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Wo hat GSK sonst seine Werke?
Der einzige vergleichbare Standort von GSK ist in Kanada.
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Noch will die Gewerkschaft und Stadtspitze kämpfen um Erhalt, aber abseits der Werksfrage würden sich schier gigantische Baupotenziale für die Vorstadt auftun, zumindest fällt ein riesiges Entwicklungshemmnis weg, nun müßte man ganz groß denken, da stört auch das Hotelhochhaus wieder enorm.
Es fallen vor allem sehr gut bezahlte Jobs weg. Und ca. 2-5 Mio. Gewerbesteuereinnahmen pro Jahr (Schätzung AI). Bei Schließung gehe ich nicht von einem Komplett-Abriss aus. Der Bereich könnte umgenutzt werden, bspw. Büroflächen, Inkubator für Biotech/Technologiepark etc. pp. - kompletter Abriss evtl. nicht wirtschaftlich. Einzig die Erweiterungsflächen stünden dann zur Verfügung (evtl.).
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Die Stadt geht von 17.000 Zuzüglern (inkl. Familien) wegen der Chipwerke aus, aber nur 5.000 davon sollen laut Stadt in Dresden wohnhaft werden, 12.000 würden angenommen zu Pendlern aus dem Umland werden und dort viel neuen Autoverkehr erzeugen. Die Zahlen halte ich für wenig überzeugend, zumal die Taiwanesen herzlich gern "zentrumsnah" wohnen und leben wollen und nicht irgendwo in Neu-Posemukel hinter den 7 Bergen.
Schon jetzt pendeln viele von Döbeln oder Bautzen und jeweils Umgebung bis zu den Chipwerken. Der Bürgermeister von Wilthen sprach bspw. in einem Interview vor kurzem davon, dass die Chipindustrie in Dresden viele gute Arbeitsplätze für die Einwohner von Wilthen bieten würde (und im diesem Zusammenhang davon, dass der S-Bahn-Verkehr ausgebaut werden sollte). Von Döbeln oder Bautzen sind es ca. 35-37 Minuten mit dem Auto zu ESMC und zu 2 von 3 Schichtzeiten (im 3-Schicht-System) garantiert staufrei (6 Uhr Nacht/Früh / 22 Uhr Spät/Nacht). Das ist für die dortige Bevölkerung, die eh ein Auto hat, auch attraktiver als 15-20 Minuten und ein Mindestlohn-Job.
Die Taiwanesen sind nur übergangsweise hier. Sobald das Chipwerk läuft, werden die meisten wieder zurück gehen. Die Expat-Verträge sind, zumindest in mir bekannten Fällen bei ESMC, von Anfang an nur auf Zeit angelegt.
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Ein wenig Bedauern würde ich die Schließung dieser Fabrik aber dennoch auch. Es ist nicht lang her, da war der nicht Aluhut tragende Teil der Bevölkerung sehr an Impfstoffen interessiert. Die Grippe kommt aber auch jedes Jahr und bringt vor allem alte Leute um. Doch jetzt soll eine für die autarke Versorgung perfekt ausgebaute Produktionsstätte einfach so aufgegeben werden.
Die Fabrik ist auch veraltet. In Zukunft wird auch die Grippe per mRNA geimpft, nicht klassisch wie bisher in Dresden hergestellt. Eine Umrüstung ist anscheinend nicht möglich, andere Technologie.