Beiträge von chemnitz_er

    Erfreulich, dass dieser Bereich jetzt angegangen wird. Wie oft habe ich von der Fabrikstraße rübergeschaut und gedacht, dass dieser Zustand doch einfach gar nicht so richtig wahr sein kann.


    Und natürlich wäre Gastro, eine etwas einladendere Erdgeschosszone und vor allem auch die Möglichkeit des Flusszugangs super.

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    Nicht eindeutig zuordnen kann ich das im Artikel genannte "Eckhaus am Zöllnerplatz, Ecke Müllerstraße", was eventuell die Adresse Zöllnerplatz 25 sein könnte (?).

    ... ich vermute (und hoffe!), dass das Eckhaus Müller-/Mühlenstr. (unter anderem Müllerstr. 21) gemeint sein könnte. Da gab es schon mehrfach Sanierungsankündigungen. Ich kann allerdgins den Artikel nicht lesen. In welchem Zusammenhang wird denn das Haus benannt?

    Gestern hat die Veranstaltung zur neuen Straßenbahn-Trasse bis zum Zesigwald stattgefunden, hier gibt es die Dokumente dazu: https://sessionnet.owl-it.de/chemnitz/bi/vo…__kvonr=6993937

    Überzeugt bin ich nicht, gerade auch, weil ich den Umgang mit Bahnschienen und Verkehrsfläche in dieser Stadt allgemein oft ungünstig finde, aber was tut man nicht alles für die Mobilitätswende, zumindest die weitestgehend angedachten Fahrradstreifen sind sehr erfreulich. Bleibt nur zu hoffen, dass die Hauptverkehrsader auf den Sonnenberg und ins vordere Hilbersdorf und Yorckgebiet nach dem Umbau dem Autoaufkommen noch gewachsen ist.

    Zur Brückenstraße zitiere ich mich einmal selbst von hier:

    "- Es ist in hohem Maße unflexibel. Die Stadt entwickelt sich, nahe dem Hbf entstehen z.B. gerade in einem Gelände 180 neue Wohnungen. Eine Straßenbahn verlegt man nicht einfach mal 300 Meter um, selbst neue Haltestellen sind schwierig(er), auch temporäre Flexibilität ist nicht. Die Gleise liegen, Brückenstraße für Fest oder Demo oder was auch immer voll sperren geht nicht.

    [...]

    - So, wie es in Chemnitz umgesetzt wird, anders, als z.B. in Erfurt, trennt die Trasse Laufwege eher, als dass sie diese befördert. Schaut euch doch einfach mal die StraNa auf Höhe der Haltestelle vorm Rawemahaus an - Abtrennungen, mehrere verschiedene Höhen, Bodenbeläge, unklare Vorrangregelung usw."

    Beim Simmel-Bau muss ich nach meinem Besuch da leider inzwischen sagen, dass das Äußere in Farbe und Form wirklich mit Abstand das geringste Problem ist und mir sogar gefällt. Die Menschen, die aber in Planung, Genehmigung und Bau des Dachaufbaus involviert waren, sollten mindestens eine Abmahnung erhalten, in jedem Falle aber die Eignung für ihren Job hinterfragen. Auch das Parkhaus (keine Laufwege, spitze zu enge Kurven, enge Parklücken, teils mit Pfosten darauf,... , schon gar keine Verfügbarkeitsanzeige für die Etagen etc.), die Qualität im Inneren (optisch aber z.B. auch bzgl. Dingen wie Abstellen der Einkaufswagen und vieles mehr) sind geradezu erschreckend und auchteils nicht mehr änderbar. Schade.

    Oha, gab es nicht eine ähnliche Aufstellung und Stadtratsentscheidung ("gegen alles"?) schon einmal? Oder wurde das vertagt? Dadurch, dass der Walden e.V. (und andere?) das Gelände jetzt für Festivals herrichtet und nutzt, wirkt es, als wären diese Überlegungen und Beschlüsse sehr oder zu spät dran.

    Unabhängig davon schrieb ich hier schon andernorts, dass Chemnitz hier beste Möglichkeiten hätte, einen mit ÖPNV und Fahrrad sehr schnell erreichbaren Badesee wiederzubeleben. Was das angeht wird immer sehr neidisch auf andere Städte geschaut. Wenn man aber sieht, wer Betreiber des aktuell einzigen (?) Badesees im Stadtgebiet ist und wie dieser kommerziell ausgeschlachtet genutzt wird*, könnte auch das ein Grund sein, warum mit Euba so zögerlich umgegangen wird.

    P.S.: Hier die Diskussion dazu vor vier Jahren zum nochmal Einlesen. Meine Einschätzungen und Ideen dazu bleiben unverändert. Mir fehlt aber gerade die Brücke zum Heute. Warum ist das jetzt wieder auf der Tagesordnung?

    *Tageskarte für 2 Erw. mit Kind(ern) mit Parken kostet inzwischen 21,50 €, man muss sich das einmal vorstellen, dafür fährt man nach Leipzig an den See und zurück, isst jeder ein Eis und darf sein SUP mitnehmen.

    Ich schrieb mehrfach, dass der würdevolle und geeignete Umgang mit dieser Fläche sehr wichtig ist. Wie Kamikater sagt, ist es aber ein prozentual und absolut betrachtet winziger Teil am absoluten Rand der in Frage stehenden Gesamtfläche.

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    Hatte die Baupläne dazu gesehen, die dem Stadtrat dazu vorlagen. Der Aufbau durfte dabei nur von einem Winkel von 20 bis 30 Grad auf Strassenhöhe nicht gesehen werden. Also quasi wenn man direkt davor steht.

    Ich habe einmal in anderen Städten stärker in Richtung der Flachdächer geschaut und bisher nichts vergleichbar Sonderbares gesehen. Da leider die Erklärungsansätze der Architekten/Designer/Stadtplaner hier ausbleiben, bleibt es beim Kopfschütteln.

    Zum Umfeld: Prinzipiell mag ich gut gestaltete und (zumindest halbwegs) gepflegte Freiflächen. Wenn man aber die Zustände der Flächen in Chemnitz sieht, sollten wir leider jede weitere in städtischer Hand vermeiden, bin als für Bebauung neben Simmel und "am Park".

    Einige Informationen zum Simmelbau bei der Freien Presse (hinter Paypwall).

    Beim rosa Gebäude bleibe ich bei "passt für mich", nur der (weithin sichtbare, zwei Stockwerke hohe und nach Hinterhof aussehende) Dachaufbau bleibt für mich völlig unerklärlich. Was sagen denn die "Leute vom Fach" hier dazu?

    Wie schon gesagt, sollte man das ganz behutsam in die Betrachtungen einfließen lassen. Man sollte aber nicht ausblenden, dass es sich um ganze 220 Quadratmeter handelt, die ihr gehören. Bei Neubauten egal welcher Art könnte man sich verschiedene tolle Möglichkeiten vorstellen, um ihren Großvater zu ehren und an die Historie zu erinnern, siehe bspw. Giebelwand und Bank in Gedenken an Justin Sonder, beides empfinde ich als unheimlich gut und wertvoll.

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    ^ Ich habe meine Sichtweise hier schon zigmal dargelegt. Schau halt selber nach. Steht alles hier im Strang. Auf deinen schlechten, zänkischen Diskussionsstil lasse ich mich nicht mehr ein.

    Was die Höhe des "Grobklotzes" angeht: Google nach den notwendigen Deckenhöhen für Multifunktionshallen. Die Zahlen findet man. Die notwendigen Stellplätze (deine Zahlen oben sind ausschließlich für Sport-Events - da es aber eine Multifunktionshalle werden soll gelten da andere Zahlen bzw. eine "Mischkalkulation") werden so wie ich das einschätze oberirdisch aber unter der Halle eingebunden, da - soviel wissen wir ja schon - eine Tiefgarage zu teuer ist. Das heißt aus meiner Sicht: Parkhaus unter der Halle. Die knappen Freiflächen ums Gebäude dürfen dazu nicht verwendet werden. Warum? Auch das kannst du im World Wide Web selbst finden (bzw. habe ich das hier auch schon mal dargelegt). Die Stellplätze müssen aber nachgewiesen werden, wenn das Gebäude abgenommen werden soll. Zusammen ergibt das eine Gesamthöhe, die dich sicher überraschen wird. Viel Spaß.

    Alles andere ist reine Polemik. Darauf gehe ich nicht mehr ein. Und nein, ich kenne die Studie nicht. Der reine Menschenverstand reicht hier aber vollkommen aus.

    Gibst du nicht recht regelmäßig den Diskussionsstil vor ("^ Ich lache mich schlapp."...)? Dir liegen ein paar Informationen aus den Medien vor und du freust dich wie ein hämisches Kind, dass deine Befürchtungen eingetroffen wären. Schau´ mal, wenn hier andere regelmäßig auf Befürchtungen hinweisen, ihre Meinungen zu Funktionalität und Ästhetik vortragen, sprichst auch du ihnen manchmal ihre Meinung ab. Da habe ich noch niemanden gelesen, der, wenn das Erwartete dann eintrat, mit "Ich lach´ mich schlapp" in die Diskussion gestartet wäre. Weitere Ausführungen siehe gern meine Einschätzung hier.

    Ich bin jederzeit für sorgsamen Umgang mit der Historie, der Antonplatz sollte behutsam bedacht werden bei jeglichen Planungen.* Vollständigerweise wurde aber beim Bauen der letzten 35 Jahre und erst recht der davor liegenden 45 Jahre sehr wenig auf historische Plätze und Gegebenheiten geachtet. Das jetzt gerade in der Situation so deutlich hervorzuheben, hat ein wenig Geschmäckle. Unabhängig davon gäben Varianten von Waldkauz die Möglichkeit her, einen Platz zu gestalten, der am Ende allemal ehrwürdiger daher kommen könnte, als beispielsweise der Stefan-Heym-Platz.

    *Siehe auch mein Beitrag hier. Leider ist aus den Ideen noch nicht soviel geworden.

    Interessant, wie die bisher verfügbaren Informationen so richtig wirken, als wäre der Auftrag gewesen: "Macht mal einfach den zerstörerischst wirkenden Großklotz, sagt ohne weitere Ausführungen, dass an den Chemnitzern ihr Liebstes - das Auto - nicht so richtig gedacht wird, dass es aber bei aller Grobheit der Ideen in jedem Falle exorbitant teuer wird!". Findet sich denn nun irgendwo die Machbarkeitsstudie als Volltext?

    Um doch noch darauf einzugehen: Lieber arnold, hast du die Studie im Volltext? Und warum hier so kritisch, an anderer Stelle bist du das doch auch nicht, wenn es um die Bauerei in dieser Stadt geht? Umgeben von Ost-Platten im schroffen Niemandsland muss es dann plötzlich internationale Architekturpreise gewinnen? Und wie einige Vorredner schon schrieben: Es handelt sich hier sehr wahrscheinlich nicht um einen Entwurf für die tatsächliche Halle.

    Zu den Parkplätzen:

    "5 Sportstätten

    5.2 Sportplätze, Sportstadien, Sporthallen und Hallenbäder mit Besucherplätzen: 1 je 15 Besucherplätze"

    (https://www.revosax.sachsen.de/GetAttachment.link?id=7955 - korrigiere mich gern, wenn der Wert falsch ist)

    ... das sind bei 7.500 Plätzen 500 Stellplätze. Allein die eins-Zentrale in drei Minuten Laufweite hat 340 Stellplätze, die zu den üblichen Spielzeiten kaum genutzt, weil aktuell nicht öffentlich sind. Eins ist ein Hauptsponsor. Wenn man nicht nur mit zynischem Pessimismus an etwas herangeht, finden sich evtl. Ideen.

    Im Übrigen sehe ich die Halle (inzwischen) auch nicht mehr da. In einer Stadt wie Chemnitz mit Menschen, wie den Chemnitzern, wird das nichts und leider spricht auch sonst zuviel dagegen. Bedauerlicherweise sehe ich an dieser Stelle aber auch keine andere tragfähige Lösung, also bleibt es realistischerweise weitere Jahrzehnte ein riesiger Betonparkplatz in Bestlage.

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    Bisher waren die meisten wohl etwas sprachlos angesichts dieses etwas "obskur" wirkenden Brachialbaus mit der Anmutung einer Billigstfassade, und dann natürlich die beeindruckend hohen Klima-/Lüftungsaufbauten. Wahrscheinlich wurde oder wird auch noch etwas abgewartet, was das zum Schluss wird, wenn es fertig ist.

    Nur eben etwas ärgerlich dennoch, denn wozu gab es im Vornherein die Variantenuntersuchung bzgl. der Fassaden, wenn letztlich offenbar doch die bei den Meisten am Wenigsten favorisierte Variante verwirklicht wird.

    Dennoch erstmal Abwarten, wie es aussieht bis es komplett fertig ist. Dann kann man es auch nur annehmen wie es ist, zumindest die Glasetagen sehen ja erstmal ganz ok aus.

    Wir nähern uns der Fertigstellung und ich zucke bei jedem Vorbeifahren oder -laufen wieder zusammen, wie absurd die Blechaufbauten auf dem Dach anmuten, zumal in so exponierter Lage und mit einer Bahnhofstraße, die einem vom Bahnhof kommend den Blick auf das Dach geradezu aufzwingt. Dass das so geplant und genehmigt wurde, sollte hinterfragt werden. Mit dem restlichen (vorderen!) Gebäude kann ich leben.

    arnold Das mag überraschen, plötzlicher Sinneswandel kommt aber in einem vernünftigen offenen Diskurs häufig durch neue Erkenntnisse und Meinungen, wenn man sich diesen nicht völlig verschließt. Dazu und zu deiner Antwort hier auch gern der Hinweis auf die Einschätzung hier.

    Zu AS+P: Einerseits interessant, dass die immer wieder beauftragt werden, um dann ihre Studien und Ideen in die Schublade zu legen und nicht oder allenfalls halbherzig zu verfolgen, andererseits fehlen von der Studie noch viele schon angesprochene Informationen zu Varianten und echten Kostentreibern. Mir als Laien fällt auf, dass Bauen inzwischen schwer (be)greifbar teuer geworden ist und recht triviale Neubauten und erst recht Sanierungen überraschend kostenintensiv sind. Es wäre eigenartig, wenn das gerade hier nicht der Fall wäre.

    Weiß jemand, ob und wie es mit diesem tollen Projekt weitergegangen ist?

    Ich empfand die Stimmung hier häufig als sehr gut, habe sowohl die Informationen, als auch die tollen Bilder Einzelner sehr gern angesehen und aufgenommen. Was ich als schwierig empfinde, ist eine gewisse Überheblichkeit* derer, die zwar "vom Fach" sind, letztlich aber auch häufig nur eine Meinung vertreten ohne Anspruch auf die ultimative Wahrheit. Dass es städtebaulich im Großen, wie in individuellen Fällen, leider mehr zu kritisieren, als zu loben gibt, mag manchem auch auf die Stimmung schlagen. Ich bin aber sehr offen für Positivbeispiele, sowohl bezüglich neuer und sanierter Architektur, als auch bezüglich "allem dazwischen", also Verkehrsinfrastruktur, Plätzen und Parks etc.

    *siehe z.B. diesen Beitrag und die Reaktion und die jeweilige Daumenanzahl

    Inzwischen ist der Schillerplatz weitestgehend eröffnet und optisch wirklich schön und einladend.

    Funktional gibt es leider die bekannten Minuspunkte: Die Nebenwege sind aus einem hellen sandartigen Gemisch ausgeführt und wirken noch matschanfälliger, als bspw. die Schloßteich-Wege. Die (schöne!) Hauptachse führt beiderseits ins Nichts und es fehlen gänzlich Spiel- und Sportgeräte. Unter den zahlreichen Sitzmöglichkeiten wäre etwas mit einem Tisch auch schön gewesen. Das alles ist aber dem Nachbau des historischen Vorbilds geschuldet.

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    Außerden wurden verschiedene Mieter des Simmel-Baus bekannt gegeben (Link). Neben Simmel selbst sind das ALDI, eine asiatische Gastronomie, ein Schäfer-Bäcker und eine Müller-Drogerie, die ich als wirklich bereichernd empfinde.

    Inzwischen wurde das Fernbus"terminal" eröffnet (s. z.B. https://www.tag24.de/chemnitz/lokal…ieb-auf-3350914) und diverse Prognosen erfüllen sich. Ich möchte diese hier nicht wiederholen, frage mich aber, wo die im Stadtrat geforderte Toilettenanlage zu finden ist. Ich habe sie nicht gesehen.

    Dass ich die Bussteige für Chemnitz nicht als angemessen und als falsch platziert empfinde, sich dadurch die Situation verschlechtert und man deswegen zumindest erst nach 2025 hätte bauen sollen, hat sich nicht geändert.