Ich hatte beim DA deswegen angefragt. Dort war die Antwort, kein Denkmalschutz und ein Abbruchantrag wäre genehmigt.
C++ - das Chemnitzer Stadtgespräch
-
cherubino -
4. Juni 2010 um 15:07
-
-
-
Diese Theorie das der Eigentümer den Wunsch an die Behörde vermeldet, kann
ich auch irgendwo Bestätigen.Ich war vor ein paar Tagen in einem Haus was keinen Denkmalstatus hat...
Und wunderte mich, warum das nicht der Fall war.Treppenhaus in Original Holzverzierten Stufen..
Original Fenster, Original Beleuchtung etc.Da kam mir auch die Antwort das ein Eigentümer dies vielleicht gar nicht möchte,
da er so freiere Hand habe und Hürden bei eventuellen Umbauten nicht so schwer nehmen müsse
wie bei einen Eingetragenen Denkmal. -
Und was ist mit der Sonder-Afa?
-
..Natürlich muss man die Hürde des Denkmalschutzes nehmen und deren Antwort abwarten.
Aber ich denke das bei dem einen oder auch anderen Gebäude dies der Fall sein wird.
Ich wundere mich gelegentlich, warum ist dies ein Denkmal und warum das wiederum nicht.
-
Hallo liebes Forum!
vor einiger Zeit schrieb ich folgendes:
Am Dienstag bekomme ich den Schlüssel für meine Wohnung im Objekt auf der Reichsstraße 44 (siehe Post #53). Die Wohnungen sind wirklich sehr schön geworden und ich freue mich ziemlich, bald einziehen können. Wenn Interesse besteht, kann ich sicher einige Fotos vom Innenleben zur Verfügung stellen.
Der siebente Monat in der Wohnung ist angebrochen und ich bin euch wohl einen kleinen Erfahrungsbericht schuldig.
_________________________
Im oben zitierten Post war ich von den schönen Wohnungen begeistert. Auch die Freude auf den Einzug war groß. Die Wohnungen sind auf den ersten Blick auch heute noch schön und ich freue mich immer noch nach Hause zu kommen.
Damals kamen hier schnell Fragen auf, wie sich wohl der Straßenlärm auf das Wohnen hier auswirkt und ich muss sagen: viel weniger, als ich erwartet hätte. Wir sind in Chemnitz, also fährt hier ab 20 Uhr eh kein Auto mehr. Der Schlaf kann also ungestört über die Bühne gebracht werden und da das Schlafzimmer zum Hinterhof zeigt war meine Angst dahingehend etwas geringer. Das Wohnzimmer sowie das Arbeitszimmer zeigen zur Reichsstraße aber auch hier ist der Lärm bei geschlossenen Fenstern kaum hörbar und bei angekippten Fenstern noch so erträglich, dass er nicht stört. Einzig die dreckigeren Fenster fallen auf.

Was gibt es zur Wohnung zu sagen? Wie sehen die Wohnungen auf den zweiten Blick aus? Wie schön wurde der Altbau wirklich saniert? Tja. Hier kommt der Pferdefuß. Vor unserem Einzug waren wir recht zuversichtlich, da Herr Ravo seit langem »im großen Stil« Altbauten kauft und renoviert. Was soll bei so viel Erfahrung schon viel gehen?
Das Außengelände muss, nach dem was auf Google Maps zu sehen ist, ziemlich verwildert gewesen sein. Das hat man einigermaßen in den Griff bekommen. Der Hinterhof ist nun zur Hälfte Rasenfläche mit einem Grillplatz, einer Müllecke und einer Wäschestange und zur anderen Hälfte Parkplatz mit 8 Stellplätzen. Bezugsfertig sollte das Objekt im Januar 2013 sein. Zu unserem Einzug im Mai 2013 trugen wir die Möbel durch das unfertige Außengelände durch das gerade in Fertigstellung befindliche Treppenhaus. Relativ kurz nach unserem Einzug wurde aber durch die angestellten polnischen Arbeiter für die Fertigstellung des Außengeländes gesorgt. Hier muss sehr wohlwollend erwähnt werden, dass es aus Eimern regnete und die Arbeiter unbeirrt weiter pflasterten. Nach der lang erwarteten Fertigstellung des Parkplatzes wurden Rasensamen auf den künftigen Rasen geworfen. Das war es dann aber auch. Die Samen trieben nicht aus und es war an uns Mietern für eine vernünftige Rasenfläche zu sorgen. Die versprochenen Balkone waren zu diesem Zeitpunkt noch nicht in Sichtweite. Es dauerte noch bis Juli/August, bis wir unsere Balkone hatten.
Im Mai, vielleicht auch Juni hatten wir dann mit dem Hochwasser 2013 zu kämpfen, welches durch die Wände in den Keller floss (nicht sickerte!). Seit dem sind die Wände des Treppenhauses bis ins erste OG mit Nassen flecken bedeckt. Außerdem gibt es in den wenigstens Kellerabteilen Licht, Nachfragen sind hier aussichtslos, da »der Keller nicht zur Mietsache gehört«. Über eine Trocknung des Kellers wird ebenfalls nicht ansatzweise nachgedacht. Das Haus wird kurz nach seiner Sanierung also erneut dem Verfall preisgegeben.
Wenigstens um eine Drainage, die meiner Meinung nach mehr nach Provisorium aussieht, wurde sich dann gekümmert — diese fehlte nämlich ganz.Kommen wir zur Wohnung. Zur Übergabe war die anwesende Mitarbeiterin entsetzt, wie schlecht die Putzfrau die Endreinigung vornahm. Alle Räume waren mit einer ziemlich dicken Dreckschicht aus allen Erdenklichen Baumaterialien verschmiert. Hier wurde wohl zu nass gewischt. Dies haben wir allerdings hingenommen und - so gut es ging - selbst beseitigt. Wir wollen ja nicht zu pingelig sein. Ein Fehler, wie sich herausstellte, denn wir haben bis heute mit Baudreck auf den Fliesenflächen zu kämpfen, den wir auch mit Bauchemikalien wie Betonschleierentferner nicht selbst entfernt bekommen. Als ich die Vermietung um Hilfe bat, wurde mir der Auszug mit Verzicht auf die Kündigungsfrist angeboten. Es gäbe eh schon Interessanten für diese Wohnung. Auch wenn Herr Ravo hier rechtlich auf der sicheren Seite sein mag, ist es doch sehr schade, auf welch zwischenmenschliche Ebene er sich damit begibt. Auch an den Fenstern finden sich kleinere Putzbrocken, die man nicht abbekommt. Das Laminat wurde ähnlich stümperhaft (anders kann man das nicht formulieren) verlegt, wie tapeziert wurde. Man hat mit rissigen Tapeten und unschönen Spaltmaßen im Laminat zu kämpfen. Von hoher Qualität ist das verlegte Material sicher auch nicht, da schon der Sturz einer Gabel aus Tischhöhe reicht, um es zu beschädigen. Auch der Fliesenleger, der nach Aussage der übergebenden Mitarbeiterin auch Pflastert und Tapeziert, hat keine Glanzleistung abgeliefert. Es wurden beschädigte Fliesen verlegt, es wurde ungleichmäßig verlegt, Fugen reißen heute oder bröckeln aus. Als die beschädigten Fliesen ersetzt wurden, wurden diese mit Silikon und nicht mit Fugenmörtel oder ähnlichem Material verlegt. Klar wohne ich in einem Altbau und Wände können schief sein, doch wenigstens beim Trockenbau hätte man sich um gerade Wände und 90° Winkel bemühen können.
Warum beschreibe ich die Probleme so ausführlich? Sie ziehen sich so, oder so ähnlich, durch das gesamte Haus und auch aus anderen Häusern von Ravo Immobilien hört man von ähnlichen Problemen. Ich bin ein großer Freund von Altbauten und finde es schade, dass so leichtfertig mit der alten Bausubstanz umgegangen wird. Wer in diesen Mengen Häuser kauft, sollte sich seiner Verantwortung bewusst sein und die teilweise doch sehr schönen und alten Häuser mit entsprechender Sorgfalt behandeln, denn nur so bleibt uns in Chemnitz wenigstens der Anblick schöner Altbauten aus vergangen Zeiten. Trotzdem muss noch einmal gesagt werden, dass ich gern hier wohne. Wir haben uns wunderbar eingerichtet und werden dem Stil eines Altbaus zumindest etwas gerecht.
Falls Herr Ravo sich nun gegen diesen Text wehren möchte, darf er sich gern an Herrn Lehnert aus dem 2. OG wenden. Es soll noch einmal erwähnt werden, dass ich mit keinem Wort übertrieben habe.
Sollten derartige Posts hier nicht erwünscht sein, würde ich mir wünschen, dass mir der löschende Moderator vorher eine Kopie des Posts per Nachricht zukommen lässt. Danke.
-
Ich frage mich, wo Ihr Problem ist. Die Entscheidung vor Abschluss der Baumaßnahme in die Wohnung zu ziehen, mit all den Problemen, welches das mit sich bringt, haben Sie getroffen.
Das die Folgen des Hochwassers, für das der Eigentümer nichts kann, nicht beseitigt werden, genau so wie Ihre Aussage, dass das Haus dem Verfall preis gegeben wird, ist Polemik und auch nicht richtig.
Im Mietrecht, sind beanstandbare Mängel an Mietwohnungen und die Rechte des Mieters diesbzgl. genau beschrieben. Sie können zur Abstellung der Mängel mit Frist auffordern und auch Sanktionen bei der Mietzahlung vornehmen. Nach Ihrer Beschreibung, sehe ich aber derart Mängel nicht.
Wenn Sie so unzufrieden mit Ihrer Wohnung sind, ist der Rat der Mitarbeiter zum Auszug, sicher richtig. -
Ich frage mich, wo Ihr Problem ist. Die Entscheidung vor Abschluss der Baumaßnahme in die Wohnung zu ziehen, mit all den Problemen, welches das mit sich bringt, haben Sie getroffen.
Das die Folgen des Hochwassers, für das der Eigentümer nichts kann, nicht beseitigt werden, genau so wie Ihre Aussage, dass das Haus dem Verfall preis gegeben wird, ist Polemik und auch nicht richtig.
Im Mietrecht, sind beanstandbare Mängel an Mietwohnungen und die Rechte des Mieters diesbzgl. genau beschrieben. Sie können zur Abstellung der Mängel mit Frist auffordern und auch Sanktionen bei der Mietzahlung vornehmen. Nach Ihrer Beschreibung, sehe ich aber derart Mängel nicht.
Wenn Sie so unzufrieden mit Ihrer Wohnung sind, ist der Rat der Mitarbeiter zum Auszug, sicher richtig.Verständnis zu zeigen ist nicht so deine Stärke wie? Er schildert hier mal ausführlich, wie mit einer Immobilien umgegangen wurde und er wirft auch niemanden grauenhafte Schandtaten vor. Es ist aber überall in Deutschland so, dass es solche und solche Vermieter gibt. Insbesondere bei den RAVO Immobilien ist mir auch schon aufgefallen, dass dort hauptsächlich osteuropäische Arbeitskräfte die Baumaßnahmen ausführen. Das muss nichts schlechtes sein. Aber durch die Aussagen des Nutzer fühlt man sich in seinem unguten Gefühl schon ein wenig bestätigt. Ich habe selbst eine Erstbezugswohnung mit wörtlich "gehobener Ausstattung" Auch meine Fließen sind schief und die Fugen reißen, Im Keller bildet sich Schimmel und der Putz bröckelt bereits nach 3 Jahren wieder. Das sind wohl heutzutage "Mängel", über die man hinwegsehen muss beim Altbau. Ich finde allerdings, dass die Kommunikation zwischen Vermieter und Mieter deren Eindruck voneinander bestimmt. Und eine so große Firma, wie RAVO sollte tatsächlich über ihre Aussenwirkung nachdenken, wenn die erstbeste Lösung für ein Problem die Nahelegung einer Fristlosen Kündigung ist.
-
Ich hatte ja geschrieben, das es Wege gibt, solche Probleme, zwischen Mieter und Vermieter zu kommunizieren. Es gibt in Mietverhältnissen oft Probleme, egal welcher Vermieter. Die Foren und Zeitungen wären voll damit, würde man so vorgehen, wie der Mieter oben. Er wird seine Position gegenüber seinem Vermieter damit nicht verbessert haben. Aber das ist seine Sache. Wer ruft, saniert Altbauten an Hauptverkehrsstraßen anstatt, sie abzureisen, der wird damit Leben müssen, das diese Sanierungen bei den möglichen Mieteinnahmen in Chemnitz, wirtschaftlich sein müssen.
-
Das Bestreben wirtschaftlich zu bauen ist allen Investoren gemein und kein Freibrief anerkannte Regeln der Baukunst möglicherweise zu ignorieren.
Die Information allerdings, dass Wasser durch die Kellerwände floss und nicht nur sickerte wirft die Frage nach dem Vorhandensein einer Horizontal- und Vertikalabdichtung des Gebäudes auf. Wenn eine Drainage von Anfang an aber nicht vorgesehen war und Wasserschäden bis ins 1. OG reichen, könnte sich die Frage unter Umständen erübrigen.
Natürlich sind das alles Spekulationen da niemand die baulichen Hintergründe des Gebäudes kennt, die Tatsache allerdings das Mieter mit Ihrem Wohnraum derart unglücklich sind sollte nicht derart abgetan werden. Der Erhalt und die Sanierung historischer Gebäude, auch in problematischen Lagen, ist kein reiner Selbstzweck sondern dient in erster Linie der Nutzung durch (möglichst) zufriedene Menschen. -
Das Bestreben wirtschaftlich zu bauen ist allen Investoren gemein und kein Freibrief anerkannte Regeln der Baukunst möglicherweise zu ignorieren.
Die Information allerdings, dass Wasser durch die Kellerwände floss und nicht nur sickerte wirft die Frage nach dem Vorhandensein einer Horizontal- und Vertikalabdichtung des Gebäudes auf. Wenn eine Drainage von Anfang an aber nicht vorgesehen war und Wasserschäden bis ins 1. OG reichen, könnte sich die Frage unter Umständen erübrigen.
Natürlich sind das alles Spekulationen da niemand die baulichen Hintergründe des Gebäudes kennt, die Tatsache allerdings das Mieter mit Ihrem Wohnraum derart unglücklich sind sollte nicht derart abgetan werden. Der Erhalt und die Sanierung historischer Gebäude, auch in problematischen Lagen, ist kein reiner Selbstzweck sondern dient in erster Linie der Nutzung durch (möglichst) zufriedene Menschen.Und dem ist nichts hinzuzufügen. Außer vielleicht, dass ich ja selbst betonte, dass ich mit der Wohnung als solcher doch zufrieden bin. Einzig die Art und Weise, sowohl baulich als auch im Hintergrund in den Büros, ist sehr schade. Natürlich steht es mir jederzeit frei eine andere Wohnung zu beziehen, doch sollte das nicht eher Not- als Patentlösung (für beide Parteien) sein? Wenn dieses vorgehen als »wirtschaftlich« betitelt wird, gehe ich außerdem davon aus, dass es normal ist. Das bringt mich wiederum zu meiner Kernaussage, weshalb ich den Text tippte: Es ist einfach schade um die Bausubstanz und einige Eigentümer sollten ihre Sicht dahingehend vielleicht doch etwas überdenken.
Übrigens: Mittlerweile wurde ein älterer Herr als Hausmeister eingestellt, der so gut er kann die Häuser in Chemnitz in Schuss hält. Bei der Menge an Häusern tut mit der Mann allerdings wirklich leid.
-
das diese Sanierungen bei den möglichen Mieteinnahmen in Chemnitz, wirtschaftlich sein müssen.
Wir hatten vor kurzem im Leipzig-Forum eine kleine Debatte zu Zielmieten, Kaufpreisen und Rendite bei der Sanierung von Gründerzeithäusern und dem Kauf und der anschliessenden Vermietung von Eigentumswohnungen als Kapitalanlage. Ausgangspunkt war die Behauptung, dass in Leipzig bei Kaltmieten zwischen 5,50 und 6,80 Euro/m² keine Gewinne erzielt werden könnten (was ich nebenbei gesagt für Unsinn halte): http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showthread.php?p=411553
Vielleicht könnten wir in ähnlicher Weise mal für Chemnitz durchrechnen, wie teuer der Quadratmeter in einer neusanierten Eigentumswohnung ist und wie sich der Preis zur Zielmiete verhält. Dem Kaufpreis könnten dann die Kosten und Gewinne der Sanierungsfirmen gegenüber gestellt werden:
Kaufpreis des Hauses unsaniert/m²
Sanierungskosten/m² - das ließe auch Aussagen zur Qualität und zum Aufwand der Bauarbeiten zu
Verkaufsgewinn der sanierten ETW für den Sanierer/m²
...Rotwang hat doch sicherlich Einblicke in die üblichen Kalkulationen von Sanierungsfirmen und kann uns hier mit seinem Expertenwissen unterstützen.
-
Vielleicht einfach nochmal zur besseren Vorstellung zwei Bilder aus dem Erdgeschoss:


-
Verständnis zu zeigen ist nicht so deine Stärke wie?
Da spielen wohl eher Geschäftsbeziehungen zwischen Ravo und rotwang als Makler eine Rolle.

-
Vielleicht könnten wir in ähnlicher Weise mal für Chemnitz durchrechnen, wie teuer der Quadratmeter in einer neusanierten Eigentumswohnung ist und wie sich der Preis zur Zielmiete verhält.
Kommt drauf an. Zum einen sind viele bereit, für Sonder-AfA einen "Aufschlag" zu zahlen. Ansonsten ist in Chemnitz die 12 bis 13-fache Jahresnettokaltmiete üblich, allerdings sind mittlerweile auch einige bereit, bis zum 20-fachen zu zahlen (Flucht in Immobilien...).
Leipzig ist da sicherlich ein ganz anderes, hochpreisigeres Pflaster, dort wurde aber auch viel Schindluder mit Billigsanierungen und bundesweitem Verkauf über Strukturvertriebe (Stichwort "Schrottimmobilien") getrieben.
-
Nachdem ich die von der Denkmalliste gestrichenen Denkmale einzeln durchgegangen bin, würde ich die Antwort der Landesregierung auf die Kleine Anfrage als unkorrekt beantwortet einstufen. Dort wird mitgeteilt, dass in Chemnitz von 2000 bis 2013 genau 175 Denkmale abgerissen wurden. Ich habe für alle Streichungen anhand der Luftbilder auf dem Chemnitzer Stadtplan den Status überprüft und komme auf folgendes Bild (mit minimalen Unsicherheiten):
- Streichungen von der Denkmalliste (Stand August 2010, ergänzt um nachweislich später abgerissene frühere Kulturdenkmale): 315
- Erhaltene Denkmale: 103
- Abrisse vor 2001: 25
- Abrisse 2001 bis 2006: 104
- Abrisse 2006 bis 2009: 56
- Abrisse 2009 bis 2012: 15
- Abrisse nach 2012: 12Wenn man alle Abrisse addiert, käme man somit nicht nur auf 175 abgerissene Denkmale, sondern auf 212. Selbst unter der übertriebenen Annahme, dass alle Abrisse, die vor 2001 stattgefunden haben, auch vor 2000 waren, wären immer noch 187 Abrisse zu verzeichnen.
Gleichzeitig sieht man, dass die dunklen Jahre von 2001 bis 2009 der absolute Höhepunkt der Abrisswelle waren und danach ein deutliches Abflauen zu verzeichnen ist.
-
Ungern unterbreche ich den Beginn einer interessanten Diskussion. Ich habe meinen Sonntagnachmittag und -abend damit verbracht, die fast 400 Beiträge zum Kaßberg und Schloßchemnitz durchzuforsten und die DAFmap zu füllen. Dabei wird mir aber das eine oder andere Sanierungsprojekt durch die Lappen gegangen sein, vor allem, wenn nur die Straße, aber nicht die Hausnummer angegeben war. Und mit Sicherheit sind eine Reihe von Beschreibungen fehlerhaft oder unvollständig.
Über Ergänzungen und Korrekturen freue ich mich wie immer - bitte per PM oder gleich in der Karte verbessern:
http://www.dafmap.de/d/chemnitz.html?id=2607&mt=4&zoom=15 -
Hat man sich denn mal bei den Bewohnern der Nachbargebäude erkundigt, ob das Grundwasser dort ebenfalls so extrem gedrückt hat? Die Wetterverhältnisse waren ja in der Tat ziemlich extrem. Ohne Drainage hatte man da bei gefährdeter Lage eigentlich kaum eine Chance. Unsere Nachbarn mit Eigenheimen aus Zonenzeiten sind auch reihum abgesoffen.
-
Hat man sich denn mal bei den Bewohnern der Nachbargebäude erkundigt, ob das Grundwasser dort ebenfalls so extrem gedrückt hat? Die Wetterverhältnisse waren ja in der Tat ziemlich extrem. Ohne Drainage hatte man da bei gefährdeter Lage eigentlich kaum eine Chance. Unsere Nachbarn mit Eigenheimen aus Zonenzeiten sind auch reihum abgesoffen.
Eines der beiden Nachbargebäude steht leer, das andere ist bewohnt und war wohl auch voll. auf dessen Parkplatz sammelte sich das Regenwasser knöcheltief und floss dann zu uns aufs Gelände. Wie stark das Wasser dort eindringen konnte, kann ich leider nicht sagen. Wir haben uns dann Spitzhacken geschnappt und einen Graben ums Haus gezogen, Sandsäcke haben wir später noch bekommen.
-
Einen Altbau bekommt man, vor allem im Bodenbereich, nachträglich nicht so abgedichtet, dass der Keller bei drückendem Wasser dicht ist! Eine Drainage kann natürlich auch nicht funktionieren wenn sie bei so einem Hochwasser im Grundwasserbereich liegt! Wo soll das Wasser auch hin!? Ich bin bei alten Häusern bzw. Häusern ohne Betonwanne eher für ein kontrolliertes Fluten da die Folgeschäden dann in der Regel geringer sind. Die Passauer haben dafür ja sogar Trinkwasser genommen um bei den Reinigungskosten hinterher zu sparen.
-
Heute ist ein sehr interessanter Artikel in der *kein Kommentar bitte* Bild.de. Der Tatort sucht eine neue Heimat. Ich finde dies eine große Chance für die Stadt und vorallem hoffe ich das der MDR sich an seinen alten kulturschatz erinnert.... dem kulturpalast.
-