Frag das Frankfurter Forum

  • verklinkerte Eingangstuer

    Hallo. im Schwedler Carree Thema in Beitrag 68 ist eine verklinkerte Tuer zu sehen, die dadurch kaum wahrnehmbar ist. Da ich das gerne bei mir auch so umsetzen moechte, wollte ich im Forum um Rat bitten, denn der Maurer hat so etwas noch nicht gesehen
    Wird hier eine Stahltuer mit Riemchen beklebt? Fuer fachkundige Ratschlaege waere ich sehr dankbar

  • Beleuchtung der Hochhäuser

    Ich habe am gestrigen Samstagabend gegen elf Uhr einen kleinen Spaziergang vorbei an den Frankfurter Hochhäusern gemacht und mir sind gleich mehrere Dinge aufgefallen, die allesamt die Beleuchtung betreffen. Beispielsweise war die Krone des DZ-Bank-Hochhaus nicht beleuchtet. Hat dies mit den Wochentagen oder der Uhrzeit zu tun? Gleichzeitig leuchtete die Fensterreihe unterhalb der Krone lila, was mir vorher noch nie aufgefallen war.


    Der Gallileo-Tower war komplett illuminiert und stach aus dem Banken-Cluster anders als gewöhnlich vollkommen heraus. Weiß jemand warum?


    Zudem war der Abschluss des City-Hochhaus' anders als der des Tower185 nicht beleuchtet, was gerade im Zusammenspiel vom Bahnhofsvorplatz aus gesehen eine wunderbare Wirkung entfalten würde.


    Auch beim National-Hochhaus der Nürnberger Versicherungsgruppe waren die mit Kupferblech ummantelten Betonbügel unbeleuchtet. Könnte man da nicht eine gemeinsame Vereinbarung zwischen allen Hochhausmietern erzielen, die für das Stadtbild so wirkungsvollen Beleuchtungen zumindest bis Mitternacht zu betreiben?

  • Am Giebel des Hauses am Dom (südlicher Giebel des Langbaus; oberhalb vom verglasten Foyer) ist eine Vorrichtung montiert, die wie ein Spiegel oder eine Solarzelle aussieht und der Sonne nachgeführt wird. Mein Eindruck ist aber, dass das "Ding" nicht direkt zur Sonne ausgerichtet ist, sondern die Winkelhalbierende zwischen Sonne und Haus am Dom anpeilt. Wenn es also ein Spiegel wäre, könnte man das Sonnenlicht ins Haus am Dom lenken.


    Weiß jemand, was das tatsächlich ist?

    Hier ein Bildausschnitt der DomRömer-Webcam, auf dem die Vorrichtung zu erkennen ist:

    Bild (Ausschnitt): DomRömer-Webcam

  • Ich meine mich zu erinnern, dass dadurch der Domturm beleuchtet wird. Auf der gegenüberliegenden Seite des Spiegels ist ein Scheinwerfer. Warum auf diese Weise, weiß ich nicht, vielleicht erschien ein Scheinwerfer an der Stelle zu unästhethisch?

  • Das ist ein Spiegel mit Stellmotoren über die seine Ausrichtung geändert werden kann.
    Das ist vermutlich kleiner und leichter als die Ausführung um einen leistungsfähigen Scheinwerfer direkt zu verschwenken und erlaubt die Wartung des Scheinwerfers vom Dachinneren aus. Außerdem muss nur der Anschluss für den Stellmotor der horizontalen Achse im Schwenkarm geführt werden und nicht die Stromversorgung des Scheinwerfers selbst.
    Ziemlich clevere Lösung.
    Vielleicht ist der Scheinwerfer ja auch mehr als ein Scheinwerfer - Beamer kann man so auch für interessante Effekte einsetzen.

  • PetraPak: Fragen, die sich auf "Könnte man mit den Leuten mal reden..." reduzieren lassen, kann man meist mit Ja beantworten, denn sicher, man könnte.
    Aber hier, wie auch in vielen anderen Aspekten der Stadtgestaltung, gehen Partikularinteressen vor Gemeinschaftsinteresse, zumal wenn, wie bei der Stadtillumination, man sich auch von vielen Seiten Widerspruch einfangen wird. Angefangen vom Energieverbrauch, über Lichtverschmutzung, Erscheinungsbild der beleuchteten Stadt, etc.
    Und da ist es doch einfacher, für die billige Variante gerügt zu werden, bei der das Licht halt aus ist.

  • Spiegel Haus am Dom

    Nochmal zu Frage weiter oben: Der Spiegel scheint tatsächlich Licht einzufangen, wie Baufrosch auch vermutet hat. Vielleicht kommt ja mal jemand ins Haus am Dom, um sich das von innen anzusehen. Wenn man bei den Wecams vom Dom-Römer-Areal die Kamera vom Domturm und dort den Zeitraffer für die letzte Woche wählt, kann man gut sehen, dass der Spiegel dem Sonnenstand hinterherwandert. Ein um die Ecke gelenktes Scheinwerferlicht ist es also nicht.

  • [b]Bezieht sich auf ein BV im Europaviertel[/i]


    Moin, ist schon etwas neues zum Projekt "The Brick" bekannt? Steht das Fassadenmuster noch und ist was zum anvisierten Baubeginn bekannt? Ich fänds schön, wenn es auch da langsam los gehen würde :D

  • Ich möchte die Europaviertel-Kenner fragen, ob die Bauflächen zwischen dem südlichen Taschenpark und dem DB-Gebäude, zwischen Niedernhausener und Idsteiner Straße, auch in die Baufeld-Numerierung des Europaviertels einbezogen sind; ebenso das dreieckige Baufeld des Bouwfonds am Kameruner Rosengärtchen. Und wenn dem so ist, wie lauten denn die Baufeld-Bezeichnungen? Und gibts irgendwo eine Übersicht, die alle Baufelder benennt? (Ich hab sie nicht gefunden, immer nur Fragmente).

  • Eine Übersicht zur Baufeld-Nummerierung im gesamten Europaviertel kenne ich auch nicht, womöglich hat es eine solche nie übergreifend gegeben. Das Bouwfonds-Areal wurde anders behandelt, weil es damals der Vivico (heutiger Name: CA Immo) gehörte beziehungsweise von dieser vermarktet wurde. Vermutlich hat das seinen Ursprung darin, dass sich dort das Gleisvorfeld des Bahnbetriebswerks befand (Foto 1959), das Areal also nicht Teil des Hauptgüterbahnhofs war. Alle übrigen Flächen westlich der Emser Brücke wurden von Aurelis vermarktet (die Baufelder für den Porsche Design Tower und den Messeeingang Süd kamen erst später in den Bestand). Von den anderen von Dir angesprochenen Arealen hat das unmittelbar westlich des DB-Gebäudes gelegene Baufeld die Nummer 26, das sich westlich anschließende und bis zum Taschenpark reichende Areal hat wohl keine Nummer erhalten, weil es viel früher als die anderen Bauflächen verkauft wurde. An die GWH und die Nassauische Heimstätte.

  • Eschersheimer Landstraße Nachkriegsbebauung

    Hallo, bitte verschiebt den Thread, falls dieser hier falsch ist bzw. es einen "Historisch"-Bereich gibt o.ä.
    Ich habe nachstehendes Bild gefunden. Diesen Blickwinkel kann man mit Streetview hervorragend vergleichen. Wie man sieht sind doch noch einige Häuser in der Eschersheimer Landstraße nur wenig beschädigt worden. Zum Beispiel vorne links (Ecke Bockenheimer Anlage). Weiß jemand warum anscheinend nach dem Krieg noch so viele Häuser abgerissen wurden? Denn wenn man sich Streetview ansieht, ist in dem einsehbaren Bereich der Eschersheimer außer dem Metropolis/Volksbildungsheim nichts erhalten geblieben.


    http://www.frankfurt-nordend.d…945_volksbildungsheim.jpg


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  • Die Planen sind gefallen und so kann man nun auch verfolgen, wie das verbliebene Betonungetüm der Braubachstraße 29 dezimiert und gepimpt wird.


    Klär mich doch mal bitte als Nichtfrankfurter auf. Rechts habe ich eine stark vereinfachte 50er/60er Jahre Rekonstruktion des Vorkriegszustandes, links...nun ja...ein Gerüst nebst grauem "Treppenhaus"?..wie muß ich mir das demnächst vorstellen?

  • An der Stelle des Gerüsts wird später noch ein Haus "Zum Glauburger Hof" gebaut. Das graue Treppenhaus wird optisch in dieses Gebäude integriert, d.h. es wird die gleiche Fassade erhalten und somit nicht mehr sichtbar sein.

  • @1110: Bei den ungeraden Hausnummern, also linke Seite, ist durchaus einiges stehen geblieben. Ansonsten war die Eschersheimer Landstraße eine der Entwicklungsachsen des Finger-Plans. Die Verdichtungszone sollte mal bis zum Alleenring reichen. Deshalb hat der Magistrat schon von Anbeginn des Wiederaufbaus den Verdichtungs- und Neubauplänen hemmungslos nachgegeben. "Fortschritt" war angesagt, nicht "Wiederaufbau-Klein-Klein".

  • 6 Jahres-Jubiläum

    Mod: Verschoben, bezieht sich auf das Hotelprojekt an der Schönen Aussicht.
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    Der erste Beitrag zu diesem Projekt war am 10.02.2010 von PornoPuma und berichtete über erste Abrissarbeiten. Bald ist fünfjähriges Jubiläum! :lach:


    Da ich Samstag Mittag wieder 10 Minuten an der Stelle im Stau stand - hat jemand Infos, ob es mit dem Bau eigentlich noch mal vorangeht bzw. (für mich eigentlich interessanter) ob von Seiten der Stadt da eingeschritten wird? Merci.

  • ^ Das frage ich mich auch jedesmal. Der Bauherr scheint alle Kniffe zu kennen, die man braucht, um die Baustelleneinrichtung inkl. Fahrbahnsperrungen immer und immer wieder zu verlängern. Vereinzelt sind immer wieder Fahrzeuge, Geräte und Bauarbeiter vor Ort zu sehen.