Beiträge von Paule

    Das wäre schon eine klasse weitere Aufwertung für die gesamte Ecke. Hinsichtlich des Hotels wäre ich aktuell aber skeptisch; da die Betreibersuche in den letzten Monaten sicher nicht ganz einfach war.

    Den Riss gibt es schon eine Weile - ist wohl im Rahmen des Einbaus passiert. Da wird Seele wohl ein neues Scheibchen brennen müssen.


    Mir ist aufgefallen, dass es Drinnen langsam voran geht. Ich hatte letztens einen Termin im Messeturm (leider keine Fotos) und mittlerweile sieht man einiges vom neuen Stein, digitaler Aufzugssteuerung etc. Wenn das so weitergeht, kann das ein echter Hingucker werden!


    Hat jemand von Euch ggf. Bilder vom Inneren?

    Der Umbau zum Bürogebäude wäre ein schöner Schachzug und mit einem gemeinsamen Tower-Refurbishment eine gute Aufwertung der Ecke.


    m.E. wäre das ganze dann eine super Zentrale für Karstadt; nah gelegen an den Ursprüngen des Unternehmens, zentrale Lage im Revier, gut angebunden und nah an einem der Karstadt-Premiumhäuser.. Jetzt bewege ich mich zwar im Reich der Spekulation, sähe das aber als gute Option (auch wenn mit der in der Vergangenheit angedachte Zwillingsturm lieber wäre :))

    Beim Idunahaus gab es doch mal Planungen für einen zweiten Turm. Mit diesen Plänen sollte genug Platz für Karstat gegeben sein.


    Im Büropark Bredeney wäre Karstdt ein Mieter unter vielen. Ich wäre mir nicht sicher, ob das den Ansprüchen an eine Unternehmenszentrale einer Firma wie Karstadt gerecht würde.

    Zum Thema Karstadt fallen mir aber noch ein paar Alternativen ein. Vielleicht kann sich Karstadt im Fall einer Neuentwicklung ja auch noch etwas länger als 18 Monate gedulden.


    Wenn dem so ist, kommt z.B. auch das Areal ehemalige Volkshchschule in Frage. Sehr zentral, die Pläne für ein nahezu passendes Objekt liegen in der Schublade - man müsste nur ein paar Quadratmeter auf den bisherigen Plan aufsetzen (sofern möglich).



    Daneben fällt mir auch das Iduna-Haus ein. Wie die WAZ berichtet soll das Gebäude gegenüber der Keimzelle der Karstadtgeschichte zwangsversteigert werden. Meiner Meinung nach ein guter Standort für Karstadt - zentral, nahe am Karstadthaus Limbecker Platz...! Das Gebäude ist zwar etwas klein, aber ein Entwickler könnte die alten Pläne herauskramen (da war doch mal etwas Größeres für GFKL etwas geplant?) und dann könnte man eine passende Zentrale entwickeln.


    Oder aber das Bahnhochhaus (Siehe WAZ) - gute Lage, nahe Hbf, nahe Kettwiger, am Puls des Handels - das könnte ich mir auch gut vorstellen.


    Ich hoffe, die Projektentwickler in Essen sind im Fall Karstadt kreativ - es gibt neben dem Rheinstahl-Haus aus meiner Sicht viele Alternativen. Es wäre zu schade, wenn ein Essener Traditionsunternehmen die Stadt verlassen würde.


    Fallen Euch noch passende Standorte ein?

    Ich habe gar nicht das Gefühl, dass die Planer überhaupt den Anspruch erhoben haben, eine superpulsierende und urbane Ecke zu schaffen.


    Im Gegenteil – hier sollte doch - abgeschirmt vom Großstadtleben – ein ruhiges City-nahes Quartier mit einem hohen Maß an Grün- und Erholungsflächen entstehen. Und das ist meiner Meinung nach ganz gut gelungen. Hier wurde Wohnraum geschaffen, der in der City schlichtweg fehlte. Und eine Aufwertung gegenüber den letzten 50 Jahren lässt sich kaum von der Hand weisen.


    Die Architektur ist modern und zeitgemäß und dass hier nicht die supercoolen Citylofts entstanden sind, ist wohl einfach auch der Tatsache geschuldet, dass es sich bei dem Quartier eben um eine ehemalige Brachfläche handelt (und hier die Mieten eben „noch“ :) nicht den Mieten in den hippen Lagen Münchens oder Hamburgs entsprechen). Hier gab es eben keinen attraktiven Bestand, der hätte renoviert und integriert werden können. Und Patina wird sich schon setzten, wenn die Pflanzen weiter wachsen und die letzten Gebäude fertiggestellt und bezogen sind.


    Potential für Strahleffekte sehe ich auf jeden Fall. Hier zieht sukzessive eine neue Klientel in die Innenstadt, die sicher zunehmend auch der Urbanität der ganzen City gut tun könnte. Zudem strahlt das Thema in Richtung Viehofer Straße, wo ich persönlich eher das Potential für ein pulsierendes und urbanes Viertel sehe. Und ich glaube, dass die positiven Entwicklungen dort mit Sicherheit durch die Entwicklungen durch die Grüne Mitte beflügelt wurden(insb. Allbau, das neue Hotel, die Pächter der Kreuzkirche etc.).


    Fazit: Ich denke, dass das Viertel seine Funktion super erfüllen wird (städtebauliche Aufwertung, zeitgemäßer Wohnraum, neu Klientel, Brücke zur Uni) und ich denke nicht, dass es hier an Urbanität mangelt. Urbanität a là Prenzlauer Berg etc. war meiner Meinung nicht unbedingt geplant. Ich denke eher, dass das Viertel vielmehr Urbanität und Leben in den angrenzenden Vierteln beflügeln wird.



    Also Jack - gib dem Ganzen mal eine Chance :)


    :lach:

    Hat jemand Infos, ob am runden „WAZ Medienturm“ weiterhin digitale Reklame / digitale News etc. vorgesehen sind? Da gab es doch auch mal Ideen und Entwürfe (z.B. auf der AllesWirdGut-Homepage).
    Mir würde das sehr gut gefallen, da so etwas noch einmal ein Alleinstellungsmerkmal für den Berliner Platz schaffen und die interessante bestehende Bebauung mit IKEA-Parkhaus, Colusseum, Cinemaxx & Co. super ergänzen würde.

    Das ist doch ein gelungener Entwurf! Der wertet die gesamte Kruppstraße auf und macht das Umfeld deutlich frischer!


    Mich hätte das alte Hochhaus zwar auch gefreut, aber mit steigender Geschosszahl steigen eben auch die Baukosten und in Essen ist einfach aktuell keine Break-even-Miete für architektonisch anspruchsvolle Hochhäuser erzielbar (Außer bei Konzernzentralen und Selbstnutzung).


    Deswegen bin ich mit dem aktuellen Entwurf sehr zufrieden. Nach der Deutschen Bank auch Schenker an der Stelle zu begrüßen, kann der Ecke nur gut tun. :daumen:


    Jetzt fehlt nur noch eine würdige Einfahrt in die Kruppstraße, aber vielleicht bekommen wir das in Essen mit einem ansprechenden Europacenter und eine hochwertigen Neunutzung der alten WAZ-Zentrale mittelfristig ja auch noch irgendwie hin.

    Vielleicht steckt aber auch noch etwas Aufwendigeres dahinter. Laut WAZonline von heute hat KölblKruse die Immobilie erworben und vielleicht enteht hier ja sogar etwas in der Qualität des Glückaufhauses!?


    Zudem wurde berichtet, dass KölblKruse in der City nach einem Grundstück für hochwertige Wohnungen sucht.

    - Die Essener FAKT.AG hat die ehemalige Eon Ruhrgas Hauptverwaltung am Elisabethkrankenhaus in Huttrop erworben und scheint das Gebäude mit einem neuen Vermietungskonzept erhalten zu wollen. [Quelle: Radio Essen]


    - Das RWI hat seinen Umbau anscheinend abgeschlossen und nun die obersten Stockwerke mit großen Glasfassaden neu hergerichtet. [Quelle: WAZ]

    Ich finde den letzten Beitrag fast ein bisschen polemisch. Ein Hotel siedelt sich ja nicht aus Jux in Essen an. Die Ansiedlung ist teuer und wird von langer Hand geplant. Grundlage sind keine Werbeprospekte der Stadt sondern eigene Analysen und Auswertungen. Wenn also neue Hotels kommen, scheinen dir irgendwie andere und vielleicht auch sachlichere Informationen zu haben als Aupasser.


    Und ich kann mir auch vorstellen, warum es für Hotels interessant sein kann, in Essen anzusiedeln. Z.B.:


    Essen ist sowohl Messe- als auch Kongressstadt. Auch wenn es nicht so herausragend ist, wie Aufpasser sich das vorstellt, finden in Essen viele Kongresse und Messen statt, die Menschen anlocken. Die müssen auch irgendwo übernachten. Nur weil die Motorshow nicht die IAA ist, kommen trotzdem viele Gäste in die Stadt..


    Auch eine Einkaufsstadt ist Essen - Essen ist kein Paris oder London, aber dennoch zieht es insbesondere Holländer in der Weihnachtszeit nach Essen und vielfach wird ein Besuch mit einer Übernachtung verknüpft.


    Dann haben wir x Unternehmen in Essen. Da sind Firmenkunden, Unternehmensberater, Wochenend-Heimfahrer etc. zuhauf in der Stadt unterwegs..


    In Essen haben wir die Grugahalle, die Oper, Philharmonie, Schauspiel etc.. Hier finden regelmäßig Konzerte statt, die Aufpasser vielleicht entgehen. Auch hier übernachten Besucher in Essen. Dazu steigt die Zahl der touristischen Übernachtungen.., was auch an Wohnsiedlungen wie der Margarethenhöhe oder guter Gastronomie liegt.. Ich weiß gar nicht, warum der letzte Beitrag pauschal alles schlecht macht..


    Dann ist Essen nah am Flughafen, nah an anderen Städten... Da ist also recht viel Potential.. Und außerdem gab es doch kürzlich auch diese Studie, die Essen zu wenig moderne Betten unterstellte..

    ..das wurde aber auch Zeit...

    Das Haus am Kettwiger Tor (Kettwiger Str.) wurden an einen Hamburger Projektentwickler verkauft. Dieser sieht im Zuge einer Renovierung auch Umbauten vor, durch die z.B. die Passage zur Akazienallee wegfallen könnte.


    Quelle

    ..an einen Umzug nach Essen glaube ich nicht.. Auch wenn die Türme in Essen sicherlich attraktiver als die Zentrale in Düsseldorf sind und liegen, denke ich, dass nach dem ThyssenKrupp Umzug seitens der Stadt Düsseldorf alles getan wird, damit Eon nicht umzieht.. Mal abgesehen davon, müsste Eon auch erst einmal wollen :-)


    Vielleicht übernimmt Gazprom ja auch einfach Ruhrgas.. Die wollen sich doch viel mehr auf dem deutschen Markt engagieren und wären das einzige Unternehmen, dass nicht unter den ungünstigen Lieferverträgen zu leiden hätte..

    ..naja.. in den Bürozentren asiatischer Großstädte ist das Flächenangebot vielfach einfach angespannter. Da sind auch kleinere Unternehmen einfach gezwungen in Hochhäuser zu gehen. Da hinkt der Vergleich mit den Städten ein wenig.


    Dann sind Hochhäuser einfach immer mit höheren Kosten verbunden. Zum einen lohnt sich der Bau deswegen nur bei entsprechendem Mietniveau, dass wir im Revier kaum erreichen. Zum anderen steigen auch die Nebenkosten mit jeder Etage. Solange es also nicht nötig ist, diese Kosten auf sich zu nehmen, ziehen viele Unternehmen eben flachere und kleinere Bauten vor. Da können sich Unternehmen zudem auch besser präsentieren als in einem Hochhaus, in dem vielleicht noch 90 andere Mieter untergebracht sind.


    Völlig Schnuppe ist da also nichts..

    Schloß Baldeney

    Wie die WAZ berichtet, hat die Sparkasse Essen das Schloß Baldeney verkauft. Käufer ist ein Essener Bürger, der allerdings erst nach Absprache mit den Behörden seine Pläne kundtun möchte. Nur als Wohnsitz scheint er es nicht auserkoren zu haben.. Einem Restaurant- oder Hotelbetrieb stünde er allem Anschein nach offen gegenüber..


    Lieber als ein Hotel wäre mir eine Wohnnutzung. In der Remise könnte man sicher Wohnungen unterbringen und das Haupthaus sicher auf in zwei Einheiten aufteilen..
    Nur die Außengastronomie am See kann man ruhig wieder auferstehen lassen,,