Beiträge von nikolas

    GE: Nachnutzung Bahbetriebswerk Bismarck

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    Quelle und (C): https://www.rvr.ruhr/service/p…ck-an-neue-eigentuemerin/


    Der Regionalverband Ruhr (RVR) hat das ehemalige Bahnbetriebswerk Gelsenkirchen-Bismarck an die spanische Eisenbahn-Unternehmensgruppe CAF veräußert. CAF wird am Standort in Gelsenkirchen erstmals ihre akkubetriebenen Regionaltriebzüge für den Nahverkehr im Streckennetz des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR) zum Einsatz bringen.


    Der Dieselbetrieb im Niederrhein-Münsterland-Netz wird ab 2025 sukzessive auf emissionsfreie, klimaschonende Triebzüge umgestellt. Dazu hat der VRR dem spanischen Unternehmen den Zuschlag für 63 batterieelektrische Fahrzeuge erteilt. CAF wird die Züge nicht nur produzieren und liefern, sondern über ihren gesamten Lebenszyklus von rund 30 Jahren warten. Das geschieht im Bahnbetriebswerk Gelsenkirchen-Bismarck.

    Von 2001 bis 2022 war der RVR Eigentümer des ehemaligen Bahnbetriebswerks mit einer Gesamtfläche von rund zehn Hektar. Teile des Areals wie die Drehscheibe und der Ringlokschuppen stehen seit 1991 unter Denkmalschutz. Ursprüngliche Planungen, den Standort für touristische Zwecke zu entwickeln, ließen sich in den zurückliegenden Jahren nicht realisieren. In engem Austausch mit der Stadt Gelsenkirchen hat der RVR nun auf dem Grundstück des Bahnbetriebswerks eine nachhaltige Nachfolgenutzung etablieren können. Die Veräußerung fand im Rahmen eines wettbewerbsähnlichen, transparenten Auswahlverfahrens statt, welches EU-weit bekannt gemacht wurde.

    Quelle: idr

    Sammlung des Baukunstarchivs NRW wird digital

    Das Baukunstarchiv NRW in Dortmund hat wichtige Nachlässe in seinem Bestand digitalisiert. Bis zum Jahresende 2022 konnten rund 34.000 Dias aus herausragenden Archivbeständen wie dem des Architekten Werner Ruhnau sowie mikroverfilmte Planzeichnungen und Fotos aus dem Bestand des Tragwerksplaners Stefan Polónyi digital gesichert werden. Das Vorhaben wurde im Rahmen des Bundesprogramms "WissensWandel" mit 296.000 Euro gefördert. Nach und nach sollen weitere analoge Medien digitalisiert werden, beispielsweise Planzeichnungen, Fotos und Schriftstücke.


    Infos: https://baukunstarchiv.nrw

    Quelle: idr

    IGA 2027: Bauvorbereitungen für Dortmunder Zukunftsgarten sollen bald starten

    Die bauvorbereitenden Maßnahmen für den Dortmunder "Zukunftsgarten" zur Internationalen Gartenausstellung (IGA) Metropole Ruhr 2027 sollen in diesem Jahr starten. Der Verwaltungsvorstand der Stadt Dortmund hat jetzt beschlossen, dem Rat die Durchführung der Arbeiten zu empfehlen. Für die Maßnahmen rechnet die Kommune mit Kosten in Höhe von 250.000 Euro. Baustraßen werden errichtet und Bodenmaterial für den Kokereipark und das Brückenbauwerk angeliefert. Dabei ergibt sich die Möglichkeit, Boden von der Emschergenossenschaft zu übernehmen, der aktuell bei der Erweiterung des Hochwasserrückhaltebeckens Mengede ausgehoben wird.

    Mit dem Kokereipark entsteht nördlich der Kokerei Hansa eine neue Grünanlage, die nach der Gartenschau öffentlich zugänglich sein wird. Er ist einer von fünf "Zukunftsgärten" in der Metropole Ruhr, die die Hauptausrichtungsorte der IGA werden.

    Quelle: idr

    Essen erhält Ausloberpreis der Architektenkammer NRW

    Für ihren Einsatz für die Baukultur hat die Architektenkammer Nordrhein-Westfalen der Stadt Essen den Ausloberpreis 2022 verliehen. Die Kommune, so die Begründung, realisiere viele ihrer zentralen Bauvorhaben mit geregelten Planungswettwerben. Diese Wettbewerbe berücksichtigten funktionale, wirtschaftliche, städtebauliche und gestalterische Aspekte und brächten beste Ergebnisse hervor.

    Quelle: idr
    Infos: http://www.aknw.de

    Starke Erholungsrate am Dortmunder Flughafen

    Knapp 2,2 Millionen Passagiere nutzten von Januar bis Oktober 2022 den Dortmunder Flughafen. Dabei konnten bereits im September die Fluggastzahlen aus 2021 (rund 1,4 Millionen) übertroffen werden. Seit Juni liegen die Passagierzahlen oberhalb des Niveaus von 2019, dem letzten Jahr vor der Pandemie. Im bundesweiten Vergleich zeichnet sich der Dortmund Airport durch eine überdurchschnittliche Erholungsrate aus.


    Im kommenden Jahr will der Flughafen seine Infrastruktur ausbauen: Unter anderem wird eine dritte Fluggastkontrollstelle gebaut, die vor allem in den passagierstarken Sommermonaten Wartezeiten reduzieren soll. Eine neue zentrale Kontrollstelle soll die Einreise beschleunigen. Zusätzlich wird insbesondere für den Bereich der Flugzeugabfertigung weiteres Personal akquiriert.

    Quelle: idr
    Infos: https://www.dortmund-airport.de

    FOM Hochschule erhält neues Verwaltungsgebäude


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    Quelle & (C): FOM

    Die FOM Hochschule in Essen baut eine neue Verwaltungszentrale. Die vorbereitenden Arbeiten haben bereits begonnen. Das Gebäude, das im Essener Nordviertel entsteht, soll eine Solarfassade und eine Windkraftanlage auf dem Dach erhalten. Es wird zudem u. a. mit einem modernen Konferenzzentrum, Medientechnik und großzügigen Aufenthaltsbereichen ausgestattet. Durch das Wachstum der privaten Hochschule in den vergangenen Jahren mussten einige Verwaltungsbereiche auf verschiedene Standorte im Stadtgebiet verteilt werden. Künftig sollen sie dann wieder unter einem Dach vereint werden.

    Die FOM ist eine Einrichtung der gemeinnützigen Stiftung BildungsCentrum der Wirtschaft mit mehr als 50.000 Studenten.

    Quelle: idr
    Infos:
    https://www.fom.de

    "Essen Zentral": Baugenehmigung für I. BA des Aurelis Projekts erteilt

    Unter dem Namen "Essen Zentral" plant die Aurelis Real Estate bekanntlich an der Hachestraße zwei Bürogebäude mit ca. 24.500 m² Mietfläche zu errichten. Für das erste dieser Gebäude liegt nun die Baugenehmigung vor. Der 1. Bauabschnitt umfasst einen 13.000m² großen Büroneubau mit sechs Geschossen sowie ein Parkhaus mit 362 Stellplätzen. Für die Gestaltung zeichnen sich Lohse Architekten verantwortlich. Der Baustart soll erfolgen, sobald ein Ankermieter gefunden ist. Im zweite Bauabschnitt soll ein weiteres Bürogebäude mit ca. 11.500 m² Mietfläche entstehen.


    Quelle: https://www.thomas-daily.de/td-morning-news/1519433-essen-aurelis-schafft-zunaechst-13-000-m%c2%b2-bueroflaeche-an-hachestrasse/

    Neubau Firmenzentrale Waterkotte GmbH beabsichtigt

    Die Stadt Herne und der Wärmepumpenherstelller Waterkotte GmbH haben am Donnerstag, 24. November 2022, eine Absichtserklärung unterschrieben. Ziel ist es, dass bis Ende Januar 2023 ein Kaufvertrag zwischen der Stadt Herne und dem Traditionsunternehmen zum Erwerb eines großen Grundstücks an der Hunbergstraße unterzeichnet wird.


    Auf der 44.000 Quadratmetergroßen Fläche, die noch der Stadt Herne gehört, soll ein neuer Waterkotte-Standort errichtet werden. Dort sollen neben der Fertigung auch die Logistik und die Verwaltung beheimatet sein, externe Standorte zusammengeführt werden. Erhalten bleibt dabei der bisherige Standort an der Gewerkenstraße. Am jetzigen Firmensitz, der bereits seit 1972 genutzt wird, sollen künftig die Akademie, Entwicklung sowie die Fortbildung ihren Platz haben.


    „An der Gewerkenstraße stoßen wir platzmäßig an unsere Grenzen“, berichtet Thomas Wazynski, Geschäftsführer der Waterkotte GmbH. Die Nachfrage nach Wärmepumpen sei durch das Interesses an nachhaltiger Technik gestiegen. Durch den Mutterkonzern NIBE aus Schweden gebe es jetzt die Möglichkeit zu expandieren. Die Belegschaft von Waterkotte ist in den vergangenen drei Jahren bereits von 70 auf 140 Mitarbeitende gewachsen. Wenn der neue Standort wie angestrebt 2025 in Betrieb gehen kann, sollen es dann 210 Kräfte sein. Doch zuvor gilt es unter Beteiligung des Mutterunternehmens aus Skandinavien den Kaufvertrag in den kommenden Wochen und Monaten unter Dach und Fach zu bringen.

    Quelle: https://www.herne.de/Meldungen…Detailansicht_213248.html

    Historischer Hoesch-Stahlbungalow transloziert

    Quelle: idr
    Infos: http://hoeschmuseum.dortmund.de

    Fotos: https://www.ruhrnachrichten.de…mat-w669313-p-2000688504/

    Video: https://www.ruhrnachrichten.de…ort-w669723-p-2000689010/

    BO|A43: Planfeststellung für den Ausbau der Autobahn ist erfolgt

    Die Bezirksregierung Arnsberg hat das Planfeststellungsverfahren für den sechsstreifigen Ausbau der A 43 von der Anschlussstelle Bochum-Gerthe bis zur Anschlussstelle Bochum-Riemke abgeschlossen. Die bundeseigene Autobahn GmbH kann nun die nächsten Schritte für den Ausbau veranlassen.


    Die Prüfung hatte ergeben, dass dem Vorhaben nichts im Weg steht. Die Ausbauplanung genüge unter Berücksichtigung der Anforderungen und Regelungen des Planfeststellungsbeschlusses allen fachlichen und rechtlichen Anforderungen und werde auch den privaten Belangen ausreichend gerecht, lautet das Ergebnis. Der Beschluss stelle sicher, dass die A 43 den anfallenden Verkehr künftig ohne die bisherige Stauanfälligkeit bewältigt und sich die Verkehrssicherheit erhöht, so die Bezirksregierung. Außerdem sorge der neue Lärmschutz künftig für ein deutlich ruhigeres Wohnumfeld. Diese Planung schließt an den sechsstreifigen Ausbau auf den Stadtgebieten Recklinghausen und Herne an, der bereits läuft.


    Der Ausbau der A 43 auf sechs Spuren gehört aktuell zu den größten Autobahn-Projekten im Ruhrgebiet.

    Quelle: idr
    Infos: https://www.bra.nrw.de/-4151und http://www.uvp-verbund.de/nw

    Essen: Ideen für den Willy-Brandt-Platz - Einladung zur digitalen Konzeptpräsentation am 7. Dezember

    Quelle: https://www.essen.de/meldungen/pressemeldung_1484985.de.html

    Machbarkeitsstudie zur Verlängerung der beiden U-Bahnlinien U11 und U17

    Die Stadt Essen will in einer Machbarkeitsstudie die mögliche Verlängerung der beiden U-Bahnlinien U11 und U17 prüfen lassen. Das beschloss der Rat der Stadt in seiner gestrigen Sitzung (30. November). Zudem gab das Gremium seine Zustimmung für die damit verbundenen Kosten in Höhe von 1,35 Millionen Euro. Bei einer 90-prozentigen Förderquote liegt der städtische Eigenanteil bei rund 135.000 Euro.


    Die Studie soll u. a. Vor- und Nachteile unterschiedlicher Wegeführungen und zu erwartende Kosten prüfen. Die U17 könnte bis zur neu einzurichtenden Endhaltestelle "Helgolandring" verlängert werden. Für die U11 wäre eine Weiterführung über Essen-Haarzopf bis zur neu einzurichtenden Endhaltestelle "Flughafen Essen/Mülheim" möglich.

    Quelle: idr

    Gesundheitscampus II

    Der aktuelle Gesundheitscampus an der Universitätsstraße ist komplett vermarktet. Die Bochum Wirtschaftsentwicklung hat deshalb das Grundstück des ehem. Kraftwerks "Prinz Regent" von der Hagedorn Unternehmensgruppe gekauft, die das 9 ha große Areal noch bis Ende nächsten Jahres freiräumt. Mit bzw. nach dem Rückbau der Gebäude soll für die Fläche Planungsrecht geschaffen und ein Sanierungsplan umgesetzt werden. Die Bochum Wirtschaftsentwicklung steuert diesen Prozess bis zur Vermarktung und will dort Unternehmen vornehmlich aus der Gesundheitswirtschaft ansiedeln.


    Quelle: https://www.thomas-daily.de/td…weiten-gesundheitscampus/

    siehe auch: https://www.waz.de/staedte/boc…d-gebaut-id237047231.html

    Ruhr: Mehr Baugenehmigungen für Wohnungen

    In den ersten neun Monaten dieses Jahres haben die Bauämter in der Metropole Ruhr Baugenehmigungen für 9.165 Wohnungen erteilt. Das waren 1.128 mehr Genehmigungen mehr als im Vergleichszeitraum 2021, wie aus den Zahlen des Statistischen Landesamtes IT.NRW hervorgeht. 7.809 Wohnungen sollen in neuen Gebäuden und 1.167 durch Baumaßnahmen an bestehenden Wohn- und Nichtwohngebäuden entstehen. In neuen Nichtwohngebäuden (gemischt genutzte Gebäude, die überwiegend nicht Wohnzwecken dienen) sind weitere 189 Wohnungen geplant.

    Quelle: idr

    Infos: https://www.it.nrw/atom/16668/direct

    Bahnbetriebswerk Mooskamp wird für IGA 2027 erweitert


    Der Verwaltungsvorstand der Stadt Dortmund empfiehlt den Bau einer Leichtbauhalle am Bahnbetriebswerk Mooskamp. Das Bahnbetriebswerk, das als Nahverkehrsmuseum dient, wird ein wichtiger Bestandteil des Dortmunder Zukunftsgartens bei der Internationalen Gartenausstellung (IGA) Metropole Ruhr 2027. Die neue Halle soll Platz u. a. für die Ausstellung historischer Fahrzeuge sowie für Info- und Edutainment-Angebote rund um die Themen Mobilität und Nahverkehrsgeschichte bieten. Die Kosten für den Bau werden mit rund 637.000 Euro veranschlagt.

    Quelle: idr

    Dynamikranking des Instituts der deutschen Wirtschaft

    Die Metropole Ruhr hat in der Entwicklung ihrer Großstädte an Dynamik zugelegt. Im aktuellen Dynamikranking deutscher, kreisfreier Großstädte hat die Region im Vergleich zum Vorjahr aufgeholt, beinahe alle Ruhrgebietsstädte konnten Plätze gut machen. Im Auftrag von WirtschaftsWoche und ImmoScout24 erhebt das Institut der deutschen Wirtschaft Köln jährlich den Status aller 71 deutschen Großstädte in den Wirtschaftsbereichen Niveau, Dynamik und Nachhaltigkeit.


    So machte Bochum im Vergleich zum Vorjahr in Sachen Dynamik neun Plätze gut und belegt nun Rang 12. Dortmund verlor hier, erreicht aber immer noch Rang 10. Im Dynamikranking verbessert sich Essen um sechs Plätze und belegt Rang 32, Bottrop um 13 Plätze (Rang 33) und Herne um acht (Rang 34). Insgesamt seien die Entwicklungsperspektiven für das Ruhrgebiet aussichtsreich, da sich neue Chancen für einen Strukturwandel aus der digitalen und ökologischen Transformation ergeben, bilanzieren die Macher der Studie. Mit dem Forschungsschwerpunkt zu Dekarbonisierung, dem Zentrum für IT-Sicherheit in Bochum sowie zahlreichen Studienangeboten im Bereich IT entwickle sich der größte Ballungsraum Deutschlands zum Großteil positiv.


    Im Niveauranking und dem Nachhaltigkeitsindex belegen die Ruhrgebietsstädte dennoch ausschließlich Plätze in der zweiten Hälfte. Die höchste Platzierung im Niveauranking erreicht Mülheim an der Ruhr (Rang 49), im Nachhaltigkeitsindex punktet Bottrop (Rang 40). In beiden Auswertungen bilden die Städte der Metropole Ruhr die Schlusslichter.


    Insgesamt zählt Dortmund nach Auswertung aller Rankings zu den Aufsteigern: 2022 erreichte die Stadt in der Gesamtwertung Platz 54, im Vorjahr Platz 60.

    Quelle: idr
    Infos: https://www.wiwo.de/themen/staedte-ranking und https://www.immobilienscout24.…dien/medieninformationen/

    Stadt Dortmund erwirbt Flächen der Westfalenhütte


    Über 20 Jahre ist es her, dass die Produktion von Rohstahl auf der Westfalenhütte in Dortmund stillgelegt wurde. Seitdem wurde der Standort massiv umgebaut und modernisiert. Da Thyssenkrupp für die derzeitigen Anlagen zur Stahlveredelung weniger Platz benötigt, kauft die Stadt Dortmund fast 55 Hektar des ehemaligen Industrieareals, um dort neue Grünflächen und Straßen anzulegen und das Gelände zum Borsigviertel zu öffnen.


    Zunächst wird der durch die industrielle Nutzung belastete Boden bis 2026 von Thyssenkrupp saniert und aufbereitet. Die Bodensanierung erfolgt abschnittsweise, sodass die Stadt sukzessive mit den Arbeiten beginnen kann. Mit dem Bau der geplanten Hoeschallee in Nord-Süd-Richtung als zentraler Baustein der Nordspange soll bereits ab 2024 begonnen werden. Die neue Westfalenhüttenallee als Verlängerung in Ost-West-Richtung wird voraussichtlich ab 2026 gebaut. In dieser Trasse wird dann zeitgleich auch die Verlängerung der U44 um zwei zusätzliche Haltepunkte realisiert.


    Entlang dieser Haupterschließung können weitere Gewerbe- und Industrieflächen in Abstimmung mit der Stadt von privaten Akteuren entwickelt werden. Das ganze Gelände soll schließlich von einer rund 35 Hektar großen Grünanlage umschlossen werden.

    Quelle: idr
    Infos: http://www.dortmund.de/gruenerring

    Dinslaken/Voerde: Neue Emscher-Mündung geflutet


    Beim Emscherumbau ist ein weiterer großer Meilenstein erreicht: Nach achtjähriger Bauzeit und der seit Frühjahr erfolgten Öffnung des Rheindeiches bei Dinslaken und Voerde wurde heute die neue Mündungsaue der Emscher geflutet. Mit der Nordverlegung der Emscher-Mündung entsteht ein rund 20 Hektar großes Fluss-Delta. Es sorgt nicht nur für besseren Hochwasserschutz, sondern ist ein wichtiger Lebensraum für Flora und Fauna.


    Seit der Inbetriebnahme des Mündungsbauwerkes im Jahr 1949 stürzte die Emscher rund fünf Meter tief in den Rhein. Mit der Verlegung der Mündung um knapp 500 Meter nach Norden gleicht die Emschergenossenschaft den Höhenunterschied nun aus, u. a. mit fischfreundlichen Sohlgleiten. Rund 70 Millionen Euro hat das Wasserwirtschaftsunternehmen in die Maßnahme investiert.


    Die alte begradigte Mündungsstrecke wird in der kommenden Zeit mit dem Aushub der Baustelle komplett verfüllt. Das Emscher-Absturzbauwerk in den Rhein bleibt als Zeugnis der Wasserwirtschaft im industriellen Ruhrgebiet erhalten.

    Quelle: idr
    Infos: http://www.eglv.de

    Hassel: Neubau Wohnquartier mit ca. 200WE

    In Gelsenkirchen-Hassel beginnt Ende des Jahres der Bau eines Wohnquartiers, das ganz ohne fossile Energieträger wie Gas oder Kohle auskommen soll. Wichtiger Bestandteil des Konzepts zur Energie- und Wärmeversorgung ist ein Geothermiefeld, das Wärme speichern soll. Dafür wurden 26 Erdsonden je 130 Meter tief in die Erde gesetzt. In einem zentralen Pufferspeicher wird überschüssige Wärme gespeichert und bei Bedarf genutzt.


    Zum Einsatz kommt bei der Versorgung der rund 200 geplanten Wohneinheiten zudem eine zentrale Wärmepumpe für Spitzenlastzeiten sowie Photovoltaik-Anlagen mit einer Gesamtfläche von rund 1.800 Quadratmetern für die Stromerzeugung.

    Quelle: idr

    Im Osten des Wohngebiets an der Marler Straße werden Mehrfamilienhäuser mit bis zu drei Geschossen und im Westen eingeschossige Einzel-, Doppel- und Reihenhäuser errichtet. Es werden 150 bis 200 Wohneinheiten mit vielfältigen und attraktiven Angeboten für die Wohn- und Lebensbedürfnisse der Bevölkerung errichtet.


    Die Erschließung für den Autoverkehr erfolgt über die Marler Straße. Weitere Wege für Fußgänger und Radfahrer führen in Richtung Stadtteilpark und über die Anbindung zur Flachsstraße auch zum Nahversorgungszentrum an der Polsumer Straße.


    Straßenbäume, Baumpflanzungen, Fassaden- und Dachbegrünungen leisten einen Beitrag zur Klimaanpassung und schaffen ein attraktives Quartier im Übergang zum Stadtteilpark Hassel. Dort liegen Bereiche für die Naherholung, ein See, eine Hundefreilaufwiese und bald auch eine Skateranlage.

    Quelle: https://www.gelsenkirchen.de/d…nen_am_Stadtteilpark.aspx