Beiträge von jnhmsbn

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    In dem Artikel ist auch die Information zu finden, dass die Tunnelröhre von der Station Bockenheimer Warte unter der Zeppelinallee schon ein Stück gebaut wurde. Der aktuelle Vorschlag der Grünen würde dazu führen, dass die gesamte U-Bahn-Station Bockenheimer Warte abgerissen und neu gebaut werden müsste.


    Aber laut Frau Heilig ist das kein Argument.

    Nichts gegen Umweltschutz, aber das wäre schon ziemlich absurd. Da könnte man besser für jeden Baum der in Mitleidenschaft gezogen wird 20 neue pflanzen.

    Neben der Methadonabgabe wurde auch die Verschreibung von Heroin ermöglicht, was es vielen Drogenabhängigen erlaubte, ein weitgehend unauffälliges Leben zu führen.


    Das geht doch schon sehr in die Richtung meiner Vorschläge. Man kann natürlich gerne die kontrolliert Abgabe von harten Drogen bzw. die Legalisierung von Cannabis mit einem konsequenten Vorgehen gegen die noch bestehenden Dealer-Strukturen verbinden. Nur das harte Durchgreifen alleine ist halt relativ nutzlos.

    Man könnte die Problematik auch mal aus einer Gesundheitspolitischen Sichtweise betrachten. Ich klammere da mal die weichen Drogen (d.h. Cannabis) aus, die Konsumenten dürften nicht zu der Problemklientel im Bahnhofsviertel zählen. Grundsätzlich stimme ich hier aber surleau zu. Insbesondere die hier auch von Rohne wieder geäußerte Behauptung Cannabis sei eine Einstiegsdroge ist schlicht nicht zu belegen (und zu der absurden Behauptung schon der Genuss von nicht frisch gepflückten Äpfeln ist mit Alkoholkonsum gleichzusetzen sag ich jetzt mal lieber nichts).


    Zurück zu den harten Drogen. Ich denke es steht außer Frage, dass es sich bei der Drogensucht um eine Krankheit handelt. Im Idealfall wäre natürlich Therapie und anschließende Suchtfreiheit der Weg, dass dies aber nicht wirklich den durchschlagenden Erfolg hat dürften die Versuche der Vergangenheit zeigen. Von daher könnte man - für nachgewiesene Suchtkranke – zunächst im Modellversuch die kostenlose Abgabe von Heroin (Konsum unter Aufsicht) versuchen. Damit könnte man gleich mehrere Ziele erreichen:


    - geringere gesundheitliche Auswirkungen aufgrund "gepanschter" Drogen. Heroin alleine ist eigentlich nicht sonderlich gesundheitsschädlich (von der Sucht und Überdosen abgesehen). Ein Großteil der gesundheitlich Probleme ist auf Beimischungen zurückzuführen.


    - Rückgang der Beschaffungskriminalität. Wenn die Abhängigen die Drogen quasi ohne Zuzahlung auf Rezept erhalten fällt müssen die Notwendigen Mittel nicht mehr kriminell erwirtschaftet werden.


    - Wegbrechendes Geschäft für die Dealer. Mag sein, dass es noch den ein oder anderen Abhängigen gibt der sich seine Drogen illegal besorgt, aber der Großteil des Geschäfts würde ausbleiben. Und wenn alle/die meisten neu „angefixten“ anschließend die Droge auf Rezept bekommen lohnt das auch nicht mehr.


    Grundsätzlich kostet die Versorgung mit Drogen natürlich ein bisschen Geld. Im Vergleich zu a) zusätzlicher Polizei für die „law and order“-Fraktion sowie b) den Kosten die für die Gefängnisunterbringung die auch durch Verurteilung wegen der Beschaffungskriminalität entstehen, dürfte es sich um einen zu vernachlässigenden Posten handeln.


    Das hartes Durchgreifen letztlich zu keinen wirklichen Erfolgen führt dürfte der vergebliche „war on drugs“ in den USA deutlich aufzeigen. Es gibt meines Wissen keine einziges Beispiel in dem verstärktes strafrechtliches Vorgehen wirklich zu einer Problemlösung geführt hat. Maximal gab es eine Verlagerung im Sinne von „aus den Augen aus dem Sinn“.

    Bei den angesprochenen Penthouse Wohnungen handelt es sich um die beiden Wohnungen im 47. Stock.


    Grundsätzlich haben die Stockwerke bis zum 42.Stock je nach Aufteilung 8 - 10 Wohnungen, ab dem 43 Stockwerk sind es 2 Wohnungen. Die Wohnungen im 43. und 47. Stockwerk sind dabei etwas größer. Im 43. Stockwerk aufgrund der angesprochenen Dachterrasse und die Wohnungen im 47. Stockwerk belegen auch noch einen Teil der 1. Techniketage.

    Dann sollte man aber erwähnen, dass zu den 420 Mio Euro noch zusätzlich 370 Mio für den Neubau einer Oper benötigt werden (laut der Initiative). Was ist eigentlich mit dem Kammerspiel bei dieser Variante?


    Insgesamt sind wir dann also bei 790 Mio und ob man den Aussagen/Planungen so uneingeschränkt glauben kann sei mal dahingestellt.


    Im übrigen ist "ein größerer Teil" nicht mit "einem Großteil" bedeutungsgleich.

    Tower 90 heißt jetzt Eden.


    Offenbar ist Vertriebsstart für den Tower 90, zumindest habe ich eine entsprechende Mail von Mattheußer bekommen. Diese hatten bereits den lokalen Vertrieb für den Grand Tower übernommen der ja ebenfalls von gsp gebaut wird.


    Laut der Mail wird das Hochhaus unter dem Projektnamen "Eden" vertrieben.


    Weitere interessante Details lassen sich der Mail jedoch nicht entnehmen und auf der Homepage taucht das Projekt bisher auch nicht auf.

    Wie der heutigen FAZ zu entnehmen ist, wird für das Neubaugebiet Römerhof von Seiten des Planungsdezernenten eine "gründerzeitliche" Bebauung (analog Nordend) angestrebt. Im einzelnen seien eine Blockrandbebauung, hohe Verdichtung, gemischte Nutzung aus Gewerbe und Wohnen sowie anspruchsvoll gestaltete Straßen und Plätze wünschenswert.


    Für die Vorplanung gibt es zunächst einen einwöchigen Workshop mit dem von Christoph Mäckler gegründeten Institut für Stadtbaukunst (http://www.stadtbaukunst.de).


    Weiterhin sind jetzt nach Auskunft von Frank Junker (Gescäftsführers der ABG) insgesamt 2.000 - 3.000 Wohnungen geplant. Das sind bis zu 1.000 Wohnungen mehr als in der usrpünglichen Pressemitteilung genannt wurden (#268).


    Der erste Bauabschnitt auf dem Betriebshof der Verkehrsgesellschaft umfasst 700 Wohunngen mit einem Investitionsvolumen von etwa 200 Millionen Wuro.

    Ich stimme zu, dass das Ergebnis durchaus überzeigt. Problematisch finde ich aber (und das gilt für andere Projekte genauso) die bodentiefen Fenster im Erdgeschoss.


    Da niemand möchte, dass jeder Fußgänger freien Blick in die Wohnung hat (sind ja nicht die Niederlande hier) wird es vermutlich diverse improvisierte Sichtschutzvorrichtungen geben. Die sehen dann mehr oder (meist) weniger gut aus. Aber wie gesagt ist das ein allgemeines Problem.

    Mit dem Hochhausbau hat das ganze eigentlich nur am Rande (oder gar nicht) zu tun. Die Gasse liegt halt insofern ungünstig als das auf der einen Seite das fensterlose Skyline Plaza und auf der anderen Seite das fensterlose Kap Europa liegt. Beide relativ hoch und relativ eng beieinander. Ob da im Anschluss an Kap Europa und das Adina Apartment Hotel der Grand Tower gebaut wird oder ein anderes Gebäude ist zumindest für die Ansicht auf dem Foto relativ egal. Man stelle sich vor statt des Hochhauses würde das gut zu sehende Parkhaus in doppelter Breite gebaut. Wird es dadurch besser?


    Von daher ist mir unklar warum man diese Ansicht mit dem HHRP verknüpfen möchte.

    In dem Zusammenhang verweise ich mal auf folgenden Artikel in der FR: http://www.fr.de/frankfurt/ob-…-statt-bebauung-a-1411083


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    Wohnungsnot, wirtschaftliche Entwicklung - mir doch egal. Hauptsache meine Komfortnische bleibt erhalten. Fehlt nur noch der Vorschlag im ganz schrecklichen und viel zu dicht besiedeltem Nordend großflächig Wohnungen abreißen um dort Kleingärten anzulegen. (Man wird jawohl nicht im Nordend wohnen weil es aufgrund der dichten Besiedlung so attraktiv ist.)


    Letztlich sind das natürlich nur Äußerungen einer chancenlosen Außenseiterkandidatin. Die Haltung dahinter ist aber leider sehr weit verbreitet.


    Bau-Lcfr: Nach meiner Ansicht müssten alle Kleingärten innerhalb des Grüngürtels zur Disposition gestellt werden. Danach sehen wir weiter.

    Um meine Probleme mit dem neuen Entwurf mal zu konkretisieren:


    - die äußerst unregelmäßigen Fenster bringen eine Unruhe in das Erscheinungsbild die mich abstößt (vielleicht bin ich da ja zu konservativ gestrickt)


    - die Balkone stören extrem. Grundsätzlich finde ich diese angeflanschten Balkone sowieso problematisch. Die ursprüngliche Lösung mit Loggien ist meiner Ansicht nach optisch gelungener und für die Bewohner praktischer, da man nicht so auf dem Präsentierteller sitzt. (Ob das an der Straße eine Rolle spielt sei mal dahingestellt)


    - diese merkwürdigen weißen Rechtecke. Was sollen die? Die leichte angedeutete Dachform durch den Rücksprung (positiv) wird dadurch zumindest stückweise negiert ohne das etwas gewonnen wird. (Klar ein paar gerade Wände, aber die bestehen hauptsächlich aus Fenstern. Größter Gewinn sind ein paar qm mehr bei der Grundflächenberechnung, also Architektur zur Profitmaximierung)


    Insgesamt wird nach meiner Meinung ein (obwohl auch sehr massiver Bau) klassisch zurückhaltend anmutender Bau, der relativ zeitlos auch in auch in 20-30 Jahren noch frisch wirkt durch ein Monster ersetzt, das zwar aktuell für den Bauherren finanziell Sinn machen mag, aber früher oder später als Bausünde in die Geschichte eingeht.