbecker Platz hat von seiner Strahlkraft leider noch nichts eingebüßt. Dieses Missmanagment wird Essen leider noch sehr lange begleiten. Der große Rivale im Osten hat es dort mit der Innenstadt Verträglichkeit sehr sehr viel besser gemacht.