Europaviertel: Wohnhochhaus "Grand Tower" (180 m / realisiert)

  • ^^ steffen9324:
    Wäre mir jetzt adhoc garnicht aufgefallen, aber ich kann mir nur vorstellen, daß hier an fernwirksameren Logo`s gearbeitet wird, die zeitnah angebracht werden dürften. Alles andere ergäbe für mich keinen Sinn.

    Ist halt die Frage, inwieweit man bei fast vollständiger Vermarktung, noch Werbung braucht, aber ich kann mir schon vorstellen, daß man möchte, daß der Name "Grand Tower" auch von weitem sichtbar am Wetterschutz prangen soll. Ich bin mal gespannt...

  • Der Grand Tower hat bei den Europena Property Awards die Preise für

    "Best Residential High-rise Architecture Germany" und
    "Best Residential High-rise Development Germany“ gewonnen und ist damit jeweils für den Europäischen Wettbewerb nominiert.

    Pressemitteilung gsp: http://www.gsp-staedtebau.de/neuigkeiten/gr…d-gewinner.html
    Webseite des Preisverleihers https://propertyawards.net/europe-2017/

    (Wie viele Teilnehmer es in diesem Kategorien gab, kann man leider nicht sehen.)

  • ^ Die Stahlkonstruktion dient als Lager. Gestern wurden in die Fächer Betonplatten gelegt und fixiert. Der mobile Teleskopkran erledigt die Hebearbeiten:

    Die Platten:

    Die ersten Fassadenblenden sind eingetroffen und montiert:

    Immer wieder beeindruckend, wie ein Hochhauskran am Rohbau befestigt ist, wie hier im zukünftigen Wohnzimmer eines Turmbewohners, der zudem einen wunderbaren Ausblick genießen können wird:

    Auch den Nachbarn wird man zuwinken können:


    Bilder: epizentrum

    EDIT - aus gegebenem Anlass: Ich bin hier in offizieller Mission unterwegs gewesen. Die Baustelle ist (natürlich) nicht öffentlich zugänglich.

    Einmal editiert, zuletzt von epizentrum (7. Dezember 2017 um 10:09) aus folgendem Grund: Hinweis

  • Beeindruckende Bilder! Danke, dass du dich hochgetraut hast. :daumen:

    Etwas blöde Frage am Rande: Wie werden bei Hochhäusern eigentlich die Balkongeländer montiert? Klettert dafür noch mal so eine Gerüsthülle nach oben?

  • Der niederige Hochhauskran wird fürs klettern vorbereitet, der Umfassungsrahmen ist beireits umgelegt.

    Es ist anzunehmen das der kürzere Kran 3 Turmstücke nachziehen wird so das der Hohe weiter frei drüber drehen kann. Der Hohe hat auch zur Zeit sein Kletterglocke scheinbar verliehen!

    alle Bilder sind wie immer mein Eigentum!

  • W-Pause

    Das Logistik-Plateau bietet ordentlich Platz. Die bis vor kurzem als Lager genutzte Fläche vor dem Ex-Telenorma-Areal (siehe bspw. hier) ist so gut wie freigeräumt und damit bereit für Bautätigkeiten. Gestern lag die Grand-Tower-Baustelle im Dunkeln - Weihnachtspause:


    Bild: epizentrum

  • Jahresendstand

    Platz 1 unter den 100+ Türmen die bereits über Bodenniveau sind hält der Grandtower. Hier schauen bereits 22 Stockwerke unter dem Wetterschutz hervor.

    Die Fensterreihen sind bereits im 10 Stockwerk angekommen, zumindest teilweise. Edelstahlteile (vermute ich) befinden sich in der Senkrechten zwischen den Balkonelementen.

    Auch eine Trennwand auf einer Balkonebene ist bereits montiert

    Das Parkhaus hat nun auch seine endgültige Höhe erreicht

  • Vermarktung - update

    Wie Focus online berichtet, sind nur noch elf der 412 Wohnungen nicht verkauft. Außerdem wird berichtet, dass zwei Wohnungen in der 47. Etage verkauft wurden - wohl die höchsten und teuersten Wohnungen in Deutschland aktuell.

  • ^ Und hier ist der Link zu diesem Artikel. Es wird auch erwähnt, dass 11 Wohnungen noch zu haben sind. Diese befinden sich alle in den Etagen 43 bis 46; d.h. auch, dass gerade die teuersten Wohnungen sich - verständlicher Weise - erst sehr spät verkaufen lassen (siehe auch Verkaufsverlauf beim Henninger Turm oder als Negativbeispiel den GEWA-Turm in Fellbach).

    Was ich mich frage, ist, ob der Käufer der beiden obersten Wohnungen beide zusammen selbst beziehen/nutzen will und ob die beiden Wohnungen sich wohl überhaupt sinnvoll miteinander verbinden lassen.

    Im Übrigen habe ich mich schon früher gefragt/gewundert, wieso es ganz oben 2 Wohnungen gibt. Wer sich eine solch teure und spezielle Wohnung leistet, will idR etwas EX(!)klusives, sprich keine Nachbarn an irgendeiner Zimmerwand. So wundert es mich nicht, dass der Käufer direkt beide Wohnungen kauft (eine zu kleine Wohnfläche wird wohl kaum der Grund sein).

    P.s./Edit: Da der Rohbau bei weitem noch nicht die obersten Etagen erreicht hat, dürften Grundrissanpassungen relativ unproblematisch sein ... das wird mit Sicherheit eine der spektakulärsten und luxuriösesten Wohnungen Deutschlands werden.

    2 Mal editiert, zuletzt von merlinammain (4. Januar 2018 um 12:41)

  • Die FNP spricht heute in einem Artikel sogar davon, dass der Kaufpreis für die beiden obersten Penthäuser höchstwahrscheinlich rund 27000 € / qm bzw. in der Summe 16 Mio. € betragen haben dürfte.

    Der Artikel enthält auch die Info, dass 80 Käufer aus der Rhein-Main-Region und rund 200 aus dem Ausland kommen und Käufer aus dem asiatisch-pazifischen Raum dabei eine größere Gruppe als Europäer darstellen würden. Das Verhältnis zwischen Selbstnutzern und Kapitalanlegern dagegen halte sich in etwa die Waage.
    Interessant ist auch noch, dass die Käufer mit der vorgeschlagenen Ausstattung sehr zufrieden seien, denn es habe bisher keinen einzigen Sonderwunsch gegeben.

    Scheint so, als ob die Ausländer, allen voran Asiaten, den deutschen/Frankfurter hochpreisigen Wohnimmobilienmarkt für sich entdeckt zu haben.

    Interessant ist auch, dass obwohl die Ausländer die grössere Gruppe darstellen, die Zahl der Selbstnutzer und Kapitalanleger sich auf gleichem Niveau befinden. Daraus kann man vielleicht darauf schliessen, dass in nächster Zeit einige Zuzüge aus dem Ausland stattfinden werden. Falls diese Vermutung zutreffen sollte, dann liegt das mit Sicherheit auch am Brexit.

  • Alle diese "Artikel" sind Übernahmen ein und derselben Pressemitteilung von JLL Residential Development. Diese wurde gestern auch dem Forum zugesandt. Zur Abkürzung dieser Sache, die mit dem hier interessierenden Bauprojekt an sich wenig zu tun hat, hier der komplette Text:

    Dekoratives Anführungszeichen

    JLL Residential: Höchste Penthouses Deutschlands sind verkauft

    • Käufer sichert sich 574 Quadratmeter Wohnfläche in 172 Meter Höhe
    • 97 Prozent der Wohnungen im Grand Tower erfolgreich vermarktet
    • 80 Käufer aus dem Rhein-Main-Gebiet


    Berlin/Frankfurt am Main, 4. Januar 2018 – JLL Residential Development (vormals Zabel Property), exklusiver Vertriebspartner des von der gsp Städtebau entwickelten Grand Tower in Frankfurt am Main, hat nach einer Vertriebszeit von nur 20 Monaten und weit vor der Fertigstellung bereits 401 der 412 Wohnungen erfolgreich vermarktet. Nun wurden die beiden obersten Penthouses des 172 Meter hohen Gebäudes verkauft. Sie befinden sich in der 47. Etage von Deutschlands höchstem Wohnhochhaus und sind 299 beziehungsweise 275 Quadratmeter groß.

    Die elf noch verfügbaren Wohnungen befinden sich zwischen dem 43. und 46. Obergeschoss. Fünf der Wohnungen, vier mit 60 Quadratmeter Wohnfläche sowie eine mit 90 Quadratmetern, verfügen über eine hochwertige Ausstattung. Die sechs anderen Einheiten sind Penthouses mit Wohnflächen zwischen 184 und 299 Quadratmetern. „Die letzten verfügbaren Wohnungen befinden sich quasi am Gipfel des Grand Tower. Wer mit der Höhe kein Problem hat, kann sich über ein spektakuläres und exklusives Panorama freuen“, erläutert Thomas Zabel, Head of Residential Development Germany, JLL.

    „Auch die bisherigen Käufer sind eine interessante Mischung, mehr als 50 Prozent der Käufer kommen aus dem Ausland, wobei die Gruppe asiatisch-pazifischer Käufer größer ist als die Gruppe der EU-Ausländer. 80 Käufer, also rund ein Fünftel der gesamten Käuferschaft, kommen aus dem Rhein-Main-Gebiet. Insgesamt hält sich die Käuferschaft aus dem In- und Ausland sowie das Verhältnis von Selbstnutzer und Kapitalanleger etwa die Waage“, führt Zabel aus. „Wir konnten auch schon 300 Wohnungen bemustern, unsere ausgewählten Ausstattungslinien haben den Geschmack aller Käufer getroffen, sodass es bisher keinen einzigen Sonderwunsch gab“, ergänzt Zabel.

    Der Grand Tower im Europaviertel in Frankfurt am Main hat bereits mehrere Auszeichnungen erhalten, unter anderem bei der Verleihung der Europe Property Awards und der International Property Awards. Das von Zabel Property in Auftrag gegebene Imagebook des Grand Tower wurde zudem mit dem begehrten iF Design Award 2017 ausgezeichnet.

  • Ähnlich wie auch beim Marienturm macht Platznot erfinderisch.

    (Hier wird wohl die ehemalige Lagerungsfläche auf dem Gelände der zukünftigen U-Bahn, sowie dem Bauplatz für den Spin für die beiden Projekte benötigt.)

    Hierzu wird eine massive vorgelagerte Lagerungsplattform (Logistik-Plateau) erweitert, gut erkennbar in der Vergrößerung:

    Bild: Adama

  • Cladding Start

    Tolle Bilder, die gut das Baugeschehen dokumentieren.

    Die Fotos werden in den nächsten Tagen wieder neue Motive zeigen, wenn der Anbau der Fassadenteile losgeht. Die Voraussetzung dafür wird gerade geschaffen: die Kletterarbeitsbühnen.