Das fortgeschriebene BUGA-Konzept ("Momentum") mit Kostenaufschlüsselung und einigen konkreten Vorhaben und Bestandteilen sowie Lageplänen ist im Ratsinfosystem verfügbar (direkter Download). Leider konnte man bei der Illustration nicht auf KI-Replikanten verzichten, die u.A. Fahrräder ohne Pedale fahren.
Dresdner Stadtgespräch
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Jahres-Pressemitteilung des Umweltamtes zu Baumpflanzungen der jetzigen Pflanzperiode (Nov.-April) - PM der Stadt
510 neue Bäume werden gepflanzt, zB: die lange Flensburger Strasse in DD-Stetzsch erhält 28 neue Amberbäume, leider nur als Ersatz für chines. Wildbirne.
Wichtige Maßnahmen auch Pflanzungen am Emerich-Ambros-Ufer, auf der Wolfshügel- und Collenbuschstraße und an der Fichtenstraße.
Bei den Grünanlagen (Parks) sind erneut der Alaunplatz (mit Sträuchern 31) dran sowie das Friedrichstädter Tor (7 Hainbuchen).
Anm.: Die Fichtenstraße im Hechtviertel wurde in letzten ca. 5 Jahren zum wahren Trauerspiel, es starben sukzessive alle Bäume nach ca. 20 Jahren ab.
Die Augsburger Straße in Striesen ist mit 63 neuen Bäumen der Koloss, gleichsam etwas seltsam, da diese Straße doch seit Jahren ausgebaut werden sollte.Eine Baumpflanzung an einer Straße kostet derzeit durchschnittlich 6.700 Euro (Stand 2025), so die PM, auf Grünanlagen 1.900 €.
Straßen:
- Collenbuschstraße: neun Rot-Eschen und zehn Säuleneichen 'Fastigiata' in Gehwegvorstreckungen
- Wolfshügelstraße: sieben Hopfenbuchen in Gehwegvorstreckungen
- Flensburger Straße: 16 Vielblütensträucher, zwölf Amberbäume
- Deubener Straße: 21 Zürgelbäume
- Lukasstraße/Lukasplatz: 14 schmalblättrige Eschen ‚Raywood‘, vier Blaseneschen, ein Rotdorn ‚Paul Scarlet‘
- Zum Schwarm: 26 gefülltblühende Vogelkirschen
- Emerich-Ambros-Ufer: 48 Spaeths Erlen im Abschnitt von Wernerplatz bis Fröbelstraße
- Fichtenstraße: 18 Ginkgos, Ersatzpflanzungen für abgestorbene Kirschen
- Augsburger Straße: fünf Herbstflammen-Ahorn, 58 Winterlinden
Parkanlagen:
- Alaunplatz: 31 unterschiedliche Bäume und Großsträucher
- Stübelallee am SP1 : acht Spaeths Erlen, eine Esskastanie, eine Vogelkirsche, eine Sumpfeiche, eine Silberline
- Friedrichstädter Tor - Grüne Mitte : sieben Hainbuchen
- Frauensteiner Platz: zwei Feldahorn, zwei Hainbuchen
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für die Aktenablage:
Frankfurter Rundschau - Link - thematisiert: deutsche Städte haben Stadtbildproblem!
Die modernistische/zeitgenössische Architektur versaut immer mehr die Stadtbilder. Neue Studien englischer Unis zeigen Gründe für Unbehagen auf.
Die Ästhetik des heutigen Bauens verursache Stress, eine Rückbesinnung auf Natürlichkeit und traditionelle Gestaltungsgrundsätze tut dringend Not.
Gebaute Umwelt solle sich viel mehr positiv auf die Menschen auswirken, die Wirkmechanismen sind zureichend bekannt. Beispiel: Vielfalt, Harmonie.
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staatliches Vorkaufsrecht bei Baudenkmalen
Wie im 18. SIB-Magazin 2-2025 auf S.16 mitgeteilt wird, existiert laut Sächs. Denkmalschutzgesetz §17 ein allg. Vorkaufsrecht für Baudenkmale für Gemeinden und (übergeordnet) für den Freistaat, wenn ein Verkauf bzw. ein Eigentümerwechsel (außer zu Verwandten des Verkäufers) ansteht.
Mitarbeitende des Sonderzuständigkeitsbereiches Vorkaufsrecht im ZFM (Zentrales Flächenmanagement im SIB) berichten im Magazin, daß jenes
Vorkaufsrecht seit 2018 zwar bei fast 7000 Prüffällen bearbeitet wurde (teils mit größerem Aufwand), es jedoch in keinem einzigen Fall ausgeübt wurde.
Im SIB-Magazin kommen die Mitarbeiter zum Ergebnis, daß zumindest das freistaatliche Vorkaufsrecht somit verzichtbar ist, und man Kräfte sinnvoller einsetzen könne. Gemeinden wiederum sind mangels Geld oft die Hände gebunden, selbst wenn sie gerne Häuser retten wollten.
Die ZFM-Leute agieren wegen der Fülle von Prüfvorgängen mit vorformulierten Negativ-Attesten bzw. -bescheinigungen, um schnell Nein zu sagen.
Laut §17 Sächs.Denkmalschutzgesetz ist die Zielstellung des staatlichen Vorkaufsrechtes die dadurch ermöglichte Erhaltung eines Kulturdenkmals.
Nur dafür darf das Recht ausgeübt werden, auch der Freistaat darf es nicht für einen Abriss nutzen.
Allein in Sachsen gibt es hunderte verfallsbedrohte Baudenkmäler, und immer wieder gelangen auch welche in die Veräusserung.
Nun wirft das alles natürlich die Frage auf, WARUM denn NIE ein Denkmal erworben wurde, obwohl ersichtlich Bedarf bzw sogar Notwendigkeit besteht?
Es geht in der Regel ja nur darum, ein Objekt eigentumsrechtlich zu sichern, um es umgehend in bessere Hände weiterzugeben - also kein Verlust fürs Land.
Die tatsächlichen Ursachen des Nicht-Ausübens des Vorkaufsrechtes werden nicht benannt. Offenbar hatten sie nie Geld dafür, und müssen stets ablehnen.
Das ist schade, denn oft heißt es, man käme ja nicht an die Objekte heran, was ja stimmt. Hier ist es anders, aber man nutzte nie diese Chancen.
Im Artikel geht es mit einem ähnlichen Vorkaufsrecht gemäß §99a des Wasserhaushaltsgesetzes des Bundes (WHG) weiter, wonach seit 2018 bei 730 Prüfvorgängen bereits fast 30 mal der Zugriff ausgeübt worden ist. Hier geht es um Flutschutzmaßnahmen, und hier scheint Geld dafür vorrätig zu sein.
Das zuständige Landesministerium für Umwelt und Landwirtschaft führt dazu proaktiv eine Positivliste - also welche Flächen man kaufen würde/möchte.
? Kennt jemand Verfallsobjekte mit Denkmalschutz in Dresden, welche in letzten 15 Jahren mal veräußert wurden, hernach aber nichts saniert wurde?
Das müssen zwangsläufig solche Häuser sein, welche man hätte retten können.
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Die Weizenmühle im Plauenschen Grund fiele mir direkt ein und das MFH auf der gegenüber liegenden Straßenseite der Tharandter Str. Überhaupt der alte Ortskern von Altplauen.
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Altenburg in Thüringen hat letztes Jahr sechs leerstehende Häuser am Markt gekauft. Man einigte sich mit dem Eigentümer auf einen Vergleich und einen Kaufpreis von knapp zwei Millionen Euro, im Gegenzug verzichtete man auf ein Ziehen des Vorkaufsrechts für das siebente Haus. Neuer Eigentümer wurde die städtische Wohnungsgesellschaft, die einen Teil der Häuser selbst sanieren und einen anderen Teil wohl mit Sanierungsverpflichtung weiterverkauft.
https://www.lvz.de/lokales/altenb…KZ5L32DK5M.html
In Leipzig wurden bereits Immobilien in Gebieten sozialer Erhaltungssatzungen per Vorkaufsrecht erworben. Oberbürgermeister Jung machte sich zuletzt auch für eine Erweiterung des Vorkaufsrechts auf Bundesebene stark. Er forderte einen Erwerb zum Verkehrswert und die Einrichtung eines Fonds. Im Blick hatte er dabei vor allem Zentrumslagen.
https://www.lvz.de/lokales/leipzi…EBSCAAINY4.html
Das Thema Denkmalschutz, vor allem im Widerstreit zum Eigentumsrecht, hat in meiner Wahrnehmung oft einen schweren Stand. Oft klappt ja schon die Notsicherung nicht, für welche die Gemeinden in Vorleistung gehen müssen, um sich das Geld dann vom Eigentümer zurückzuholen. Schloss Reinhardsbrunn in Thüringen war meines Erachtens der erste Fall, wo nach jahrzehntelanger Verwahrlosung mal eine Enteignung durchgefochten wurde, Gott sei Dank. Ramelow als Ministerpräsident hatte aber auch einen Sinn für Kulturdenkmale und kein Problem damit, dafür ein deutliches Zeichen zu setzen.
Auch beim Vorkaufsrecht muss nicht nur der Kauf, sondern vor allem die Sanierung gestemmt werden, das scheint politisch nicht allzu attraktiv zu sein. Und dann muss eine Nutzung her, für Reinhardsbrunn diskutiert man die zum Beispiel noch immer.
Ich verstehe aber auch nicht, warum das in Sachsen so gar nicht gemacht wird und stattdessen mit 100% Steuergeld (25 Millionen), davon 50% von Stadt und Land, der private Fernsehturm saniert wird.
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Bauinfos im elektronischen Amtsblatt
Nachdem vor Monaten auffiel, dass manche baurelevante Veröffentlichungen nur im elektr. Amtsblatt (also online) auftauchten, scheint es inzwischen so
zu sein, dass fast ALLE baurelevanten Veröff. nur noch online stattfinden. Zudem wurden alljene Infos von der "gedruckten Ausgabe" (des Amtsblattes) ausgegliedert - guckst du hier, und in einen separaten Ordner (der Amtlichen Veröffentlichungen) für elektronische Ausgaben gesteckt.
Dort also künftig immer mal reinschauen und querlesen, ob was Spannendes dabei ist. Im Grunde ist der neue Ordner sogar übersichtlicher.
Im laufenden Januar 2026 sind folgende Bauprojekte seitens der Bauaufsicht (teils neu) beschieden worden:
- Neubau Seminarstrasse 16+18 - aus 58 WE werden 66 WE in 3 Wohngebäuden. Es ist nur ein Teil des seit Jahren dort genehmigten Wohnparks. Lage TSP.
- Erteilung Bauvorbescheid für ein Wohngebäude mit 30 WE mit Antrag auf Abweichung, Schützenplatz 8. Das ist die schmale Lücke im Nordost-Eck. TSP.
- Baugenehmigung für EFH (ggf Architektenvilla, liegt neben Spezialhaus Nr.34) und einer Garage mit drei Stellplätzen“, Kotzschweg 36 / Kuckucksweg - TSP.
- Baugenehmigung für Mehrfamilienhauses mit 25 Wohneinheiten samt TG, Moritzburger Straße 18 - TSP.
Die Inhalte für die Monate aus dem Jahr 2025 sind im Unterordner hier zu finden. Im Dezember waren u.a. folgende Dinge zu lesen:
- 3 Reihenhäusern @ Karlsruher Straße 28, Coschütz // - Anbau Lagerhalle an Bestandshalle @ Straße des 17.Juni Nr. 10; Gemarkung Niedersedlitz //
- Wohngebäudes mit 9 WE, 2 Stellplätzen im EG und drei Frei-Stellplätzen @ Henricistraße; Trachau, u.a.
im Nov.25 gabs zB: - Wohnanlage mit 4 MFH, 15 Reihenhäusern + TG @ Fechnerstraße 21, 23 / Schenkendorfstraße; Kaditz; Flurstück 1060/2, Lage TSP.
Ansonsten viel Kleinvieh und Formelles, ab Okt.25 rückwärts kann gern geschaut werden, ob was "Grosses" oder "Wichtiges" durch die Lappen ging.
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Aus der Vergabekonferenz 2026 und dem dortigen Link zur Präsi sind folgende sonstige Projekte des Freistaates Sachsen publik:

Die Reiterstaffel geht in Bau, die Erstaufnahmezentrale kostet stolze 88 Mio, der Brandschutz beschert der Staatskanzlei neue Fenster und Türen für fast 20 Mio, am Ministerialbau für Wirtschaft&Arbeit wird vielleicht auch die Fassade neu gestrichen (??), und neue Duschen im Knast gibts schon für nur 3 Mille.
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Gestaltungskommission tagt wieder am Fr., 30. Januar 2026, 13 - 16 Uhr im Festsaal des Neuen Rathauses - und auch in teils neuer Besetzung.
PM der Stadt - unter verschleierndem Titel...
- Windmühlenstraße in Niedersedlitz - das sind die Flächen des ehem. Wohngebietes der "Sternhäuser". Hierzu wurde im stillen Amtskämmerlein bereits
ein Rahmenplan erarbeitet. Na, da sind wir aber mal gespannt, was das wird. Vielleicht EFH-Entlastungsbaugebiet, oder doch etwas Verdichteteres, Grünes?
- BUWOG Vonovia plant offenbar auch am Großprojekt Nicolaistrasse. Buwog ist ja der neue Prefab-Fertigteil- & Holzbauer des Konzerns, der jetzt an der Blasewitzer Strasse mit einem Neubau begann (siehe Johannstadt).
- Wohnbebauung Weimarische Straße in Pieschen - das ist spannend, ob es um Lückenschließung und Strassendurchbindung geht, oder nur um Kleinvieh.
In den 1990ern gabs schon Pläne, hier etliche Strassenverbindungen zwischen "Neudorf" und Pieschen durchzubinden und das "Loch" zu schließen.
Oha, hier habe ich was gefunden: SPA Rahmenpläne: 1997 "vom Stadtrat beschlossen" = in 30 Jahren quasi nix davon umgesetzt! Applaus!

© Ereignisse, Inseln und Lichtungen, Foto: Landschaftsarchi.büros Agence Ter mit Peter Scheck, Paris/Berlin, Amt für Geodaten und Kataster und SPA Dresden
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Oha, hier habe ich was gefunden: SPA Rahmenpläne: 1997 "vom Stadtrat beschlossen" = in 30 Jahren quasi nix davon umgesetzt! Applaus!
Es ist mir nicht klar, was der "Rahmenplan Ostragehege" mit der Weimarischen Straße auf der anderen Elbseite zu tun hat.
Davon mal abgesehen:
Der städtebauliche Rahmenplan ist ein nicht rechtsverbindliches, informelles Planungsinstrument. Es dient der Darstellung von städtebaulichen Zusammenhängen und Zielvorstellungen auf der Stadtteil- oder Quartiersebene
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Stadt Dresden könnte bis 2040 leicht wachsen - wenn, ja wenn, und vielleicht - PM der Stadt.
Man betrachtet v.a. die viel zu geringe Geburtenrate von 1,1 (Kinder pro Frau), 2018 lag sie noch bei 1,54. Es sterben also stets mehr Leute als geboren werden. Auffüllung gibts auch nicht mehr aus den leeren und greisen sächsischen und ostdeutschen Provinzen, sondern ausschließlich aus dem Ausland.
Die zur Repro erforderliche Fertilität von 2,1 (Ki/Fr) wurde, bis 2035 wird sie ggf auf 1,3 leicht ansteigen.
Aus 571.000 Ew. (Mitte 2025) könnten bis 2040 etwa 588.000 Ew. in Dresden-Stadt werden. 600.000 war mal erhofft, kommt aber wohl so nicht.
ZfBK (Zentrum Baukultur) führte den 1. Neujahrsempfang der Baukultur im Foyer des Kulturpalastes durch - als nichtöffentliche geschlossene Veranstaltung.
Link Neujahrsempfang. Die geballte Szene aus Architekten, Ingenieuren, Planern und Amtsleuten war geladen. Man kann nur hoffen, daß es für die
BAUKULTUR auch tatsächlich was bringt. Wahrscheinlich ist es aber nur ein Netzwerktreffen zum besseren eigenen Überleben in schwierigen (Bau)Zeiten.
Damit an die Verantwortung zur Baukultur bzw deren Erhalt erinnert wird, könnten bei kommenden Neujahrsempfängen kurze Impulsvorträge vorbereitet werden.
Stadtmuseum Dresden: neue Jahresausstellung zur PLATTE in Ost & West - plattenbau-ost-west - ab 28.02. bis Ende November.
"eine Bandbreite von Exponaten stellen die verschiedenen Phasen der Platte von 1945 bis heute vor - und wir wagen einen Blick in die Zukunft", heißt es.
Ob diese Schau viel zur Bewertung des weiträumig in Dresden bestehenden DDR-Bauerbes beiträgt, muß man abwarten.
Überfällig war eine Betrachtung seit Jahren, denn Dresden ist eine der durch diese Bautypologien meistgeprägten Städte überhaupt.
Großteile der südelbischen Inneren Stadt sowie des Stadtzentrums sind bis heute überliefert, kaum weiterentwickelt und mit allen Defiziten fortgeführt worden. Die einst handelnden und erbauenden Personen und Kollektive sind in der Breite völlig unbekannt, ebenso wie Spezifika der Planungsprozesse.
In Leipzig war man schon viel agiler mit Ausstellungen zu Städtebau, DDR-Platten und Architekturthemen dieser Zeit, dabei ist LE weniger platten-geprägt.
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Kommunalbau 2026-27 - Pressetermin des BauBM - PM der Stadt und DNN free.
mit dabei sind folgende Projekte:
- Verwaltungsvorschlag: kein VWZ-II am Ferdinandplatz, stattdessen Sanierung Stadthaus Theaterstrasse sowie Sozialrathaus Junghansstraße

- Neues Rathaus - weitere Sanierung und Umbau Lichthof zu Veranstaltungssaal
- Kulturzentrum „Scheune“ und Stadtteilhaus Johannstadt öffnen im August bzw Juni 2026
- Römisches Bad - 1.BA bis vorauss. Herbst 2027, dringend mehr Spenden gesucht
- Carl-Maria-von-Weber-Museum - Sanierung beginnt im Juli 2026, das Haus wurde ja schon vor Langem geschlossen, da hatte sich wohl was verzögert.
- Technischen Sammlungen - energetische und denkmalgerechte Sanierung beginnt 2027
- Abbrüche im Areal der Ex-Staatsoperette in Altbeuben - bis zunächst Ende April 2026
- Toilettenkonzept: Neubau von 13 neuen WC-Häuschen bis Ende 2027 - zunächst Albertplatz und Ritterstrasse
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Konzept zur Verwaltungsunterbringung 2030+
jetzt als Vorlage V0672/25 im Ratsinfo, auch DNN free berichtete. Es geht um den künftigen Gebäudebestand. Der Stadtrat muss noch zustimmen.
Es erfolgt eine Wendung: KEIN Verwaltungszentrum-2 (VWZ-2) mehr am Ferdinandplatz - SEHR GUT !! Also nicht drei riesige Rathäuser nebeneinander.
Das schöne Stadthaus Theaterstrasse soll stattdessen saniert werden - ebenso wie das Sozialrathaus Junghansstrasse (per Kredit) in Striesen-Süd.
Das Stadthaus soll von der STESAD saniert und dann per Mietkauf über eine Zeitspanne abbezahlt werden.
Das VWZ-2 wird daher jetzt schön teuer gerechnet, folglich komme eine Sanierung günstiger. Auch städtebaulich sieht man so nun wohl Vorteile.
Die Fläche am Ferdinandplatz würde verkauft. Auch die Räume an der Freiberger Straße 31 vom EB Sport sollen verkauft werden - streetview, was dort
eine überfällige Lückenschliessung ermöglicht. Leider wurde dort der benachbarte Plattenbau ertüchtigt, besser wäre eine ganze Eckbebauung gewesen.
Die grossen Ziele des Konzepts bleiben kosntant: Zentralisierung in der Innenstadt, mehr Bürgerfreundlichkeit, moderne Arbeitswelten/Arbeitsplätze.
Variante 1 (Sanierungen) mit Ordnungs- und Sozialrathaus kostet Invest 126 Mio € + Zinsen, Variante 2 (mit Neubau) kostet 202 Mio €.
Eingedeck 30 Jahre Betriebsdauer ergibt sich eine nahezu gleiche Wirtschaftlichkeit - also 246 zu 237 Mio €, wobei: wer kann heute 30 Jahre vorausblicken?
Mein Fazit: eigentlich klar, sehr gute Wendung, das Stadthaus zu verkloppen ist No Go, und nun besteht wieder die Chance auf längst geplante Lückenschliessung am Stadthaus entlang der verlängerten Malergasse - auch falls dies nunmehr erst später kommen wird.
3 Abbildungen aus der Anlage 1 der Vorlage



Nebenbei kam eine Meldung bei DNN pay, wonach die bekannte Breakdancecrew Saxonz für 5 Jahre ins Blaue Haus Petersburger Strasse 9 eingezogen ist.
Büroräume am Eck im EG (zur Lingnerallee) wie auch den Saal im Dachgeschoss nutzen sie nun für ihre Sache und für Veranstaltungen.
Zuletzt gab es die Umbaupläne eines Investors, hier möglichst schnell loszulegen und aufzustocken. Was ist passiert? 5 Jahre ist eine lange Zeit.
Sollte man die Pirnaische Vorstadt doch besser einzäunen und als Museum unter Veränderungsverbot stellen? Hier scheitert bisher ja fast alles...
Am 14.02. laden die Saxonz mal zum Besuch ein (ca. mittag bis abend).
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TUD - Technische Universität Dresden - ist erneut für 7 Jahre als Exzellenzuniversität bestätigt, 2 Jahre wurde evaluiert, bis 2033 fliessen 100 Mio €.
DNN pay und SäZ pay berichten erfreut. Für "Exzellenz" müssen mindestens 2 Forschungsbereiche als exzellent eingestuft werden - sog. Exzellenz-Cluster.
Die E-Cluster in sich treiben nochmals zigmillionen Fördergelder ein. Der Status locke weltweit Spitzenwissenschaftler in die Stadt.
Die TUD sei die patent-stärkste Uni in Deutschland, daraus entstanden 300 Ausgründungen. Da frage ich mich, wo die alle eigentlich sind oder abblieben?
DNN sagt, aktuell sind 29000 Studenten eingeschrieben, und in ganz Dresden arbeiteten 24000 Leute in der Forschung bzw Wissenschaft. -
Ich würde mich mal über eine Einschätzung freuen von Personen hier im Forum, die sowohl Dresden als auch Leipzig und zudem den jeweiligen Wohnungsmarkt einigermaßen gut kennen:
2006 hat Dresden bekanntlich seinen ganzen Bestand an kommunalen Wohnungen verkauft und wurde damit über Nacht schuldenfrei. Die Argumentation lautete seinerzeit, dass das Geld besser in sonstige städtische Projekte investiert werden solle (Straßen, Schulen etc.). Dafür wurden die ehem. städtischen Wohnungen aber weitgehend dem Markt überlassen, und vor ein paar Jahren wurde eine neue städtische Wohnungsgesellschaft gegründet, die natürlich nur langsam wächst. Leipzig hingegen hat seine LWB mit 37.000 Wohnungen noch.
Nun meine zwei Fragen:
- Ist die Dresdener städtische Infrastruktur so viel besser als die von Leipzig?
- Ist der Dresdner Wohnungsmarkt sichtlich angespannter als der Leipziger?
Dahinter verbirgt sich natürlich im Kern die Frage: Hat sich der Verkauf der kommunalen Wohnungen gelohnt?
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Ich kenne eigentlich kein Beispiel, wo es sich für die öffentliche Hand gelohnt hätte, Immobilien abzugeben. Deutsche Bahn (Bahnhofsgebäude), Deutsche Post (Postgebäude), Ministerien mieten sich teuer in veräußerte Gebäude ein etc. pp. und selbst private Unternehmen (Galeria Karstadt) haben damit ins Klo gegriffen. Insofern wird es sich auch in Dresden auf lange sich nicht gelohnt haben.
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Die Schuldenfreiheit hat wohl einige Großprojekte ermöglicht bzw. vergünstigt, die so vielleicht heute noch nicht umgesetzt wären. Da fallen mir auf Anhieb ein: die Sanierung der Augustus- und Albertbrücke sowie der eingestürzten Carolabrücke, der Umbau des Kraftwerks Mitte, die Sanierung des Kulturpalastes, die Straßenbahnneubaustrecken zur Messe und nach Pennrich sowie die Erneuerung des Fuhrparks der DVB, der Umbau des Rudolf-Harbig- und des Heinz-Steyer-Stadions, Aus- und Neubauten im Messegelände, umfassende Sanierungen im Straßen- und Schienennetz, der Neubau des Verwaltungszentrums, und nicht zuletzt der Bau der Waldschlößchenbrücke fallen in den Zeitraum der letzten 20 Jahre.
Dresden hat die Spielräume also genutzt, aber langfristig nachhaltig scheint ein Verkauf von Tafelsilber nicht zu sein, wenn man sich die Finanzierungsprobleme der vielen noch ausstehenden Projekte ansieht. 20 Jahre sind für den Effekt keine lange Zeit. Ob man beide Städte im Bezug auf die Infrastruktur so gut vergleichen kann, würde ich mal bezweifeln. Alleine Dresdens viele Elbbrücken sind eine dauerhafte Großaufgabe, auch ohne den jetzt angestrebten Neubau der Carolabrücke. Die Sanierungen von Blauem Wunder und Marienbrücke stehen ja immer noch aus. Welche Infrastrukturmaßnahmen sind in Leipzig denn damit ungefähr vergleichbar? City-Tunnel? Elster-/Pleißemühlgraben? Wahrscheinlich muss man das viel genauer bilanzieren, um eine Aussage bzgl. des Woba-Verkaufs treffen zu können.
PS: Mit der Situation auf dem Wohnungsmarkt befasst sich 20 Jahre nach dem Woba-Verkauf der DGB mit einer Veranstaltung im Mai.
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^^^Die Fragen sind sehr gut, das frage ich mich schon länger, aber es besteht dazu keine Transparenz. Eine Bilanz wurde nie gemacht. Leider leider. Sowas kann nur die Kämmerei machen, nur sie verfügt (hoffentlich) über die benötigten Zahlen und den zeitlichen Überblick. Falls die Kämmerei es "kapazitätsmäßig" nicht schafft, müßten sie die Zahlen rausgeben an ein Institut oder ein befähigtes Prüfbüro.
Es ginge dabei ja nur ums Grobe, also nur ein etwaiger Überblick, wohin die damalige Sache führte, und was wirklich an Mehr investiert werden konnte.
Alle Dinge der letzten 20 Jahre aufzuzählen, führt ohne Infos zu nichts. Die meisten von Civitas fortis aufgelisteten Projekte sind aus anderen Töpfen finanziert worden und haben mit einer WOBA-Verkaufswirkung nichts zu tun. Ich selbst hörte zum Thema eigentlich immer nur, daß damit quasi Kulturkraftwerk und Kulturpalast gebaut werden konnten. Diese beiden tollen Projekte dienen aber nur einer Minderheit, während die zehntausende Wohnungen einer Mehrheit zugute kamen.
Was damals nach dem Woba-Verkauf vermittelt wurde, war, daß die Stadt nunmehr jährliche Zinszahlungen (aus Verschuldung) von ü70 Mio € spare und diese 1:1 als "Mehr" im kommunalen Haushalt zur Verfügung standen. Wo das Geld genau hinfloss, ist öffentlich nicht transparent bzw bekannt, es floss m.W. auch über Jahre mit in den Schul- und Kitabau, was sicherlich sinnvoll war, da dort grosser Sanierungsstau vorlag. Hingegen hatte es mE keine Wirkungen auf die meisten Verkehrsprojekte. Ich vermute, daß die zusätzlichen 70 Mio / Jahr in der Breite des Haushaltes einfach versickerten und wenig meßbaren Effekt zeigten.
Eine wenigstens grobe Bilanzierung, wohin die Spareffekte der Schulenfreiheit nach 2006 tatsächlich flossen, ist dringend geboten und auch von hohem Belang.
Ob der Woba-Komplettverkauf gut oder schlecht war, ist eine getrennte Frage. Der Mietmarkt ist aktuell zusätzlich unter Stress, da in 10 Jahren die Belegungsrechte bei Vonovia auslaufen und die neugegründete WiD seit 2 Jahren nichts mehr baut und quasi in den Kinderschuhen stecken blieb.
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Alle Dinge der letzten 20 Jahre aufzuzählen, führt ohne Infos zu nichts. Die meisten von Civitas fortis aufgelisteten Projekte sind aus anderen Töpfen finanziert worden und haben mit einer WOBA-Verkaufswirkung nichts zu tun.
Das sind letztlich alles Projekte, denen der Stadtrat zustimmen musste und die dafür eine solide Finanzierung benötigten und zumindest teilweise aus dem Haushalt bezahlt wurden. Ohne diesen Anteil hätte sich bei einigen Vorhaben sehr wahrscheinlich keine Ersatzfinanzierung aufgetan. Daher finde ich es schon legitim, das alles aufzuzählen. Die Stadt konnte großzügig sein und das hat mindestens psychologische Effekte gehabt.
Der Finanzbürgermeister Lames hatte 2019 den Komplettverkauf als Fehler bezeichnet, OB Hilbert konterte daraufhin mit genau diesen Spielräumen, v. a. auch im Bezug auf die Schulsanierungen (die ich in meinem obigen Beitrag vergessen hatte, aufzuzählen, die aber einer der positivsten Effekte des Woba-Verkaufs waren):
Das nun aufgelegte Schulbauprogramm der Leipziger entspricht mit einer halben Milliarde Euro bis 2023 sogar in etwa auch unserem Volumen. Aber: Zum einen konnte es erst Jahre später beginnen. Zum anderen muss diese halbe Milliarde für die Leipziger Schulen mit neuen Schulden finanziert werden, weil es nicht anders geht. Die Vorausberechnungen sagen Leipzig wieder einen Schuldenstand von rund 900 Millionen Euro voraus. Dresden hat derweil noch ein Kraftwerk Mitte und einen Kulturpalast gebaut.
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Ob man beide Städte in Bezug auf die Infrastruktur so gut vergleichen kann, ist fraglich. Allein Dresdens zahlreiche Elbbrücken stellen eine dauerhafte Großaufgabe dar – und das, obwohl der Neubau der Carolabrücke jetzt erst angestrebt wird. Die Sanierungen des Blauen Wunders und der Marienbrücke stehen schließlich auch noch aus. Welche Infrastrukturmaßnahmen in Leipzig sind damit ungefähr vergleichbar? Der City-Tunnel? Elster-/Pleißemühlgraben?
In Dresden scheint man wenig über die Infrastruktur in Leipzig zu wissen, die Lage falsch einzuschätzen bzw. die bestehnden Probleme einfach zu ignorieren. Ein schönes Beispiel hierfür ist die B2-Brücke über die Agra.
„Agra-Tunnel: Die B2 soll ab Goethesteig tiefergelegt werden.
Die Bundesstraße 2 soll nicht mehr durch den Agra-Park in Markkleeberg führen. Landschaftsarchitekten planen einen einen Kilometer langen Tunnel ab dem Goethesteig.
Ähnlich wie bei der Straßenbahnunterführung an der Jahnallee. Die Kosten werden auf bis zu 20 Millionen Euro geschätzt. Der früheste Baubeginn für den Agra-Tunnel ist 2020.
„Agra-Tunnel: Die B2 soll ab Goethesteig tiefergelegt werden.
Die Bundesstraße 2 soll nicht mehr durch den Agra-Park in Markkleeberg führen. Landschaftsarchitekten planen einen einen Kilometer langen Tunnel ab dem Goethesteig.
Ähnlich wie bei der Straßenbahnunterführung an der Jahnallee. Die Kosten werden auf bis zu 20 Millionen Euro geschätzt. Der früheste Baubeginn für den Agra-Tunnel ist 2020.
Das Problem mit dem Hennigsdorfer Spannstahl ist dort seit ca. 2012 bekannt. Seitdem werden dort ständig neue Hilfsstützen untergebaut, weshalb es heute zu massiven Verkehrseinschränkungen kommt. An dieser Stelle wird die A72 an Leipzig herangeführt und die anschließende Einfahrt nach Leipzig droht einzustürzen. Klasse Leistung!
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