Um die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer/-innen zu erhöhen und die Lärmbelastung zu reduzieren, wird in der Theresienstraße in Eutritzsch Tempo 30 angeordnet. Darüber hinaus werden zwischen der Bahnbrücke und Maximilianallee die Fahrbahn und die Radfahrstreifen neu markiert. Die Ampeln an den Kreuzungen zur Wittenberger Straße sowie zur Anhalterstraße werden zudem energieeffizient umgerüstet. Die Arbeiten starten in der Woche ab Montag, 21. September 2026, und sollen im Laufe des Oktobers abgeschlossen sein. Sie kosten rund 140.000 Euro.
Verkehrsprojekte
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Abschnitt der Prager Straße erhält neuen Radfahrstreifen: Mehr Platz für Fußgänger
10. September 2026
Um die Verkehrssicherheit insbesondere von Fußgängerinnen und Radfahrern zu erhöhen, wird auf der Prager Straße zwischen Volckmarstraße und Oststraße stadteinwärts ein Fahrradstreifen eingerichtet. Damit kann der vorhandene Gehweg künftig ausschließlich von Fußgängern sowie für Freisitze und Geschäftsauslagen genutzt werden. Die Arbeiten starten am Montag, 14. September 2026, und sollen bis zum Freitag, 9. Oktober, abgeschlossen sein.
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Von Juli 2027 bis April 2028 wollen die Stadt Leipzig und die Leipziger Gruppe die Infrastruktur auf der Georg-Schumann-Straße im Abschnitt Böhmestraße bis Delitzscher Straße modernisieren. Vertreter der Bauherren stellen am Dienstag, dem 22. September 2026, ab 18:30 Uhr in einer digitalen Veranstaltung die geplante Baumaßnahme vor und beantworten Fragen dazu.
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Stadt ordnet auf Abschnitt der Bernhard-Göring-Straße Tempo 30 an
15. September 2026
Damit insbesondere die Kinder der anliegenden Schulen sicherer zum Unterricht kommen, wird auf einem Abschnitt der Bernhard-Göring-Straße im Zentrum-Süd die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf 30 Kilometer pro Stunde begrenzt. Der Bereich zwischen Hohe Straße und Kurt-Eisner-Straße wird ab Montag, 21. September 2026, entsprechend ausgeschildert. Die Arbeiten kosten rund 5.500 Euro und werden noch in der Woche abgeschlossen sein.
Da es sich bei dem Abschnitt um einen stark genutzten Schulweg handelt – etwa zur Semper Fachoberschule – kann laut neuer Straßenverkehrsordnung Tempo 30 angeordnet werden. In dem Bereich gibt es zudem Spielplätze wie etwa am Albrecht-Dürer-Platz, in deren Umfeld ebenfalls eine Geschwindigkeitsreduzierung angeordnet werden kann. Diese Bereiche mit Tempolimit werden zusammengeführt, so dass es nicht wie sonst für Schulwege üblich auf die Wochentage beschränkt bleibt. Die reduzierte Geschwindigkeit gilt künftig also täglich von 6 bis 22 Uhr.
Das Tempolimit erhöht die Verkehrssicherheit: Durch die geringere Geschwindigkeit wird das Unfallrisiko reduziert, insbesondere für Schüler/-innen, Fußgänger/-innen und Radfahrer/-innen. Denn niedrigere Geschwindigkeiten verkürzen den Bremsweg, Autofahrer/-innen können besser reagieren und es gibt weniger schwere Unfälle. Zudem mindert ein Tempolimit auch Lärmemissionen
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Auf der Lützner Straße zwischen der Dürrenberger Straße und der Marktstraße richtet die Stadt ab dem 14. September Tempo 30 ein. Das Ziel: weniger Lärm entlang der Hauptverkehrsader. [...] Denn der Abschnitt gilt als ausgewiesener Lärmbrennpunkt. Das bedeutet, dass die Auslösewerten von 65 Dezibel tags und 55 Dezibel nachts überschritten wird.
Hier wird zumindest eine Maßnahme ergriffen welche schon erste positive Effekte haben wird.
Was aber auch hier bei der Sanierung in den 2000er oder 2010er Jahren falsch gemacht wurde, ist das unzureichende anlegen von Grünstreifen bzw. Straßenbäumen. Auch Straßenbäume stärken Schallstreuung und -absorption zu hohem Maße.
Weiterführend, kommt dazu im Sommer im Teil zwischen Merseburger- und Übergang zur Bowmanstraße ein extremes erhitzen des Straßenraums. Die Kreuzung von Lützner- und Zschocherschen Straße ist viel zu groß, zu viele Fahrspuren und geringe Gehwegbreiten. Auch wären separate Fahrradstreifen zwischen dieser Kreuzung und der Zeppelinbrücke notwendig. Könnten den hohen Fahrradverkehr sicher vom Gehweg trennen. Und würden sicher auch die hochtourige Proleten-Auto-Fraktion, welche dort in die Vororte schwärmt, endlich mal etwas ausbremsen. -
Was aber auch hier bei der Sanierung in den 2000er oder 2010er Jahren falsch gemacht wurde, ist das unzureichende anlegen von Grünstreifen bzw. Straßenbäumen. Auch Straßenbäume stärken Schallstreuung und -absorption zu hohem Maße.
Zwischen Dürrenberger Str. und Merseburger Str. stehen jede Menge Straßenbäume. Beidseitig. Zwischen Merseburger Str. und Marktstr. ist die Straße leider relativ schmal. Die getrennten Abbiegespuren in die Endersstr und in die Merseburger Str. sowie die Separierung der Straßenbahn in diesem Bereich sind verkehrlich sinnvoll, verhindert jedoch den entsprechenden Platz für Straßenbegleitgrün.
Weiterführend, kommt dazu im Sommer im Teil zwischen Merseburger- und Übergang zur Bowmanstraße ein extremes erhitzen des Straßenraums. Die Kreuzung von Lützner- und Zschocherschen Straße ist viel zu groß, zu viele Fahrspuren und geringe Gehwegbreiten. Auch wären separate Fahrradstreifen zwischen dieser Kreuzung und der Zeppelinbrücke notwendig. Könnten den hohen Fahrradverkehr sicher vom Gehweg trennen. Und würden sicher auch die hochtourige Proleten-Auto-Fraktion, welche dort in die Vororte schwärmt, endlich mal etwas ausbremsen.
Die weiterführende einspurige Führung über die Zeppelinbrücke schreit gerade nach einer Reduzierung der Fahrspuren in der Bowmanstr.
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Zwischen Dürrenberger Str. und Merseburger Str. stehen jede Menge Straßenbäume. Beidseitig. Zwischen Merseburger Str. und Marktstr. ist die Straße leider relativ schmal. Die getrennten Abbiegespuren in die Endersstr und in die Merseburger Str. sowie die Separierung der Straßenbahn in diesem Bereich sind verkehrlich sinnvoll, verhindert jedoch den entsprechenden Platz für Straßenbegleitgrün.
Da hast du recht, ich war etwas ungenau. Zwischen Odermann- und Bowmanstraße existieren zu wenige Bäume für eine Schallreduktion und Verschattung. Das würde auch den Straßenteil bzgl. Gastronomie und Geschäften etwas beflügeln können.
Eine Fahrbahnreduzierung und deutliche Verbreiterung der Fahrradwege bis zur Zeppelinbrücke wären absolut erforderlich/erfreulich.
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Wie erwartet stoßen die Verkehrsanordnungen der letzten Tage, v.a. in der Lützner Straße zwischen Marktstraße und Dürrenberger Straße in Lindenau, in der Theresienstraße in Eutritzsch und in der Prager Straße zwischen Volckmarstraße und Oststraße in Reudnitz nicht nur auf Begeisterung.
Radio Leipzig, 11.9.2026
Ein neues Radwegchen für die Prager Straße: Werden hier Steuergelder verschwendet?
https://www.radioleipzig.de/beitrag/ein-ne…wendung-893882/
LVZ, 13.9.2026
"Problemstelle" am Ostplatz
Prager Straße in Leipzig bekommt neuen Fahrradstreifen – Kurzzeitparkplätze fallen weg
https://www.lvz.de/lokales/leipzi…tType=valid_amp
Die CDU-Fraktion im Stadtrat stellten dazu nun eine Anfrage "65.000 € - Radstreifen an der Prager Straße" (VIII-F-03499), die damit beginnt, dass "der Fußweg auf den Radweg verdrängt und Radfahrer nunmehr auf die Straße verdrängt werden." Fahrräder sind Fahrzeuge sind und nach § 2 Absatz 1 StVO müssen Fahrzeuge grundsätzlich auf der Fahrbahn bewegt werden. Fahrradfahrer*innen müssen grundsätzlich die Fahrbahn benutzen, außer wenn die Benutzung eines Radwegs auf dem Gehweg durch ein Verkehrszeichen angeordnet wird. Auch die Leipziger CDU-Stadträt*innen dürften dies wissen. Nur passt das dann nicht in ihre Frage.
https://ratsinformation.leipzig.de/allris_leipzig…TOLFDNR=2209937
Auch der fraktionslose Stadtrat Stefan Rieger (Freie Wähler) ist offenbar kein Freund der Gastronom*innen in dem Abschnitt der Prager Straße.
https://ratsinformation.leipzig.de/allris_leipzig…TOLFDNR=2209983
Die CDU-Fraktion hat auch Fragen zur Harkortstraße:
https://ratsinformation.leipzig.de/allris_leipzig…TOLFDNR=2209954
Bei der Stadtratssitzung am 30.9.2026 steht eine weitere Änderung auf der Tagesordnung:
Umgestaltung des Nathanaelkirchplatzes (VIII-A-01631)
Einreicher: Stadtbezirksbeirat Alt-West
Beschlussvorschlag
- Der Oberbürgermeister wird beauftragt zu prüfen, ob der Nathanaelkirchplatz durch niedrigschwellige und kostengünstige Maßnahmen zu einem attraktiven Stadtplatz mit hoher Aufenthaltsqualität umgestaltet werden kann. Ziel ist es, den Platz als offenen, generationenübergreifenden Begegnungsraum zu entwickeln und seine Bedeutung im Stadtteil zu stärken.
- Im Zuge der Umsetzung des Projekts wird der Oberbürgermeister mit der Teileinziehung der Roßmarktstraße vor der Nathanaelkirche zwischen Nathanael- und Rietschelstraße beauftragt.
- Um die Interessen und Perspektiven der Anwohnenden mit der geplanten Maßnahme in Einklang zu bringen, wird eine begleitende Bürgerbeteiligung initiiert.
- Als möglicher erster Schritt eines Umgestaltungsprozesses kann außerdem in den Sommerferien 2026 eine temporäre Erprobung erfolgen.
https://ratsinformation.leipzig.de/allris_leipzig…TOLFDNR=2208728
In dem Verwaltungsstandpunkt zum Antrag schwächt die Stadtverwaltung den Beschlussvorschlag wieder ab:
- Der Oberbürgermeister wird beauftragt, im Sinne des Antrages eine Verbesserung der Aufenthaltsqualität sowie das Erzielen von klimatischen Effekten auf dem platzähnlichen Straßenzug vor der Nathanaelkirche durch Begrünung zu erreichen.
- Dies soll im Rahmen der Umsetzung des Straßenbaumkonzeptes erfolgen, sofern die bereits beantragten Fördermittel des Zuschussprogramms „Natürlicher Klimaschutz in Kommunen“ über eine Förderung von 80 % genehmigt werden.
- In diesem Zusammenhang prüft der Oberbürgermeister, ob die rechtlichen Voraussetzungen für ein Teileinzugsverfahren für die Roßmarktstraße zwischen Rietschelstraße und Nathanaelstraße vorliegen.
https://ratsinformation.leipzig.de/allris_leipzig…6&refresh=false
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Das Stück Radweg vor dem Ostplatz stadteinwärts war bisher von vielen schlimmen Stellen die Schlimmste (leidvolle Erfahrung als regelmäßiger Mittagsgast dort). Dass dort jetzt dem MIV eine seiner 3 Spuren genommen wird, ist minimalinvasive Beseitigung eines grausamen Missstandes. CDU und Rieger mit zynisch-verachtendem, gewohnt menschenfeindlichen Gekreische. Ein Mix aus Lüge und Paranoia, dessen Widersprüche nicht grotesker sein könnten. Dass sie dem Gastgewerbe mit ihrem Feldzug gleich mit den Krieg erklären, ist fast schon wieder lustig.
Edit: Was man mit derartiger 'Politik' erreicht, hat man heute in Berlin und MV gesehen. Daher gern weiter so, dann klappts auch hier in Leipzig mit der ultimativen Selbstzerstörung. Chapeau!
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Ich nehme an, dass die CDU auch hier wieder zwischen richtigen und falschen Gewerbetreibenden an diesem Straßenabschnitt unterscheidet, wenn sie fragt:
"Wie wurden die Interessen der anliegenden Gewerbetreibenden bei der Planung berücksichtigt und gegen die Belange des Radverkehrs abgewogen? Wurde insbesondere untersucht, welche Auswirkungen der Wegfall der Kurzzeitparkplätze auf Erreichbarkeit, Kundenverkehr, Lieferverkehre sowie die wirtschaftliche Situation der unmittelbar betroffenen Geschäfte haben kann?"
Belange von Fußgängerinnen kennt sie anscheinend nicht, denn richtige Anwohner fahren mit ihrem Auto. Nur wenn meint die denn mit den anliegenden Gewerbetreibenden in den sieben Häusern? Über die Hälfte der Läden sind Gastrobetriebe, v.a. Bistros, ein Eisladen, ein Bäcker, ... meist mit einigen Sitzen auf dem sehr schmalen Gehweg.
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Das Stück Radweg vor dem Ostplatz stadteinwärts war bisher von vielen schlimmen Stellen die Schlimmste (leidvolle Erfahrung als regelmäßiger Mittagsgast dort). Dass dort jetzt dem MIV eine seiner 3 Spuren genommen wird, ist minimalinvasive Beseitigung eines grausamen Missstandes. CDU und Rieger mit zynisch-verachtendem, gewohnt menschenfeindlichen Gekreische. Ein Mix aus Lüge und Paranoia, dessen Widersprüche nicht grotesker sein könnten. Dass sie dem Gastgewerbe mit ihrem Feldzug gleich mit den Krieg erklären, ist fast schon wieder lustig.
"CDU und Rieger mit zynisch-verachtendem, gewohnt menschenfeindlichen Gekreische. Ein Mix aus Lüge und Paranoia, dessen Widersprüche nicht grotesker sein könnten." Was hier "grotesk" ist, ist ihre Wortwahl. Es geht hier schon noch um einen Radweg oder habe ich irgendwas verpasst?
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Die Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) bauen derzeit die Haltestelle Sportforum Süd zur sogenannten „Haltestelle der Zukunft“ aus. Mehr dazu unter Bauprojekte bei RB Leipzig + Neugestaltung Stadionumfeld.
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PESA übernimmt die Heiterblick GmbH vollständig und baut Leipzig zum zentralen Drehkreuz für das Geschäft in Deutschland und Westeuropa aus. […]
Damit scheint es richtig gut zu laufen - wie berichtet wird, läuft die Produktion bei voller Kapazität. Zu den aktuell zwei Produktionslinien soll nächstes Jahr noch eine dritte hinzukommen.
Laut Auskunft der Heiterblick GmbH auf der Innotrans soll noch bis Ende diesen Jahres die erste der breiteren Straßenbahnen NGT12+ an Leipzig ausgeliefert werden für den Testbetrieb, mit voraussichtlicher Aufnahme des Regelbetriebs bis Ende 2027. -
^ ähm müssen wir hier russische Websites verlinken die von den dortigen staatlichen Behörden unterstehen? Das sind Infos welche vom MDR und LVZ digital zusammen gefügt wurden.
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Hmm, war mir nicht bewusst, dass rollingstock.com eine russische Webseite ist, aber selbst wenn sie das ist, muss man ja nicht sofort auf Falschinformationen und/oder Propaganda schließen, was beides in diesem Fall auch nicht gegeben ist. Aber ja, inhaltlich scheint der Artikel aus diesem MDR-Bericht zu stammen.
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Für die Planung des Radschnellweges von Leipzig nach Halle wurden 323.000 Euro Fördermittel bereitgestellt.
Die Fertigstellung des Radschnellweges ist für 2038 geplant.
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Konsequent lehnt die CDU-Fraktion im Leipziger Stadtrat nahezu alle Planungsmittel für den ÖPNV-Ausbau ab (Südsehne, Wahren4Link, ...) und beantragt dann wiederum Planungsmittel für einen zweiten Citytunnel, wenn auch nur sehr überschaubare 25.000 €.
Haushaltsantrag Stadtrat - VIII-HP-20232,Grunddaten
Gründung einer Planungsgesellschaft für einen zweiten Citytunnel Ost-West
https://ratsinformation.leipzig.de/allris_leipzig…5&refresh=false
Beschlussvorschlag
- Für die Gründung der Planungsgesellschaft für einen zweiten City-Tunnel “Ost-West” wird eine Summe von 25T€ eingestellt.
- Der Oberbürgermeister nimmt Kontakt zur Staatsregierung, Bundesregierung und der DB auf, mit dem Ziel, eine gemeinsame Planungsgesellschaft für einen zweiten Citytunnel zu gründen.
Sachverhalt
Der Nord-Süd-City-Tunnel ist, trotz massiver Kritik im Vorfeld und während seines Baus, heute für Leipzig und das angeschlossene Umland nicht mehr wegzudenken. Jedoch zeigt die Entwicklung unserer Stadt, dass es weiter große Probleme gibt, den ÖPNV zukunftssicher aufzustellen. Große Teile des Umlandes sind noch immer nicht angebunden. In Leipzig selbst stößt die LVB an ihre Grenzen - räumlich, in puncto Kapazität und finanziell. Vermehrt wird nach einem zweiten City-Tunnel in Ost-West-Richtung verlangt, der viele Verkehrsprobleme in der Stadt lösen kann. Die Erfahrungen aus dem ersten Projekt zeigen, dass dies kein Bau wird, der in fünf Jahren realisiert ist. Es ist ein Langfristvorhaben, welches gerade deshalb zügig begonnen werden muss. Für den Bau des ersten Tunnels gründeten der Freistaat, die Stadt Leipzig und die Deutsche Bahn 1996 die S-Bahn Tunnel Leipzig GmbH als Planungsgesellschaft zur Entwicklung und Planung des City-Tunnels. 1997 wurde die Vorplanung für den Tunnel beauftragt. Die Entwurfsplanung schloss mit dem Stand 05/2002 ab. Sie wurde Grundlage des Vertragswerkes zum City-Tunnel Leipzig. Allein diese Zeitschiene zeigt, dass die Vorplanungen zügig begonnen werden müssen. Deshalb sollen die nötigen Mittel dafür durch die Stadt Leipzig jetzt bereitgestellt werden. Außerdem stehen über den sogenannten “Braunkohle-Topf” Mittel für solche Infrastrukturprojekte bereit, die das Umland an Leipzig anbinden können.
Das ist ein alter Antrag, der bei jeder Haushaltsdebatte wieder nach vorne geschoben und dabei nicht mal aktualisiert wird. Der sogenannte “Braunkohle-Topf” ist längst leer, die Mittel sind bereits verteilt und die ersten Maßnahmen wie z.B. die geplanze Elektrifizierung der Eisenbahnstrecke Leipzig – Pegau – Zeitz – Gera wackeln schon (https://www.burgenlandkreis.de/de/presseberei…-schnieder.html). Aber man* kann ja mal andere Hoffnungen wecken, warum auch nicht?
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Konsequent lehnt die CDU-Fraktion im Leipziger Stadtrat nahezu alle Planungsmittel für den ÖPNV-Ausbau ab (Südsehne, Wahren4Link, ...) […]
Braucht sich die CDU nicht wundern, wenn denen reihenweise die jungen Wähler wegbrechen 😆 So ist das eben, wenn man rückwärtsgewandte Politik macht. Und was den 2. Citytunnel angeht (boooooring) lässt das auf eine komplett unstrukturierte Arbeitsweise schließen, wenn ich erst mal 25.000€ Steuergelder für die Gründung einer Planungsgesellschaft verballere, anstatt im ersten Schritt mal bei der DB InfraGO eine Wirtschaftlichkeitsrechnung anzufordern (die dann im Übrigen nicht den erforderlichen Mindestwert von 1,0 erreichen würde). Immer schön die Illusion am Laufen halten, anstatt pragmatische Verkehrspolitik voranzutreiben - so kommt das Land voran. -
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noch ist dies ja nicht beschlossen. Ich habe die berechtigte Hoffnung, dass bei den Stadträtinnen und -räten mit ganz kurzem technischen Nachdenken deutlich wird, dass aufgrund nicht umgesetzter Vorleistungen beim Nord-Süd-Tunnel keine weitere Querung möglich ist (ohne ins völlig absurde zu kippen!). Projekt beendet und beerdigt. 25.000 Euro gespart.
^^
Beim Radschnellweg nach Halle via Schkeuditz wundere ich mich nur etwas, warum nan den zu 80% bereits dafür geeigneten Luppedamm-Weg nicht nutzt.
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Das Lustigste an den CDU-Anträgen ist, dass sie so konsistent sind. Vor kurzem hat die CDU-Fraktion den Antrag gestellt, sämtliche Schritte zur Gründung der Leipziger Quartiersentwicklungsgesellschaft mbH (LQEG mbH) durch die Stadt Leipzig mit sofortiger Wirkung zu stoppen und die Gesellschaft zum 31.12.2026 aufzulösen. Die Begründung dafür lautete:
Der Oberbürgermeister hat in der Ratssitzung vom 17.12. 2025 zu Protokoll erklärt: „In der aktuellen Haushaltssituation der Stadt Leipzig und den sehr volatilen Entscheidungen der kommenden Monate ist momentan nicht absehbar, wie die weitere Umsetzung des Projekts am besten voranschreiten kann.” Die beschriebene Haushaltssituation hat sich seither nicht verbessert – im Gegenteil. Es ist daher an der Zeit, Projektbeschlüsse mit Haushaltswirkung aufzuheben, vor allem, wenn das beabsichtigte Ziel auch mit bestehenden Strukturen erreicht werden kann.
https://ratsinformation.leipzig.de/allris_leipzig…TOLFDNR=2205801
Wir wissen nicht, ob die Idee für einen zweiten Citytunnel jemals die Wirtschaftlichkeitsprüfung/Nutzen-Kosten-Abwägung überleben wird. Wahrscheinlich wird das Projekt schon da scheitern. Falls nicht, stellt sich die Frage, woher die etwa 3 Milliarden Euro dafür kommen sollen und wie hoch der städtische Eigenanteil für Fördergelder dann wäre. Bis zur Vorlage der Prüfung und auch unmittelbar danach kann das beabsichtigte Ziel auch mit bestehenden Strukturen erreicht werden. Warum also jetzt eine Planungsgesellschaft für den zweiten Citytunnel gründen, die an allen anderen Stellen von der CDU abgelehnt wird?
Weil es nur noch um Stadtratstheater geht: "Wir haben uns als einzige immer für den zweiten Citytunnel eingesetzt, den alle anderen Parteien ablehnen. Und deshalb kommen eure Autos nun nicht mehr so schnell voran, weil die blöden Bimmelbahnen auf der Straße rumgurken und nicht einfach unter der Erde verschwinden."
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