• Fassadenmaterial 10/10, die Form mag mich nach wie vor nicht so ganz überzeugen und eiert irgendwo zwischen verbaut und neureich-russisch. Trotz allem ein Bauwerk welches in der Realität IMHO deutlich besser daherkommt als auf den Renderings.

  • Am Portal Tübinger-/Paulinenstr. vermisse ich einfach 2-3 Geschosse. So fehlen für mich ein richtiger Abschluss und das Ausrufezeichen, die der Großkomplex insbesondere an dieser unruhigen städtebaulichen Gemengelage zwischen Ösiplatz und Marienstraße dringend gebraucht hätte.

  • Gefällt mir sehr gut!!
    Eines der "kleinen" Highlights 2013/2014 für mich.

    Etwas Höhe hätte nicht geschadet, aber man kann nicht alles haben in Stuttgart ;)

  • Für mich weit mehr. Das Ensemble zähle ich neben Automuseen, Bosch-Areal, Daimler-HQ, Fraunhofer, KöPa/Schloßplatz, LBBW, Messe, Milaneo, Oasen, Phönixbau, Staatsgalerie, Stadtbibliothek, VTC und Züblin zu den herausragenden Beispielen jüngerer Großarchitektur in Stuttgart.
    Zudem das von außen edelste Einkaufszentrum der Stadt.

  • Bin auch recht entzückt. Auch wenn der Verlust der Kirche schon schmerzt. Hier hätte man tatsächlich einen urbanen Platz gestalten können.

  • ^^ was kommt denn eigentlich an die stelle der kirche? (Ein platz dort wäre toll, wobei das beibehalten der kirche noch besser gewesen wäre) und die gebäude neben der kirche haben sie stehengelassen? :nono:

  • Dekoratives Anführungszeichen

    ^^ was kommt denn eigentlich an die stelle der kirche? (Ein platz dort wäre toll, wobei das beibehalten der kirche noch besser gewesen wäre) und die gebäude neben der kirche haben sie stehengelassen? :nono:

    Das kommt da hin.

  • Ohne jetzt ketzerisch wirken zu wollen: Das sieht definitiv 10mal besser aus als die Kirche, die dort den Eindruck machte wie bestellt und nicht abgeholt.

  • Gefällt mir auch gut.

    Für mich sieht das sogar so aus, als ob alle verbleibenden Altbauten dort abgerissen werden würden. Der Eindruck entsteht, da das dort geplante Gebäude scheinbar auf beiden Seiten an das Gerber grenzt. Das wäre ganz sicher ein Gewinn.
    Ich bin mir nicht sicher ob ich es gut oder schade finde, dass das Gelände dann nicht auch gleich vom Gerber bebaut wurde.

  • Ohlsens Idee mit dem Platz drängt sich geradezu auf (dann natürlich mit einer anderen Gestaltung der Rückseite vom Gerber). Wenn ich dann Das sehe... Blocher & Blocher sind echt die legitimen Nachfolger von "3B"- Architektur (Bonatz'sche-Beton-Brutalismus), jetzt also "Blocher & Blocher-Betonklötze". Und für sowas braucht man Architekten...:nono: Tysets Frage stelle ich mir auch schon sehr lange!

  • Angenommen, Dir gehört ein bebaubares Grundstück in 1A-Lage in der City einer der erfolgreichsten Großstädte in Dland. Würdest Du es entwickeln, meistbietend verkaufen oder es doch einfach völlig selbstlos der Allgemeinheit als "Plätzle" zur Verfügung stellen? Letztere Variante scheint nach wirtschaftlich rationalen Gesichtspunkten die unwahrscheinlichste, es sei denn, da hat einer zuviel Geld zu verschenken.

  • nunja, so arg viel kleiner als der gepl. Budapester Platz ist dieses "Plätzle" nun auch wieder nicht, selbiger wurde ja bereits im Überschwang mit dem Piazza del Campo in einem Atemzug genannt.

    Spaß beiseite: Man hätte die Fläche ja nicht unbedingt dem Ex-Paulinenbrücken-Klientel zum Abhängen zur Verfügung stellen brauchen, eine offene Gestaltung der Gerber-Rückseite + ansprechende Außengastronomie wär doch ganz nett gewesen.

    Der BB-Entwurf wird jetzt nicht unbedingt der blumigen Beschreibung gerecht, IMHO.