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orry, ALLE meine Werte sind je 100 Kilometer. Nicht je 1 Kilometer. Also, die Werte für das Auto ebenfalls, d.h. die Verhältnisse stimmen.
Nein, ich entschuldige das nicht. Die Werte mögen im Verhältnis stimmen. Aber du hast einen entscheidenden Fehler gemacht: Die Auslastung des PKWs zu hoch angesetzt. Im Mittel ist dieser zu 1,3 Personen besetzt. Die 25fache reale Energiemenge der Bimmel im Verhältnis zur idealsierten "Norm" für E-autos ist unfachlich, liegt beim 25fachen. Mal Auslastung PKW = 32fachen. Nicht 99 sondern über 30 Leute reichen aus, um die Straßenbahn gegenüber Theorien besser werden zu lassen.
Warum habe ich auf 1 oder 5km herunter gebrochen? Weil das die Entfernungen in Städten sind. Weil diese Entfernungen bei Verbrennern nicht mal den Motor warm werden lassen und der Flottenverbrauch nicht bei 7 l sondern bei 10 bis 15l liegt, weil Stadtverkehr andere Verbräuche verursacht, also genormte Mittelungen über alle fahrdynamischen Zustände. Ohne das detailliert auszurechnen, da reichen weit weniger als 30, vielleicht schon 20 Leute in der Bimmel aus, um diese besser da stehen zu lassen als PKWs.
Der Verweis auf Stadtrand usw. mag dort abschnittsweise nicht immer 20+ Fahrgäste ergeben. Doch da verweise ich auf den nächsten kolossalen Denkfehler deinerseits: Der modal split, welcher die Anteile des Umweltverbundes als erstrebenswerte Reduktion der Klimafolgeschäden des Verkehrs darstellt, ist nicht von Einzelfahrten und Einzelabschnitten (oder Einzelproblemen) abhängig, sondern vom Gesamtnetz 24/7. Wenn dieses zentral und über weite Teile der Tageszeit ideal läuft, ist der Anteil ÖPNV grundsätzlich höher. Kann man als Schienenbonus bezeichnen, trifft aber generell auf hohe Angebotsqualitäten aller Verkehrsträger zu. Damit greift für Vergleiche die Gesamtsumme aller Fahrten und Verkehrsleistungen im Jahr und das erfordert durchaus eine wissenschaftlich erst ein mal zu erörternde Abgrenzung. Kurzum: Du begehst bereits Fehler im Ansatz. Eine Prüfung besteht man so nicht.
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Das ist keine Fachbezeichnung, sondern ein politisch gefärbter Begriff. Nur, weil einige Wissenschaftler das so nennen, ist es nicht wissenschaftlich.
Falsch! Die Begriffsbestimmungen kannst du in einschlägigen Lexikas selbst mal ermitteln. Als Übung scheint das nötig zu sein. Schlage bitte auch den Begriff Evidenz nach und durchdenke deinen Vergleich zweier Leute.
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Ich fahre viel Rad und wehre mich dagegen, in einen Topf mit bspw. dem ÖPNV oder Fußgängern gesteckt zu werden.
Gegen Begriffsdefinitionen musst du dich nicht wehren. Selbst Autofahrer wehren sich, in einen Topf mit Rasern und Rowdys gesteckt zu werden, das sind immer die anderen... Einmal mehr zeigt diese Haltung die Unfachlichkeit deiner Thesen.
Mir geht es gewiss um Emissionen, aber nicht um Asketische 0%, sondern um eine Senkung ohne Einbußen der Mobilitätsvielfalt. Auch hier beharrst du auf Ansichten, welche nicht zur gesellschaftlichen Wirklichkeit passen. Nur die Theorie allein senkt keine Umweltbelastungen.
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Mein einziger Kritikpunkt am ÖPNV sind die schlechten Takungen und die schlechten Erreichbarkeiten von Zielen außerhalb, vor allem am WE/Feiertags und Abends/Nachts.
Auch dieser Satz untermauert deine Unglaubwürdigkeit: Unentwegt schreibst du, dass du selbst kaum mobil bist (100%HO) und ansonsten Rad fährst. Führen alle deine Wege ausschließlich zu unmöglichen Zeiten in die Peripherie fernab der Takt- und Nachtlinien?
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Vollkommen richtig. So sollten ÖPNV-Knotenpunkte aufgebaut sein - meiner Meinung nach (!) - als Kreuzung. Ich denke, das Ringkonzept von Leipzig ist hier das Problem. Meiner Meinung nach (!) - musst du ja nicht zustimmen.
Bloß nicht! Umsteigewege künstlich über Eck zu führen, am besten mit Bettelampeln über MIV hinweg, ist das Gegenteil von attraktiv. Hier untermauerst du eindrucksvoll, dass du als offensichtlicher Nie-Nutzer des ÖPNV nicht mal ansatzweise dessen Funktionalität durchdacht hast. Ist nicht weiter schlimm, doch dann musst du hinnehmen, dass deine Gedanken dazu nur lächerlich wirken.