Projektthread Treptow-Köpenick

  • Projektthread Treptow-Köpenick

    Nach jahrelangen Verzögerungen scheint es nun doch voran zu gehen mit den Bahnhofspassagen in Köpenick. Die B&L Gruppe plant dort ein Shopping-Center welches als Ergänzung zum Forum Köpenick gedacht ist. Laut einem Artikel der Berliner Zeitung aus April letzten Jahres (konnte leider keine aktuelleren Infos hierzu finden) sollen die Bauarbeiten in diesem Frühjahr beginnen. Eröffnung ist für Sommer 2011 geplant.


    Artikel Berliner Zeitung


    Die Entwürfe stammen vom Architekten Heiko Vahjen, der u.a. auch die neue Fassade des ehemaligen Hertie-Kaufhauses in Neukölln entworfen hatte:




    Bildquelle: B&L Real Estate GmbH


    Ich habe diverse Beiträge der letzten 2 Jahre in einem Thread Treptow-Köpenick zusammengefasst. Empfehlenswert ist übrigens auch dieser etwas ältere Thread.

  • ... wofür mindestens sechs Gründerzeitler abgerissen werden müssen, der schönste davon (der weiße Eckbau, gut zu erkennen bei BingMaps) ist derzeit auch noch bewohnt, ein ebenso gut erhaltenes (neben dem Flachbau auf der Karte) muss auch weichen.


    Macht den Platz kaputt und architektonisch ist das ja wohl gar nichts..

  • Bei allem Verständnis für den schmuddeligen Eindruck, den das momentan Parkplatzgelände macht, frage ich mich, ob man da im Treptow-Köpenicker Bezirksamt nicht ein wenig blauäugig ist. Fast 10.000 m² zusätzlich zum riesigen Forum Köpenick, dass nun nicht gerade ausschliesslich von Premium-Mietern belegt ist? Meines Erachtens eine vollkommen unnötige weitere Konkurrenz zur Altstadt. Zusammen mit der nichtssagenden Investorenarchitektur ist das astreine Stadtplanung aus den 90ern. Der Block hätte hier durch eine halbwegs gescheite Blockrandbebauung und der Erweiterung des bereits parkähnlichen Innenhofes an der Parrisiusstrasse ohne weiteres ergänzt werden können. Die Mieter an Letzterer werden in Zukunft mit Sicherheit auf eine Betonwand mit Lieferantenzufahrt und Haustechnik schauen. Ganz schwache Nummer.

  • Novaearion
    Ja, das ist wirklich bitter wo das Areal doch eigentlich genug freie Fläche bieten würde ohne den vorhandenen Altbaubestand abreißen zu müssen. In der Vergangenheit gab es sogar mal Pläne in denen zumindest der sanierte Eckbau erhalten bleibt (ein paar Bilder aktuellen Situation: Bild 1, Bild 2).


    DaseBLN
    Blauäugigkeit scheint eine Spezialität der Berliner Verwaltungen zu sein. Die hohe Leerstandsquote in der Köpenicker Altstadt dürfte damit jedenfalls zementiert werden.


    Hier noch ein aktuellerer Artikel der Mopo in denen die Veränderungen die für den Bezirk anstehen vorgestellt werden. Auch auf das geplante Einkaufszentrum wird kurz eingegangen. Die Pläne bleiben wohl unverändert.


    Artikel Mopo

  • Bericht über Einkaufscenter am Forum Köpenick!

    Mal wieder wurde im Fernsehen ein Bericht über
    ein Einkaufscenter in Köpenick gesendet!
    Mit dieser Idee wird bereits seit Jahrzehnten gespielt und jedes Jahr kommt ein neuer Bericht darüber!


    Auf rund 9 500 Quadratmeter Fläche soll zwischen Elcknerplatz, Borgmann- und Bahnhofstraße ein großes Einkaufsquartier entstehen.
    Geplant wird ein Einkaufszentrum an dieser Stelle schon seit fast 20 Jahren. Karstadt wollte dort einst ein Warenhaus bauen, aber daraus wurde nichts. Zuletzt scheiterte ein Hamburger Investor.
    Am Elcknerplatz zogen bereits Läden und ein Lokal aus. Denn für den Neubau müssen sieben Häuser abgerissen werden - die alte Kaufhalle, die beiden Nachbargebäude zum Bahnhof sowie alle Altbauten am Elcknerplatz.


    Wann mit den Arbeiten begonnen wird, steht noch nicht fest.


    http://www.abload.de/image.php?img=koepenick4x05.jpg


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    Hinweis der Moderation: Die Einbindung der Bilddatei wurde in einen Link geändert. Bitte künftig auf die Richtlinien für das Einbinden von Bildern achten! Vielen Dank.


    Dazu siehe auch #536.
    Bato

  • Ja, das ist ein Jammer. Zumal mindestens zwei der Altbauten durchaus repräsentativ sind und nach einer Sanierung wahre Schmuckstücke sein könnten. Hier noch mal die Ansicht dieser Häuser in Google Street View bzw. BING:


    Google Street View


    BING Maps


    Architektonisch wird der Bereich am Bahnhof damit m. E. abgewertet. Da wäre viel mehr drin gewesen, hätte man die Altbauten stehengalassen. Und der Sinn eines weiteren EKZ dort versteht nicht nur die Beliner Zeitung nicht.

  • Hier ist mal wieder wunderbar ersichtlich wieviel Gründerzeit eigentlich noch in Berlin rumsteht...allerdings bis zur Unkenntlichkeit entstellt. Es ist eine richtige Schande! Wäre diese kulturbarbarische Entstuckungswelle nicht gewesen, könnte die Stadt in weiten Teilen ein zweites Wien sein...
    Man schaue sich mal das mittlere Haus in Backsteins Streetview-Link an. Was zur Hölle hat man sich dabei nur gedacht?! *kopfschüttel*
    Da man in Berlin nur in ganz wenigen Fällen überhaupt wieder Stuck anbringt, muss ich sagen, dass mir gelungene moderne Bauten an dieser Stelle fast als Verbesserung erscheinen.

  • Ich finde, dass der Elcknerplatz derzeit alles andere als einladend ist. Da könnte ein attraktiver Neubau durchaus eine Verbesserung bringen, zumal die Verkehrsanbindung ja wirklich hervorragend ist. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob ein weiteres Einkaufszentrum hier wirklich benötigt wird. Ich fände ein Kino ganz schön, das alte "Forum" hat schon lange geschlossen, und an Kinos mangelt es wirklich in Köpenick.

  • Abriss für die Bahnhofspassagen in Köpenick


    Noch stehen vier Häuser direkt gegenüber des Bahnhofs Köpenick, doch ihr Abriss ist nur eine Frage der Zeit. Die ersten Häuser sind jedenfalls weg.



    Hier stand mal diese unansehnliche Kaufhalle mit den vielen Osteuropäischen und Asiatischen Bretterbuden davor.

  • Was wird denn anstelle der abgerissenen Passage jetzt dort entstehen. Doch nicht schon wieder eine Shopping-Mall, oder?


    Nur eine Seite zuvor findest du die Antwort. Tipp: mit der Suchfunktion des Forums kannst du schnell Antworten auf Fragen finden.
    Bato

  • Am S-Bahnhof Köpenick drehen sich jetzt die Kräne und diese verschmuddelte Konsum-Kaufhallen-Ecke verschwindet. Auch die zahlreichen vietnamesischen illegalen Zigarettenhändler werden sich nun neue Standorte suchen müssen.


    Hier einige Impressionen von der Baustelle.





  • Auch am Stadtrand kommen größere und bemerkenswerte Wohnungsbauprojekte in Gang: Im Treptower Ortsteil Altglienicke, gleich neben der mit Weltkulturerbestatus ausgezeichneten Tuschkastensiedlung (1913-15) von Bruno Taut errichtet die Genossenschaft "1892" die Neue Gartenstadt Falkenberg mit 60 Wohneinheiten (Entwurf: Hertfelder & Montojo Planungsgesellschaft). Zum Baufortschritt gibt es einen Blog mit Webcam. Diese Siedlung markiert nicht nur die Wiederaufnahme der Wohnungsbautätigkeit durch Genossenschaften, welche neben privaten Bauträgern und Baugruppen eine interessantes und sozial verträgliches nicht-profitorientiertes Bauträgermodell darstellen, sondern sie ist auch wegen ihres Einsatzes von Geothermie und Wärmedecken bemerkenswert innovativ und hochwertig.

  • Im Köpenicker Ortsteil Spindlersfeld entsteht bis 2016 auf dem Gelände des DDR-Kombinates Rewatex ein neues Wohnquartier (Lage @BingMaps).
    Dazu heißt es in der Projektbroschüre:

    Zitat

    Ausgehend von der Promenade an der Spree in Sichtweite der Altstadt von Köpenick und unter Einbeziehung des Industriedenkmals der Spindlerschen Fabriken breitet sich das neue Stadtquartier um die bestehenden Baudenkmäler herum aus. Die Türme am Wasser − die „SpindlerTowers“ nehmen die Architektur des historischen Industriegebäudes, das zur „SpreeResidenz“ und den „SpreeLofts“ umgebaut wird, auf und bilden zusammen das spektakuläre Panorama direkt am Wasser. Dahinter liegt das Wohnquartier der „SpindlersfeldTerraces“, das mit seinen Straßen, Vorgärten und repräsentativen Hausfassaden an englische Beispiele einer städtischen Wohnbebauung erinnern soll.


    Ein paar Impressionen:






    Bildquelle: Klaus Theo Brenner | Metropole Marketing GmbH


    Das alte Kutscherhaus ist bereits bezugsfähig und die ersten Mieten ziehen in den nächsten Tagen ein.


    Artikel Berliner Zeitung
    Projektseite

  • Da es einen Treptow-Thread nicht zu geben scheint, poste ich diesen Zufallsfund mal hier - falls irgendwo schon was darüber geschrieben wurde, bitte entsprechend verschieben.


    Irgendwas ;) größeres wird an der Kiefholzstraße fast Ecke Elsenstraße im äußersten Nordwesten Treptows gebaut. (Büro/Geschäfts/Wohngebäude?)
    Leider habe ich kein Bauschild gesehen und weiß auch nichts über das Projekt. Aufgenommen habe ich die Bilder vom Bahndamm der ehem. Görlitzer Bahn:



  • Köpenick

    In der letzten Zeit wurden mehrere größere Bauprojekte in Köpenick in Angriff genommen, daher will ich eine eigene Rubrik zum Bauen in Köpenick einrichten.


    Zunächst ein paar grundsätzliche Informationen zu Köpenick: Köpenick wurde 1209 das erste Mal urkundlich erwähnt, daher ist Köpenick (hinter Spandau) der zweitälteste Siedlungsteil Berlins. Heute ist Köpenick einer der attraktivsten Stadtteile Berlins. Ein besonderer Vorzug ist die landschaftliche Lage, in Köpenick gibt es viele Seen und Wälder. Aber auch in architektonischer Hinsicht ist Köpenick interessant. Das Herz des Stadtteils bildet die auf einer Insel gelegene Altstadt. Hier findet man Stadtstrukturen, die noch aus der Vorkriegszeit stammen. Es gibt reizvolle Gassen, die von Bürgerhäusern aus dem 17. und 18. Jahrhundert sowie Gründerzeithäusern gesäumt werden.


    Ein Problem ist allerdings, dass die Altstadt von Touristen und Einheimischen relativ wenig frequentiert wird. Die Ladenbetreiber und Gastronomen haben daher große Probleme, etliche Läden stehen auch leer. Auch gibt es einige Baulücken und Brachflächen, die aufgrund der schwachen Immobiliennachfrage nicht bebaut werden können.
    Ein paar Fotos von der Altstadt:















    Neben der Altstadt, ebenfalls auf einer Insel, liegt das Schloss Köpenick. Der Barockbau wurde von 1677 bis 1681 von Rutger van Langevelt errichtet. Heute ist dort das Kunstgewerbemuseum untergebracht.



    Auch außerhalb der Altstadt gibt es interessante Gebäude. In der Fischersiedlung Kietz sind pittoreske Wohnhäuser aus dem 18. und 19. Jahrhundert zu finden. Sehenswert sind auch die Wohnsiedlungen aus der Zeit der Weimarer Republik, wie die Siedlungen Elsengrund (1919-1928) und Mittelheide (1928-1929) von Otto Rudolf Salvisberg.


    Alle Fotos: Klarenbach

  • Köpenick

    Köpenick ist aber auch ein Stadtteil mit großen Entwicklungspotenzialen. Ein wichtiges Potenzial sind die zahlreichen Industriebrachen. Viele dieser Brachen liegen direkt am Wasser, außerdem sind sie gut erschlossen und auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar. Diese Brachen bieten sich für den Wohnungsbau gerade zu an. Lange Zeit befanden sich diese Flächen in einem Dornröschenschlaf. Doch in letzter Zeit gibt es ein zunehmendes Interesse an diesen Flächen. Mittlerweile gibt es mehrere Bauprojekte, die hier kurz vorgestellt werden sollen:


    1.Die Wasserstadt Spindlersfeld (Infopost)


    Das größte Bauprojekt in Köpenick ist die Wasserstadt Spindlersfeld. Hierbei geht es um ein 10 Hektar großes Gelände an der Ernst-Grube-Straße, das direkt an der Spree liegt und das zudem nur wenige Gehminuten vom S-Bahnhof Spindlersfeld entfernt ist. Auf dem Gelände wurde 1873 die „Chemische Reinigungsanstalt und Färberei W. Spindler AG“ in Betrieb genommen, während der DDR-Zeit wurde das Areal durch die Reinigungsfirma Rewatex genutzt. Nach dem Ende der gewerblichen Nutzung stand das Gelände jahrelang leer.


    Nun soll auf dem Gelände die Wasserstadt Spindlersfeld mit 850 Wohnungen errichtet werden. 350 Wohnungen sollen durch den Umbau von Altbauten entstehen, weitere 500 Wohnungen sollen neu errichtet werden. Geplant ist eine Mischung aus Stadtvillen und Reihenhäusern. Bauherr ist die Kanton Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH, insgesamt sind Investitionen von 350 Millionen Euro geplant. Der Entwurf stammt von Klaus Theo Brenner (Berlin). Ich denke, dass die geplante eher traditionalistische Architektur diesem Areal durchaus gerecht wird.


    Der Umbau des ehemaligen Kutscherhauses mit 17 Wohnungen ist bereits abgeschlossen, auf dem übrigen Gelände sind Räumarbeiten im Gang. Das Projekt soll bis 2015 abgeschlossen werden.


    http://www.wasserstadt-spindlersfeld.de






    2.Die Glanzfilmfabrik an der Friedrichshagener Straße


    Bei diesem Projekt geht es um die Umnutzung einer ehemaligen Filmfabrik an der Friedrichshagener Straße. Das rund 11 Hektar große Fabrikgelände befindet sich direkt an der Spree, zudem ist die Altstadt nach einem kurzen Fußweg zu erreichen. Auf dem Gelände wurde 1923 ein Werk der Vereinigten Glanzfilm AG Elberfelde errichtet. Für den Entwurf verantwortlich zeichneten Heinrich Müller-Erkelenz und Ferdinand Flakowski. Später wurde die Fabrik von der Kodak AG übernommen, während der DDR-Zeit produzierten hier die Fotochemischen Werke Berlin. Nach 1990 fielen große Teile des Areals dem Leerstand anheim, von 2001 bis 2008 wurde das Gelände als Jugendfreizeitpark Mellowpark genutzt.


    Nun sind auch hier Bauarbeiten im Gang. Die denkmalgeschützten Altbauten werden zur Zeit zu Wohnhäusern mit 230 Eigentumswohnungen umgebaut. Bauherr ist die Estavis Filmfabrik GmbH & Co.KG Berlin, insgesamt 65 Millionen Euro sollen investiert werden.


    http://www.glanzfilmfabrik.de



    Alle Fotos: Klarenbach

  • Köpenick

    3.Das Projekt Puerto Verde an der Regattastraße


    Hierbei handelt es sich um eine 10 Hektar große Brache, die zu DDR-Zeiten von der Firma Berlin-Chemie genutzt wurde. Dieses Grundstück liegt direkt an der Dahme, außerdem befindet sich eine Straßenbahnhaltestelle direkt vor der Haustür. Ein Problem stellten allerdings die Altlasten auf dem Grundstück dar.


    Derzeit wird das Gelände für den Wohnungsbau erschlossen. Bauherr ist die Meermann-Chamartin - Gruppe, die das Gelände 2006 erworben hat. 2007 hat das Unternehmen mit der Beseitigung der Altlasten begonnen. Zeitweilig gab es aufgrund der finanziellen Schwierigkeiten von Meermann - Chamartin einen Baustopp, derzeit sind aber wieder Bauarbeiten im Gange. Geplant sind 400 Wohnungen, die teils in Reihenhäusern, teils in Mehrfamilienhäusern entstehen sollen. Insgesamt sind Investitionen von 150 Millionen Euro vorgesehen.





    4.Das ehemalige Funkwerk-Gelände an der Wendenschlossstraße


    Bei diesem Projekt handelt es sich um die Revitalisierung einer Industriebrache an der Wendenschlossstraße, die zu DDR-Zeiten vom Funkwerk Köpenick genutzt wurde. Später wurde das Funkwerk von der Firma DeTeWe übernommen. Auch dieses Gelände liegt direkt an der Dahme, auch hier hält die Straßenbahn quasi vor der Haustür. Daher bietet sich eine Umnutzung des Geländes an.


    Mittlerweile wurde ein Großteil der Fabrikbauten abgerissen. Einige Gebäude sind noch erhalten und sollen offenbar zu Wohnhäusern umgebaut werden. Derzeit sind an einem Gebäude Entkernungsarbeiten im Gang. Genauere Angaben zum Umfang des Projekts wurden bisher noch nicht veröffentlicht.





    5.Das Geschäftshaus Elcknerplatz


    Dieser Neubau entsteht derzeit auf einem Grundstück direkt am S-Bahnhof Köpenick. Auf diesem Gelände befand sich bis 2010 eine Mischung aus eingeschossigen Flachbauten, gründerzeitlichen Wohn- und Geschäftshäusern sowie Brachflächen.


    Das neue Einkaufszentrum soll 13000 Quadratmeter Einzelhandelsfläche bieten. Der Investor ist die Projektentwicklungsgesellschaft Berlin Bahnhofstraße der B & L - Gruppe aus Hamburg, der Entwurf stammt vom Büro Architekten Vahjen & Partner (Braunschweig). Rund 70 Millionen Euro soll der Neubau kosten. Im Spätsommer 2012 ist die Eröffnung des Zentrums geplant.


    Dieser Neubau hat zu einigen Diskussionen geführt, da einige Händler eine ruinöse Konkurrenz mit dem benachbarten Einkaufszentrum Forum Köpenick befürchten. Ich denke aber, bei einer sinnvollen Auswahl der Mieter kann dieses Center das Forum Köpenick ergänzen und den Einkaufsstandort Köpenick stärken. Der Standort ist aufgrund seiner guten Anbindung durch S-Bahn, Straßenbahn und Bus sehr attraktiv, daher halte ich diesen Standort durchaus für entwicklungsfähig.




    6.Das ehemalige Kabelwerk Köpenick an der Friedrichshagener Straße


    Dieses Grundstück liegt direkt neben der Glanzfilmfabrik an der Spree. Die Fabrikgebäude wurden von 1916 bis 1920 für die „C. J. Vogel Draht- und Kabelwerk AG“ errichtet. Während der DDR-Zeit wurde die Fabrik durch das Kabelwerk Köpenick genutzt. Nach 1990 wurde das Areal leer gezogen.


    Aktuell gibt es auch hier Pläne für eine Umnutzung des Areals. Die britische Comergroup will die denkmalgeschützten Altbauten zu Wohnhäusern mit 150 Wohnungen umnutzen. Zudem sind 500 Wohnungen in Neubauten geplant. Derzeit sind allerdings noch keine Bauarbeiten zu beobachten.




    Insgesamt denke ich, dass der Standort Köpenick durch diese Projekte an Bedeutung gewinnen wird. Vor allem die Altstadt, die derzeit noch zu wenig Beachtung findet, könnte von den neuen Einwohnern profitieren. Hier gäbe es gute Bedingungen sowohl für Gastronomie als auch für spezielle Läden und Kleingewerbe. Die Baulücken und Brachen könnten durch angepasste Gebäude bebaut werden.


    Alle Fotos: Klarenbach