Beiträge von RianMa

    Neubauvorhaben Holiday Inn Express-Hotel

    Zu guter Letzt folgen nun noch Aufnahmen des Hotelneubaus Holiday Inn Express an der Ecke Am Kanal / Französische Straße (zuletzt hier), der sich mittlerweile zu allen Seiten ohne Baugerüste präsentiert. An der Straße Am Kanal wird momentan noch am Erdgeschoss gewerkelt. Der Hotelbau hätte meines Erachtens, gerade aufgrund des direkten Anschlusses an das wuchtige Postamt, eine stärkere Gliederung der Hauptfassade gut vertragen können. Das Fassadenbild folgt letztlich ausschließlich der Aneinanderreihung der dahinterliegenden Hotelsuiten.


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    In der Französischen Straße hat man eine vom Hauptbau abweichende Fassadengestaltung umgesetzt. In diesem Gebäudeabschnitt werden, soweit ich informiert bin, Wohnungen untergebracht.


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    Zum Abschluss gibt es noch einen Detailausschnitt des Übergangsbereichs beider Fassadenkompositionen:


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    Die abgebildeten Fotografien sind durch mich am 09.10.2021 aufgenommen worden und bei Gebrauch mit ©RianMa zu kennzeichnen. Vielen Dank.

    Neubauvorhaben nordöstlich des Museums Barberini

    Da die hochwertigen Neubauten mit der schönen Adresse Versailler Platz 1-3 östlich des Museums Barberini bisher noch nicht in fertiggestelltem Zustand vorgestellt worden sind, möchte ich diese hier gerne ergänzen (zuletzt hier). Das ganze Quartier macht wirklich einen hervorragenden Eindruck. Die Außenanlagen in Richtung Park müssen jedoch noch abschließend umgestaltet werden.


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    Die abgebildeten Fotografien sind durch mich am 09.10.2021 aufgenommen worden und bei Gebrauch mit ©RianMa zu kennzeichnen. Vielen Dank.

    Quartier am Alten Markt

    Es ist schon beeindruckend, wie sich das Areal am alten Markt in den letzten Monaten gewandelt hat. Bei der Anzahl an Kranen und der Größe der Baufelder steckt hier eine ausgeklügelte Logistik und Arbeitsvorbereitung dahinter. Nächstes Jahr sollen die Rohbauten bereits vollständig hergestellt sein.


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    An der Friedrich-Ebert-Straße wurden zwei Bauschilder aufgestellt. Das erste Schild zeigt das Eckgebäude an der zukünftigen Ecke Alter Markt/Erika-Wolf-Straße direkt gegenüber der Nikolaikirche. Das zweite Bauschild zeigt einen geplanten, modernen Vertreter der vier Acht-Ecken-Häuser an der Friedrich-Ebert-Straße.


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    Ein Blick auf die aufgehenden Wände der zukünftigen Untergeschosse:


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    Der Rohbau des wiederaufzubauenden Plögerschen Gasthofs ist am weitesten fortgeschritten und markiert damit bereits die südwestliche Ecke des gesamten Stadtquartiers.


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    Für den Plögerschen Gasthof und die Nachbarbebauung hat man in direkter Nähe ebenfalls ein Bauschild aufgestellt, das die beeindruckende Fassade zeigt.


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    Abschließend der Blick von der Treppe der Nikolaikirche auf das Baufeld Süd:


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    Die abgebildeten Fotografien sind durch mich am 09.10.2021 aufgenommen worden und bei Gebrauch mit ©RianMa zu kennzeichnen. Vielen Dank.

    Neubau Synagogenzentrum

    Der lange geplante Neubau des Synagogenzentrums Potsdam in der Schlossstraße ist gestartet.

    Grundstück und Baustellenbereich wurden abgesperrt, erste Erdbauarbeiten finden bereits statt.

    Im Jahr 2024 möchte man die Eröffnung der 13,7 Millionen Euro teuren Synagoge feiern.


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    Das Bauschild gibt Auskunft über das Planungsteam:


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    Die abgebildeten Fotografien sind durch mich am 09.10.2021 aufgenommen worden und bei Gebrauch mit ©RianMa zu kennzeichnen. Vielen Dank.

    Neubau 'Haus Einsiedel' Friedrich-Ebert-Straße 124/125

    Direkt südlich angrenzend an das Musikerhaus macht der Neubau 'Haus Einsiedel' gute Fortschritte (zuletzt hier).

    Die Unterkonstruktion der Dacheindeckung wird aktuell aufgebracht. Bau inklusive Dachform fügen sich sehr gut in die Umgebungsbebauung ein.


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    Die abgebildeten Fotografien sind durch mich am 09.10.2021 aufgenommen worden und bei Gebrauch mit ©RianMa zu kennzeichnen. Vielen Dank.

    Wiederaufbau Musikerhaus Schwertfegerstraße 9

    Mittlerweile konnte am Musikerhaus auch die Fassade zur Schwertfegerstraße abgerüstet werden (zuletzt durch Architektenkind gezeigt in #889). Das Ergebnis des Neubaus kann sich wirklich sehen lassen. Da auch die Erdgeschossfassade zur Friedrich-Ebert-Straße äußerlich soweit fertiggestellt ist, wird es hier mit der Abrüstung auch nicht mehr lange dauern.


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    Überrascht war ich von der Hofseite des Gebäudes, welche zeitgenössisch und sehr offen gestaltet worden ist.


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    Die abgebildeten Fotografien sind durch mich am 09.10.2021 aufgenommen worden und bei Gebrauch mit ©RianMa zu kennzeichnen. Vielen Dank.

    Zunächst vielen Dank, Backstein, für die Aufnahmen von diesem Projekt.


    Der Begriff 'Alboinfestung' passt hierbei sehr gut, aber im durchaus positiven Sinne. Städtebaulich wie auch architektonisch greift der Gebäudekomplex ganz bewusst monumentale Großstrukturen des Roten Wiens auf. Die strikte Orientierung an den Wiener Wohnungsbauten der 20er Jahre passt auch deswegen sehr gut, da das Bauvorhaben stadträumlich den südlich angrenzenden Wohnkomplex aus der gleichen Zeit nach Norden hin ergänzt. Der Städtebau wird damit zu einem in sich schlüssigen Abschluss gebracht. Perfekt gelöst, würde ich sagen. Zum Verständnis füge ich noch ein schematisches 3D-Modell ein, welches auch zeigt, wie groß die drei Höfe ausfallen.


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    Quelle: GeWoSüd


    Während die Schauseiten nach Norden, typisch für die damaligen Bauten, deutlich repräsentativer ausfallen, werden die Fassaden zu den Gärten auf der Südseite schlicht und in Weiß gehalten. Die aufgegriffenen Details (Riemchensockel sowie vertikale Betonungen, Kastenfenster, starke Vor- und Rücksprünge) sind aus meiner Sicht sehr gelungen. Die einheitliche Farbgebung des gewählten Riemchens sorgt zudem dafür, dass das ganze Quartier optisch zu einer Einheit zusammenwächst. Meines Erachtens ist hier ein sehr schönes, helles und zur Straße abwechslungsreiches Quartier entstanden.



    Da in verschiedenen Strängen regelmäßig Kritik an Fallleitungen aufkommt, möchte ich hierzu gerne noch folgendes loswerden:

    Entscheidet sich der Bauherr in Abstimmung mit Architekt und Haustechnik gegen eine innenliegende Entwässerung, bleibt in der Konsequenz nur die Ableitung des Regenwassers über außenliegende Fallrohre. An Regenwasserfallleitungen von Dachentwässerungen dürfen gemäß der normativen Anforderungen zur Vermeidung von Überflutungen auf den darunterliegenden Etagen keine Abläufe von Balkonen oder Loggien mit geschlossener Brüstung angeschlossen werden. Dies gilt auch für Terrassenabläufe. Nur wenn Balkone oder Loggien keine geschlossene Brüstung haben, kann auf getrennte Fallleitungen für die Dach- und Balkonentwässerung verzichtet werden.

    Im Ergebnis müssen damit in vielen Fällen, wie ganz offensichtlich auch hier, mehrere Fallleitungen zur Ableitung des anfallenden Regenwassers geplant werden, um unter Wahrung der anerkannten Regeln der Technik Schäden an der Bausubstanz verhindern zu können. Eine Einbindung von Fallleitungen in die Dämmebene stellt darüberhinaus aus verschiedenen Gründen ein Risiko für den Bauherrn dar, welches verständlicherweise oftmals nicht eingegangen wird.


    Wer sich eine miserable Objektplanung in Bezug auf Fallleitungen anschauen möchte, dem empfehle ich das Bauvorhaben Dora-Benjamin-Park auf der Stralauer Halbinsel. Das oben gezeigte Objekt hat dagegen das Thema durchweg pragmatisch gelöst.

    Wiederaufbau der Garnisonkirche - Bauupdate

    Der Turmbau samt Baugerüst der im Wiederaufbau befindlichen Garnisonkirche hat die 50m-Marke geknackt. Im Vergleich mit den August-Bildern von Beggi lässt sich sehr gut erkennen, dass mittlerweile bereits an der letzten massiven Etage unterhalb der eigentlichen Turmlaterne gearbeitet wird. Die sich schrittweise nach oben hin verjüngenden Turmsegmente sind sehr gut am Baugerüst ablesbar.

    Bis zum Ende des Jahres soll der Kirchenturm eine Höhe von 57 m erreicht haben, was etwa der Oberkante der obersten, massiven Etage entspricht. Mit geplanter Fertigstellung des Bauvorhabens im vierten Quartal 2022 wird der Turm schließlich mit insgesamt 88 m die Potsdamer Stadtsilhouette prägen.


    Die Turmlaterne, die die letzten 30 m umfasst, soll vor Ort auf Bodenniveau zusammengesetzt und anschließend mithilfe eines Krans auf den Rumpf des Turms aufgesetzt werden. Hier liegt man aktuell noch im Zeitplan, auch wenn gestiegene Materialkosten für eine Verzögerung bei der Ausschreibung der Haube geführt hatten.


    Städtebaulich kommt der Neubau mehr und mehr zur Geltung und ist weithin sichtbar. Der Blick aus der Breiten Straße:


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    Die Situation beeindruckt insbesondere bei dem Gedanken, dass der Turmbau noch über 30-35 m an Höhe hinzugewinnen wird.


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    Um zu zeigen, dass die Garnisonkirche auch im Stadtraum bereits ihre Wirkung entfaltet, möchte ich noch zwei weitere Aufnahmen aus einiger Entfernung beisteuern. Das erste Foto zeigt den Blick von Norden über die neu gestaltete Plantage hinweg zum Turmbau. Links angeschnitten ist der Wohnbau auf dem Areal des ehemaligen Langen Stalls.


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    Das zweite Bild zeigt den Blick von der Langen Brücke. Im Hintergrund sticht die Garnisonkirche deutlich hervor.


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    Die abgebildeten Fotografien sind durch mich am 09.10.2021 aufgenommen worden und bei Gebrauch mit ©RianMa zu kennzeichnen. Vielen Dank.

    Mit dem Beginn der Gründungsarbeiten auf dem Grundstück Karl-Liebknecht-Straße 14 ist nun wohl offiziell der Startschuss für das geplante, neue Bürogebäude in direkter Nähe zum Fernsehturm gefallen. Vom Bahnsteig des S-Bahnhofs am Alexanderplatz lässt sich das Baufeld sehr gut überblicken.

    Am benachbarten Panoramahaus steht an der Nordostfassade aktuell ein Baugerüst, wobei nicht erkennbar war, welche Arbeiten hier durchgeführt werden.


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    Die abgebildete Fotografie ist durch mich am 09.10.2021 aufgenommen worden und bei Gebrauch mit ©RianMa zu kennzeichnen. Vielen Dank.

    Einen Monat nach dem Bauupdate von KaBa1 ist mittlerweile erkennbar, dass sich so langsam das 13-geschossige Hochhaus der neuen DGB-Zentrale herausbildet. Zur Zeit beginnt man mit den Bewehrungs- und Betonagearbeiten im neunten Obergeschoss. Vier Etagen und ein zurückgesetztes Staffelgeschoss fehlen also noch bis zur geplanten Endhöhe


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    In dem siebengeschossigen Anbau an der Kleiststraße wurden bereits die Fenster in den Obergeschossen eingesetzt.


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    Gleiches gilt für den Anbau in der Keithstraße. Was optisch noch wirkt wie zwei separate Baukörper, wird zeitnah durch den gläsernen Verbindungsbau, der den Hauptzugang in den Gebäudekomplex bildet, geschlossen.


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    Die abgebildeten Fotografien sind durch mich am 01.10.2021 aufgenommen worden und bei Gebrauch mit ©RianMa zu kennzeichnen. Vielen Dank.

    Neubauvorhaben Krautstraße 30

    Während der Vorstellung im Baukollegium wurde auch eine Frage zum benachbarten Grundstück Krautstraße 30 gestellt und wie der Entwurf mit dem geplanten Nachbarn umgeht. Eine konkrete Antwort hat es jedoch nicht gegeben. Beide Vorhaben werden jedenfalls, da stimme ich Architektenkind zu, für eine hohe städtebauliche Dichte in diesem Bereich sorgen, die dann auch auf der östlich gelegenen und noch zu bebauenden Freiflächen übernommen werden könnte.


    In der Krautstraße 30 hat man jedenfalls mit den Erdaushubarbeiten begonnen. Es geht allmählich in die Tiefe.

    Neue Informationen zum geplanten Bau konnte ich jedoch nicht ausfindig machen.


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    Im südlichen Bereich zur Holzmarktstraße wurde (wohl durch den Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg) kürzlich eine Sportanlage mit Basketballfeldern errichtet. DIese Anlage scheint dauerhaft zu sein und ist ebenfalls in den Lageplänen von Eller & Eller zu erkennen.


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    Die abgebildeten Fotografien sind durch mich am 29.09.2021 aufgenommen worden und bei Gebrauch mit ©RianMa zu kennzeichnen. Vielen Dank.

    Neubauvorhaben Holzmarktstraße 51

    ^Vielen Dank für die Verlinkung.

    Die Präsentation und der nachfolgende Austausch haben an vielen Stellen Licht ins Dunkel bringen können. In der Vorstellung wurden seitens Eller + Eller Architekten auch neue, aussagekräftige Visualisierungen gezeigt, die ein besseres Verständnis für die Einordnung des Bauvorhabens am Standort ermöglichen.


    Laut des Architekturbüros ist man mit der Entwurfsplanung relativ weit vorangeschritten, sodass hier mittelfristig der Bauantrag bei der Bauaufsicht eingereicht werden könnte. Im Zuge des Baugenehmigungsverfahrens muss der Bebauungsplan jedoch noch angepasst und eine Umwidmung der bisher für reine Sportanlagen vorgesehenen Fläche vorgenommen werden.


    Der zehngeschossige Gebäudekomplex wird durch die landeseigene Immobiliengesellschaft Berlinovo projektiert. Diese baut die Schwimmhalle im Auftrag der Berliner Bäderbetriebe (BBB). Zur FInanzierung verkauft BBB das dazugehörige Grundstück an die Berlinovo, wobei sie selbst Eigentümer und späterer Betreiber der Halle sein wird (Quelle).

    Über der Halle entstehen 388 Studentenappartments sowie Büros, im Erdgeschoss kommt noch Einzelhandel dazu.


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    Quelle: Eller + Eller Architekten

    Neubau Hochhaus an Kurfürstendamm 72-74 - Update

    Der Abriss des ehemaligen Constanze Pressehauses an der Ecke Kurfürstenstraße / Schillstraße hat sichtbar an Fahrt aufgenommen. Nachdem bereits sämtliche Verkleidungen von den Fassaden entfernt worden sind, startete kürzlich der Abriss des Baukörpers an der Kurfürstenstraße. Man arbeitet sich also wohl zur Kreuzung vor und dann die Schillstraße entlang.


    Die Grundbesitz GmbH & Co. KG entwickelt an dieser Stelle, wie in den Vorposts berichtet, ein 17-geschossiges Bürohochhaus mit angrenzender Wohnbebauung sowie Tiefgarage mit 70 Stellplätzen. Für die Büronutzung werden im zukünftigen Komplex knapp 17.000 m² Bruttogrundfläche vorgehalten. In der öffentlichen Erdgeschosszone sind Handel und Gastronomie vorgesehen. Im Wohnbauteil werden 40 Wohnungen unterkommen.

    Der zirka 90 - 95 Millionen Euro teure Neubau soll nach aktuellem Stand im Jahr 2025 fertiggestellt werden.


    Bevor der Bestandsbau in Gänze verschwunden ist, lohnt sich noch ein Blick auf das Gebäude und die aktuelle städtebauliche Situation (Vorzustand).


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    Westlich in der Kurfürstenstraße sind die oberen Etagen bereits abgetragen worden.


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    Vom äußerst trostlosen Innenhof erkennt man sehr gut den Abrissfortschritt. Ich gehe davon aus, dass der aktuell komplett versiegelte Hofbereich des Grundstücks begrünt und für die späteren Nutzer und Bewohner nutzbar gemacht wird. Das Nachbargrundstück (Vordergrund im Bild) könnte eine ähnliche Aufwertung gut vertragen.


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    Die abgebildeten Fotografien sind durch mich am 24.09.2021 aufgenommen worden und bei Gebrauch mit ©RianMa zu kennzeichnen. Vielen Dank.


    Vielen Dank an dieser Stelle noch für die Einbindung der Projektseite von Hamburg Team durch Camondo, auf welcher alle relevanten Informationen zum geplanten Neubauvorhaben zusammengefasst sind (Link). Auch mit Visualisierungen wird hier eher geklotzt als gekleckert. Insbesondere die offen gestaltete Erdgeschosszone wird an der Kreuzung für ganz neue Eindrücke sorgen.


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    Quelle: Barkow Leibinger Architekten / Hamburg Team

    Neubau der Hyp Zentrale - Bauupdate

    Der Abriss der bisherigen Firmenzentrale des Immobilienfinanzierers Hyp Berlin ist an der Budapester Straße 1 mittlerweile abgeschlossen worden. Der Gebäudeteil an der benachbarten Keithstraße wird in den kommenden Wochen fallen und ebenfalls Platz machen für den geplanten elfgeschossigen Neubau.

    In dem sich terrassenartig zur historischen Villa abgestaffelnden Gebäude werden zukünftig knapp 600 Mitarbeiter arbeiten können. Bis 2023 will man das Bauvorhaben mit dem offiziellen Namen 'B-One' zu einem Abschluss bringen.


    Beim Abriss des Bestands legt der Investor nach eigener Aussage viel Wert auf eine umweltschonende Entsorgung und Recycling der Materialien (Vorzustand). Das Bewusstsein für Kreislaufwirtschaft und Cradle2Cradle wird auch eine Rolle bei der Konzeption des Neubaus gespielt haben, da für diesen ein Nachhaltigkeitszertifikat der DGNB angestrebt wird.


    Ein aktueller Blick auf das Grundstück:


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    Noch stehen die Gebäudereste an der Keithstraße, aber nicht mehr lange.


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    Die abgebildeten Fotografien sind durch mich am 24.09.2021 aufgenommen worden und bei Gebrauch mit ©RianMa zu kennzeichnen. Vielen Dank.


    Der Siegerentwurf des Architekturbüros C.F. Møller wurde bisher noch nicht direkt in den Projektstrang eingebunden, was ich gerne nachhole.

    Meines Erachtens schafft es der Baukörper, adäquat auf die umgebunde Bestandsbebauung zu reagieren und gleichzeitig einen angenehmen, baulichen Akzent an dieser Quartiersecke zu setzen. Die Qualität der Fassaden wird man, wie so oft, erst mit Fertigstellung des Komplexes beurteilen können.


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    Quelle: C.F. Møller Danmark A/S

    Beim Bauvorhaben Elements an der Michaelkirchstraße gehen die Verbau- und Gründungsarbeiten langsam, aber stetig voran.

    Ein Berliner Verbau ist eingebracht worden, wobei im rückwärtigen Bereich zur Zeit die Gründungspfähle gesetzt werden.


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    Die abgebildeten Fotografien sind durch mich am 16.09.2021 aufgenommen worden und bei Gebrauch mit ©RianMa zu kennzeichnen. Vielen Dank.

    Erweiterung Wohngebäude Schendelgasse

    Zum Schluss möchte ich heute noch den kleinen, zeitgenössischen Anbau am bestehenden Altbau in der Schendelgasse 4 zeigen, der nun auch abgerüstet worden ist. ElleDeBe hatte im November 2018 vom Baustart berichtet und Fotos gezeigt (Link 1 und 2). Die geschlossenen Fassadenbereiche sind komplett mit Naturstein verkleidet worden. Die Geländerelemente der Fensterfront machen einen durchaus eleganten Eindruck.


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    Die abgebildeten Fotografien sind durch mich am 29.05.2021 aufgenommen worden und bei Gebrauch mit ©RianMa zu kennzeichnen. Vielen Dank.

    Neue Ringbahnhöfe Neukölln - Update

    Für das neue Stadtquartier an der Neuköllner Ringbahnstraße hat von März bis April 2021 der im Verfahren befindliche Bebauungsplan 8-19b-1 zur Öffentlichkeitsbeteiligung ausgelegen. Wie für viele teils ungenutzte Bahngrundstücke im innerstädtischen Bereich sollen mit dem BPlan die planungsrechtlichen Voraussetzungen für eine gemischte Nutzung geschaffen werden.

    Neben der Entwicklung eines Wohngebietes mit hoher städtebaulicher Dichte ist die Festsetzung eines Urbanen Gebietes sowie eines Kerngebietes mit einem 17-geschossigen Hochhaus auf der östlichen Teilfläche am U- und S-Bahnhof Neukölln vorgesehen. Neben einem Studentenwohnheim an der Herthabrücke ist auch eine Kindertagesstätte geplant. Alle Gebäude sollen mit einer Tiefgarage unterbaut werden.


    Die Diskussionen um dieses Areal reichen lange zurück. Von den durch Bato im ersten Beitrag gezeigten Hotel-Bauten ist schon lange keine Rede mehr. Der Investor, die Projektgesellschaft Ringbahnstraße, hatte 2017 zunächst einen 100 m hohen Wohnturm an der Karl-Marx-Allee vorgesehen. Die dichte Bebauung sollte im Westen von einem zweiten Hochhaus städtebaulich abgeschlossen werden. Die ursprünglichen Pläne des Büros Wehrhahn Architekten möchte ich hier gerne noch einbinden, auch wenn diese so nicht verwirklicht werden.


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    Quelle: Wehrhahn Architekten


    Wie weiter oben berichtet, hatte das Baukollegium schließlich begründete Einwände gegen die Pläne des Projektentwicklers verlauten lassen. Dabei ging es insbesondere um die Ausbildung der zwei geplanten Hochpunkte am westlichen und am östlichen Ende des Areals. Im Frühjahr 2018 fand ein Workshop statt, an dem mehrere Planungsbüros beteiligt waren. Der auf diesem Workshop aufbauende Wehrhahn-Entwurf stellte schließlich die Grundlage des notwendigen Bebauungsplanverfahrens dar. Das östliche Hochhaus wurde dabei auf 70 m Höhe geschrumpft. Das westliche Hochhaus wurde auf 8 Geschosse plus Staffel herabgesetzt und als Solitär ausgebildet. Vor diesem Bau wird eine Art Stadtplatz ausgebildet, der den historischen Verlauf der Neuköllner Kirchhofstraße nachbildet. Diese Straße wurde damals im Zuge des Baus der Ringbahntrasse zerschnitten.


    Die Homepage des Bezirksamts von Neukölln ermöglicht es leider nicht, auf den aktuellen Stand des Bebauungsplans zuzugreifen. Dennoch scheint es hier in absehbarer Zeit zu einer Festsetzung des BPlans zu kommen. Der offizielle Aufstellungsbeschluss wurde bereits im Jahr 2017 gefasst.


    Ich möchte ergänzend noch Aufnahmen von vor Ort zeigen. Das Areal befindet sich sprichwörtlich im Dornröschenschlaf.

    Angrenzend zur Karl-Marx-Allee befindet sich ein Lebensmittelmarkt in einem Flachbau. Dahinter erstreckt sich parallel zur Ringbahntrasse das Planungsareal.


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    Teilweise befinden sich auf dem Gelände noch typische Bahn-Altbauten, die im Zuge der Entwicklungsmaßnahme abgebrochen werden.


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    Ein Blick in die südlich gelegene Ringbahnstraße:


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    Die historische Herthabrücke am westlichen Endpunkt des Areals:


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    Und abschließend noch der Blick von der Herthabrücke auf das Areal der zukünftigen 'Neuen Ringbahnhöfe Neukölln':


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    Die abgebildeten Fotografien sind durch mich am 30.05.2021 aufgenommen worden und bei Gebrauch mit ©RianMa zu kennzeichnen. Vielen Dank.

    Wohnquartier Greenpark Berlin - Bauupdate

    Die Abrissarbeiten des ehemaligen Spaßbades Blubb, von denen Backstein noch im Dezember berichtete, sind bereits vor einigen Wochen zum Abschluss gebracht worden, sodass mittlweile bereits die ersten Baugruben ausgehoben werden konnten. Auf der Projektseite des Entwicklers, der Münchner Höcherl Group, sind nach wie vor nur Baumassenstudien zu finden. Konkrete Visualisierungen zu den insgesamt 15 geplanten Wohngebäuden fehlen, sodass ich mit den nachfolgenden Aufnahmen zumindest einen Eindruck von der Größe des Areals geben kann.


    Die ersten zwei Fotos sind aus südlicher Richtung aufgenommen worden. Der rückwärtige Baumbestand bildet den Übergang zum direkt angrenzenden Teltowkanal.


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    Die Baugrube im östlichen Grundstücksbereich scheint bereits am weitesten fortgeschritten zu sein. Hier wurde halb geböscht, halb mit Berliner Verbau gearbeitet. Mit Grundwasser scheint man hier also durchweg keine Probleme zu haben.


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    Noch eine Aufnahme auf das westliche Baufeld mit der Bestandsbebauung der Rungiusstraße im Hintergrund:


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    Abschließend ein Blick auf den benachbarten Teltowkanal als hervorragender Standortfaktor der Wohnanlage:


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    Die abgebildeten Fotografien sind durch mich am 30.05.2021 aufgenommen worden und bei Gebrauch mit ©RianMa zu kennzeichnen. Vielen Dank.

    Hochhaus Theodor-Loos-Weg - Bauupdate

    Die Arbeiten an dem 64 m hohen Wohnhochhaus an der Ecke Theodor-Loos-Weg / Wutzkyallee neigen sich allmählich dem Ende entgegen. Neben dem 20-geschossigen neuen Hochpunkt der Gropiusstadt wird das Gebäudeensemble durch ein fünfgeschossiges Wohngebäude und einen Flachbau komplettiert. Unterhalb der Anlage wurde eine Tiefgarage mit 200 Stellplätzen errichtet. Der Komplex gehört, wie weiter oben berichtet, in das Portfolio des Beamten-Wohnungs-Vereins zu Berlin und bietet 116 Wohnungen (2 bis 5 Zimmer), von denen 40 behindertengerecht geplant worden sind.


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    Vergleicht man das Ergebnis mit der ursprünglichen Planung des federführenden Büros Eike Becker Architekten, so fällt auf, dass die eloxierten Aluminium-Fassaden insgesamt deutlich dunkler ausgefallen sind. Insbesondere das vorgelagerte Stadthaus hat dadurch eine gewisse Streifenoptik bekommen.


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    Die einzelnen Wohnungen wurden mit großzügigen Balkonen ausgestattet. Auch die Wohnungen des Hochhauses verfügen teilweise über Freisitze.


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    Eine direkte Aufnahme mit Blick auf die Fassadenabwicklung des Wohnhochhauses:


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    Wie es für das einstige städtebauliche Konzept der Gropiusstadt typisch war, hat man das Hochhaus in eine flachere Bebauung eingebettet, die sich bis in den Quartiersinnenbereich hineinzieht. Diese Flächen sind für nachbarschaftliche Aktivitäten und Begegnung vorgesehen. Auch ein Concierge für die Anlage findet hier seinen zukünftigen Platz.


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    Im gesamten Erdgeschossbereich laufen die Arbeiten noch. Auch die Außenanlagen werden erst in den kommenden Wochen peu à peu fertiggestellt.

    Der Blick aus dem Theodor-Loos-Weg in Richtung Baustelle:


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    An der Ecke des Theodor-Loos-Wegs zur Wutzkyallee wird ein öffentlicher Vorplatz geschaffen, der zugleich den Eingang in die Anlage markiert.


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    Das Bauschild mit den an der Planung und am Bau Beteiligten:


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    Aus der Entfernung und aus erhöhter Perspektive ist der neue Hochpunkt sofort zu erkennen. Aufgrund seiner dunklen Fassadenausprägung hebt er sich deutlich von der hellen Farbgebung der Gropiusstadt-Bebauung ab. Die Kräne links im Bild verkünden bereits das nächste Hochhaus-Vorhaben im Viertel:

    Die Degewo lässt am Friedrich-Kaysler-Weg 1 ein 65 m-Hochhaus mit 19 bzw. 21 Geschossen errichten. Im März fand die Grundsteinlegung statt (Quelle).


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    Die abgebildeten Fotografien sind durch mich am 30.05.2021 aufgenommen worden und bei Gebrauch mit ©RianMa zu kennzeichnen. Vielen Dank.

    Da nun sämtliche Baucontainer abgebaut und auch die umgebenden Außenanlagen um das fertige 'Up! Berlin' freigegeben worden sind, lohnen sich neben den sehr sehenswerten Aufnahmen des von Katzengold verlinkten Baunetz-Beitrags weitere Aufnahmen von vor Ort, die ich hier gerne teilen möchte.


    Auch ich schließe mich dabei der allgemein positiven Bewertung dieses Bauvorhabens an. Das Konzept mit den baulichen Einschnitten hat zu einer deutlichen Gliederung und Abschwächung der einstigen Baumasse geführt. Die Fassaden machen einen hochwertigen Eindruck und geben möglicherweise auch einen ersten Eindruck von der baulichen Qualität, mit welcher der Investor Signa in den kommenden Jahren auch seine anderen Projekte umsetzen wird.


    Der Blick über den Hermann-Stöhr-Platz auf die Südseite des Komplexes:


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    Die Außenbereiche entlang des Gebäudes sind dreiseitig asphaltiert worden, was etwas verwunderlich ist. Möglicherweise könnte das nur eine Zwischenlösung sein, bis man die Freiflächen nach Süden und Osten komplett überarbeitet. Ich weiß es jedoch nicht konkret.


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    Im Erdgeschoss laufen die Ausbauarbeiten. 750 m² der verfügbaren Fläche wurden an Alnatura vermietet, die hier im Sommer ihre Filiale eröffnen wollen.


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    Auf der Nordseite an der Müncheberger Straße liegen die Ein-/Ausfahrten der Tiefgarage. Die Erschließung erfolgt mittels PKW-Aufzügen.


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    Der breit asphaltierte Bereich in Richtung Parkplatz auf der Ostseite des Gebäudes:


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    Der leere Parkplatz selbst bietet sich durchaus für eine Verdichtung oder anderweitige Nutzung an.


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    Zum Abschluss gibt es noch zwei Aufnahmen aus östlicher Richtung, die das gesamte Gebäude zeigen. Hier ist anhand des einen geöffneten Fensters auch gut zu erkennen, wie zukünftige Nutzer des Hauses ihre Büroräume natürlich belüften können. In den geschlossenen Wandfeldern sind kleine, öffenbare Fenster integriert. Die großen Galsflächen sind dagegen VSG-festverglast.


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    Die abgebildeten Fotografien sind durch mich am 24.05.2021 aufgenommen worden und bei Gebrauch mit ©RianMa zu kennzeichnen. Vielen Dank.