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nein, die NEUE Fugenmasse ist vereinzelt aufgequollen. Dresden nimmt diese auch (dürfte identisch sein). Beschädigt wurde die seit vielen Jahrzehnten eingebaute simple Fugenvergussmasse. Die wäre nicht
--> zugelassen
--> behördlich abgenommen (TAB ist die zuständige Aufsichtsbehörde)
--> von zahlreichen ausführenden Baubetrieben baubar
--> bisher ohne Probleme in diesem Ausmaß aufgefallen
wenn die Materialeigenschaften nicht den üblichen Parametern entsprochen hätten. Das rühren ja nicht die LVB selbst an, das ist Massenware aus dem Bauwesen
Dass diese sich meterlang aus der Fuge herausrollt (Kfzs waren es ja nicht auf Überwegen oder Abschnitten wie Leuschnerplatz) oder von Bahnen heraus gerollt werden (da könnte nur der äußere Rand der Lauffläche der Räder in Frage kommen?) kann bei gleichen Temperaturen durch andere Gleisbauweisen und identischem Material anders ausfallen. Ich schrieb nicht umsonst --> Gleisbau ist hochkomplex! Halle hat mW noch Bestandsstrecken mit überasphaltierten Schwellengleisen. Mechanische Spannungen leitet deren Bettung ab. Stopfdammgleise haben Leipzig und Halle weit verbreitet, in Leipzig wurden mal problematische Kurven so versucht, langlebiger zu bekommen (Schumannstr. zw. Chauseehaus und Lützowstr. und wenn mich nicht alles täuscht auch Demmering/Odermannstraße - Lindenauer Markt. Stopfdammgleise machen andere Sorgen. In der G.-Schwarz-Str. liegen auch noch Ortwein-Schienen, diese in Berlin verbreitete Bauweise arbeitet mit Gummielementen, hat sich in der Kollwitzstr. ganz und gar nicht bewährt.
Hinzu kommt bei Gleisbauweisen seit nunmehr ca. 20 Jahren die verpflichtende Beachtung der DIN EN 50122 zur Minderung der Streustromkorrosion.
Die Schnips-fertig-Lösung gibt es nicht.
Dafür die Erkenntnis, dass sich die Klimawandelfolgen exponentiell entwickeln. Vielleicht dieses, vielleicht nächstes Jahr oder bald sind nicht 40,x°C der Hitzehammer, sondern 41 oder 42°C begleiten uns über längere Zeit. So wirklich aktiv wird die Dekarbonatisierung ja nicht umgesetzt, EU und Bund lavieren mehr mit Ausnahmen. Was dann?
Die Verschattung durch Bäume hilft definitiv, bedeutet bei Alleen allerdings die leidige Parkplatzdebatte. 30% dichtere Alleen und dafür 20% Parkplätze weniger dürfte einen lautstarken Teil der Bevölkerung rumoren lassen. Auf dem Ring wären Bäume nur möglich, wenn die angrenzenden Fahrbahnen umgewidmet werden. Eine Debatte, welche sich niemand traut. Dank der Desinformationskampagnien zukünftiger OBM Kandidaten.
Es bleibt spannend.