Beiträge von Infobeitrag

    Unten Fotos der Vorderhäuser des Gebäudeskomplexes, um den es im Vorbeitrag geht. Als Bestandteil einer Gesamtanlage sind sie in das hessische Denkmalverzeichnis eingetragen ("Mietshäuser von 1892 mit nobler Neurenaissancefassade aus rotem Sandstein.")

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    Elbestraße 53:

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    Bilder von 2013: Epizentrum mit GNU-Lizenz für freie Dokumentation @Wikimedia

    Neben jeweils einem Hofflügel der drei Vorderhäuser zählt auch ein parallel zur Elbestraße stehendes fünfgeschossiges Hinterhaus zum Baukomplex.

    Bild: https://i.ibb.co/Qv200qy8/wfsfdfgddfg.jpg

    Bild: Google

    Die Liegenschaft stand 2021 zur Zwangsversteigerung. Weiteres aus diesem Beitrag: "Bis zur zwangsweisen Schließung aufgrund der Corona-Pandemie wurden die Vorderhäuser, das zugehörige Hinterhaus und der Hof dazwischen vorwiegend als Bordell beziehungsweise Laufhaus namens "Crazy Sexy" genutzt. Einst im großen Stil, samt Großküche und Kantine. Im Gutachten für das Amtsgericht Frankfurt wurde ein Marktwert der Liegenschaft in Höhe von 14,5 Millionen Euro festgestellt." Unter den Grundstücken verläuft ein S-Bahn-Tunnel, was eine Neubebauung im Hofbereich erschweren würde.


    Die prämierten Entwürfe hat bisher nur die Architekten- und Stadt­planer­kammer Hessen veröffentlicht (jedoch nicht mehr als in #101 zu sehen). Andere Beiträge finden sich teils in sozialen Medien. Gründe, warum der Auslober oder die Stadt bisher nichts herausgegeben haben, sind nicht bekannt.

    Pressematerial darf gerne eingefügt werden.

    Preisträger beim Wettbewerb Deutsches Ledermuseum (DLM) stehen fest

    Im Rahmen des Projekts „Gesamtsanierung und Neukonzeption des Deutschen Ledermuseums“ lobte die Stadt Offenbach einen europaweiten Realisierungswettbewerb in den Fachdisziplinen Architektur und Landschaftsplanung aus. Ziel des Projekts ist die strukturelle und inhaltliche Neukonzeption des DLM, die eine energetische Sanierung des Gebäudes und die durchgängige Barrierefreiheit einschließt. Mit der Sanierung soll eine klare Orientierung für die Besuchenden erreicht werden. Bei der Aufgabe waren auch Ziele der Nachhaltigkeit sowie der Wirtschaftlichkeit zu erfüllen, um eine zukunftsfähige wie auch ressourcen-schonende Lösung über den gesamten Lebenszyklus zu erreichen.

    Am 18. und 19.11.2024 tagte das Preisgericht, das sich aus Vertreterinnen und Vertretern der Politik, der Verwaltung, des Senats des DLM, der Fördergeber sowie den Fachpreisrichtern aus Architekten und Landschaftsarchitekten zusammensetzte. Aus den 19 eingereichten Arbeiten prämierte das Preisgericht den Entwurf der Arbeitsgemeinschaft Rustler Schriever Architekten, Berlin, mit Levin Monsigny Landschaftsarchitekten GmbH, Berlin, als ersten Preisträger. Mit dem zweiten Preis wurde der Entwurf von Knoche Architekten Part GmbB, Leipzig, mit Eger & Partner Landschaftsarchitekten BDLA, Augsburg, ausgezeichnet. Ein dritter Preis wurde an KSP ENGEL GmbH Frankfurt/M vergeben. Die Wettbewerbsbeiträge von kbnk ARCHITEKTEN GmbH, Hamburg, mit BHF Bendfeldt Herrmann Farnke Landschaftsarchitekten GmbH, Kiel, sowie von wulf architekten gmbh, Stuttgart, mit bäuerle landschaftsarchitektur + stadtplanung, Stuttgart, wurden mit einer Anerkennung gewürdigt.

    Planungs- und Baudezernent Paul-Gerhard Weiß lobt das aus seiner Sicht gelungene Entwurfskonzept und freut sich auf die nächsten Schritte: „Nach der Entscheidung durch das Preisgericht schließt sich nun ein Verhandlungsverfahren gemäß der Vergabeverordnung an, in dessen Abschluss im ersten Quartal 2025 der Auftrag für die nächsten Planungsschritte von Gebäude und Freianlagen erteilt werden soll. Parallel dazu laufen die Vergabeverfahren für die weiteren erforderlichen Fachplanungsleistungen sowie die Klärung der weiteren Finanzierung mit den Fördergebern.“

    Die Durchführung des Wettbewerbs wurde mit einer großzügigen Förderung des Bundes sowie des Landes ermöglicht.

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    Bild: Stadt Offenbach / Rustler Schriever Architekten mit Levin Monsigny Landschaftsarchitekten GmbH

    Zur Meldung im Vorbeitrag ein Foto der Rentenbank für die Presse:

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    Bild: Landwirtschaftliche Rentenbank, v.l.n.r.: Doris Ludwig (Rentenbank), Christian Flach (Rentenbank), Prof. Dr. Marcus Gwechenberger (Dezernent für Planen und Wohnen der Stadt Frankfurt), Dr. Andrea Hampel (Leiterin des Denkmalamtes Frankfurt), Felix Jourdan (Architekt und Inhaber des Architekturbüros Jourdan & Müller Steinhauser PAS, Frankfurt)


    In der zugehörigen Pressemitteilung heißt es:

    Durch den Fund auf dem Gelände der Rentenbank kann nun ein vermessungstechnisch bisher nicht erfasster Abschnitt des Mauerverlaufs nachvollzogen werden. Damit wird ein weiteres Stück Frankfurter Stadtgeschichte niedergeschrieben und dokumentiert. Die Rentenbank unterstützt das Denkmalamt bei den Arbeiten, indem sie die Mauer unter der Aufsicht und den Anweisungen des Denkmalamts freilegt. Um Störungen auszuschließen, ruhen die Bauarbeiten in diesem Bauabschnitt bis zum Abschluss der Untersuchung.

    Wie man sieht, verläuft die Mauer in etwa parallel zur Hochstraße. Die an dieser Stelle geplante Tiefgarage wird den Erhalt nicht zulassen. Nach Abschluss der Dokumention dürfte der Mauerabschnitt abgerissen werden.

    Danke. Zu ergänzen noch, dass die neuen Eigentümer dem Artikel zufolge planen, das Areal temporär öffentlich nutzbar zu machen, wie es auch zu Signa-Zeiten geschehen ist. Zwischennutzungen waren bekanntlich ein Beach Club im Sommer und ein Weihnachtsmarkt im Winter.

    ... und zwar so:

    Bundesbank verschlankt Bauprojekt ihrer Zentrale

    Die Deutsche Bundesbank richtet ihre Pläne zur Sanierung der Zentrale in Frankfurt am Main neu aus. Nach den Pandemie-Erfahrungen ist es für viele Beschäftigte attraktiv, auch weiterhin räumlich flexibel zu arbeiten. Die Bundesbank bietet von Juni 2023 an, bis zu 60 Prozent der Arbeitszeit im Homeoffice zu leisten. Dadurch verringert sich der Bedarf an Bürofläche in der Bundesbank um rund 40 Prozent, erklärte Bundesbankpräsident Joachim Nagel, der zum Jahresbeginn die Zuständigkeit für die Bautätigkeit der Notenbank kommissarisch übernommen hat.

    Grundlage für die Anpassung des Bauprojekts ist eine Einigung des Vorstands und des Hauptpersonalrats auf das künftige Arbeiten in der Bundesbank. Darüber hinaus wird nach und nach die flexible Nutzung eines Büroarbeitsplatzes durch mehrere Beschäftigte eingeführt.

    Der starke Anstieg der Baukosten im Zuge pandemiebedingter Lieferengpässe und der weiteren Preissteigerungen nach Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine sind zusätzliche Einflussfaktoren, die zu den Anpassungen des Bauprojekts geführt haben. Als öffentliche Institution ist die Bundesbank der Wirtschaftlichkeit besonders verpflichtet, betonte Nagel.

    Der Flächenbedarf wird vor allem durch Umbau und Sanierung von Bestandsgebäuden wie dem Haupthaus und dem Nordbau gedeckt. Hier können aufgrund der neuen Regelungen mehr Beschäftigte arbeiten als bisher geplant. Neu errichtet wird nur noch ein Bürogebäude mit rund 5.000 Quadratmetern.

    Die Bundesbank kann auf das veränderte Arbeiten und die zuletzt stark gestiegenen Baukosten flexibel reagieren, weil die Entwicklung des Bauprojekts anhand eines Stufenplans aufgebaut ist. Mit der Sanierung und Modernisierung des 50 Jahre alten Haupthauses, das zwischenzeitlich von der Landesbehörde unter Denkmalschutz gestellt wurde, startete die Bundesbank bereits Anfang 2022. Für Neubauten sah die Planung erst 2024 als Startjahr vor.

    Weitere Einzelheiten werden in den kommenden Monaten ausgearbeitet.

    Die BL-Gruppe hat einen Bericht auf ihrer Website. Außerdem ein Foto des Transport des 66 Tonnen schweren "LoftCube-Pavillons".

    • Umzug war am 15. April 2023 in Kooperation mit den Spezialfirmen Allgaier und Eisele
    • mittels SPMT (Self Propelled Modular Transporter)
    • der Cube wurde hydraulisch auf eine Unterfahrhöhe von 1,60 m angehoben
    • mit nur 1 cm Spiel zu den Lastverteilstahlträgern konnte der Transporter darunterfahren
    • zwölf individuell und automatisch gesteuerte Achsen glichen Unebenheiten auf dem Transportweg aus
    • zwei Stunden später war der neue Standort erreicht

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    Foto: Stefan Marquardt, © B&L Real Estate GmbH