Beiträge von RianMa

    Die Musterfassade ist bereits seit einigen Monaten auf der Baustelle zu bewundern. Du, Baukörper, hast bereits im letzten August ein Foto veröffentlicht (#1079). Hier geht es wohl weniger um die Beständigkeit des Baumaterials an sich, sondern vielmehr um die Beständigkeit der Ästhetik und ob Witterungseinflüsse zu optischen Missständen führen, die im Zweifelsfall noch rechtzeitig erkannt und durch eine andere Materialauswahl verhindert werden können. Schließlich wird nahezu die gesamte Außenhülle des Gebäudes backsteinsichtig ausgeführt. Da geht man zu recht auf Nummer sicher. Nebenbei dient die Musterfassade auch der Zurschaustellung des Gesamtprojekts, da hinter der Fassade auch Infotafeln über die Historie und das Projekt informieren.


    Die folgenden Aufnahmen sind aus der letzten Woche:


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    Beim benachbarten Besucherzentrum "Archäologisches Haus am Petriplatz" ist man bereits deutlich weiter. Trägerbohlwände sind teilweise gesetzt und es geht merkbar in die Tiefe.


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    Alle Fotografien sind durch mich aufgenommen worden und bei Verwendung mit RianMa zu kennzeichnen. Danke.

    Diesen "eingerüsteten" Blick werden wir wohl nur noch bis in den April hinein erleben. Der Leiter für Presse und Öffentlichkeitsarbeit der Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss, Bernhard Wolter, hat kürzlich geäußert, dass spätestens Anfang Mai die Schlosskuppel samt vergoldetem Kuppelkreuz fertiggestellt sein wird. Ich bin äußerst gespannt auf das Ergebnis.


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    Die Fotografie ist durch mich aufgenommen worden und bei Nutzung mit RianMa zu kennzeichnen. Danke.

    Vielen Dank, Rotes Rathaus für deine Bilder. Ich habe heute ebenfalls die Gelegenheit genutzt und Schinkels Bau einen Besuch abgestattet.


    Ich bin vorher noch nie in dieser Kirche gewesen und war doch über die starken gotischen Stilelemente im Innenraum überrascht. Die Grundstruktur des Raumes wird zunächst durch die eleganten, hoch aufstrebenden Bündelpfeiler vorgegeben. In den Zwischenräumen findet eine umseitig begehbare Empore aus Holz Platz, die über zwei Treppen im hinteren Teil des Kirchenschiffs erreicht werden kann. Die neogotischen Pfeiler weisen nur schwach ausgebildete Kapitelle auf und bilden hierdurch eine elegante Einheit mit den sich im Deckenbereich anschließenden Kreuz-Rippen-Gewölben. Aufgrund des hohen Fensteranteils der Außenfassade ist der Innenraum lichtdurchflutet, was insbesondere bei der aktuell tief stehenden Sonne ganz angenehm ist.


    Besonders beeindruckend ist die illusionistische Malerei. Aus Kostengründen konnte man damals nur einfachen Putz verwenden, der hochwertig und realistisch in der Optik von Sandsteinquadern bemalt worden war. Auch die Gewölberippen und das sichtbare Backsteinzierwerk im Deckenbereich ist lediglich eine akribisch umgesetzte Illusionsmalerei auf Putz.


    Die zahlreichen Sockel der Skulpturen, die in der Ausstellung zu sehen sein werden, sind bereits im Innenraum platziert, während sich die Skulpturen selbst noch in der Restaurierung bzw. Verwahrung befinden.


    Rotes Rathaus hat bereits viele Aufnahmen gezeigt, daher möchte ich hier nur Ergänzendes beisteuern.


    Die Kirche aus entfernter Perspektive:


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    Der Blick auf die Skulpturensockel und die Kanzel rechterhand:


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    Eine der zwei Treppen, die auf die Empore führt:


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    Der Altarbereich:


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    Ein abschließender Blick auf die illusionistische Deckenmalerei (Ausnahme Hauptrippen):


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    Alle Fotografien sind durch mich aufgenommen worden und bei Nutzung mit RianMa zu kennzeichnen. Danke.

    Das Gerüst der Bauakademie ist nun fast gänzlich verschwunden, mit Ausnahme einer Stahlkonstruktion auf der Seite zum Schinkelplatz, die womöglich zur Aussteifung des Gesamtkonstrukts diente. Zum Vorschein kommt damit nun verstärkt der Rote Saal, der über die Jahre für Veranstaltungen genutzt wurde und in Abhängigkeit vom Baustart wohl auch bald seinen Platz wechseln wird.


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    Alle Fotografien sind durch mich aufgenommen worden und bei Nutzung mit RianMa zu kennzeichnen. Danke.

    Vielen Dank, Backstein, für die neuen Updates aus der Franklinstraße, die sich in den kommenden Jahren wohl stark weiterentwickeln wird. Nördlich vom Franklin Haus, in der Franklinstraße 25 startet voraussichtlich im kommenden Jahr zudem der Bau eines Hotels der Marke niu (Fertigstellung 2022). Außerdem habe ich zuletzt erfahren, dass langfristig eine Straßenbahn von Moabit aus kommend durch die Franklinstraße in Richtung Ernst-Reuter-Platz geführt werden soll. Hier wird sich also noch einiges tun.


    H26 (Büroneubau Heilbronner Straße 26)

    Ich möchte ebenfalls Aufnahmen beisteuern über ein großes Projekt, das in einer etwas abgelegenen Ecke zur Zeit umgesetzt wird und im Forum noch keine Erwähnung gefunden hat. In der Heilbronner Straße 26 realisiert die Casada GmbH einen achtgeschossigen Büroneubau mit insgesamt 15.700 m² Bürofläche auf einem 8.000 m² großen, ehemals brachliegenden Grundstück. Das Gebäude wird über eine Tiefgarage verfügen und soll bereits Ende 2020 übergeben werden. Die Büroflächen sollen zu monatlichen Preisen zwischen 19 €/m² (EG) und 25 €/m² (Saffelgeschoss) vermietet werden.


    Nachfolgend der Link zum Internetauftritt des Projekts mit weiteren Infos, Fotos und super Video: Heilbronner Straße 26


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    Quelle: https://heilbronnerstrasse26.de/#module-35


    Der Entwurf stammt aus der Feder des Architekturbüros Stephan Höhne Architekten. Das Gebäude weist einen H-förmigen Grundriss auf. Die Vorderseite wird durch große Fenster akzentuiert. Zu den Seiten und auf der Rückseite zur Bahntrasse werden schmalere Fenster angeordnet. Die Fassade wird durch horizontale, hervortretende Gesimsbänder betont. In den Ecken des Eingangshofs befinden sich ab dem 2. Obergeschoss große Loggien, die dem Gebäude noch mehr Tiefe und Massivität verleihen.


    Im Rohbau ist man teilweise schon im zweiten Obergeschoss angekommen. Die nachfolgenden Fotos sind bereits zwei Wochen alt.


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    Diese Aufnahmen sind durch mich erstellt worden und bei Nutzung mit ©RianMa zu kennzeichnen. Danke.