#154
Im Plangebiet befinden sich viele historische Gebäude aus den 1930er Jahren, unter anderem auch die kürzlich sanierte historische Front mit Torbogen zum HBF hin. Wie muss man sich da den Bebauungsplan vorstellen?
#154
Im Plangebiet befinden sich viele historische Gebäude aus den 1930er Jahren, unter anderem auch die kürzlich sanierte historische Front mit Torbogen zum HBF hin. Wie muss man sich da den Bebauungsplan vorstellen?
Das passt ja dann! Allerdings wirkt es erstmal funktional und einen architektonischen Leckerbissen können wir wohl nicht erwarten. Doch ich will nicht klagen, sollten die Pläne wirklich umgesetzt werden.
Der Einwand von #rec bzgl. der Sportarena hinsichtlich der für die Basketball-Bundesliga in Verbindung mit der Größe Essens geforderten Mindestzuschauerkapazität ist berechtigt. Hoffentlich hat die Stadtverwaltung das auf dem Schirm.
Apropos Halle/Arena: Um die Idee einer Konzertarena herum ist es leider still geworden.
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Ist das Grundstück denn so groß, dass da zwei Hallen Platz drauf haben?
#69/ #70
Hier hätte ich mir von den Stadtplanern bzw. Stadtentwicklern gewünscht, dass sich mit der Frage auseinandergesetzt wird, wie solche Betriebe langfristig an den Hafen verlegt werden können, um Voraussetzungen für eine Weiterentwicklung der Weststadt zu schaffen. Anhand der beiden Übersichtsfotos kann sich jeder gut vorstellen, was hier anstatt dieser grauen Kästen alles hätte entstehen können. Unvorstellbar, dass solche Fehler (siehe Cinemaxx, Ikea, Kröger) wiederholt werden. Chance vertan! ![]()
#263 - Innenstadt: Leerstand nimmt dramatische Züge an
Eine traurige wenn auch erwartbare Entwicklung. Die Gründe hierfür sind mehrteilig und wurden auch hier schon oft angesprochen. Eine Revitalisierung aller drei HH (siehe Rheinstahl HH) dürfte nicht so leicht werden, zumal hier zunächst umfangreiche Sanierungsmaßnahmen stattfinden müssten. Bekannt ist ja nur die Revitalisierung des alten RWE HH durch einen englischen Investors. Deine Idee, hanbrohat, hier das Bürgerhaus einzurichten, finde ich übrigens gut. Der Postbankturm wiederum dürfte ein Sorgenkind bleiben. Die unter Denkmalschutz stehende Fassade trägt auch nicht dazu bei, dass das Haus zukünftig frisch, modern und somit attraktiv für potenzielle Interessenten daher kommt, auch nicht bei einer Sanierung oder Reinigung dieser. Persönlich würde ich mir hier ein transparentes, mit viel Glas verbautes Haus vorstellen. Mit einer neuen Fassade und baulichen Veränderungen ließe sich das Haus sogar in eine Art Stadttor (ähnlich wie in D) umwandeln.
#329 Keine Erwähnung in der Pressemitteilung finden die noch fehlenden Sicherheitswände zwischen den Rampen und Treppen an den Abgängen zu den abgesenkten Bahnsteigen, die fehlenden Wandfliesen und die zu niedrig aufgehängten Linien- und Fahrplankästen.
Speziell an der Station Rüttenscheider Stern wurden neue Wandfliesen angebracht und mit den alten dunklen Wandfliesen vermischt. Leider sind die neuen Fliesen um einiges heller, was den Gesamteindruck der ehemals recht schönen Station doch sichtlich schmälert oder wie man im Ruhrgebiet sagt: „Wie Knüppel aufm Kopp“. Bevor der Geschäftsführer der Ruhrbahn in all zu großes Lob verfällt, sollte er sich diese Station mal ansehen und sich dann die Frage stellen, warum nicht gleich alle Wandfliesen neu angebracht wurden, wenn die alten nicht mehr zu beschaffen sind. Für mich ein Armutszeugnis ![]()
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Ganz meiner Meinung. Es sieht aktuell auf der A40 oder der Eisenbahnstrecke bei Einfahrt in die Innenstadt ziemlich düster aus. Schade, denn hier wirkte Essen abends immer recht großstädtisch und imposant. Auch das Magnat HH hat nur noch einige wenige blaue LED eingeschaltet und die Uni Türmchen bleiben ebenfalls weiter dunkel. In Rüttenscheid ist das ehemalige Arosa Hotel abends schon lange kein Hingucker mehr.
In anderen Großstädten nimmt man es dagegen nicht mehr so genau mit den Energiesparmaßnahmen bei Sehenswürdigkeiten oder Bürogebäuden. Schade!
Was mich betrifft, favorisiere ich die Variante B2. Die U17 würde die Siedlung Helgolandring und den nördlichen Teil des Bürogewerbe-Quartiers um das Hotel Bredeney abdecken, die U11 den südlichen Teil um das Polizeipräsidium so wie die Siedlung Ziegelei mit der Option auf Verlängerung nach Haarzopf, Flughafen, Kettwig.
Ich fände es gut, wenn man das alte Bestandsgebäude in ein neues Wohnprojekt, vielleicht mit einem Hotel, einbinden würde. Die Verwaltung könnte doch auch auf dem Essen Eins - Areal ihren Platz finden. Ursprünglich war hier ja auch ein Teil der Hochtief-Belegschaft untergebracht.
^Gestern erschien hierzu in der WAZ ein Artikel mit dem Titel „Wo in der Stadt Essen weitere Hochhäuser entstehen sollen“. Der einleitende Satz lässt vermuten, dass in diesem Artikel Details über das Hochhaus-Konzept verraten werden: „ Die Stadt Essen reagiert mit einem Hochhaus-Konzept auf Anfragen von Investoren. Nicht nur südlich des Hauptbahnhofs soll es hoch hinaus gehen.“
Es kann natürlich auch sein, dass sich der Verfasser des Artikels die Informationen ebenfalls über die Homepage von Gerber Architekten geholt hat. Da es sich um einen WAZ + Artikel handelt, kann ich nur spekulieren.
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Höhen von 40-60m wären dagegen zulässig auf Essen 51, entlang der A40 (Bereich ETEC), und an der Hachestraße.
Auf der Karte Hochhausentwicklungskonzept Stadt Essen ist für den Bereich an der Hachestraße, also auch dem verlängerten Teil am ehemaligen Güterbahnhof, eine max. Höhe von 60m vorgesehen. Wie passt das mit dem HSE mit seinen 139m zusammen? ![]()
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Ich würde den Bau natürlich sehr feiern, aber ich glaube daran erst wenn die ersten Bagger rollen. Für mich wirkt das alles noch in einem sehr frühen Stadium.
Gerade aufgrund der wirtschaftlichen Gesamtsituation weiß man natürlich nicht, wo die Reise letztendlich hingeht. Hochfliegende Projekte, die anschließend im Sande verliefen, kennen wir ja alle. Als ein Beispiel aus jüngster Zeit dient hier das Quartiersprojekt Wohnen am Krupppark, wo bereits Baukräne aufgestellt wurden und jetzt Stillstand zu beobachten ist. Ähnliches ist in Düsseldorf beim Projekt Upper Nord Tower festzustellen.
Was mich betrifft, habe ich beim High Square ein gutes Gefühl. Das Projekt wurde ja schon 2018 vorgestellt und ist trotz der Pandemie nicht in Vergessenheit geraten - im Gegenteil. Nach zwischenzeitlicher Ruhe um den Wohnturm wurde er nun weiter entwickelt. Man ist vom ursprünglichen Standort abgewichen, hat jetzt einen Daumen auf das Grundstück und das Konzept an die Wünsche der Stadtpolitiker angepasst. Hier hätte ich am ehesten Hürden gesehen. Natürlich weiß man nie, wer einem da noch Steine in den Weg legt, aber es scheint zumindest so, dass der Turm in der Stadtverwaltung gut ankommt. Da gibt es ja aus der Vergangenheit leider Gegenbeispiele (siehe HH an der Kruppstr.). Ich bin vorsichtig optimistisch, dass der HSQ umgesetzt wird.
Wie wäre es denn mit einer Gestaltung, ähnlich, wie sie für den Husemannplatz in Bochum angedacht ist?
Ich frage mich überdies, was das ganze Spektakel soll? Es liegt doch auf der Hand, was sich der Bürger wünscht. Der Bürger wünscht sich einen einladenden Platz, auf dem man Verweilen kann. Von der Bepflasterung des Platzes angefangen, die vielleicht mal nicht in grau, sondern z.B. in Sandsteinfarben und mit Musterung gestaltet werden könnte, über Wasser- und Grünanlagen, Skulpturen, Gastronomie in Form eines Pavillons ( siehe Arnheim), ansprechende Laternen, ein Licht- u. Leuchtkonzept, das den Platz auch am Abend ansprechend und auch sicher macht.
Zusammengefasst heißt das, dass die imf ihr repräsentatives 9-stöckiges Bürohaus an der Huyssenallee/ Ecke Baedeckerstraße baut, während an der Huyssenallee/ Ecke Kruppstraße auch ein Hochhaus mit 20 Etagen oder mehr möglich wäre.
Deine Ausführung beschreibt gut den Unterschied zwischen der optischen Höhe und der gemessenen. Aus der Perspektive betrachtet bzw. in der Skyline gesehen, ragt das Hauptgebäude insgesamt ca. 60 Meter heraus. Gemessen wird ein Gebäude allerdings vom Haupteingang aus und der befindet sich hier auf dem Sockel.
Ein schönes prominentes Beispiel ist das Essener Rathaus. Das steht auch auf eine Aufbau ( 2 Etagen, 2 weitere im Tiefgeschoss) und wäre ca. 10 Meter höher, würde der Haupteingang an der Schützenbahn liegen. Gleiches gilt für das Gildehofcenter. Der Haupteingang befindet sich an der zur Hollestraße angebauten Seite, liegt ebenfalls auf einem mehr Etagen hohen Aufbau.
Ergo würden beide Hochhäuser ohne die Unterbauten in der Skyline niedriger wirken. Andersherum wäre bei einer anderen Vermessung das Essener Rathaus vermutlich vor dem Leipziger Rathaus (112m) höchstes Rathaus in Deutschland. ![]()
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Sehr schönes Projekt und ein weiterer Schritt zur Verschönerung des Viertels und zur Revitalisierung des Weberplatzes. Dass sich der Entwurf in vielerlei Hinsicht an dem Original orientiert, kommt ihm zugute. Arkadengänge und Satteldach geben dem Haus zudem Charme. Auch die Nebengebäude finde ich interessant. Schön, dass hier über das Haus am Weberplatz hinaus gedacht und etwas größer angefasst wird.
#120/ #121
Wenn ich so zurück blicke, komme ich zum Schluss, dass die Essener Stadtpolitiker selten ein glückliches Händchen mit der Gestaltung der Innenstadtplätze hatte. Der Willy-Brandt-Platz, der aus Grund seiner zentralen Lage besonders im Fokus steht, ist wahrscheinlich das prominenteste Beispiel. Allerdings hat man sich auch mit abgelegenen City-Plätzen nicht mit Ruhm bekleckert. Ich erinnere an den Viehofer Platz mit dem Plan einer Markthalle oder den Weberplatz, der ursprünglich DER Marktplatz der Innenstadt war und seit seiner Umgestaltung keinerlei Lebendigkeit mehr hat. Es gibt Beispiele, wo zumindest die Architektur stimmt (Hirschlandplatz), aber es an Lebendigkeit fehlt. Die dortige Gastronomie besteht rein aus Restaurants, die früh am Abend schließen. Ein Blick nach Venlo oder Arnheim zeigt auf, wie eine Stadt unabhängig der Immobilien rings um einen Platz oder einer Straße Leben dorthin bringen kann. Schicke, hochwertig gestaltete Pavillons mit Biergarten und einem ebenso hochwertigen Angebot beleben das Umfeld und ziehen so weitere Gastronomie an. Auf der Zeil in Frankfurt sah ich ähnliches.
Was den Waldhausen Park betrifft, sehe ich dessen Bedeutung eher in der Naherholung von Anwohnern/ Anliegern. Daher ist eine Neugestaltung sehr wichtig, Der Platz steht allerdings nicht so sehr im Fokus der Öffentlichkeit, hier Gäste und Besucher gemeint. Beim Burgplatz sieht das schon anders aus. Dieser zentrale Platz wurde ja in seiner Geschichte immer mal wieder umgestaltet. Ursprünglich Auflauf- und Paradeplatz, später Parkplatz, dann die Rondell-Anlagen (Beete) im Treppenabgang, die von den Einen als Barriere und von den Anderen als urbaner Ort empfunden wurden, zumal hier unter Anderem das Laternenmuseum stand. - Warum wurde dieses überhaupt abgebaut? An sich finde ich den Platz nicht schlecht gestaltet - er ist klar strukturiert, dazu der breite Treppenaufgang, er lehnt sich an den historischen Platz an. Dennoch wird der Platz nur teilweise angenommen und wirkt irgendwie nicht attraktiv. Vielleicht liegt das auch ein wenig daran, dass es an einer guten Gastronomie fehlt, dass nicht alle Art an Veranstaltungen dort stattfinden können und er so nicht bei allen Gesellschaftsschichten in den Fokus gerückt wird. Der Einfluss der Kirche ist vielleicht ein Hemmschuh? Wenn ich ehrlich bin, fällt mir derzeit keine geeignete Gestaltung ein, die den Platz so attraktiv macht, dass er ein Anziehungspunkt in der City wird.
#18
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^ Wäre Parc Durant mit "bis zu sieben Obergeschossen und dem ein oder anderen Wohnturm dazwischen" denn wirklich besser? Ich finde nein. Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute (Gründerzeitquartiere) doch so nahe liegt.
Es würde nicht stören, hätten die Häuser im Parc Dunant zwei Etagen mehr. Ein Wohnturm würde hier natürlich nicht hin passen. - Mit dem Vergleich zu anderen Städten wollte ich nur auf die im Ruhrgebiet oft kleinstädtische Sichtweise hinweisen. Hier wird nicht selten etwas schnell als zu dichtbebaut, zu hoch oder zu groß angesehen. Ich denke nicht, dass man das Quartier Parc Dunant bzw. das Uni-Viertel in Düsseldorf oder Frankfurt angesichts dort bestehender Quartiere oder Projekte als " zu dichtbebaut" bezeichnen würde.
Das Quartier ist aus meiner Sicht hochwertig ausgestattet, die Klinkerfassade vermittelt zusätzlich einen angenehmen, teils vornehmen Eindruck. Zum Glück erleben Klinkerfassaden in Deutschland eine Art Renaissance. Ist die Bepflanzung erst abgeschlossen und nach einer Weile gewachsen, lässt dies neue Eindrücke zu.
#14
Dichtbebaut, zusammengequetscht… oder vielleicht „zu hoch“? Ist das wirklich so, mit Blick auf die städtebauliche Gesamtsituation in Rüttenscheid oder generell mit Blick auf die Situation eines innerstädtischen Quartiers?
Manchmal scheint mir, wir in Essen, respektive im Ruhrgebiet, haben auf solche neuen Wohnviertel einen speziellen Blick. Gleiche Argumente wie hier gab es auch schon im Zusammenhang mit dem Uni-Quartier. Meiner Meinung nach hätten es hier wie dort ruhig zwei Etagen mehr sein dürfen.
In Frankfurt und Düsseldorf entstehen derartige Quartiere mit bis zu sieben Obergeschossen und dem ein oder anderen Wohnturm dazwischen. Wenn wir uns als Großstadt, respektive als Ballungsraum verstehen wollen, müssen wir vielleicht auch bereit sein, groß zu denken. Wer im Zentrum einer Stadt, bzw. citynah wohnen möchte, muss damit rechnen, dass man sich gegenseitig auf den Frühstückstisch guckt. Und die Wohnungen verkaufen/ vermieten sich ja offenbar auch gut.
Vielleicht hilft ja auch ein Blick ins Ausland, in französische oder spanische Städte, zur Einordnung. Möglicherweise erscheinen unsere Wohnquartiere dann gar nicht mehr so dichtbebaut. ![]()
Mir geht es genau so wie den meisten Foristen hier. Einerseits wirkt der aufgesetzte Glaskubus recht wuchtig, was vielleicht auch daran liegt, dass er an der oberen etwas herausragenden Borde (Attika) aufsetzt und so diesen Eindruck verstärkt. Auch ich hätte mir das Pagodendach zurückgewünscht, vielleicht, wie es hier jemand schrieb, im Stiele des Ständehauses in Düsseldorf, als Glasdach. Um drei vier Etagen hätte man so bestimmt aufstocken können. Andererseits freue ich mich auf die Reaktivierung bzw. Modernisierung des Hauses, die zusammen mit dem Königshof hoffentlich auf eine Revitalisierung des Platzes hinaus läuft. Man darf auch auf die Pläne des Besitzers des Handelshofs gespannt sein. Dieser hat sich bisher noch nicht zum Umschwung vor Ort geäußert. Zurück zum Eickhaus: Der architektonische Entwurf bietet auch einige Chancen. Die Begrünung entspricht ganz dem Zeitgeist, die Dachterrasse verspricht ein Highlight. Möglicherweise eine Rooftop-Bar mit einer tollen Aussicht. Die Höhe finde ich persönlich nicht störend. Wie schon hier erwähnt, war ursprünglich eine ähnliche Höhe (Aufsatz) angedacht und auch das Sparkassenhaus sollte gespiegelt auf der Fläche des Kettwiger Tors entstehen, woraus sich eine Tor-Situation ergeben hätte. Alles in allem ein großstädtisches Entree, was wir bald erwarten dürfen