Beiträge von theo

    Zugegeben, beim Volksentscheid 2014 habe ich, wie so viele Berliner, gegen eine Bebauung gestimmt.

    Doch haben sich die Rahmenbedingungen und Bedarfe in der Stadt mittlerweile völlig verändert. Zwar kann ich viele Argumente der Verfechter des Volksentscheids immer noch nachvollziehen. Doch wäre es langfristig für eine wachsende Millionenstadt durchaus sinnvoll über den Status Quo neu zu verhandeln. Und ja, die Visus in den Plänen haben was für sich. Besonders die kleinen Wäldchen als Abgrenzung zwischen Wohnen und Parkfläche wären zu begrüßen. Überhaupt bin ich der Meinung, dass die alten Start- und Landebahnen entsiegelt und renaturiert gehören um ein Aufheizen in den Sommermonaten zu verhindern. Auch wenn das vermutlich vielen Skatern und Radlern nicht gefallen würde.

    Und wenn dann noch ein guter Prozentsatz bezahlbarer Wohnraum bei rum kommt, umso besser. Sollte die Hürde mit dem Volksentscheid tatsächlich genommen werden, befürchte ich allerdings, dass die nächsten Grabenkämpfe in Fragen der Architektur ausgefochten werden, ala Molkenmarkt und Co.

    In welchem Umfang die künftigen Fahrradparkhäuser dann auch wirklich genutzt werden, bleibt abzuwarten. Kann mir, zumindest in den Sommermonaten, eine gute Auslastung vorstellen. Und wenn, wie so häufig, die Straßenbahn als Zubringer zur S-Bahn, mal wieder ausfällt, sowieso. Dass dem Platz vor dem Bahnhof dann auch eine sinnvolle, neue Funktion zukommt, ist zu begrüßen.

    Bleibt abzuwarten, wann und in welcher Qualität der gesamte Vorplatz neu gestaltet, das historische Bahnhofsgebäude saniert, zum Platz hin neu geöffnet und vielleicht sogar wieder so etwas wie urbanes Leben hier einkehrt. In den letzten Jahren war dies ein unschöner, oft vermüllter Platz ohne jede Aufenthaltsqualität.

    1500 Wohnungen auf der verhältnismäßig kleinen Grundfläche, ist schon enorm dicht und schon eines der größeren Projekte. Und es geht sichtbar voran.

    Nun wäre auf dem Areal mit der alten Bezeichnung "Weiße Taube" gegenüber IKEA ja immer noch reichlich Platz für Neubau und/oder neu zu gestaltenen Parks oder Grünflächen. Konnte dazu nichts weiter finden. Weiß jemand mehr?

    Monasterium: Da bin ich voll dabei. Wenigstens wurde hier ein ernsthaft sanierungsbedürftiges Gebäude wieder ertüchtigt und einer neuen Nutzung zugeführt. Doch rein äußerlich ist nichts von Kreativität oder Kunst wahrzunehmen.

    Beim nächsten Projekt dieser Art gerne wieder etwas menschenfreundlicher und vor allem mit Farbe. Und wenn man bedenkt, wie schnell der schneeweiße Putz seine Farbe ändert. Besonders auf der "Wetterseite"

    Aber gehe stark davon aus, dass Graffiti aller Art nicht lange auf sich warten lassen :(

    Mit der neuen Architektur am Platz kann ich durchaus leben. Ergibt zumindest aus S-Bahn-Perspektive ein schöneres, aufgeräumtes und fast schon weltstädtisches Bild als vorher.

    ABER: Auch auf die Gefahr hin, dass dieses Thema zum Gebäudeabstand hier in ähnlicher Form bereits diskutiert wurde..

    Wenn ich jedoch Bewohner des Wohnriegels in der Lange Str. wäre, hätte ich definitiv ein Problem mit dem Abstand zum neu erbauten Gebäudeensemble. Zumal LXK auch noch eine ähnliche Höhe erreicht wie der "Elfjeschosser" im Hintergrund.

    Ganz ähnlich wie beim Degewo Neubau an der Salvador-Allende-Str. in Köpenick und mittlerweile mehreren derartigen Projekten, empfinde ich den minimalen Abstand zum Bestand geradezu respektlos.

    So etwas sollte, wenn überhaupt, nur mit verringerter Geschosszahl oder mit größerem Abstand zum Bestand genehmigt werden.

    Man bedenke, wie wenig Tageslicht dann noch die unteren Etagen erreicht.

    Auch wenn diese skizzenhafte Visu sicherlich nur vorläufig ist, lädt diese schon jetzt zum Spekulieren ein. Erstmal schön, dass dieser Ecke künftig auch urbanes Leben eingehaucht werden soll.

    Architektonisch fände ich diese Torbögen hin zum Bahnviadukt spannend, ebenso die angedeuteten Arkaden. Auch eine Parzellierung für mehrere Baukörper anstatt eines großen "Kloppers" kann nur begrüßt werden. Vermisse hier in Nähe zum Bahnviadukt aber auch mindestens ein Objekt in Ziegelbauweise oder zumindest Klinkerfassade. Alles komplett in Glas gehüllt würde fast etwas zu kühl und abweisend wirken.

    Wenn dann noch "JA-HO", LXK Campus und Central Tower ihre volle Wirkung entfalten, wird es entlang des Bahnviadukts erstmals richtig interessant.

    Bauhelmchen Danke für den aktuellen Stand. Ein zweiter, kleinerer Turm hätte optisch gut gepasst. Aber verständlich, dass in wirtschaftlich unsicheren Zeiten auch hier Abstriche gemacht werden müssen.

    Das Atrium (Rohbau auf den Fotos) wird definitiv ein Blickfang werden. Die Dachkonstruktion mit den Dreiecksformationen als Fenster erinnern ein wenig an das Glasdach vom Terminal-Gebäude des ehemaligen Flughafen Tegel.

    Ein wahrlich ikonischer Turm und architektonisch ein echter Gewinn für die Stadt. Aus jedem Blickwinkel und bei jedem Ändern der Lichtverhältnisse ein anderes Bild.

    Ich meine mich zu erinnern, dass vor wenigen Jahren in den Visus noch ein kleineres Türmchen, mit ähnlich schräger Dachkonstruktion, zu sehen war. Ist denn von Bautätigkeiten (evtl. Tiefbau) vom "kleinen Turm" schon was zu sehen oder wäre das lediglich eine mögliche zukünftige Erweiterung?

    Aktuell von der Großbaustelle des zukünftigen BVG-Betriebshofs für Elektrobusse.

    Die Bauarbeiten schreiten voran, wenn auch nicht ganz in dem gewünschten Tempo. Doch das Areal ist wirklich groß und wird aktuell auch noch weiträumig, besonders zur Spree hin, mit Betonelementen eingefasst. Die Hochbauphase ist in vollem Gange und zahlreiche Versorgungsleitungen und Rohre werden verlegtzJ4qSbq

    Das Team um Dorte Mandrup wird sich mit der Krone schon sicher was dabei gedacht haben. Wirklich sehr schade um den Originalentwurf. Dieses ständige Feilschen um ein paar Meter weniger ist grotesk und fast schon provinziell. Und dann wieder so ein "Möppel" als Ergebnis. Glückwunsch Verhinderungs... äh Baukollegium!