Das Außengelände des LWL-Museums für Archäologie und Kultur in Herne-Mitte soll zu einem geschützten, grünen Raum mit hoher Aufenthaltsqualität weiterentwickelt sowie besser vor unbefugter Nutzung geschützt werden. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) als Träger der Einrichtung hat die Stadt Herne über Pläne für eine umfassende Einfriedung des Museumsgeländes informiert.
Ziel der Maßnahme ist es, den Zugang zum Areal effizienter zu kontrollieren und so den Schutz der Gäste sowie der Mitarbeiter*innen nachhaltig zu erhöhen.
Insbesondere in den Abend- und Nachtstunden, in denen die soziale Kontrolle auf dem weitläufigen Gelände fehlt, kam es in der Vergangenheit wiederholt zu unbefugten Nutzungen. Auch während der Öffnungszeiten des Museums wurden Besuchende belästigt. Die Neugestaltung soll Vandalismus sowie unbefugtem Aufenthalt entgegenwirken.
Einfriedung mit Hainbuchenhecke
Die Einfriedung kombiniert eine natürliche Hainbuchenhecke mit einem integrierten, zwei Meter hohen Zaun und umfasst neben dem Hauptgebäude mit der Dauer- und Sonderausstellung auch das westliche Grabungscamp, den Spielplatz sowie den baumbestandenen Platz im Südosten.
Um die optische Verbindung zwischen dem Museum und dem städtischen Raum zu wahren, sind zur Holsterhauser Straße und zum Europaplatz Unterbrechungen durch besonders gestaltete Zaunelemente und Tore vorgesehen.
Der Zugang für Besucher*innen erfolgt künftig ausschließlich vom Europaplatz über den Haupteingang. Der bisherige Durchgang von der Museumsstraße wird dauerhaft geschlossen. Durch den neuen geschützten Rahmen kann das Museum seinen Außenbereich künftig auch verstärkt für eigene Veranstaltungen nutzen.
Aufwertung des Geländes geplant
Flankierend zur Einfriedung investiert der LWL in eine städtebaulich ansprechende Aufwertung des Geländes. Geplant sind moderne Leuchten, zusätzliche Fahrradständer und die Pflanzung weiterer Bäume.
Da die geplante Einfriedung stellenweise von den realen Eigentumsgrenzen abweicht, erfolgt im nächsten Schritt eine Bereinigung der Grundstücksflächen zwischen der Stadt Herne und dem LWL. Zudem wird das bestehende Brandschutzkonzept fortgeschrieben.