Leider wird der Baum mEn den Blick aufs Neue Rathaus verstellen. Finde ich nicht gut und an dem Ort auch überflüssig. Es gibt im Stadtgebiet unzählige leere Baumscheiben, sogar vorm Roten Turm. Würde man die endlich wieder bepflanzen bräuchte es diesen Aufwand nicht und es gäbe einen deutlich höheren Nutzen als mit dieser Pseudoumweltaktion.
Baugeschehen: Zentrum
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Ich finde es schon gut. Natürlich gibt es überall in der Stadt noch deutliches Potential für mehr Bäume. Ich finde es aber dennoch eine schöne Geste und sehe auch nicht, dass das riesige Rathaus von dem deutlich kleineren Baum verdeckt wird...
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Vielleicht tröstet die Fans des Stadtgrüns, dass inzwischen quasi alle gepflasterten oder mit Platten versehenen Plätze (zuletzt kopfschüttelnd gesehen: Stadthalleneingangsbereich und Seeberplatz) bewuchert sind mit Unkraut und allgemein Gras.
Also gern mehr Bäume, dann aber auch mehr Pflegebudget.
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Leider wird der Baum mEn den Blick aufs Neue Rathaus verstellen. Finde ich nicht gut und an dem Ort auch überflüssig.
Als Tipp vielleicht, sobald der Baum steht, nicht direkt mit dem Gesicht vor dem Stamm stellen. Dann wird man auch vor lauter Baum noch das Rathaus sehen. Wenn man will, kann man aber sicherlich für das Foto des Neuen Rathauses auch den Baum mit aufs Bild nehmen, um das Motiv optisch etwas aufzulockern. Die schönsten Bilder vom Alten Rathaus sind auch nicht ohne Grund die, wo der Weihnachtsbaum in Vordergrund zu sehen ist.
Laut Freie Presse aus dem April soll der Baum bereits bei Pflanzung eine stattliche Größe aufweisen. Was auch immer das am Ende heißen möge.
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schon mal was von Blickachsen gehört?
Genau die wird der Pseudobaum zerstören. Das mag Leute nicht stören, mich stört es, weil es zusammenhangslos und ohne Konzept wirkt. Es ist schlicht nicht nötig an der Stelle einen Baum zu pflanzen. Und viel Spaß "vor“ dem Baum stehend noch das ganze Rathaus aufs Bild zu bekommen. Ohne Weitwinkel eher nicht möglich. Und der Vergleich mit dem Weihnachtsbaum hinkt ja nun auch deutlich.
https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Sach…_06.09.2011.jpg
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Ich war früher - auch durch mein Studium - immer einer ähnlichen Meinung: Marktplätze entstammen zum Großteil mittelalterlichen Stadtgründungen. Damals war Raum innerhalb der Stadtmauern rar und kostbar - und es gab eben kein Grün innerhalb der Stadtmauern. Selbst kleinste Parzellen waren bebaut um den begrenzten Platz möglichst effizient zu nutzen. Auch die Plätze selbst boten als Orte des Handels keinen Platz für eine Bepflanzung. Die starke Trennung der Mauer in gebaute Stadt und "Natur" außerhalb der Mauern machte Grün in der Stadt auch nicht notwendig. Steinerne Marktplätze sind typisch für Europa und haben sich über die Jahrhunderte hinweg bis heute erhalten - auch weil sie zurecht geschützt wurden.
Heute sehe ich das anders: Allein diesen Sommer wurde mehrfach in Chemnitz eine Temperatur von 37 Grad gemessen. Bäume, Schatten und der kühlende Effekt durch Großgrün sind da dringend notwendig. Was nützt ein schöner steinerner Marktplatz, den man das halbe Jahr über nicht nutzt, weil es schlicht zu heiß ist? Chemnitz ist überaltert - gerade alte Menschen leider besonders unter Hitze. Deutet ja auch nichts darauf hin, dass es in den nächsten Jahren wieder kühler wird...
Für den Neumarkt in Chemnitz könnte ich mir sogar noch mehr Bäume vorstellen: Ein symmetrisch angeordneter Baumhain aus 6/9 Bäumen vor dem Peek&Cloppenburg beispielsweise und/oder nochmals 6 gleichmäßig angeordnete Bäume neben dem Brunnen (siehe Skizze).
Dahingehend scheint auch die Denkmalpflege übrigens ihre Ablehnung begrünter Marktplätze etwas abzulegen. Letztes und sehr schönes Beispiel: Zschopau. Die Motorradstadt hat den zuvor steinernen Markplatz wunderbar umgebaut. Es gibt einen Brunnen, es gibt Bäume und Bänke und der Platz ist im Vergleich zu früher deutlich belebter. Noch vor einigen Jahren wurde eine Bepflanzung des Marktes in ZP durch die Denkmalpflege abgelehnt.
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Ich finde die vorgesehene Position des Baumes auch nicht gerade so optimal. Aber der Standort wurde eben gewählt, weil mit den vielen Leitungen unter dem Markt argumentiert wird und dies eine relativ freie Stelle ist.
So wie es aussieht, steht der Baum dann im Hauptzugang des Marktes und zwischen Galeria Kaufhof und der Galerie Roter Turm. Hoffentlich bekommt er wenigstens Wasser ab und wird nicht unter das Dach der Galeria Kaufhof gepflanzt.😀😉
(Aber vielleicht wird das überstehende Kaufhof-Dach auf Seite der Zenti ja auch irgendwann mal demontiert. Ich finde diesen Dach-Überhang architektonisch zumindest nicht so toll. Vor allem fällt auf, dass gerade der überdachte Zenti-Bereich auch nicht gerade im saubersten Zustand ist.)
Da finde ich den Ansatz von Arnold zur Begrünung schon interessanter. Es gibt bestimmt auch Möglichkeiten eine Begrünung zu schaffen, bei denen die Wurzeln nicht bis zu den Leitungen und Rohren gelangen können.
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arnold da stimme ich dir ja zu. Und ich bin bei leibe kein Gegner von Stadtgrün. Ich habe ja extra geschrieben, es gibt so viele leere Baumscheiben, die wieder bepflanzt werden müssten. Der Vorplatz der Uni ist eine Katastrophe, auch der Platz vor der Aktienspinnerei und vorm Bahnhof. Es gibt so vieles, das man verbessern könnte ohne einen konzeptlosen Baum vors Rathaus zu setzen. Wenn man den Neumarkt begrünen will, gern. Aber doch nicht so.
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Die Gerüste an der Hartmannfabrik fallen... und ich bin einfach nur mega enttäuscht!
Zwischen Anspruch und Wirklichkeit liegen Welten.
Die Presse verkauft es als puristische Eleganz, für sieht es jedoch eher wie eine billige Baumarktsanierung aus.
Einfach und langweilig!
Warum?
Visualisierung der Stadt Chemnitz/ Bild von freiepresse.de
https://www.freiepresse.de/chemnitz/das-t…artikel13046094 -
Anfang des Jahres wurde bekannt, dass auf 4.100 m² der 10.000 m² der ehemaligen eins energie-Zentrale an der Augustusburger Straße das Unternehmen Stadler einziehen wird. Für die restliche Fläche wird eine Vollvermietung bis Ende 2023 angestrebt: https://www.freiepresse.de/chemnitz/nach-…artikel12650622
Nachdem man seit mehreren Wochen schon beobachten kann, dass innerhalb des Gebäudes Arbeiten stattfinden, scheint es nun auch außen eine leichte Frischzellenkur zu geben:
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Ich packe es mal beim Zentrum rein: die Oberschule am Hartmannplatz wird eröffnet:
Der Vollständigkeit halber mal ein paar Bilder vom Endzustand:
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Wirklich schön geworden. Auch das Türmchen gefällt. Toll, dass man ab und an sowas auch wiederherstellt. Hoffentlich gibts genügend Mieter für die doch "belebte" Ecke. Zu wünschen wäre es.
Bezogen auf die Bahnhofstraße war ich auch skeptisch, ob man Mieter finden wird, aber es sieht doch ganz gut aus. Das Bild ist von Anfang September. In den Dachgeschosswohnungen konnte ich mittlerweile in der Früh auch schon Licht sehen:
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... das ist ja an Tristesse kaum zu übetreffen. Da kann man ja einem Sprayer fast nicht verübeln, wenn er sich da verewigt.
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Meinst Du den Platz oder die Fassade der Fabrik? Der Platz ist wirklich öde, der war aber halt schon so. Was aber hätte mit der Fassade passieren sollen? Die vermauerten Bogenöffnungen wurden fast alle geöffnet und ansprechend verglast. Ansonsten war das früher lediglich eine Innenwand zur restlichen Fabrikhalle. An den Längsseiten werden die Natursteingewände aufwändig aufgearbeitet. Das wird sicher schick.
Mir gefällt sehr, was mit der Fabrik gemacht wird.
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Ich finde es auch schick.
Verstehe auch nicht, was genau da „trist“ sein soll.
Der Vorplatz wird sicher auch - zumindest mit einfachen Mitteln - temporär gestaltet vor 2025.
Weiß jemand, was an der Rückseite zur Schule passieren wird. Dort war das Gebäude ja ziemlich eingewachsen.
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Ich war auch erst positiv überrascht von dieser fertiggestellten Seite mit den verglasten "Rundbögen". Dann habe ich aber leider auch viele kritische Kommentare dazu gelesen.
Ich nehme an, da wird der nicht gestaltete "weiße Fassadenanteil" beanstandet. Kann man als Problem sehen, auch wenn es mich beim ersten Anblick weniger gestört hat.
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Die Gliederung mit dem großen Korbbogen und den beiden flankierender Rundbögen finde ich so komplett in Ordnung. Aus industriegeschichtlichen Gründen hätte ich es zwar auch ganz reizvoll gefunden, wenn man zudem die ehemaligen Öffnungen für die Transmissionsriemen (=ovale Öffnungen, die unten abgeflacht waren) freigelegt hätte. Das wäre aber vielleicht auch zuviel an Öffnungen geworden.
arnold, der Hofbereich wird meines Wissens nach von den selben Landschaftsarchitekten, die auch die Freianlagen der Schule gestaltet haben, komplett mit neu beplant. Allerdings darf man da nicht zu viel erwarten, denn nach der Nutzung für das Kulturstadtjahr werden dort primär Stellplätze für die künftige Büronutzung in der Halle benötigt. Insgesamt wird dort aber mal alles ganz toll (insbesondere wenn die Straßenbahntrasse dann auch mal noch fertig ist).
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Wahrscheinlich bezieht sich die Kritik hier im Forum genau auf die ovalen Öffnungen, die zwar in den Visualisierungen im Putz zu sehen sind, nun aber fehlen. Kann man schade finden, macht jetzt aber gegenüber den Visus auch nicht den krassen Unterschied...
Danke für die Info Arwed: Konnte im Internet nichts dazu finden: Gibt es ggf. schon einen Gestaltungsplan?
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