Berliner Stadtverkehr (Straße, Bus, Bahn, Wasserwege, Gebäude)

  • Dekoratives Anführungszeichen

    http://www.rbb24.de/wirtschaft/the…erstrecken.html
    Demnach bahnt sich für den Herbst eine Rahmenvereinbarung zwischen Deutscher Bahn und Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) an. [..]


    Diese wurde mittlerweile abgeschlossen: http://www.tagesspiegel.de/berlin/regiona…n/20413258.html
    Dabei geht es um den Ausbau der Verbindungen (S-Bahn, z.B. Wiederinbetriebnahme der historischen "Stammbahnstrecke" zwischen Zehlendorf und Potsdam // Regionalbahn, u.a. über die historische "Dresdner Bahnstrecke" nach Rangsdorf) zwischen Berlin und Brandenburg.

    Bekanntlich soll die Tram 2020/2021 zum U-Bahnhof Turmstraße rollen. Darüber hinaus plant man schon eine Verlängerung:
    http://www.tagesspiegel.de/berlin/neubaus…t/20469960.html
    Von der Turmstraße in Tiergarten zum Virchow-Klinikum in Wedding - und/oder zum Bahnhof Jungfernheide in Charlottenburg; die Planer haben bisher zwei „Korridore“ entwickelt.

  • ^ Naja, so ganz recht gast du nicht - es werden trotzdem Radstreifen auf der Straße sein, nur dass sie durch Poller abgetrennt werden und z. T. noch ein Puffer markiert wird.
    Sofern es am Ende wirklich umgesetzt wird.

  • Dekoratives Anführungszeichen

    Wie ich schon mal erläutert hatte sollen Berliner Radwege bei ihrer Erneuerung nicht auf die Straße verlegt werden, sondern möglichst weit von den Autofahrbahnen entfernt sein. Der neueste Vorstoß gibt mir wieder Recht:

    Oha? Wenn ich mich recht erinnere hattest du doch sonst immer für Radstreifen auf der Strasse plädiert, von wegen besserer Sichtbarkeit und "gleichberechtigtem" Teilnehmen am Verkehr usw.?
    Aber egal, je mehr Leute sich für geschützte Radinfra einsetzen desto besser.

  • Anders als im Mopo-Artikel behauptet ist diese Gestaltung in anderen Ländern schon vorhanden. Wie Backstein schon geschrieben hat geht das zu Lasten der Fahrbahn. Die Poller sollen verhindern, dass die Radspur vom zunehmenden Lieferverkehr blockiert wird.

  • Die Entwicklung geht in die absolut richtige Richtung. Das grundsätzliche Problem besteht aber darin, dass die Radfahrstreifen noch immer zu schmal ausgeführt werden. Das wird auf der Visualisierung im oben verlinkten Beitrag wieder einmal deutlich. Gewünscht wird, dass die Radfahrer problemlos und gefahrfrei aneinander vorbeifahren können. Bei den aktuell geplanten Breiten ist genau das aber gefährlich und wird durch die Anordnung von Pollern noch verschärft, da die Gefahr des Hängenbleibens besteht. Eine durchgängige farbliche Gestaltung ist dann auch überflüssig, wenn eine durchgängige Abgrenzung mit Pollern erfolgt.
    Die Platzierung von Pollern hat den Vorteil, dass Autos nicht unerlaubt auf dem Fahrradstreifen halten, was noch viel zu häufig passiert.

    Da ich selbst einige Zeit in Kopenhagen mit dem Rad unterwegs war und die Vorzüge dieser Stadt kenne, bleibt mein Vorschlag weiterhin, die Fahrradstreifen auf mind. 2,00 m zu verbreitern und bei direkter Angrenzung an den Straßenverkehr mit einem Bordstein zu begrenzen. Das hindert beide Verkehrsteilnehmer daran, die Spur zu wechseln.
    Bei der Vorhaltung von Autostellplätzen müssen diese zwischen Autospur und Fahrradspur platziert werden, damit einparkende Autos nicht zum Hindernis für eine zügige Fahrradfahrt werden. Im Fall der Hasenheide wird das bereits korrekt umgesetzt. In Kreuzungsbereichen müssen die Fahrradspuren konsequent farbig hervorgehoben werden. Zu häufig wird man in Berlin durch abbiegende Fahrzeuge gefährdet oder an der Weiterfahrt blockiert.

  • Es ging darum ob der Radverkehr getrennt vom Autoverkehr sein soll ODER auf die Straße geleitet werden soll, wie es von einigen DAF-Mitgliedern als Optimum angepriesen wurde und wie es in anderen Ländern praktiziert wird. Und dieser neue Berliner Vorstoß sieht ganz klar die Trennung von Auto und Rad vor, durch die Poller sogar noch konsequenter als es jetzt schon ist.
    Das Argument für Radverkehr und Radstreifen auf der Straße wäre eben, dass sich Autofahrer an die Radfahrer gewöhnen müssen und andersrum, was eine erhöhte Aufmerksamkeit für den jeweils anderen Verkehrsteilnehmer zur Folge hätte. Doch durch eine Trennung a la Berlin muss sich der Autoverkehr zu einem großen Teil nicht um den Radverkehr scheren, was für die Sicherheit an neuralgischen Punkten wie Kreuzungen sicherlich nicht von Vorteil ist.

    Urbanist: Das war nicht meine subjektive Meinung und ich habe auch für nichts plädiert, sondern lediglich erklärt, dass das Modell des Radverkehrs auf der Straße schon wieder als überholt gilt, was mir einige DAF-Mitglieder nicht glauben wollten.

  • Tram

    Dekoratives Anführungszeichen


    Bekanntlich soll die Tram 2020/2021 zum U-Bahnhof Turmstraße rollen. Darüber hinaus plant man schon eine Verlängerung:
    http://www.tagesspiegel.de/berlin/neubaus…t/20469960.html
    Von der Turmstraße in Tiergarten zum Virchow-Klinikum in Wedding - und/oder zum Bahnhof Jungfernheide in Charlottenburg; die Planer haben bisher zwei „Korridore“ entwickelt.


    Neben der Planung für die Moabiter Turmstraße wird es laut folgendem Artikel auch fürs Ostkreuz - Ziel in beiden Fällen: 2020 - konkreter: http://www.tagesspiegel.de/berlin/oeffent…s/20564522.html
    Demnach laufen die Planungen für den Straßenbahn-Bau vom Alexanderplatz über den Potsdamer Platz zum Rathaus Steglitz weiter.

    Viele weitere Projekte sind da benannt, u.a. sollen Anfang 2018 die Planungen für die Verlängerung von der Warschauer Straße zum Hermannplatz beginnen. Die bisher favorisierte Trasse führt durch den Görlitzer Park.

  • Anbindung Flughafen Schönefeld (SXF bzw. BER..)

    :D

    Dekoratives Anführungszeichen

    http://www.rbb24.de/panorama/beitr…g-nordring.html
    [..] Vor der endgültigen Fertigstellung vom Ostkreuz Ende 2018 werden dort zur Farhplanumstellung am 10. Dezember bereits einige Verbesserungen in Kraft treten, außerdem fährt dann die S9 wieder von Spandau durch Charlottenburg über den Hauptbahnhof auf der Stadtbahn-Strecke vorbei am Ostkreuz (ohne Halt) durch bis zum Flughafen Schönefeld.


    Neben S-Bahnen (jeweils im 10-Minuten-Takt) und natürlich Regionalzügen über die Stadtbahntrasse ist auch ein Flughafenexpress (FEX) zum BER geplant: https://www.berliner-zeitung.de/berlin/ringbah…fahren-28750616
    Demnach kann eine Brücke (über den Wiesenweg) bis 2019 fertiggestellt werden, sodass der FEX darüber und ohne Umwege vom Hbf zum BER (über Gesundbrunnen, Ostkreuz) fahren kann, Fahrzeit: 33 bis 34 Minuten. Er soll die Linien RE7 und RB14, die auf der Stadtbahn über Zoo-Alexanderplatz verkehren und 33 bis 36 Minuten brauchen, zweimal stündlich ergänzen.

    Wenn die "Dresdener Bahn" (siehe dazu Abbildung im Artikel) ca. 2025 fertiggestellt ist, soll der FEX darüber vom Hbf über den Potsdamer Platz und Südkreuz rollen. Auerdem soll's bis dann deutlich mehr Regionalverbindungen zum BER geben: http://www.airliners.de/ber-2025-regio…bindungen/42960

    In einem - in ein paar Punkten mittlerweile veralteten - Artikel wurde ein Vergleich der Preise und Fahrzeiten angestellt: https://www.berliner-zeitung.de/berlin/fahrpla…inuten-27878854
    Demnach dauert z.B. in München die Fahrt zum MUC mit 40-43 Minuten etwas länger - zum Preis von 11,20 Euro; in Berlin dagegen nur 3,40 Euro.

    2 Mal editiert, zuletzt von Hallole (30. November 2017 um 15:05)

  • Minna-Todenhagen-Brücke

    In Treptow-Köpenick wird im Dezember eine neue Spree-Brücke eingeweiht. Die Berliner Zeitung berichtet, dass die Minna-Todenhagen-Brücke über die Spree fertig ist. Sie verbindet die Rummelsburger Landstraße mit der Köpenicker Landstraße/Schnellerstraße.
    In ungewisser Zukunft soll die vierspurige Straße am Britzer Verbindungskanal entlang Richtung A 113 geführt werden.

  • Oh, stimmt. Ich hatte im Artikel Stahlbeton gelesen und daraus dann Spannbeton gemacht. :lach: Egal, jedenfalls mal eine wohltuende gestalterische Alternative zu den üblichen großen Straßenbrücken der heutigen Zeit. :daumen:

  • Dekoratives Anführungszeichen


    Darin wird auf folgenden Artikel Bezug genommen: http://www.tagesspiegel.de/berlin/verkehr…n/20806510.html
    Mittlerweile gibt es vom selben Blatt einen Folgeartikel: http://www.tagesspiegel.de/berlin/berline…g/20810038.html
    Darin kommen Vertreter vom ACE und ADAC zu Wort, letzterer schlägt eine "Schnell-Straßenbahn" vor, die teilweise im Tunnel fahren soll (also wie z.B. in Köln, Bonn) und dabei Vorratsbauten (am Kleistpark, Innsbrucker Platz, Schloßstraße und Rathaus Steglitz) für eine einst geplante U-Bahn nutzen soll.
    Das "Bündnis Pro Straßenbahn" hält dem die hohen Kosten für (weitere) Tunnelbauten entgegen.
    Jedenfalls fuhren auf fast der gesamten geplanten Strecke früher Straßenbahnen, deshalb ist auf großen Abschnitten Platz für - ebenerdige - Gleise vorhanden.

    Konkreter und zeitnaher sind andernorts Tram-Pläne, siehe oben unter #1871 (z.B. Verlängerung von der Warschauer Straße zum Hermannplatz durch den Görlitzer Park).

  • ^ Die Streckenführung durch den Görli ist nur eine von vier diskutierten Varianten - die direkteste, aber meines Erachtens nicht unbedingt die klügste. In der Diskussion ist auch eine Trasse, die östlich am Görli vorbeiführt und eine, die vom Schlesischen Tor zunächst die Skalitzer entlangläuft und dann über Spreewaldplatz und Ohlauer Straße und durch den Reuterkiez führt.

    Die Treptower Linkspartei hat außerdem eine Streckenführung vorgeschlagen, die zunächst über Schlesische Straße und Puschkinallee nach Osten führt und dann parallel zur Bouchéstraße Richtung Sonnenallee und Hermannplatz abbiegt. Damit solle Alt-Treptow das Tramnetz und mittelbar an die U-Bahn-Linien 1 und 8 angeschlossen werden.

    Nachzulesen hier beim RBB.

  • U 11

    Unter dem Motto "Man darf ja wohl auch etwas träumen" hat sich der stellvertretende Bezirksvorsitzende der Linken in Lichtenberg, Sebastian Schlüsselburg, in einer parlamentarischen Anfrage nach dem Planungsstand des Projekts erkundigt. Das Ergebnis: Es gibt keinen neuen Planungsstand. Bis 2025 wird erst einmal weiter das (zunehmende) Fahrgastaufkommen gemessen.

    Artikel im Tagesspiegel

  • Radwege / infraVelo GmbH

    "Gestolpert" bin ich über eine neue, Landes-eigene Gesellschaft, die für Infrastrukturprogramme, insbesondere für den Radverkehr zuständig sein soll:
    https://gruen-berlin.de/wir-ueber-uns/…-infravelo-gmbh
    Diese ist aufgehängt bei "Grün Berlin", siehe auch:
    http://www.tagesspiegel.de/berlin/radverk…n/14531078.html
    http://www.tagesspiegel.de/berlin/von-mar…n/20863736.html

    Allerdings taucht diese wiederum in Zusammenhang mit folgenden "Radbahn"-Projekten zumindest namentlich gar nicht auf:

    Aus 2015:

    Dekoratives Anführungszeichen

    Die Berliner Zeitung berichtet über Pläne zum Bau eines Fahrradhighways vom Potsdamer Platz bis zum Südwesten Berlins. Ich halte das für eine sehr gute Idee; in Berlin dürfte die Umsetzung auch viel besser klappen als in London.

    Ich bin gespannt, über weitere Details von der Umsetzung zu hören. Auf jeden Fall wird man mehr als zwei Spuren brauchen, mindestens vier, um Überholmanöver zu ermöglichen. Wer auch immer die Visus entwickelt hat, hatte schonmal nicht den Weitblick, daran zu denken. X(

    Aus 2017:

    Dekoratives Anführungszeichen

    Heute berichtet der Tagesspiegel von einem gut ausgearbeiteten Konzept für den Radweg unter der U1. Für viele Details an der Strecke gibt es Lösungen. Auf jeden Fall lohnt es, das Konzept näher anzuschauen.
    Die Idee wurde bereits 2015 vorgestellt und in den letzten 1 1/2 Jahren offensichtlich ausgearbeitet. Meine Skepsis ist mit dem Konzept dem Interesse gewichen.

    Ein Teil der Berliner Grünflächen wird von "Grün Berlin", ein anderer von der BSR gereinigt/gepflegt;
    ist die Zuständigkeit bei der Planung von Radwegen also auch unterschiedlch - oder übersehe ich etwas?

  • Autospuren werden zu Radwegen

    Dekoratives Anführungszeichen

    Wie ich schon mal erläutert hatte sollen Berliner Radwege bei ihrer Erneuerung nicht auf die Straße verlegt werden, sondern möglichst weit von den Autofahrbahnen entfernt sein. Der neueste Vorstoß gibt mir wieder Recht: https://www.morgenpost.de/berlin/article…source=Facebook


    Wieder ein anderer "Vorstoß" allerdings nicht: https://www.rbb24.de/politik/beitra…den-linden.html
    Demnach laufen in der Danziger Straße im Prenzlauer Berg bereits Bauarbeiten zur Umwandlung.
    In der Frankfurter Allee, die durch Mitte, Friedrichshain und Lichtenberg führt, laufen ebenso noch die Planungen wie für Unter den Linden in Mitte.
    Unter den Linden soll zwischen Stadtschloss und Brandenburger Tor ganz für den Autoverkehr (Ausnahme: Anwohner) gesperrt werden und zur Fußgängerzone werden - noch vor der Eröffnung des Stadtschlosses 2019.

    Weitere "Vorstöße":
    https://www.rbb24.de/wirtschaft/bei…del-pankow.html
    https://www.rbb24.de/politik/beitra…chnellwege.html