• Ja, der Interimscampus ist im Zusammenhang mit einem umfassenderen Projekts zu sehen, an dem das Stadtplanungsamt unter dem Titel "Produktives Quartier Gutleut-West" seit einiger Zeit arbeitet. Zwei Bebauungspläne sollen aufgestellt werden, nämlich Nr. 929 "Nördlich Gutleutstraße / Östlich Erntestraße" und Nr. 934 "Südlich Gutleutstraße / Hirtenstraße / Wurzelstraße". Seit Mai 2024 läuft dazu ein "Dialogverfahren". Ein städtebaulich-freiraumplanerischer Wettbewerb soll sich anschließen, der wiederum Basis für die Entwicklung der Bebauungspläne sein wird.

    Ein sogenanntes Strukturkonzept gibt es bereits:

    strukturkonzept_produktives_quartier_gutleut-west.jpg
    Plan: Stadt Frankfurt Main

    Weiterführendes enthält ein Magistratsvortrag von Mai 2024, hier als PDF. Den Plan oben gibt es ebenfalls als PDF.

  • Das sind ja super Neuigkeiten und freut mich als Bewohner des Gutleut Viertels besonders!

    Das alte Lagergebäude sah für mich immer schon etwas nach einem Theater aus, witzig dass es jetzt so kommt.

    Weiß man etwas über den Zeithorizont der Realisierung?

  • Baseler Straße 27

    Das Gebäude wurde 1898 im Stil der Neorenaissance als Geschäftshaus für die Textilfabrik Bender & Gattmann errichtet. Architekten waren die Frankfurter Josef Rindsfüßer und Martin Kühn. Die letzte größere Sanierung war, soweit ich das nachvollziehen konnte, wohl 1989. Es besteht Denkmalschutz.

    Aktuell befindet sich in der Liegenschaft ein Baubüro der Firma Lupp für die gegenüberliegende Baustelle des Nestlé Neubaus (Kreisler), sowie das Peace Research Institute Frankfurt (PRIF - früher: Hessische Stiftung für Friedens- und Konfliktforschung). Letzteres ist das größte deutsche Friedensforschungsinstitut (wurde mir gesagt) und eine Frankfurter Institution (eigene Meinung).

    Eigentlich sollte das PRIF wohl bis Ende August 2024 in neue Räumlichkeiten umziehen, dies verzögert sich wohl aber bis ins nächste Jahr. Danach soll die Liegenschaft neupositioniert werden und zu einem Hotel umgebaut werden (Insbesondere letzteres ist allerdings Hörensagen). Eine liebevolle Renovierung und Neuausrichtung des Gebäudes ist meiner Meinung nach wünschenswert, der aktuelle äußere und soweit nachvollziehbar auch der innere Zustand ist ausbaufähig. Noch konnte ich keine Pläne oder ähnliches bezüglich des Umbaus finden.

    Aktuelle Gesamtansicht

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    Eigene Aufnahme

    Die aktuelle Eingangssituation, die sehr viel besser gestaltet werden kann und bei der Ihr froh sein könnt, dass das Forum keine Gerüche wiedergeben kann.

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    Eigene Aufnahme

    Auch der verlassenen Bereich hinter der eigentlichen Eingangstür und die Eingangssituation ist deutlich ein Kind der Zeit des letzen Umbaus und schreit förmlich nach einer Gestaltung die sich mehr am historischen Ursprung orientiert.

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    Eigene Aufnahme

    Auch die Erdgeschosszone zur Baseler Straße schreit nach etwas Liebe, bevor hier noch mehr zu Bruch geht.

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    Eigene Aufnahme

    Mit etwas Gespür für die Bausubstanz (und den nötigen finanziellen Mitteln) kann hier etwas wirklich schönes entstehen und die aktuell gute Entwicklung der Gegend (Kreisler, Oval, mittelfristig Campanile) weiter voranschreiten. Mich würde es freuen, denn das Gebäude hat es mir angetan.

  • Projekt "Maseven Frankfurt Zentrum Gutleutviertel", Gutleutstraße 296a (ehemals Projekt "Myhattan")

    Vorgestellt von Schmittchen in Beitrag #84 und zuletzt im April 2024 im Beitrag #90 von Main1a. Das sozusagen im "Hinterhof" vom Holiday Inn Express gelegene Bauprojekt mit dem markanten Grundriss wird wohl in den nächsten Wochen bezogen, es ist schon möbliert.

    Ansicht vom Eingangsbereich, rechts angrenzend der Parkplatz des Holiday Inn Express

    Blick auf den Nordflügel

    Blick aus der Gegenrichtung

    Anblick von der S-Bahn Richtung Hauptbahnhof

  • Heilbronner Straße 4-6 – Projekt "Soho Living"

    Auf dem Grundstück Heilbronner Straße 4-6 (Foto) sollte zunächst ein Hotel entstehen. Nachdem der Rohbau 2016 fertig gestellt war, kam die Baustelle bald darauf zum Stillstand. Das Hotelprojekt war offensichtlich gescheitert, und rund sieben Jahre lang geschah nichts.

    Anfang des vergangenen Jahres stellte Serendip fest, dass die Bauarbeiten wieder aufgenommen wurden. Es folgten Updates von main1a hier und dort.

    Inzwischen hat das Projekt den Namen "Soho Living" erhalten. Auf einem Online-Marktplatz werden 32 Wohneinheiten zum Kauf angeboten, dies zu Preisen ab 8.103 €/m². Noch im laufenden Quartal sollen die Wohnungen dem Angebot zufolge bezugsfertig werden. Straßen- und Hofseite visualisiert:

    heilbronner_str.4-6_soho_living_(c)_dahler_frankfurt_pic1.jpg

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    Bilder: Dahler & Company Frankfurt

  • Heilbronner Straße 4-6 – Projekt "Soho Living"

    Als Ergänzung zu Schmittchens Vorbeitrag hier noch ein Bild von Anfang Februar, das als "Beifang" zum benachbarten Heizkraftwerk West entstand.

  • Neubau Hamberger C&C Großmarkt, Gutleutstraße 358

    Beim letzten Update im September 2023 war gerade die Bodenplatte betoniert. Jetzt ist der Großmarkt außen so gut wie fertig.

    6417_hamberger_gutleutstrasse.jpg

    Die zur Gutleutstraße hin gekrümmte Fassade hat eine beachtliche Ausdehnung.

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    Das Nebengebäude östlich des Großmarkts mit Parkdecks und Lagerflächen. Darunter ist/wird das Kabellager der Stadt Frankfurt untergebracht (mehr).

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    Bilder: Schmittchen

  • Heilbronner Straße 4-6 – Projekt "Soho Living"

    Außen weitgehend fertig ist das "Soho Living" an der Heilbronner Straße. Das Ergebnis kommt der ersten Visualisierung in Beitrag #106 ziemlich nahe.

    6428_heilbronner_strasse_4-6.jpg
    Bild: Schmittchen

  • zu #108 Hamberger...

    Was mich wundert, dass bei dem Projekt wieder mal eine riesige Dachfläche genehmigt wurde, die offenbar weder begrünt wird, noch für eine Nutzung von Solarenergie gedacht ist. Sieht man von der Bahnstrecke vom Niederrad kommend ganz schön. In der heutigen Zeit für mich nicht nachvollziehbar. Hoffentlich hat man wenigstens an eine irgendwie ausgestattete Nutzung des Regenwassers gewagt.

  • Hamberger

    in diesem Zusammenhang kann ich zum Beitrag #108 von Schmittchen und zum Vorbeitrag von Christo noch zwei Bilder von der Bahnstrecke hinzufügen, die die Größe des Komplexes zeigen.

    Blick von der Eisenbahnbrücke zur Gebäudefront entlang der Gutleutstrakße Richtung Nordosten

    Die Rückseite

  • Neuentwicklung Gutleutstraße 324-326

    Um Pläne für das städtische Grundstück Gutleutstraße 324-326 ging es zu zuletzt oben in den Beiträgen #99 ff. Wie jetzt bekannt wird, beabsichtigt die Stadt, auf dem Areal (auch) ein viergeschossiges Behördenzentrum inklusive Mitarbeiter-Caféteria und Kita errichten zu lassen. Besonderheit dabei ist, dass das Gebäude zuerst als Übergangslösung für die Verwaltung der städtischen Bühnen dienen soll. Daher sind flexibel nutzbare Grundrisse erforderlich.

    Studierende aus dem Fachbereich Architektur, Bauingenieurwesen, Geomatik der Frankfurt University of Applied Sciences haben Entwürfe für einen solchen Neubau gefertigt, um der Stadt Anregungen zu verschaffen. Die Ergebnisse werden zwischen dem 5. und dem 15. August 2025 im Atrium des Dezernats für Planen und Wohnen in der Kurt-Schumacher-Straße 10 ausgestellt. Einen Entwurf seht ihr hier schon heute:

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    Bild: Entwurfsverfasser wie angegeben / Stadtplanungsamt Frankfurt am Main

  • Zu der in Beitrag #103 genannten Revitalisierung der Baseler Straße 27 gibt es mittlerweile mehr Infos und auch Visualisierungen auf der Projektseite des Entwicklers. Vermarktet wird nun unter dem Namen The Joseph, in Anlehnung an den ursprünglichen Architekten Josef Rindsfüßer. Die Visualisierungen lassen darauf schließen, dass das zweigeschossige Dach in ähnlicher Dimension aber deutlich großzügigeren Gauben neu hergestellt wird. Die Fassade und Eingänge sollen aufgewertet werden. Dazu ist eine kleine Erweiterung im Innenhof geplant. Das Gebäude verfügt über eine Gesamtmietfläche von rund 5.500 qm. Wer auf der Projektseite sein Mausrad bemüht findet auch Grundrisse, sowie ganz unten eine Collage von Visualisierungen von Innenräumen, Innenhof und Eingangsbereich.

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    Bilder: AEW Invest GmBH

  • [mod]Beitragstext von Zitat getrennt. Es geht um den vorletzten Beitrag und das städtische Grundstück Gutleutstraße 324-326.[/mod]

    Bei den Studierendenarbeiten handelt es sich aber nur um ein rein fiktives Szenario. Die Stadt Frankfurt plant an diesem Ort aktuell ganz sicher kein Behördenzentrum. Die Planungen der Stadt Frankfurt für die Interimsnutzung sind auch noch überhaupt nicht abgeschlossen...

  • Wenn die Baseler Straße 27 so aufgewertet wird, dann wird das ein riesiger Erfolg :thumbup: Das neue Dach ist, finde ich, sehr gut gelöst und wertet das Gebäude enorm auf. Spannend ist auch zu sehen, dass in dem Rendering die Nachbargebäude links und rechts scheinbar angepasst wurden – die Vorschläge dort wirken nämlich sehr interessant. Hoffentlich hat das auch mit der Realität zu tun – denn gerade der 80er-Jahre-Modernismus-Schreck rechts daneben ist wirklich eine städtebauliche Katastrophe.

    Hier der Zustand heute.

    https://i.imgur.com/k9azFhM.jpeg

    [mod]Street-View-Aufnahmen unterliegen fremden Urheberrecht. Einbindung ohne Gestattung daher in Link geändert. Dazu unsere Richtlinien.[/mod]

  • Pressemeldung:


    Planungswettbewerb für „Produktives Quartier Gutleut-West“ startet Ende 2026


    Land Hessen stellt 950.000 Euro für das Projekt bereit
    Die Stadt Frankfurt am Main erhält rund 950.000 Euro für das Projekt
    „Produktives Quartier Gutleut-West“ vom Hessischen Ministerium für Wirtschaft,
    Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum. Die Förderung erfolgt im Rahmen
    des Landesprogramms „Multifunktional und flächensparsam: Das Wohnquartier von
    morgen – Zukunftsweisende Ideen für neues Bauen“. Mit diesem Förderprogramm
    werden innovative Modellprojekte mit Wohnbezug unterstützt.


    Klimawandelangepasste Stadtentwicklung und Resilienz durch Nutzungsmischung
    Ziel des Projekts ist es, Gutleut-West als nutzungsgemischtes, klimaangepasstes
    und gemeinwohlorientiertes Stadtquartier weiterzuentwickeln. Wohnen,
    stadtverträgliches Gewerbe, Handwerk und soziale Infrastruktur sollen enger
    miteinander verknüpft werden. Zugleich werden hohe energetische Standards für
    Neubauten angestrebt und Freiräume aufgewertet. Beispiele hierfür sind die
    Weiterentwicklung der Uferzone am Main zu einem begrünten Freizeit- und
    Erholungsbereich sowie der Ausbau der blau-grünen Infrastruktur. Ergänzend zur
    Weiterentwicklung des Bestands sind gemischt genutzte Gebäude vorgesehen, etwa
    mit gewerblichen Nutzungen in den unteren beiden Geschossen, dem sogenannten
    „produktiven Sockel“, und Wohnungen in den oberen Etagen.
    Ein weiterer Schwerpunkt ist das Leitbild der „Stadt der kurzen Wege“. Wohnen,
    Arbeiten, Versorgung, Bildung und Freizeit sollen im Quartier gut erreichbar
    sein. Der Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs reduziert die
    Abhängigkeit vom privaten Pkw und stärkt die nachhaltige Mobilität, unter
    anderem durch die Verlängerung der Straßenbahnlinie 13 in der Gutleutstraße.


    Mit der Förderung verfolgt das Land das Ziel, ehemalige Gewerbequartiere zu
    nutzungsgemischten Stadtquartieren weiterzuentwickeln und damit mehrere
    städtebauliche und wirtschaftliche Ziele zugleich zu erreichen. Durch die enge
    Verzahnung von Wohnen, Arbeiten und Versorgung entstehen kurze Wege, die die
    Lebensqualität erhöhen und lebendige Quartiere stärken. Zugleich setzt das Land
    auf eine flächensparende Entwicklung: Bestehende Areale sollen intelligenter
    und nachhaltiger genutzt werden, statt neue Flächen zu versiegeln. Dies stärkt
    die Ressourceneffizienz und unterstützt langfristig die Wettbewerbsfähigkeit
    des Standorts Frankfurt und der Region Rhein-Main.


    Kooperativer Entwicklungsprozess und Planungswettbewerb
    Die Quartiersentwicklung erfolgt als kooperativer Prozess, in den die
    Verwaltung, zukünftige Nutzerinnen und Nutzer, Menschen aus dem Stadtteil sowie
    Expertinnen und Experten einbezogen werden. Gemeinsam sollen übergeordnete
    Entwicklungsziele erarbeitet werden. Hierzu zählen Themen wie Nutzungsmischung,
    neue Wohnformen und Nachbarschaft, Mobilität und öffentlicher Raum, innovative
    Bautechniken und Nachhaltigkeit.
    Diese Ziele bilden die Grundlage für einen zweistufigen
    städtebaulich-freiraumplanerischen Wettbewerb, der im vierten Quartal 2026
    startet. In diesem Verfahren erarbeiten Planungsteams aus Architektinnen und
    Architekten sowie Stadtplanerinnen und Stadtplanern zusammen mit
    Landschaftsarchitektinnen und -architekten konkrete Planungsideen für die
    Quartiersentwicklung. Neben den drei Büros aus dem Dialogverfahren können sich
    weitere Arbeitsgemeinschaften mit einer Ideenskizze für die Teilnahme
    qualifizieren. In dieser müssen sie ihre Motivation und den Zugang zur Aufgabe
    erläutern. Die entsprechenden Bewerbungsunterlagen werden im dritten Quartal abrufbar
    sein. Der Siegerentwurf bildet schließlich die Grundlage für den Bebauungsplan,
    der wiederum die Konzeptvergabe der Grundstücke ermöglicht.


    Marcus Gwechenberger, Dezernent für Planen und Wohnen, sagt: „Die Förderzusage
    ist eine wichtige Anerkennung für unseren Ansatz einer strategischen
    Stadtentwicklung. Zugleich gehen wir jetzt den nächsten Schritt: Mit dem
    Planungswettbewerb schaffen wir die Basis für konkrete, qualitätsvolle
    Planungsideen für die Quartiersentwicklung. Das Produktive Quartier Gutleut-West
    steht exemplarisch für eine bestandsorientierte Transformation – von einem rein
    gewerblich geprägten Areal hin zu einem gemischt genutzten, produktiven
    Stadtquartier. So stärken wir den Wirtschaftsstandort Frankfurt, eröffnen
    Perspektiven für Gewerbe, Produktion, Kultur und Wohnen. Gleichzeitig sichern
    wir so auch eine vielfältige Nutzungsmischung im Quartier.“


    Hintergrund – „Produktives Quartier Gutleut-West“
    Das Projektgebiet liegt südwestlich des Hauptbahnhofs,
    hinter der Main-Neckar-Brücke bis zum Betonwerk am Gutleuthafen. Geplant ist
    ein gemischt genutztes Stadtquartier. Dabei sollen auch Bestandsgebäude für
    neue Nutzungen umgebaut werden, unter anderem ein ehemaliges Hochregallager als
    Interimsspielstätte der Städtischen Bühnen sowie ein Kinderhort aus der Zeit
    des „Neuen Frankfurt“ als Quartierspavillon und Treffpunkt.


    Quelle: https://frankfurt.de/de-de/aktuelle…rtet-ende-2026/

  • Projekt "The Joseph" – Revitalisierung Baseler Straße 27

    Vorgestellt wurde das Revitalisierungsprojekt in Beitrag #103 (mit Bestandsfotos). Weitere Informationen sowie Visualisierungen gibt es in Beitrag #113.

    Heute wird mitgeteilt, dass der Projektentwickler AEW Invest die Baugenehmigung erhalten hat. Demnach ist der baldige Baubeginn zu erwarten.

    the_joseph_(c)_aew_invest.jpgBild: AEW Invest GmbH / Blox Architekten und Ingenieure GmbH

    Zu den Planern war bisher nichts bekannt. Das Online-Bauschild verrät nun: Blox Architekten und Ingenieure GmbH. Auf der Website des Kölner Büros gibt es eine Seite zum Projekt. Mit der Bauleitung ist dem Bauschild zufolge die Sayotec GmbH & Co. KG aus Rodgau beauftragt.

  • Ja, es besteht Denkmalschutz als Gesamtanlage. Für den zur Anlage gehörenden Gründerzeitbau Stuttgarter Straße 18 besteht zudem Schutz als Einzelkulturdenkmal ("Mietshaus von 1903 nach Entwurf von H. Bechtold mit Jugendstilfassade aus gelbem Sandstein."). Der Gebäudekomplex hat eine Geschichte als Druckerei. Er besteht aus mehreren Bauteilen aus unterschiedlichen Zeiten. Die ältesten entstanden um 1900, mit Ergänzungen aus den 1920er- und 1950er-Jahren. Darunter ist auch das markante "Erwin-Stein-Haus". Um die Jahrtausendwende wurde zuletzt umgebaut, von Fay Projects nach Entwürfen des Frankfurter Büros Albert Speer & Partner.

    Am vergangenen Wochenende habe ich Fotos gemacht, die ich aus Zeitgründen noch nicht einfügen konnte. Das hole ich nach.

  • Die aktuellen Fotos der Stuttgarter Straße 18-24. Gesamtansicht, vor dem Hotel Toyoko Inn aufgenommen:

    6701_stuttgarter_str_18-24.jpg

    Der zuletzt vom Staatlichen Schulamt und der Hessischen Lehrkräfteakademie genutzte Gebäudekomplex von der Stuttgarter Straße gesehen:

    6702_stuttgarter_str_18-24.jpg
    Bilder: Schmittchen

    Auch gibt es einen großen Hofflügel sowie einen recht ausgedehnten Innenhof, erreichbar durch eine große Tordurchfahrt an der Pforzheimer Straße. Thumb:

    Bild: https://www.deutsches-architektur-forum.de/pics/schmittchen/stuttgarter_str_18-24_hoffluegel.jpg
    Bild: Google

    Das zum Ensemble gehörende Einzelkulturdenkmal Stuttgarter Straße 18 ist der linke der beiden Gründerzeitbauten.

    6703_stuttgarter_str_18-24.jpg

    Im Blockinneren an der Südseite, erschlossen von der Gutleutstraße, findet sich mehr aus der Gründerzeit.

    6704_stuttgarter_str_18-24.jpg

    Wer würde der Aussage des roten Aufklebers widersprechen?

    6705_stuttgarter_str_18-24.jpg
    Bilder: Schmittchen


    Abschließend ein Link zu der Pressemitteilung von Aroundtown, auf der die Berichte der regionalen Presse basieren. Von den demnach begonnenen Entkernungsarbeiten konnte ich am vergangenen Wochenende nichts erkennen.