Projektthread Treptow-Köpenick

  • Monasterium: Da bin ich voll dabei. Wenigstens wurde hier ein ernsthaft sanierungsbedürftiges Gebäude wieder ertüchtigt und einer neuen Nutzung zugeführt. Doch rein äußerlich ist nichts von Kreativität oder Kunst wahrzunehmen.

    Beim nächsten Projekt dieser Art gerne wieder etwas menschenfreundlicher und vor allem mit Farbe. Und wenn man bedenkt, wie schnell der schneeweiße Putz seine Farbe ändert. Besonders auf der "Wetterseite"

    Aber gehe stark davon aus, dass Graffiti aller Art nicht lange auf sich warten lassen :(

  • Ich bin gespalten.

    Einerseits eine Verbesserung zum Vorzustand (ich mag diesen düsteren Berliner 20er-Jahre-Stil mit Fensterkreuzen und Putz gar nicht so), andererseits auch ein bisschen sehr schlicht.

    Die angeschrägten Ecken sind ansprechend! Mangel an Kreativität würde ich dem Architekturbüro nicht vorwerfen.

    Wie so oft bei (quasi-) Neubauten stört mich das Schrägdach. Es passt in seiner altmodischen Gediegenheit nicht zur glatten 3D-Ästhetik der Fassade. Eine Umsetzung als Flachbau oder eine Verblendung des Dachs hätte ich eleganter gefunden. Letztere hätte glaube ich auch die Proportionierung der Fassade verbessert.

    Das Ganze wird vermutlich nochmal schicker aussehen, wenn die Baustelle davor weg und die neue Nutzung eingezogen ist.

    Mit Stein statt Putz kriegst du mich immer Monasterium . Besonders Klinker haben für mich die magische Fähigkeit, jedem noch so einfachen Kubus ein hochwertiges Aussehen zu verleihen.

  • BV Schnellerhöfe

    Michael-Brückner Straße 7a / Schnellerstraße 27

    Zuletzt hier und Lage in OSM.

    Das Wohnbauprojekt nahe des S-Bahnhofs Schöneweide scheint kurz vor der Fertigstellung zu stehen.

    Entstanden sind in drei Gebäuden 107 Ein- und Zwei Zimmer Wohnungen.

    Vermarktet wird des Ensemble von der ROMI Immobilien GmbH. (Link zur Projektseite).

    Der Erscheinung des Neubaus von der Ecke Michael-Brückner Straße/ Sterndamm aus gesehen ist leider recht reizlos. ?(

    [Bild © bauhelmchen 2026]

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    2 Mal editiert, zuletzt von Bauhelmchen (1. März 2026 um 22:43)

  • BV Kietzer Straße 6

    Zuletzt hier

    Äußerlich fertig war dieses BV schon vor ca. 2 Jahren, danach gab es wohl Probleme. Bezogen ist es immer noch nicht. Das Tor ist weiterhin mit einem Bauzaun versperrt. Ein Blick durch das Fenster offenbart, dass der Innenausbau immer noch nicht abgeschlossen ist:

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  • Tatsächlich muss ich als ausgesprochener Klinker-Stan hier sagen: Das Gebäude gefällt mir auch mit Putz – wahrscheinlich wegen der selbstwussten Rahmen-Elemente, der Farbkombination und dem Mosaik.

    Von daher: immer noch eine 2, aber es stimmt...mit Klinker wäre es die 1. ^.^

  • Degewo "Klimahaus"

    Salvador-Allende-/ Ecke Pablo-Neruda Straße

    Zuletzt hier und zuvor hier.

    Bereits im Oktober des vergangenen Jahres wurde der Wohnungsneubau der Degewo fertiggestellt und ist mittlerweile bezogen.

    Hier findet sich eine Pressemitteilung der Degewo.

    In dem Holzhybridbau sind demnach 112 neue Wohnungen entstanden. Das Gebäude ist mit Photovoltaikanlagen auf dem Dach, Wärmepumpen sowie einem Regenwassermanagementsystem ausgestattet. Das offene Erdgeschoss bietet Parkmöglichkeiten für PKW und Fahrräder und ist für Elektrolademöglichkeiten vorgerüstet.

    Gestalterisch ist der graue Bau enttäuschend. ?(

    [Bilder © bauhelmchen 2026]

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  • Etwas weiter nördlich in Schmöckwitz an der Godbersenstraße (DAF-Karte) entsteht das Quartier

    GREEN LIVING Schmöckwitz.

    Es handelt sich laut Projektseite um das erste Nurstrom-Wohnensemble Deutschlands, ein zu fast 100 Prozent energieautarkes Projekt. Architekten sind zeroemissionbuildingdesign (Dirk und Andrea Braun).

    Der Bau der vier Häuser mit 30 Wohnungen mit Wohnflächen zwischen 31 und 148 m² und einer Villa an der Wasserseite ist bereits weit fortgeschritten, das ursprünglich geplante "bezugsfertig"-Datum Q4/24 ist allerdings längst Makulatur.

    Besonders schön anzuschauen sind sie nicht unbedingt, aber nun gut. Hier zunächst zwei Visus:

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    © Braun, D.H.

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    © Braun, D.H.

    Ein paar eigene Fotos vor Ort, hier das Bauschild:

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    Als Beifang hier noch ein Bild der neuen Feuerwache Schmöckwitz, genau gegenüber:

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  • Gründerzentrum für die Kreativwirtschaft

    Reinbeckstraße 27

    Ende April 2026 fand das Richtfest für einen Erweiterungsneubau der Reinbeckhallen in Schönweide statt. (Pressenotiz des BA Treptow - Köpenick vom 29.April 2026)

    Die Stiftung Reinbeckhallen errichtet hier auf vier Etagen ein Zentrum für Start-ups und kreative Produktionen. Entworfen wurde der Bau von einer Arbeitsgemeinschaft der Architekten Peter Meyer, Rolf Mühlethaler und dem Planungsbüro Kaiser Westphal. Die Projektsteuerung erfolgt durch das Büro Schüßler -Plan (Link zu deren Projektwebsite.)

    Auffällig ist die Anlehnung an Industriearchitektur insbesondere durch das auffällige Sheddach. Geplant ist die Fertigstellung für das kommende Jahr.

    Gelegen ist der Bau unmittelbar in Spreenähe zwischen Wilhelminenhofstraße und Kaisersteg. (Lage in OSM)

    [Bilder © bauhelmchen 2026]

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    Einmal editiert, zuletzt von Bauhelmchen (24. Mai 2026 um 00:54)

  • Wohnquartier an der Anne-Frank-Straße (Altglienicke)

    Projektvorstellung hier im Februar 2023

    In der letzten Woche hat die HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft die Fertigstellung des Neubauquartiers in der Anne-Frank-Straße/Mohnweg in Altglienicke bekannt gegeben. Die Pressemitteilung mit Luftbild findet sich hier.

    In etwas mehr als drei Jahren sind in 14 Gebäuden knapp 600 Wohnungen entstanden, von denen die Hälfte öffentlich gefördert wird. Zudem sind in dem Quartier Flächen für Einzelhandel und Dienstleistungen sowie eine Kindertagesstätte entstanden.

    Der bauliche Entwurf stammt vom Büro ZOOMARCHITEKTEN, Berlin. Gemäß der Projektwebsite des Büros wurden zwei Gebäudetypen konzipiert, die sich lediglich in Höhe, Drehung und Spiegelung sowie durch die Farbausführung in Grau oder Rosé unterscheiden.

    Euphemistisch spricht man bei den modular hergestellten Gebäuden von „gelassen wirkender Architektur“.

    Zu sehen sind sich wiederholende Würfel ohne Reiz.?(

    [Bilder © bauhelmchen 2026]

    Ansicht Ortloffstraße.

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    Anne-Frank-Straße

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    Ansicht Mohnweg.

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    Einmal editiert, zuletzt von Bauhelmchen (4. Juli 2026 um 21:08)

  • Wasservillen Hirschgartenufer

    Zuletzt hier

    Die drei Stadtvillen 3, 4 und 5 des 2. BA im Westen des kleinen Quartiers, die mehrere Jahre lang im Rohbau verharrten und zu Bauruinen verkommen drohten, wurden inzwischen doch noch fertiggestellt. Sie wurden sichtbar einfacher ausgeführt als die östlichen Nachbarvillen. Ob das von Anfang an so geplant war oder man die Gestaltung nachträglich abgespeckt hat, weiß ich nicht. Auch aus der Vertriebs-Broschüre (PDF) geht das nicht eindeutig hervor.

    Hier ein aktuelles Foto, von der anderen Spreeseite aus gemacht. Links eine der drei nachträglich fertiggestellten Villen, rechts davon die älteren:

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    Ausschnittsvergrößerung:

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  • CÖPIUS: Teilprojekt Buwog-Arbor (An der Filmfabrik 9-11)

    Zuletzt hier

    Das Projekt war bisher etwas diffus als Quartier am ehem. Kabelwerk Köpenick benannt, die Buwog nennt es jetzt CÖPIUS.

    Mittlerweile gibt es für die ersten zwei Wohnneubauten Visualisierungen und eine Projektseite der Buwog unter dem Projektnamen Buwog-Arbor. Diese werden in Holzhybridbauweise errichtet und insgesamt 36 Wohnungen mit 2 bis 5 Zimmern bieten. Ein konkreter Realisierungzeitraum wird nicht angegeben.

    Ein großes Bauschild steht an der Allende-Brücke am Ostrand des Areals, die Häuser werden aber an der Straße An der Filmfabrik 9 und 11 im Westen gebaut:

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    Blick von der Brücke über das Baufeld Richtung Westen:

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    Visus:

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    © Buwog

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    © Buwog

  • Dekoratives Anführungszeichen

    Sie wurden sichtbar einfacher ausgeführt als die östlichen Nachbarvillen. Ob das von Anfang an so geplant war oder man die Gestaltung nachträglich abgespeckt hat, weiß ich nicht.

    Meine Hypothese: Schicke sehr teure Villen lassen sich aktuell schlecht vermarkten. Der Markt ist gesättigt denn hier hätten sich selbst gut verdienende Familien (80 -120.000 € Einkommen) kaum eine Wohnung mit Anlegesteg leisten können.

    Von daher hat man das ursprüngliche Konzept in ein für den Markt passenderes umgewidmet und in der Tat etwas abgespeckt. Wenn ich es richtig in Erinnerung habe müsste es auch bereits vermietet sein? Weiß ich aber nicht mehr.

    Hat jemand zufällig m2-Preise?

  • Revitalisierung Areal Berliner Bürger Bräu Friedrichshagen

    Josef-Nawrocki-Straße 8

    In einer Pressemitteilung vom 20.08.2026 haben die Berliner Projektentwickler Profi Partner AG und Goldman Group mitgeteilt, dass sie mit der Vermarktung des geplanten Wohn- und Gewerbeprojekts „BürgerBräuQuartier“ in Friedrichshagen beginnen werden. Gelegen ist das Gelände an der John-Nawrocki-Straße 8 bzw. südlich direkt an der Mügelspree. (Lage in OSM)

    Die Bauarbeiten sollen demnach im ersten Quartal 2027 auf dem denkmalgeschützten Brauereiareal, das um das Jahr 1900 entstanden ist, beginnen. Die Revitalisierung des Geländes ist bereits seit einigen Jahren u.a. durch die Entwickler geplant und wurde hier im DAF vor über drei Jahren bereits erwähnt.

    Der Bebauungsplan 9-73b VE ist seit letztem Jahr festgesetzt. Die Begründung kann auf den Seiten des Bezirks Treptow-Köpenick hier als pdf angesehen werden.

    Bis 2029 sollen 28 frei vermarktete Wohnungen, 13 Wohnungen mit begrenzter Mietpreisbindung sowie gewerblich nutzbare „Atelierlofts“ und Büros entstehen. Der historische Bestand wird dabei umfassend saniert und umgebaut.

    Einen Artikel Beitrag dazu gab es in der Berliner Morgenpost vom 26.08.2026. Im Portal Industriekultur Berlin, sowie im entsprechenden Eintrag bei Wikipedia kann man mehr über die Geschichte des Areals erfahren.

    Eine Projekt- und Vermarktungswebsite mit Visualisierungen findet sich unter burgerbraeuquartier.de

    Anbei aktuelle Eindrücke.

    [Bilder © bauhelmchen 2026]

    Blick von Süden über die Mügelspree.

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    In der Josef-Nawrocki-Straße.

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    Eine Infoveranstaltung in der kommenden Woche wird mit Visualisierungen beworben.

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    Ansicht vom Mügelseedamm.

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  • BV Landjägerstraße 3-5

    In Köpenick am sogenannten Amtswäldchen, also hier:

    wurde nach fast 20jähriger Diskussion dieser Tage ein Bebauungsplan festgelegt. Mit ihm sollen ein Parkplatz, 45 Wohnungen, ein Supermarkt und Zufahrten zu einer Kita entstehen.

    Das Problem: In den 20 Jahren ist da ein veritabler Wald entstanden, der z.T. (4.000 qm) jetzt gefällt werden müsste, wogegen sich lokaler Widerstand organisiert.

    Hier dazu ein Bericht des Tagesspiegels (Paywall)

    Backstein Lohnt sich da schon der Eintrag in die DAF-Karte?