CentralTower Berlin (evtl. bis zu 115 m)

  • Der Masterplan ist zwar schön und gut, aber ich denke dass dies kein Ort für eine Skyline ist, es gibt dort kaum Verdichtung und direkt nehbenan grenzen Plattenbauten. Ich würde mich million anschließen, lasst alles bauen was in etwa in das Areal passt, selbst 60 meter sind dort schon relativ viel und entwickelt das Areal und wenn es sich dann langsam zu einem Business District entwickelt kann man immernoch genug Flächen schaffen, wenn man ein Paar Plattenbauten abreißt.

    Berlin sollte nicht warten die Stadt hat soviele Freiflächen stellt euch mal vor alleine alle Baulücken würden geschlossen werden, Berlin wäre in Sachen Urbanität nahe an Paris und wenn die Baulücken weniger geworden sind kommen die Hochhäser von ganz alleine.

  • @ million

    So habe ich das garnicht gemeint. Ich wollte damit sagen solange kein richtiger Mieter gefunden ist hätte man mit dem Bau auch warten können, denn was will man mit einem Hochhaus das erst neu gebaut wurde dann aber Jahre lang leer steht weil sich kein passender Mieter findet oder dafür interessiert:nono: Und wenn schon vor dem Bau ein großer Mieter da gewesen wäre, hätte man das Gebude ja auch höher bauen können und sich nicht auf die 65m beschränken müssen! Aber was der Markt nicht hergibt kann man auch nicht realisieren und vorallem nicht in der Krise.

  • Dekoratives Anführungszeichen


    So habe ich das garnicht gemeint. Ich wollte damit sagen solange kein richtiger Mieter gefunden ist hätte man mit dem Bau auch warten können...


    Ich bezweifle dass dieses Projekt rein spekulativ (also ohne zumindest teilweise Vermietung) errichtet wird. In den Artikeln wird auch nur geschrieben dass es 2010 losgehen könnte. Derartige Ankündigungen lesen wir hier ständig, das bedeutet nicht viel... faktisch neu ist nur, dass das Grundstück an einen Investor verkauft wurde, der jetzt beginnt das Projekt zu vermarkten - that's it.

  • Von Kuehn Malvezzi sowie Hemprich Tophof Architekten sind die Wetbewerbsergebnisse bei Competitionline einsehbar.

    Interessant ist bei Kuehn Malvezzis Entwurf vor allem die Draufsicht. Ich dachte anfänglich, die Spitze wäre in der Breite rechteckig.

    Link Competitionline

  • Sehr schön, diese Andeaskreuze. Wie wohl aber die Räume dahinter aussehen werden?
    Auch die Staffelung: sehr gut.
    Dahinter verblasst (aber wohl nur einen Moment) selbst der Fernsehturm :).
    Das Haus erinnert mich an etwas anderes, vielleicht an das Kantdreieck?

  • Hm, also ich finde diesen Entwurf richtig scheußlich. Erinnert mich an 90er-Jahre Möbelhausarchitektur: So viel Glas wie möglich, aber nichts dahinter. Kann auch ein bisschen an der Visualisierung liegen, schließlich kann man auch die Innenräume nicht sehen und ich hoffe es wird sich noch etwas Schönes herauskristallisieren. Aber die Stelle an sich ist auf jeden Fall für ein größeres Gebäude geeignet.

  • Wie Bato bereits gesagt hat,handelt es sich bei diesem Entwurf nicht um den Gewinner.Die Visualisierung zeigt den 2.Platz.
    Der Kuehn Malvezzi Entwurf ist immer noch aktuell.Es hat sich nichts geändert.

  • Mir persönlich gefällt der Entwurf von Hemprich Tophof am besten. Irgendwie erinnert der mich entfernt(!) an das Prudential
    in Warschau.

    Der Siegerentwurf ist zwar nicht so dolle, aber ich denke doch deutlich besser als der Meili Entwurf, der meiner Meinung nach wirklich grausig wirkt.
    Diese gekreuzten Balken durchbrechen da einfach die, ich nenns mal "Harmonie" des Gebäudes.

  • was ist los mit den projekten auf dem "bananen-grundstück"?

    nichts passiert ... und nun ein weiteres jahr weihnachtsmarkt am alexa.

    sollte es nicht dieses jahr mit bauen losgehen?

  • ^
    Dieses Jahr wird da sicherlich nix mehr passieren. Das Gelände wird aktuell vom Berliner Weihnachsmarkt genutzt und im Winter wird man kaum mit Aushubarbeiten für die Baugrube anfangen. Wenn überhaupt geht es im Frühjahr los (Gleiches gilt auch für die Galerie/Chez Voltaire).
    In einem "Neues-Deutschland"-Artikel hieß es dazu im Juli, Baubeginn wäre in 2011.

  • Wie schon im Hines-Thread vermutet, ist der Deal zwischen der DEGEWO und Projektentwickler PORR nicht zustande gekommen. Da PORR sich zugunsten des Standortes neben der O2 World entschieden hat sei man vom Projekt an der Alexanderstraße zurückgetreten womit das Grundstück wieder der Degewo gehöre.

    Also zurück auf LOS.

    Artikel Berliner Zeitung

    Im Tagesspiegel heißt es außerdem, dass ein nicht genannter türkischer Hotelbetreiber vom Projekt abgesprungen sei.

  • Auch hier tut sich wieder etwas.
    Die Degewo hat offenbar einen Investor aus Berlin für das Grundstück gefunden. Dieser würde dort gerne Wohnungen bauen was dem Bezirk Mitte jedoch nicht passt.
    Eine entsprechende Bauvoranfrage des Investors wurde abgelehnt. In der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung sieht man das anders und hat dagegen Widerspruch eingelegt.

    Artikel BW

  • ^Mal eine vielleicht naive Frage: Warum sollte der Bezirk etwas gegen Wohnungen haben??? Da besteht doch im Gegensatz zu Büros oder einem weiteren Hotel eine garantierte Nachfrage und zusätzliche Einwohner - zumal betuchte - sind für einen Bezirk doch eigentlich immer wünschenswert...

  • Neuigkeiten aus dem Bezirksamt. Das vorhabenbezogene Bebauungsplanverfahren I-43b VE wird nach dem Wechsel des Vorhabenträger weitergeführt:

    Dekoratives Anführungszeichen

    Das Bezirksamt Mitte hat das Ergebnis der Behördenbeteiligung mit BA-Beschluss Nr. 1253 vom 22.03.2011 beschlossen. Grundlage der Beschlusslage war der Vorentwurf zum Bebauungsplan vom Februar 2011 (siehe Anlage 2). Das Verfahren ruhte seitdem, da sich der Vorhabenträger PORR Solutions Deutschland GmbH im Folgenden von dem Projekt zurückzog.

    Zwischenzeitlich hat ein Vorhabenträgerwechsel stattgefunden. Mit Antrag vom 09.04.2014 (siehe Anlage 3), ergänzt durch die Projektunterlagen vom 28.04.2014, ist nunmehr die Car Loft Tower Berlin GmbH bzw. deren Nachfolger die Center Tower Berlin GmbH Grundstückseigentümer und Vorhabenträger.

    Das Vorhaben "Hotel- und Bürogebäude" ist zu einer Planung für ein "Hotel und Boardinghouse" geändert worden. Bei etwa gleichen städtebaulichen Parametern ergaben sich hiermit keine wesentlich veränderten Auswirkungen des Bebauungsplans, so dass auch die erneute Beteiligung der Behörden und Träger öffentlicher Belange im Ergebnis zu keinen wesentlichen Planänderungen führte (siehe Anlage 4 "Tabellarische Auswertung und Ergebnis der erneuten Behördenbeteiligung").

    Somit wird die öffentliche Auslegung gemäß § 3 Abs, 2 BauGB durchgeführt.

    Besonders begeistern tut mich der eingereichte Entwurf jedoch nicht:


    (C) Gewers & Pudewill GmbH

    Vielleicht kann ja die Kubatur und das Material was retten.