Beiträge von gacki
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Ich würde aber dringend mal zu einer Untersuchung raten, warum die ganze Pirnaische Vorstadt sich in den letzten 30 Jahren kaum entwickelt hat. Das liegt vielleicht an der Trennwirkung durch die gerade erst wieder zementierte 4-spurige Stadtautobahn. Vielleicht zumindest zum Teil auch an dieser Art von innerstädtischer Industrieanlage.
Da kannst Du genausogut fragen, warum sich das Areal Wilsdruffer Vorstadt Süd (also grob gesagt zwischen Annenstraße und Budapester Straße) kaum entwickelt hat - oder das Gebiet zwischen Budapester Straße und Reitbahnstraße.
Die Bebauung ist in all diesen Lagen lockerer, als man sich das heute wünschen würde. Gleichzeitig ist sie aber auch nicht so locker, dass man dort problemlos (und vor allem ohne größere Widerstände!) Verdichtung machen könnte (wir erinnern uns an den Hickhack mit den Neubauten an der Seidnitzer Straße). Für echte Stadtentwicklung bliebe also nur Abriss und Neubau - und das dürfte recht schwer durchzusetzen sein.
Im Bereich zwischen Pillnitzer und Grunaer Str. steht viel unter Denkmalschutz; dort ist einfach wenig zu entwickeln (mangels Platz). Das wäre zwischen Pillnitzer Str. und Terrassenufer etwas (!) anders, aber auch dort gibt es Hindernisse (genossenschaftliche Häuser usw.).
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Ich finde diese Bautenstellungen seltsam, da fehlt doch eine schlüssige Gesamtidee.
Eine schlüssige Gesamtidee ist in Anbetracht der Ausgangssituation auch schwer hinzubekommen.
Im Prinzip haben wir die halboffene/halbgeschlossene Bebauung entlang der Leipziger Straße, und direkt dahinter (quasi in 2. und 3. Reihe) fast durchgehend Gewerbe und ähnliches - man sieht das auch ganz gut auf dem Plan. Das würde man heute bestimmt nicht mehr so machen. Deshalb sicherlich auch der "Schallschutzriegel" und ähnliches.
Man betreibt dort also einen gewissen Aufwand, um ein sehr kleines neues Quartier von der Bestandsbebauung quasi zu isolieren. Inwieweit das in einem vernünftigen Verhältnis steht, vermag ich nicht einzuschätzen. Man kann sicherlich argumentieren, dass die Lage direkt an den Hufewiesen besonders ist, aber grundsätzlich scheint es mir doch keine herausgehobene Wohnlage zu sein.
Vermutlich wäre es im Sinne der Stadtentwicklung besser gewesen, die Gewerbeflächen umzuwidmen und die sich ursprünglich abzeichnende Struktur aufzugreifen. Aber das ist natürlich unrealistisch.
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Neubau Robert-Blum-Strasse 5+7 (zuletzt^^)
Es sei vielleicht noch angemerkt, dass es zumindest für mich schwer einzuschätzen ist, wie die sich abzeichnenden Gestaltungselemente am Ende zu einem Ganzen zusammenkommen werden.
Rundbögen gibt es eben nicht durchgängig; die Einfahrt und die Öffnung rechts daneben bleiben anscheinend rechteckig und erhalten schmale (mehrstöckige?) Fenster. Die 2. Öffnung von rechts ist höher; möglicherweise soll das die Haupteingangstür werden, denn dahinter scheint ein Treppenhaus zu liegen. Über diesem höheren Rundbogen zeichnet sich ein angedeuteter (flacher) Erker ab, was allerdings für ein Treppenhaus m.E. eher ungewöhnlich wäre.
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Lt. statista.com kamen zwischen 2011 und 2021 in Dresden über 18.000 neue Wohnungen auf den Markt.
Lt. dresden.de gab es 2024 insgesamt 312.545 Wohnungen in Dresden.
Lt. leipzig.de gab es 2024 insgesamt 357.997 Wohnungen in Leipzig.
Prozentual hat Leipzig ca. 10% mehr Einwohner als Dresden und 14% mehr Wohnungen. Allerdings hat Leipzig eine geringere Leerstandsquote als Dresden, was wohl auf eine unterschiedliche Bevölkerungsstruktur hinweisen dürfte. Insofern zeigt sich mal wieder, dass man diese Situationen nicht 1:1 vergleichen kann.
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Norden: Es gibt ein paar kleinere Änderungen gegenüber dem Ursprungsplan: mir ist insbesondere aufgefallen, dass die Gehestr. nun nicht mehr als Rad- und Fußweg ins Quartier weitergeführt wird. Die Nutzungen haben sich teilweise auch geändert, ebenso die Baumassen.
hier finde ich den Kompletterhalt der alten Langschuppen sowie Alt-Bahnsteige als Gebietsentwicklungs-Killer, daher auch dieses Gekrümel mit Schuppenbauten auf riesiger Flur.
Tja, aber das war nun mal die Prämisse dieses spezifischen Entwurfs: mehr Grün, auch auf den alten Bahnflächen; dazu dann öffentliche Nutzungen. Das, was dort bei den erhaltenen Schuppen jetzt unter "Atelierwohnen und Arbeiten" geführt wird, lief beim Ursprungsentwurf noch als "Experimentelles Gewächshaus". Immerhin, der Erhalt der mittlerweile verfallenden Schuppen zur Leipziger Str. hin (vorn, hinter der Tankstelle) ist nun nicht mehr im Plan, stattdessen Neubauten, die zwar auch "schuppenartig" aussehen, aber 3 Geschosse haben.
Im Büro scheint es jedenfalls viele Skater zu geben: überdachter Skatepark, Skate- und Spielfläche, weiterer Skatepark, Skate- & Sporthalle...
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In der Uferstraße liegen hoch zur Leipziger Straße Rohre (vermutlich Wasserrohre). Anscheinend hat das hiermit etwas zu tun:
https://www.neustadt-ticker.de/235846/aktuell…en-fuer-4-und-9
Für mich klingt das eher so, als ob die Rohre in der Uferstraße überirdisch liegenbleiben (es könnte auch durch die Bäume sonst etwas schwierig werden); andererseits klingt
Die Arbeiten an der Uferstraße sollen voraussichtlich bis Ende Mai 2026 dauern.
schon wieder nach deutlich mehr Aufwand, denn das wären drei Monate.
Anwohnerinformationen hat es bisher nicht gegeben.
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Hedwigstr. 1a (Ecke Uferstr.)
https://www.neubaukompass.de/neubau/hedwigstrasse-1a-dresden/
Seit dieser Woche sind die normalerweise etwa an dieser Stelle stehenden Wertstoffcontainer zum Elberadweg versetzt worden. Ob das mit einem bevorstehenden Baubeginn zu tun hat, weiß ich nicht.
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Ich suche das jetzt nicht heraus; aber ich hatte wohl vor einiger Zeit mal geschrieben, dass von dieser spezifischen DDR-Bauweise (mit farbiger Glasfassade) nach und nach immer mehr verschwindet. Beispiele dafür waren auch das ABB-Gebäude an der Könneritzstraße oder das "Glasinvest"-Gebäude in Radebeul; der Innenhof des abgerissenen Robotron-Gebäudes hatte m.E. auch diese Gestaltung.
Man braucht sich nicht zu wundern, wenn dann der Denkmalschutz irgendwann mal aufwacht. Möglicherweise wäre es besser gewesen, ein anderes Exemplar unter Schutz zu stellen. Tja.
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Ich finde den studentischen Entwurf problematisch. Die Bündelung von Rad- und Fußwegen auf einer Seite finde ich falsch: Zum einen erfordert das bei den Radwegen einen erheblichen Aufwand zum Ein- und Ausfädeln für die Strecke ab dem Pirnaischen Platz, zum anderen wird damit auch gleich festgelegt, dass eine Blickbeziehung von der Brücke flußaufwärts in Richtung Elbhänge/Elbschlösser (oder auf die Staatskanzlei) vernachlässigbar ist. Und Einfädeln hin oder her: dass die Radwege insgesamt mehr Platz brauchen als die Straßenbahnen, ist schon etwas "speziell".
Wenn ich mir in den Lokalmedien die Kommentare durchlese, kommt quasi durchgängig, dass die Politik unfähig oder korrupt ist, dass man in China schon längst fertig wäre und überhaupt, dass das schon alles viel zu lange dauert.
Nun ja, die Diskussion um die Königsbrücker dauert wirklich sehr lange. Insofern kann ich verstehen, dass es da Befürchtungen gibt. Aber im Regelfall ist es doch immer so: Wenn einem das Ergebnis gefällt, hat es viel zu lange gedauert; und wenn es einem nicht gefällt, ist ganz klar überstürzt eine Entscheidung getroffen worden...
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Und was soll hier letztendlich entstehen?
Ich kenne zwar die Idee des Ausbaus der Musikhochschule, aber ist das nun wirklich konkret?Ja, das ist nach wie vor geplant und wird ziemlich sicher auch kommen. In Perspektive soll so viel wie möglich auf einem "Campus" zusammengeführt werden (Anmietungen wie z.B. im Kraftwerk sollen wieder abgegeben werden); darüber hinaus wurden verschiedene Räume (im Prinzip ein großer Teil der Kelleretage des Gebäudes Wettiner Platz 13) als gesundheitlich bedenklich eingestuft. Zeitplan ist momentan eher ungewiss.
Hier noch zwei Bilder vom Abriss.
22.01.26:

03.02.2026:
Der auf dem ersten Bild noch vorhandene Baum musste nun auch dran glauben.
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Neubau Robert-Blum-Strasse 5+7
Allerdings deckt das Baufeld zunächst nur die Nr.5 ab, ggf braucht es an Nr.7 kein Tiefgeschoss und sie folgt dann mit dem Hochbau (?).
Die Nr. 7 wird augenscheinlich ohne Tiefgeschoss gebaut, seit letzter Woche erfolgt dort eine Pfahlgründung.
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Die Auswirkungen auf den Verkehr werden auch nicht mitgedacht, sonst hätte man bei einer Planung dieser Größenordnung eine Verlängerung der Straßenbahn von Prohlis eingeplant.
Da fahren schon jetzt diverse Busse. Evtl. ist dort eine Verlängerung der Straßenbahn im Vergleich mit einer Verdichtung des Bustaktes nicht rentabel.
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Hutfabrik Schützengasse/Grüne Str:
Ab Oktober soll im 3.BA des Abrisses dann der Rest abgerissen werden - also bissel noch abwarten. 2 Fotos Schützengasse, ganz rechts von Grüne Strasse:
Als ich Ende Januar vorbeikam, war der Abriss zumindest in der Grünen Str. im Gange.
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Seminarstrasse 16+18 - aktueller Blick nach Baufeldfreimachung, jetzt ist wieder Frostperiode, es scheint erstmal Kältepause zu sein.
So schnell kann's gehen: Heute wurde der Kran aufgebaut.
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Quartiersquerung / Durchweg - zwischen Seminar- und Wachsbleichstrasse: Was ist links in dem grossen Gewerbe-Hinterhof-Altbau drin, oder kann das weg?
Meinst Du die 3 Garagen in gelb (nicht wirklich groß, finde ich) oder das Gebäude dahinter? Zumindest linke, höhere Teil davon gehört vermutlich zum Gymnasium; evtl. die Turnhalle?
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Oha, hier habe ich was gefunden: SPA Rahmenpläne: 1997 "vom Stadtrat beschlossen" = in 30 Jahren quasi nix davon umgesetzt! Applaus!
Es ist mir nicht klar, was der "Rahmenplan Ostragehege" mit der Weimarischen Straße auf der anderen Elbseite zu tun hat.
Davon mal abgesehen:
Der städtebauliche Rahmenplan ist ein nicht rechtsverbindliches, informelles Planungsinstrument. Es dient der Darstellung von städtebaulichen Zusammenhängen und Zielvorstellungen auf der Stadtteil- oder Quartiersebene
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Der Altbau dürfte abgerissen sein,
In der Tat; das gesamte Gelände wurde umgebaut. Der pit-stop vorne ist auch weg.
Unklar ob es ein Rewe-Standardbautyp ist.
Ich weiß gar nicht, ob Rewe überhaupt so was wie einen Standardbautyp hat, da fast alle mir bekannten Märkte in vorhandene bzw. größere Neubebauung integriert sind. Die "runde Ecke" und das Aluminiumband erscheinen mir sehr individuell.
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Letztlich sind die beschriebenen Fehler, dass zum Beispiel die Brühlsche Terrasse auf der falschen Elbseite dargestellt wird oder nervige Details wie Sonnenuntergangsstimmungen, nur bedingt der KI anzulasten. Als Nutzer der KI kann man diese Unzulänglichkeiten mit entsprechenden Routinen leicht in mehreren Arbeitsschritten ausmerzen.
Sicher, aber dann sollte man das als Nutzer eben auch tun (deshalb auch meine Formulierung "Beliebigkeit/Lieblosigkeit").
Es gibt in dem Video ja ein paar Momente, die durchaus eine sinnvolle Perspektive bieten. Aber schon alleine der Thumbnail ist doch bizarr ohne Ende: Das ist eine Carolabrücke an der Position der Augustusbrücke, aber mit Finanzministerium auf der Brühlschen Terrasse (im Hintergrund ist die Frauenkirche); im Prinzip wurden hier zwei Ansichten durcheinandergequirlt. Interessanterweise taucht dieses Bild im Video selbst so nicht auf (aber eine Abwandlung davon).
Der Beschreibung nach ist es "ein Video über die historische Carola Brücke". Ich halte das für irreführend.

