Beiträge von Oriental

    Die Faktenlage ist eine andere, ich zitiere:
    'Die Restitution war ein harter Kampf, sie zog sich über Jahre hin, der Freistaat Sachsen wollte den Grund behalten. Sommerfelds Familie gewann – und heute ist sie alleinige private Eigentümerin auf dem riesigen Parkplatz. „Das ist ein historischer Ort“, sagt sie. „Solange ich lebe, wird er nicht verkauft."' (18.08.2025)

    Damit brauchen wir gar nicht weiter über eine Halle reden - und ungenutzt ist das Grundstück nicht mehr. Einfach mal vorbeischauen. ;)
    Alles in allem ist der Weg offen für eine kleinteilige Entwicklung des Quartiers. Mag es etwas dauern, aber besser als eine überdimensionierte Halle.

    https://www.freiepresse.de/kultur/der-deu…artikel13920771

    Wie ich bereits geschrieben hatte, wird Frau Sommerfeld ihr Grundstück nicht verkaufen.

    "Eine andere Hürde für eine Niners- und Kulturarena sind unterschiedliche Eigentumsverhältnisse der Grundstücke. Der Großteil der Fläche gehört dem Freistaat, der bereits zugestimmt hat, sie abzugeben. Mindestens eine kleine Parzelle ist indes in Privathand. Die 220 Quadratmeter gehören der Deutsch-Israelin Nirit Sommerfeld. Am dortigen einstigen Antonsplatz hatte ihr Großvater, der von den Nazis ermordet wurde, ein Haus. Sommerfeld will an dieser Stelle einen Erinnerungsort einrichten – und erteilt einem Verkauf der Fläche kategorisch eine Absage."

    Das heißt es wird keine Halle an dem Ort geben, finde ich persönlich gut.
    Jetzt kann man sich Gedanken machen wie die Fläche Marienplatz als urbanes Zentrum entwickelt.
    Danke für die Info zur Veranstaltung, das wird sicher sehr interessant.

    Wenn jemand Pläne über sein Grundstück veröffentlicht, wird er es wohl behalten wollen. Exakterweise habe ich daher geschrieben: "scheinbar nicht verkaufen" und es nicht als Fakt hingestellt. Ich finde es im Gegensatz sehr bedenklich, dass immer davon ausgegangen wird, dass man dort einfach bauen kann und über solche Besitzverhältnisse nicht geredet wird. Es ist ihr Grundstück und sie hat damit Pläne und das ist ein Fakt!

    Es ging tatsächlich ganz konkret um die Besitzverhältnisse. Das Grundstück gehört Frau Sommerfeld, sie will darauf etwas entwickeln
    und scheinbar nicht verkaufen. Das sollte man akzeptieren und hinnehmen. Das Grundstück kann also nicht für die Halle genutzt werden
    und zu einer Enteignung wird es richtigerweise nicht kommen - daran würde sich glücklicherweise jeder die Finger verbrennen.

    Ich glaube schon aus politischer und historischer Sicht wird es dort keine neue Halle in diesem Format geben.
    Ich frage mich auch, warum es noch keiner der Verantwortlichen bemerkt hat.

    Auf dem Planungsgebiet liegt das Flurstück 783 (vormals Antonplatz 15). Auf diesem stand im alten Chemnitz das Haus des jüdischen
    Tuchhändlers Julius Sommerfeld. Das Grundstück hat seine Enkelin Nirit Sommerfeld geerbt, die letztes Jahr nach Chemnitz gezogen ist

    und im Schocken das Café Julius betreibt. Über Sie schreibt die Freie Presse:

    "Sie kommt voller Pläne, vor allem für den Antonplatz. Sie plant, ein „Zukunfts-Museum der Erinnerung“ zu schaffen: Ein kulturelles Zentrum, vielleicht unter einem Pavillon, für Kunst, kulturelle Veranstaltungen und neue Formate. „Wir haben in Deutschland die Verpflichtung, dafür zu sorgen, dass nie wieder irgendeine Art der Ausgrenzung geschieht“, sagt sie. Dafür soll künftig der Antonplatz 15 stehen."


    Was wollen die machen, sie enteignen? Das wäre absolut unangebracht und würde nicht gut kommen und wird daher auch nie passieren.
    Ich glaube, eine Halle ist da nicht möglich.

    Quelle: https://www.freiepresse.de/chemnitz/der-f…artikel13364448

    Ich finde das Haus in der Waisenstraße sehr passend, ich würde mir solche, relativ kleinteilige Bebauung in der ganzen Innenstadt wünschen.

    Meiner Meinung hakt es genau daran bei den meisten Projekten, an der schieren Größe der Gebäude.
    Auf einer Fläche wie der des Simmelneubaus stehen beispielsweise auf dem Sonnenberg 20 Häuser.

    https://www.freiepresse.de/chemnitz/fassa…artikel13533147

    Zusammenfassung des Artikels:
    Die Fassade des Simmelneubaus hat eine sehr blasse Fassade bekommen, geplant war ursprünglich eine terracottafarbene Verkleidung.
    Dies sollte eine Referenz an für Chemnitz typische Porphyrr- und Klinkerfassden sein. Leider gibt es einen Bebauungsplan, der Pastelltöne im Gebiet
    vorschreibt. Schade, dass man sbeim Plan nicht die traditionellen Gestaltungselemente/ Farben einbeziehen konnte.

    Ich war heute in der Innenstadt und habe aus der Ferne gesehen,
    dass erste Fassadenabschnitte des neuen Simmelbaus abgerüstet worden.
    Besonders ansprechend wirkte es auf den ersten Blick nicht, der hintere Teil sogar sehr billig.
    VIelleicht kann jemand ein Bild davon reinstellen. Aus der Tram war es mir nicht möglich eines zu machen.

    Zum FDP-Vorschlag eine Plantane auf dem Neumarkt zu fordern, kann ich aus landschaftsplanerischer Sicht nur den Kopf schütteln.
    Eine Plantane mag manchem besser gefallen, ist aber für den Standort wurzeltechnisch absolut ungeeignet. Das gehört eigentlich zum 1x1 der
    Stadtraumgestaltung, dass man keine breitwurzelnden Bäume in die Nähe von Leitungen und Pflaster setzt.
    Die Linde, unabhängig von Ihrer Pflanzgröße, ist eine optimale Wahl für den Standort.
    Die hohen Kosten sind im Übrigen nicht durch den Baum, in dieser Größe ist der für wenige hundert Euro zu haben, sondern
    durch die damit verbundenen komplizierten Tiefbaumaßnahmen zu begründen.
    Im Übrigen halte ich die Größe für optimal.
    Ein Baum ist ein Lebewesen, das in jungen Jahren viel flexibler auf die enormen Umweltbedingungen
    eines Marktplatzes reagieren und anpassen kann. Bei einem größeren und damit ältereren Baum bestände in dieser Extremlage
    die Gefahr eines Verlustes. Man agiert also nachhaltig, auch wenn das Ergebnis warten lässt. Bäume pflanzt man ohnehin für die nächste Generation.

    Chemnitz hat in 2022/23 bisher gut 8.000 Einwohner dazugewonnen, meldet das FOG-Institut für Ende Oktober.
    Die aktualsierte Einwohnerzahl betrug zum 31.10.2023 genau 251.605 Einwohner.
    Damit erhöht sich Einwohnerzahl im Vergleich zum Sommer erneut um ca. 1500 Einwohner.
    Das ist die höchste Wachstumsrate einer ostdeutschen Großstadt, sogar noch vor Leipzig!
    Es wird für die nächsten Jahre eine anhaltende Tendenz vermutet.

    https://www.chemnitz-in-zahlen.de/stadtteil-date…nd-entwicklung/

    Anbei eine Karte der Stadtteile mit der Einwohnerentwicklung.
    Profitieren tut vor allem die Innenstadt und der Nordosten Chemnitz'.

    https://pbs.twimg.com/media/F973uxvb…pg&name=900x900

    Der Videomitschnitt vom gestrigen Diskussionsforum zur städtebaulichen Entwicklung und Belebung der Innenstadt.
    Hauptthema war die Entwicklung der Brückenstraße und ein künftiger Marienplatz als künftiger, urbaner Knotenpunkt
    im Zentrum.

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    In den Bahnhof sollte ein Club (dort stört er auch keinen) rein und vielleicht noch ein Markt mit Späti-Angebot, und zack ist da der ein Verbinder zwischen
    Brühl und Sonnenberg. Sorry aber die klassischen Läden dort braucht keiner.

    Ich kann positiv berichten, dass Freiberg keine schrumpfende Stadt mehr ist.
    Seit einigen Jahren hält sich die Einwohnerzahl - vor allem Dank Zuzug und Zuwanderung - um 40.000.
    Aktueller Stand 17.07.2023 sind genau 40.500.
    Auch die Einwohnerzahlen der anderen Städte Mittelsachsens stagnieren oder wachsen mittlerweile sogar leicht, anstatt zu schrumpfen.

    Sachsen hat im Allgemeinem im letzten Jahr deutlich an Einwohner gewonnen.
    Vor allem im jungen Bereich zwischen 20 und 39.
    Von 43.150 neuen Sachsen ist deutliche Mehheit weiblich, vermutlich vor allem wegen
    der Ukraine.

    Tut mir leid, das war sehr unsensibel ausgedrückt.
    Ich finde den Zuzug von Zuwanderern aus der Ukraine nach Chemnitz gut, die Gründe aber sind furchtbar.

    Mir sind auch andere Nationen willkommen. Ich möchte gern etwas Leben im ostdeutschen Mief und Wachstum für Chemnitz.
    Impulse von Außen sind hier dringend notwendig. Das war mein Grundgedanke.
    -

    Hier weitere Quellen zu meinen sehr aktuellen Zahlen von letzter Woche:

    "Laut Schulze sei der Ukrainer samt Delegation schon zweimal in Chemnitz gewesen, habe über Kooperationen etwa im Kultursektor gesprochen. Damals lebten 846 Ukrainer in Chemnitz. Heute sind es 7047 (Ukrainer)." - Das wären aktuell schon 2,8% der Stadtbevölkerung.

    https://www.tag24.de/chemnitz/polit…-werden-2905903

    https://www.freiepresse.de/chemnitz/chemn…artikel12979499

    In den Artikeln geht es darum, dass die südukranische Stadt Melitopol neue Partnerstadt von Chemnitz werden soll.