Ein Gruß der LVB zum Muttertag...

Ein Gruß der LVB zum Muttertag...

Heute konnte ich der Premierenfahrt der neuen S-Bahn der "Länderbahn" beiwohnen. In der Siemens Mireo-Doppeltraktion ist der Innenraum recht gut angepasst an die Anforderungen einer S-Bahn mit stark wechselnder und zeitweise extremer Auslastung. Während der bisherige Talent II bei einem 4Teiler mit rund 300 Leuten so voll ist, dass der Betriebsablauf leidet, sollen in den vergleichbar langen Mireo-3-Teiler über 400 Leute passen. Stehend. Klappsitze gibt es nicht mehr, dafür breite Gänge. Ob die Länderbahn all die anderen Herausforderungen meistern wird, bleibt zu wünschen und zu hoffen.
Die Zukunft für die Agra-Brücke ist noch nicht entschieden. Am 12.06 soll im Landtag über die Brücken- oder Trog-Variante beraten werden. Dazu einen Beitrag aus der LVZ hier
Eine Variant als Trog würde sich meiner Meinung optisch viel besser in den bestehenden Park einfügen.
Bei den Georg-Schwarz-Brücken sind Erdarbeiten zu vermelden


die LVZ berichtet über die Georg-Schumann-Straße. Kommendes Jahr soll ein erster Abschnitt gebaut werden (Chausseehaus - Böhmestraße)
Vor kurzem erfolgte die Freigabe der neu gebauten Karlbrücke - einer wichtigen Verbindung im Leipziger Westen.
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neu (die neue Brücke ist deutlich breiter (+ 7 m) als der Vorgängerbau: 

Bonusblick in Richtung Buntgarnwerke
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Die dreifeldrige Gewölbebrücke von 1900 wurde durch ein Einfeldbauwerk ersetzt um im Hochwasserfall das Wasser besser ableiten zu können:
Beidseitig wurden Sitzbänke aufgestellt:
Eigene Bilder
^ natürlich ist es eine erhebliche Verbesserung. Auch die Möglichkeiten die Brücke als einen öffentlichen Raum nutzen zu können und nicht nur als reine Querung. Was sich in solchen dichter bebauten Vierteln wie dort, auch bewehren wird.
Die Stadt wird nun übrigens auch noch einmal eine Untersuchung veranlassen, welche diese absurd lange Dauer der Verwirklichung in den Fokus nimmt. Neben behördlichen Faktoren und Ressourcen-Mangel, sind das einfach viel zu große Zeitabläufe. Wenn man die Notwendigkeit an Brückenneubauten innerhalb des Stadtgebiets sieht, kann nicht jede kleinere Brück drei vier Jahre brauchen.
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Die Zukunft für die Agra-Brücke ist noch nicht entschieden. Am 12.06 soll im Landtag über die Brücken- oder Trog-Variante beraten werden.
Hier ist es auch nach der Anhörung im Landtag nicht zu einer Einigung gekommen. Diese soll nun im September fallen.
Kritiker weisen weiterhin daraufhin, dass eine Troglösung nie wirklich geprüft wurde, während die Landesbehörde an einer Kopie der jetzigen Brücke festhält und damit den Park abermals über Jahrzehnte zerschneiden würde. Die Landesbehörde bringt abermals Kosten und Zeitabläufe in ihre Argumentation.
Sachverständige äußerten daran erhebliche Zweifel da sie durch die abermalige Brückenvariante diverse Klagen von Umweltverbänden und ggfs. den Kommunen erwarten. Außerdem hätten Ingenieure keine erheblichen Mehrkosten bei der Troglösung errechnet.
Persönlich denke ich, sehen wir hier eine deutsche Gegenwart in einem Beispiel verengt. Behördliche Dominanz und fehlende Sensibilität und Inspiration in der Auseinandersetzung.
Hauptverursacher der Misere ist die Stadt Leipzig. Die Bundesrepublik hatte ursprünglich geplant, die A72, lief damals als A720, bis Connewitz zu bauen. Das wäre eine Erneuerung der B2 gewesen. Mit entsprechender Mittelverfügbarkeit. Leipzig hat das vehement abgelehnt.
Nun gibt es die billige Lösung. Wer sich heute daran stört, sollte auch die Historie dieser Sache betrachten und sich dann fragen, warum zu gegebener Zeit eine infrastrukturelle Aufwertung abgelehnt wurde.
Deswegen wird es nun auch bei der Brücke bleiben. Traurig, aber ein Mahnmal für völlig verfehlte Planungen.
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ich hoffe, du meinst das nicht ernst? Die A72 ist für sich gesehen ein völlig sinnfreies Geldvernichtungsprojekt, die Blechlawine noch weiter in hoch belastete Stadtstrukturen zu lenken, welche Wohnen von Erholen noch drastischer zerschneiden, kann kein guter Vorschlag sein.
Eine verlängerte A72 hätte massive Eingriffe auch in den Auwald bedeutet, zudem die Verkehrslast auf das Zentrum weiter erhöht. Das war und ist nicht im Interesse der Städte Markkleeberg und Leipzig.
Wer einen Neubau dauernd ausschließt und ihn nun mit Vehemenz vorantreibt, muss sich entsprechende Kritik gefallen lassen.
Doch, ich meine das total ernst. Denn die Umweltkriterien sind mittlerweile so hoch, dass durch den quasi Neubau auch Korrekturen möglich gewesen wären. Damals stand sogar, genau wegen dem Auwald übrigens (!), auch eine aufwändige Tunnellösung im Raum. Da hätte man viel machen können. Und das beste: der Bund hätte es bezahlt!
Jetzt bleibt uns das ganze als wunderbare oberirdische Konstruktion erhalten, die für die kommenden Generationen so festzementiert wird.
Schon mal dran gedacht, dass der Ersatzneubau in einem komplet neuen Planungsverfahren so garnicht genehmigungsfähig wäre? Thema: Flughöhe von Fledermäuse, um nur ein Beispiel zu nennen.
Also soll ich mich jetzt im Sinne der Umwelt über genau die Variante freuen, die den größten Schaden verursacht? Und das soll der Umwelt helfen wegen gelber statt blauer Beschilderung?
Sorry, da ist meine Meinung ganz einfach eine andere.
wenn eine zweispurige Bundesstraße 1 zu 1 durch eine zweispurige (plus Randstreifen) BAB ersetzt wird, erhöt das das Verkehrsaufkommen? Gibt es Menschen die sagen "bhoa, Bundesstraße fahr ich nicht, aber Autobahn innerstädtisch mit der gleichen Geschwindigkeitsbegrenzung finde ich richtig geil!"? interessante Studie, da wäre ich auf die Prämissen und die Art der Befragungen gespannt.
Laut Webseite der Stadt Leipzig kam eine Machbarkeitsstudie zu dem Schluss, dass die Straßenbahnlinie 10 künftig bis zum S-Bf. Wahren verlängert werden kann. Als Optimallösung wurde Trassenvariante 2 gewählt. Diese sieht eine neue Straße in Verlängerung der bestehenden Auenseestraße nach Norden vor, wo die Straßenbahn dann zweispurig fahren kann und schließlich auf die Travniker Straße trifft. Im Zuge dessen würde die alte Gleisschleife am Pater-Aurelius-Platz zurückgebaut werden und der Platz in der Folge aufgehübscht.
^ Hier der link zur Meldung: klick Perspektivisch soll auch ein Betriebshof am S-Bahnhof entstehen. Eine bessere Anbindung bietet evtl. auch Chancen für die in der Nähe befindlichen Pittlerwerke und die ehem. Seifenfabrik Freyberg & Co später VEB Goldeck-Schokoladenfabrik.
Sprung in den Nordosten der Stadt. Die Sanierung der Volbedingstraße zwischen Zeumerstraße und Mockauer Straße ist nun abgeschlossen. Nachfolgend einige Eindrücke mit dem ein oder anderem Vorher-Nachher-Vergleich:




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Google Street View
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Natürlich musste wieder geschmiert werden:
alt (Brücke über die Parthe)
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Hier wird noch an einer Wendeschleife gewerkelt:
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Um einige Meter versetzte Haltestelle Mockauer/Volbedingstraße:
Eigene Bilder
^ Sehr schöne Entwicklung! Die Fußgängerbereiche im Kreuzungsbereich zum Schloß Schönefeld sind sehr gelungen. Danke für die Bilder. Gibt es aus der Begutachtung eine Erklärung, warum immer mal wieder größere Abstände zwischen gepflanzten Alleebäumen gibt? Es gibt dafür zwar Blühstreifen aber woran liegt es?
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Laut Webseite der Stadt Leipzig kam eine Machbarkeitsstudie zu dem Schluss, dass die Straßenbahnlinie 10 künftig bis zum S-Bf. Wahren verlängert werden kann. Als Optimallösung wurde Trassenvariante 2 gewählt. Diese sieht eine neue Straße in Verlängerung der bestehenden Auenseestraße nach Norden vor, wo die Straßenbahn dann zweispurig fahren kann und schließlich auf die Travniker Straße trifft. Im Zuge dessen würde die alte Gleisschleife am Pater-Aurelius-Platz zurückgebaut werden und der Platz in der Folge aufgehübscht.
Interessant vor allem, weil hier auf die Vorgängerplanung zum nördlichen Mittleren Ring gefußt wird. Die Tram-Verbindung mit dem S-Bahnhof Wahren sowie die Möglichkeit mit dem Pater-Aurelius-Platz einen schöneren Aufenthaltsbereich anstatt nur Kreuzungsbereich für Wahren zu schaffen, macht das Vorhaben noch positiver.
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^ Hier der link zur Meldung: klick Perspektivisch soll auch ein Betriebshof am S-Bahnhof entstehen. Eine bessere Anbindung bietet evtl. auch Chancen für die in der Nähe befindlichen Pittlerwerke und die ehem. Seifenfabrik Freyberg & Co später VEB Goldeck-Schokoladenfabrik. [...]
Die Pittlerwerke haben eine sensationell hohe Anzahl an Subkultur. Die interessiert der Tram-Anschluss wahrscheinlich weniger. Aber für das Gebiet insgesamt böte sich mit der Tram die Möglichkeit anstatt Schmuddel-Gewerbehöfe, Wohnen und andere Arten von Gewerbe zu platzieren.
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Hauptverursacher der Misere ist die Stadt Leipzig. Die Bundesrepublik hatte ursprünglich geplant, die A72, lief damals als A720, bis Connewitz zu bauen. Das wäre eine Erneuerung der B2 gewesen. Mit entsprechender Mittelverfügbarkeit. Leipzig hat das vehement abgelehnt. [...]
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[...] Damals stand sogar, genau wegen dem Auwald übrigens (!), auch eine aufwändige Tunnellösung im Raum. Da hätte man viel machen können. Und das beste: der Bund hätte es bezahlt! [...]
Im "Raum stehen" bedeutet eben keine konkrete Planung. Diese gab es bis zum Zeitpunkt im Bundesverkehrswegeplan überhaupt nicht. Die Städte Leipzig und Markkleeberg sind genau aus diesem Grund gegen die A720 gewesen. Da befürchtet wurde, eine neue und wesentlich größere Autobahnbrücke würde den Park dauerhaft zerschlagen.
Und wenn wir mal die Variante durchspielen: die A72 bis zum Kreuz Leipzig-Süd ist immer noch nicht fertig, kostet ein Vielfaches der ursprünglichen Planung. Die A720 in der heutigen Zeit (natürlich auch Verschiebung) und mit den erhöhten Kosten der A72 würde dann vom Bund die Luxusvariante mit Tunnel bekommen? Ist das ernster Glaube?
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wenn eine zweispurige Bundesstraße 1 zu 1 durch eine zweispurige (plus Randstreifen) BAB ersetzt wird, erhöt das das Verkehrsaufkommen? Gibt es Menschen die sagen "bhoa, Bundesstraße fahr ich nicht, aber Autobahn innerstädtisch mit der gleichen Geschwindigkeitsbegrenzung finde ich richtig geil!"? interessante Studie, da wäre ich auf die Prämissen und die Art der Befragungen gespannt.
Worüber reden wir denn hier die ganze Zeit? Eine für den KfZ-Verkehr gerechte Verkehrs- und Stadtplanung zieht natürlich mehr Verkehr mit sich. Es gibt kein Beispiel bei dem eine Kapazitätenerweiterung nicht mehr Verkehr mit sich brachte. Selbst Haussmann's Paris ist bzgl. Verkehr nie aufgegangen.
Es geht ja nicht nur um zwei zusätzliche Standspuren. Es ginge auch um Lärmschutzanlagen, drei neue Autobahnanschlüsse welche ganz andere bauliche Anforderungen tragen, sowie eine neue Bahnbrücke. Dazu kämen entweder eine massive Autobahnbrücke durch den Park oder exorbitante Rampenanlagen für einen Tunnel/Trog. Das wäre mitnichten minimal-, sondern maximal invasiv geworden.
Grundsätzlich wäre es vor allem anachronistisch, wie man dann in Leipzig versucht die autogerechtere Stadt zu bauen während man in anderen Städten Europas die Fehler der 60-80er versucht zurückzubauen. Der Kreislauf zwischen dem Wunsch nach maximalen Eingriffen in das zentrale Waldgebiet der Städte Leipzig und Markkleeberg und dem echauffieren über Tram-Ausfälle durch Hitze bedingte Schäden in der Infrastruktur, sollte dann schon auffallen.
Hier ausführlichere Informationen zur „Mobilität der Zukunft in Leipzig-Wahren“:
https://www.leipzig.de/leben-in-leipz…eiterung-wahren
https://www.l.de/verkehrsbetrie…leipzig-wahren/
Gebaut da noch lange Zeit nichts. Aber auch an anderen Stelle wird weniger, später oder gar nichts gebaut:
Finanznot zeitigt Folgen: Leipzig hat die ersten sieben Straßenbauprojekte radikal zusammengestrichen
Von Ralf Julke, LZ 19. Juli 2026
https://www.l-iz.de/politik/leipzi…strichen-664712
schriftliche Antwort des MTA zur Anfrage "Infrastrukturprojekte" der BSW-Fraktion (VIII-F-03128-AW-01)
https://ratsinformation.leipzig.de/allris_leipzig…6&refresh=false
"2. Wie viele dieser Planungen wurden wesentlich überarbeitet oder umgeplant, und welche Hauptgründe lagen diesen Umplanungen zugrunde, gegebenenfalls unterschieden zwischen wesentlich
a. umgeplant vor Baubeginn und
Vor Baubeginn sind bzw. werden aktuell erstmalig in 2026 grundsätzliche Umplanungen in 7 Projekten erforderlich. Aufgrund der angespannten finanziellen Situation der Stadt mussten im Investitionshaushalt 2027/2028ff deutliche Kürzungen vorgenommen werden. Durch damit fehlende Planungs- und Baumittel für die Maßnahmen des Basismodul Hauptachsen (BMH) wurden laufende Projekte einer Überprüfung unterzogen, ob ein Alleinbau der L-Gruppe möglich ist. Im Ergebnis konnten einige Projekte dafür identifiziert werden, sowie solche, die nur mit einem notwendigen Mindestmitbau des MTA (sogenannte Option 2 Maßnahmen) umgesetzt werden können, in Abgrenzung zu einem komplexen Ausbau. Diese Projekte müssen damit entsprechend umgeplant werden. Das betrifft: