Naja, Grundstueckspreise spielen auch eine Rolle. Die sind wohl nur noch in Muenchen, wenn ueberhaupt hoeher. In Muenchen werden HH aber nicht genehmigt und in anderen Staedte lohnen sich eher Flachbauten, weil HH spezifisch teurer sind.
Ausserdem ist Frankfurt das Dienstleistungszentrum in D. Banken, Versicherungen, Finanzdienstleister koennen wich wohl eher die Mieten in HH leisten als andere Branchen.
Frankfurter Stadtgespräch
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itchedSky -
2. November 2007 um 09:40
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Ich denke auch, es ist in erster Linie die Lage in der Innenstadt. Wenn (was natürlich undenkbar ist) München Wolkenkratzer im Stadtkern zulassen würden, dann wäre dort ähnliches Potential.
Aber neben den ganzen wirtschaftlichen Aspekten, die auch auf München, Düsseldorf und Hamburg zutreffen, ist sicherlich ein weiteres Argument aber auch die Selbstdefinition der Stadt durch ihre Skyline. Frankfurt wird von Außerhalb in erster Linie durch die Hochhäuser wahrgenommen, ohne vergleichbar bekannte Wahrzeichen zu haben.
In vielen andern Städten würden Hochhäuser nicht diese Publicity bringen wie in Frankfurt. Man denke an die typischen Postkarten von Dresden, Hamburg, Köln etc. einige wenige Hochhäuser würden die klassischen Motive nicht verdrängen.
Somit besteht in Frankfurt auch eine ganz andere Attraktivität und schon fast ein Druck für Investoren in die Höhe zu gehen. Wer hier als Unternehmen was auf sich gibt, der steht mit einem Büro im Wolkenkratzer ganz ander da als sonstwo in Deutschland. Dort sind Hochhäuser eher in vorgelagerten 70er Jahre Büroparks zu finden und die Oberklasse sitzt in einem Flachbau, vorzugsweise Alstbau, in der Innenstadt, an einem belebten und bekannten zentralen Platz. -
Ein weiterer nicht unwesentlicher Aspekt, neben der dicht zusammen liegenden Innenstadtlage, was z. B. für die Banken wichtig ist, ist sicherlich der grundsätzliche Bedarf vieler Dienstleistungs- und Verwaltungs-Firmen die sich hier ansiedeln wollen/müssen. Also deren Bedarf an sehr großen, möglichst nahe zusammen liegenden Büroflächen. In der Frankfurter Innenstadt lässt sich das natürlich nur mittels Hochhäuser darstellen. Durch die Hochhausstruktur erreichen sich die Mitarbeiter untereinander dann sehr gut mittels Fahrstühlen, besser als über sehr lange Flure oder in ein anderes Gebäude laufen zu müssen. Dieser Bedarf dann wieder und weniger die Gestaltung des Stadtbildes, macht es den Investoren leichter solche Projekte überhaupt erst zu planen.
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Vorweihnachtliches
Nachdem wir am Donnerstag am Opernturm das Sortiment von "manufactum" besichtigten, was sehr unterhaltsam war und danach daneben bei "Brot&Butter", mit dem bei heutigen Neueröffnungen üblichen coolen Bistro-Einrichtungsstil mit den hohen und kantigen Holztischen, Bänken und Hockern, Darjeeling-Tee FirstFlash mit schinkenbelegtem herzhaftem Butterbrot – über Preise spricht man dort nicht - , zum Preis etwa eines kompletten Essens etwa bei Fisch-Franke, genossen, haben wir gestern Abend kontrastierend auf dem Weihnachtsmarkt, bei einem Becher Glühwein den Turmbläsern auf der Nicolai-Kirche am Römerberg gelauscht. Wenn man noch etwas Romantik in sich bewahrt hat und dieses Szenario nur ein wenig in seiner Gesamtheit auf sich wirken lässt kann es durchaus einen gewissen Reiz ausmachen ohne dass man sich dafür schämen müsste.
Als ich dann aber bemängelte, dass die Turmbläser dort oben auf der Balustrade der historisch rekonstruierten Kirche leider sehr unsensibel, unpassend und unharmonisch das Gesamtbild störend, in ihrer unterschiedlichen und gewöhnlichen Straßenkleidung musizierten, anstatt einheitlich etwa in schwarzroten Samt gehüllt, wurde ich von meiner Begleitung seit langem mal wieder spontan gelobt. "Ja, das hätte ich gut gesehen".
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Nachtrag aus Anlass einer Bewertung dieses Posting:
Nobody ist Forums-perfekt
Für dieses Posting bekam ich am 29.11.2009, 23:03 Uhr, von einem natürlich anonymen Scharfrichter nicht ganz unerwartet ein rotes Lämpchen mit dem originellen und bewusst provozierenden Hinweis: "bitte informier uns auch, wenn dir im bad ein waschlappen vom haken fällt".
Also bitte nur sehr bedeutende Postings einstellen, wenn es denn überhaupt sein muss! Mag sein dass seine eigenen Postings immer sehr bedeutend und von der notwendigen allgemeinen Wichtigkeit sind. Leider nicht nachprüfbar.
Könnte beinahe die gleiche Person sein, die mich am 24.05.2009, 08:07 Uhr für dieses Posting mit einem rotem Lämpchen bewertete und mit diesem Spruch belehrte: "Meine Güte wer will das wohl wissen?"
Der, diejenige anonyme Aufsicht geht wohl grundsätzlich davon aus, dass alle eigenen Postings immer von allgemeinem Interesse sind und nur solche nach eigenen Vorstellungen sind natürlich erwünscht.
Wie auch schon bei anderen Kritiken sieht es danach aus, als fühle(en) sich diese Person(en) ganz besonders von der Darstellung einfacher menschlicher Geschehnisse gestört oder provoziert, zumal wenn diese nicht zu 100% rational, zweckdienlich oder einfach persönlich nicht interessant sind. Einfach übergehen und was anderes lesen ist dann nicht mehr möglich, wenn vielleicht auch sonst noch die Richtung nicht passt.
Für mich selbst sind vielleicht gerade mal 5% aller Postings hier im Forum von Interesse und ein Großteil aller Postings könnten auch irgendwie überflüssig sein aber ich würde sie vielleicht vermissen. Sie geben dem Forum gerade deswegen eine vielfältige, lebendige und auch eine gewisse menschliche Note. Gut, nicht jeder mag oder verträgt das. -
Apple eröffnet "Flagship-Store" am 5.Dezember
Nikolaus wurde vorgezogen. Apple eröffnet nun in Frankfurt, nach München und Hamburg, den dritten Apple-Store Deutschlands. Bericht
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Das neue Planen und Bauen ist Online.
http://www.planen-und-bauen-ffm.de/html/archiv.html
Schwerpunkt Themen sind:
Dom und Technisches Rathaus, Höchst und Wohnbebauung.
kleinere Reportagen die mir noch nicht bekannt waren wie Sanierung eines Gründerzeitler in der Bockenheimer Landstrasse und Bebauung des nördlichen Rands des Gleisvorfeld am HBF. -
@itchedSky:
Hier auch die entsprechende Seite auf apple.com. -
Doch nicht. Apple hat die Eröffnung verschoben, vom 5. Dezember auf Januar 2010. Der genaue Termin steht noch nicht fest. Nach offizieller Begründung von Apple ist man mit den Details noch nicht zufrieden. Die Kunden sollen sich ohne Einschränkungen wohlfühlen, dies wolle man sicherstellen. Quelle: Macnews.
Aber zu einem anderen Thema, nämlich zur Goethe-Universität und dem "Bildungsstreik": Auf den Seiten der Uni gibt es eine Stellungnahme und Fotos der Folgen der gestern Abend beendeten Casino-Besetzung, treffender sicherlich als sinnlosen Vandalismus zu bezeichnen. Der Schaden an dem historischen Gebäude soll sich auf 200.000 bis 400.000 Euro belaufen. Beispiele, wie man nach Auffassung dieser Menschen gegen schlechte Studienbedingungen demonstriert: Foto1 :: Foto2 :: Foto3
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Einfach nur traurig
. Ich muss da auch mal ganz überheblich als Student der TUD einwerfen, dass es hier solche Ausartungen nicht gibt. Zumindest nicht in dieser Form bei den Ingenieurwissenschaften.Ich weiß, dass meine Haltung da recht polemisch sein kann und ich mich als angehender Architekt ja auch kein reiner Techniker bin. Dennoch Maße ich mir an den Schuldigen in der Geisteshaltung einiger Fachbereiche zu sehen.
Dass es sich nur um vereinzelte Chaoten handelt, wie die Uni versucht herunterzuspielen, kann so jawohl nicht stimmen. Sonst hätten doch jene, ernsthaft an einer Sachdiskussion Interessierten, diese Zerstörungen nicht toleriert.Als Stundent fordere ich diesen Assiprotest sofort zu beenden und die Verantwortlichen von der Uni zu schmeißen. Anstelle des Präsidenten sollte außerdem der Asta zurücktreten.
Ich hätte auch gerne bessere Studienbedingungen, aber diese Auschreitungen werden die Situation aller Studenten nur verschlechtern. -
Miese Studienbedingungen? Der Westend Campus ist doch das lebende Gegenbeispiel (im Vergleich zu den horrenden Bockenheimer Verhältnissen) wie man es besser machen kann.
Diese nihilistische und infantile Form von Protest wird das genaue Gegenteil bewirken was man gefordert hatte. Die teilweise durchaus nachvollziehbaren Forderungen hätte man auch auf ganz andere Weise stellen können. Stattdessen gleicht der Campus jetzt einem Hochsicherheitstrakt wie zu Baaders Zeiten.
Außerdem finde ich es unterträglich, dass manche Asta Vertreter meinen die Anarcho-Szene verniedlichen und verharmlosen zu müssen. Dies ist eine schlimme Bevormundung der gesamten Studentenschaft in Frankfurt. Die Anarcho-Szene hat seinen Geltungsbedarf mal wieder im Namen anderer zur Show gestellt. Haben die Ärzte nicht mal gesungen: "Gewalt erzeugt Gegengewalt"? Die Anarchos hätten es also durchaus besser wissen müssen.
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Unerträglich. Weitere Kommentare dazu erspare ich mir. Nur soviel: Wenn der ASTA bei einer solchen Zerstörungswut von legitimen Protest spricht und sich von irgendwelchen Chaoten instrumentalisieren lässt kann man sich ausmalen wessen geistes Kind so machner der Organisatoren ist. Ich hoffe dass die Verantwortlichen für den Schaden zur Rechenschaft gezogen werden.
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Ich als Student der GoetheUni kriege bei solchen Bildern eine derartige Wut, und das dringende Bedürfnis eine Gegendemo gegen den linken Pöbel zu veranstalten.

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Ohne Worte.

Ich bin selbst Student in Frankfurt, von den Bologna-Prozessen vielleicht noch mehr betroffen als die meisten anderen (Übergangsfristen die ein Semester nach der Regelstudienzeit enden, toll..) und - eigentlich - eher links denn rechts der Mitte einzuordnen. Aber was hier zu sehen und zu lesen ist zeugt davon, dass diese Besetzer und allen voran der Asta ein Weltbild haben, was mit der Gesellschaftsordnung in diesem Staat nicht zu vereinbaren ist. Der Asta ist für die Mehrheit der Studenten so repräsentativ wie es Honecker für die DDR-Bevölkerung war. Wenn hier irgendwer zurücktreten sollte, dann dieser Haufen Kindergartenanarchisten, nicht der Unipräsident. Offenbar kann man es sich nicht im geringsten vorstellen, irgendein Unrecht begangen zu haben, und noch viel weniger kann man es sich eingestehen, wirklich optimale Ausgangsbedingungen sinnlos verschenkt zu haben - ganz in der Tradition der hessischen Linken, wie mir scheint...
Die Frankfurter Unileitung wollte mit den Besetzern reden, keine Räumung vornehmen, sondern Ergebnisse abwarten. Es wurde nicht geredet, es wurde alles im Sinne der anarchistischen antinationalen Weltordnung "umgestaltet" - und dabei wohl noch im Keller nach den letzten Dosen Zyklon B aus den Tagen der IG-Farben gesucht, schließlich hatte man ja einen Teil des bösesten Gebäudes nach dem Führerbunker besetzt. In Dortmund z.b. wurde die Hörsaalbesetzung mit ähnlichem Aufwand geräumt, ohne dass es zu Vandalismus gekommen wäre. Soviel zu Toleranz in anderen Städten.
Jetzt ist die Weltrevolution gescheitert, und man benimmt sich wie ein trotziges Kind, das sein Unrecht nicht einsehen will. Der Studentenschaft wurde ein Bärendienst erwiesen, friedliche Proteste oder gar Besetzungen wird es so bald nicht mehr geben, weil die Uni Angst um ihre Gebäude haben muss, und weil der "normale" Student Angst haben muss, einen Haufen infantiler Hobbyrevoluzzer zu unterstützen, die statt greifbarer Reformen lieber Chaos und Verwüstung erzeugen.
Ich für meinen Teil werde, solange das Asta-Spitzenpersonal nicht ausgetauscht wurde, deren Veranstaltungen meiden wo es nur geht. Und ich habe nicht wenig Lust, Prof. Werner Müller-Esterl einen offenen Brief zukommen zu lassen, der ihm den Rückhalt der (schweigenden?) Studierendenschaft versichert.
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(...)deren Veranstaltungen meiden wo es nur gehtIch würde das Gegenteil machen - nur mal zur Erinnerung: Der AStA ist ein gewähltes Gremium! Mit einem enstprechenden Studentenvotum kann man dessen Verteter auf jeden Fall unter Druck setzen.
Wem es also wirklich um Inhalte geht und wer sich eben deshalb nicht durch ein derart ungeschicktes und schlicht unangebrachtes Verhalten verteten sehen will, hat es mit in der Hand, das zu ändern.
Ich befürchte halt nur, dass es die Masse der Leute nicht interessiert und vom Protest in Frankfurt mal wieder nur diese traurigen Bilder von "Keksen, Katzen, Kommunismus" in Erinnerung bleiben werden - irgendwie traurig und peinlich zugleich.
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Der Tragödie zweiter Teil
Das volle Ausmaß der Zerstörung wird auf dieser Seite eingefangen:
http://www.flickr.com/photos/goethe-uni/Die erste Schätzung zum Schaden wird im hohen sechsstelligen Bereich liegen. Hierzu Goethe Uni Präsident Müller-Esterl in der FR: "Insgesamt glaube ich, dass diese Zahl mit einem sechsstelligen Betrag eher niedrig angegeben ist. Das Casino muss in weiten Teilen renoviert werden. Genaue Zahlen gibt es noch nicht."
Quelle: http://www.fr-online.de/frankfurt_und_…-beseitigt.html
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Der naheliegendste Schluss aus dem hier zu sehenden wäre: der Bologna-Prozess muss offenbar noch viel enger festgezurrt werden. Denn offenbar gibt es trotzdem immer noch genug Leute mit ausreichend Freizeit, um so ein Chaos anzurichten. Und die Studiengebühren sollte man auch gleich mal kompensativ anheben, denn irgendwie habe ich keine Lust, als jemand, der nicht mal studiert hat, aber trotzdem monatlich mehr als 800 Euro alleine an Steuern ins Staatssäckel entrichtet, für die Beseitigung solcher Schäden aufzukommen.
Der vorige Absatz sind nicht meine Gedankengänge, da ich weiß, dass die Mehrheit der Studenten nichts mit dem Geschehenen zu tun hat. Doch wie viele Leute denken so weit? Und ein gefundenes Fressen für die Medien ist es auch...
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20 Jahre und kein bisschen weiser
Mod: Überflüssiges Vollzitat gelöscht.
----------------Ich hatte zuerst nur die Überschriften bzgl. Casino-Besetzung und -Räumung in den Online-Medien gelesen, ohne die Artikel zu sichten, und bin erst hier im Forum auf Details und Bilder gestoßen. Unfassbar, man kann eigentlich nur hoffen, dass Leute, die ein Bau- und Kulturdenkmal derart verschandeln, sich selbst diskreditieren. Vorausgesetzt, man weiß in diesen Kreisen um die Bedeutung dieses Wortes.
Ahligator : Bei den Überlegungen, wes Geistes Kind die Herrschaften sind, kannst Du ein kleines Erlebnis aus meiner Studienzeit (die ich komplett in meiner Heimatstadt Frankfurt am Main verlebt habe) miteinbeziehen : Nach dem Massaker auf dem "Platz des Himmlischen Friedens" 1989 lagen in der Mensa auf den Tischen Flugblätter, die zur Solidarität aufriefen.
Solidarität mit der Kommunistischen Partei Chinas, versteht sich...
Daher meine Betreffzeile.
Ist zwar alles etwas "off-topic", aber Kommentare zur Beschädigung und Zerstörung von historischen Bauwerken kann man in einem Architekturforum durchaus einmal diskutieren.
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(...)deren Veranstaltungen meiden wo es nur gehtIch würde das Gegenteil machen - nur mal zur Erinnerung: Der AStA ist ein gewähltes Gremium! Mit einem enstprechenden Studentenvotum kann man dessen Verteter auf jeden Fall unter Druck setzen.
Bei den nächsten Wahlen wird es hoffentlich Konsequenzen geben. In der Zwischenzeit habe ich aber keine Lust, auf irgendwelchen Demo-Aktionen Kopf und Kragen zu riskieren, denn auch die ach so toleranten und korrekten Linken werden da ganz schnell ungemütlich, wenn irgendwer ihr schön einfaches Weltbild zu demontieren versucht.
RMA: Das Kernproblem wird sein, dass die eigentlichen Randalierer wohl auch externe Personen waren, die an der Sache nur aus Spaß am Chaos beteiligt waren. Die werden natürlich aus guten Gründen rechtzeitig verduftet sein, als die Räumung angedroht wurde, so dass die Polizeiaktion wohl nur "ehrliche" Demonstranten erwischt hat - die ich aber nicht zwingend minder kritisch sehe, weil sie die Schäden mehrheitlich offen befürwortet oder zumindest nicht verhindert haben. Übrigens muss die Uni selbst für den Schaden aufkommen, soweit man wider Erwarten keine Täter unter den festgestellten Personen nachweisen kann. Zumindest hat es Prof. Müller-Esterl so ausgedrückt.
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Die Geheimniskrämerei im Römer soll nach Ansicht der FDP-Fraktion beendet werden. Mehr Transparenz im Römer fordert deshalb die FDP-Fraktion. Dem kann ich mich nur entschieden anschließen. Unsere gewählten Vertreter im Römer müssen noch mehr darauf achten, dass unsere Ämter und Institutionen kein unkontrolliertes Eigenleben führen können. Das bestimmte sensible Vorgänge nicht allgemein veröffentlicht werden können ist dabei auch selbstverständlich, diese sind aber auf das wirklich absolut Notwendige zu beschränken, müssen aber ebenso selbstverständlich unter Kontrolle der Stadtverordneten stehen.
Die fnp-online berichtet am 03.12.2009:
http://www.fnp.de/fnp/region/lokales/rmn01.c.6930136.de.htm
Es sei Praxis, dass bestimmte Dokumente nicht abrufbar seien. Auch die Grünen haben zum Thema einen Antrag angekündigt. Der Magistrat unterdrücke bestimmte Informationen aus politischen Gründen, so vermutet noch die FAG-Fraktion. -
Das Presse-Echo auf die Studentenproteste spricht Bände. Die alten reflexartigen Reaktionen waren so sicher wie das Amen in der Kirche.
Ob Spiegel, FR, HR Info oder Sueddeutsche, die deutsche Medien-Öffentlichkeit lässt sich gerne als Asta Propaganda-Schleuder missbrauchen. Nicht die Krawallbrüder werden kritisiert, sondern die Anmaßung der Uni den angerichteten Schaden begrenzen zu wollen. Außerdem wird über HR Info der Rücktritt des Frankfurter Uni-Präsidenten gefordert ohne die 6-stellige Schadensumme oder die Verletzung von 3 Beamten überhaupt zu nennen. Muss einen das noch überraschen?:
http://www.spiegel.de/unispiegel/stu…,664972,00.html
http://www.fr-online.de/frankfurt_und_…?em_cnt=2120218
http://www.sueddeutsche.de/jobkarriere/99…bilder/?img=0.0Meine Prognose: Am Ende muss sich die Uni wohl bei der Asta und den Protestierenden entschuldigen. In Zukunft wird dann wohl noch die Nationalbibliothek und die Uni KiTa in Brand gesteckt und die Presse freut sich über das pulsierende Studentenleben.
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