![]()
Leipzig als stark wachsende Stadt hat enorme Investitionen zu stemmen und ehrlich gesagt finde ich es ganz in Ordnung, wenn Schlaglöcher dabei nicht ganz oben auf der Prioritätenliste stehen, sofern sie nicht die Sicherheit gefährden. Welche anderen Kommunen gelten denn als leuchtende Beispiele?
Hier geht es ja nicht nur um das Allerweltsschlagloch sondern um die grundhafte Sanierung von Straßen und Plätzen insbesondere Fußwegen. Als "junger Hüpfer" hat man damit sicherlich kein Problem aber wenn z.B. die Omi mit dem Rollator, Rollifahrer_innen oder die Kinderwagenfraktion die hiesigen Kaisers-Zeiten-DDR-Fahrbahnbegleitwege unsicher macht ist da vielerorts durchaus Frust angesagt. Das zeigen ja auch die Umfragen zu den drängendsten Problemen in der Stadt. Ich finde da ist man z.B. in Dresden viel weiter (ich schrieb ja "gefühlt sind keine Fakten" aber mein Eindruck ist, dass man dort weitaus mehr in den Verkehrsraum investiert hat). Ich frage mich warum das bei uns so anders lief - haben wir keine Fördermittel beantragt oder bekommen, gab es andere Prios, war die Ausgangslage bei uns viel schlechter oder was ist der Grund dafür? C.S. sprach die Dieskaustraße an - eine der wichtigsten Verbindungen der Stadt mit gleichzeitig im Grunde unhaltbarem Zustand. Man möchte auf die Knie fallen, dass da endlich mal was passiert. Bei anderen Projekten wie dem Bayerischen Platz überfällt einen das mittelschwere Grauen wenn man nur daran denkt. Wie gesagt, dass ist alles nur meine subjektive Wahrnehmung aber ich empfinde den öffentlichen Verkehrsraum der Stadt (im Gegensatz zu den meisten anderen Kommunen) sehr oft als eine einzige Zumutung insbesondere weil eben auch das Stadtbild darunter leidet.









