Neubau Stadthaus IV (zuletzt hier)
Hier geht es jetzt auch los mit diesem sehr teuren, durchaus kritisierten, Projekt.
Hier geht es jetzt auch los mit diesem sehr teuren, durchaus kritisierten, Projekt.
Hier lugt der Turm zwischen den Agravis-Silos hervor.
Sie sind bereits beim Bau des letzten Fensterbandes, danach bekommt der Turm noch einen Abschluss in etwa genauso hoch wie die Fensterbänder. Mal sehen, ob die Endhöhe dann ordentlich wirkt.
Es ist viel an den Fassaden passiert seit dem letzten Update.
Hier sieht man die interessante Verschachtelung in drei Dreiecken, immer durch Brücken verbunden.
Auch aus dem 1648 ist der Turm nun zu sehen (leider seehr unscharf).
Und da sonst nicht so viel Interessantes gebaut wird ein weiteres Update. 65 Meter wird der Turm hoch, 100 Meter (oder sogar mehr) hätte er aufgrund der Proportionen sicherlich vertragen können. Aber in MS wohl utopisch. Ansonsten wird das gut werden!
Mit der Bauhöhe ist es in Münster wie in Berlin.
Wenn in der Hauptstadt die Obergrenze an der Aussicht vom Fernsehturm (nicht über 150 Meter in Berlin-Mitte) orientiert wird, ist in Münster das Stadthaus I das Maß aller Dinge.
Kaum vorstellbar, dass irgendwann ein Hochhaus gebaut werden könnte, das höher als der Lambertikirchturm (98 Meter) ist.
Nichtsdestotrotz mag ich die hier gezeigten Neubauten sehr! ![]()
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Die sogenannte "Dirty Side" des Hafens wird derzeit schick gemacht. Unter anderem gibt es ein Beleuchtungskonzept, Barrierefreiheit, Sitzgelegenheiten und der Zaun zum Hafenplatz verschwindet endlich.
Die Laternen haben etwas leicht Nautisches an sich.
Die Ähren im Beton nehmen vielleicht Bezug auf die Kornspeicher, die sich früher im Hafen befunden haben. Das Wolfgang-Borchert-Theater gegenüber hat sich ja in so einen Speicher eingemietet.
Hier haben wir eine Art von Steinmarmorierung.
Wenn es so bleiben sollte, dann ist das wohl ein Kompromiss aus Durchlässigkeit und Anlehnhilfe. Die Reling ist ansonsten mit Metalschnüren gespannt.
Der Elefant wurde aufwendig saniert und strahlt jetzt seltsam sauber. Da müssen die Sprayer noch aktiv und die Patina langsam wieder aufgebaut werden.
Ganz fertig ist es noch nicht.
SO muss das aussehen!
Der Turm ist fast vollständig verklinkert.
Es sieht so aus, dass die Haustechnik durch das Klinkerband an der Spitze des Turms verkleidet wird. Es wertet den Turm direkt auf. Schade, dass das so selten gemacht wird.
Hier kann man es schon erahnen...
Die Dreiecke sind nicht komplett in einer Flucht, sondern die mittleren sind leicht zurückgesetzt, sodass sich eine leichte Halbkreisform ergibt. Die Hafenkante ist aber gerade. Keine Ahnung, warum das so entworfen wurde. Vielleicht soll eine leichte Platzsituation geschaffen werden?
Unter das Dach kommen vermutlich Fahrradplätze.
Ein sehr gelungenes Projekt, wie ich finde. Leider liegt es für meine Begriffe etwas abseits.
Immerhin ist dort jetzt ein größerer Bürostandort, auch mit den rob-Gebäuden, Alexianer usw. Jetzt sollte noch der ÖPNV verbessert und auch der Aldi so überplant werden, dass es eine Tiefgarage gibt und darüber noch weitere Stockwerke errichtet werden können. Leider sind hier wegen des Lärms der Umgehung und dem umliegenden Gewerbegebiet wohl keine Wohnungen möglich. Solche Mischgebiete wären aber wünschenswert. Insgesamt ist dieser Teil von MS jetzt endlich auch Teil der Stadt und keine irgendwie ausgefranste Gewerbewüste.
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Die Landmarken AG hat das mehrstufige Investorenauswahlverfahren für ein Grundstück am Stadthafen Münster gewonnen. Auslober waren die Stadtwerke Münster als Eigentümer sowie die Stadt Münster.
Das direkt am Wasser gelegene, 10.500 m² große Grundstück ist der letzte Baustein der Entwicklung am Nordufer („Kreativkai“) des Hafens, der sich zu einem modernen Quartier für Dienstleistung, Freizeit und Kultur entwickelt hat. Landmarken wird auf der brachliegenden Fläche der Stelle ein vielfältiges Quartier mit rund 25.000 m² BGF für Wohnen, Hotel, Gastronomie, Büro und weitere Nutzungen entwickeln.
Quelle: https://landmarken.de/de/news/landma…thafen-muenster
Wie würdet ihr die Flächenauslastung beurteilen? Ist das normal für diese Grundstücksgröße, oder eher ein bisschen zu niedrig?
Ich hoffe, dass die Wohnungen dann entweder nach hinten raus geplant werden (unwahrscheinlich), oder mit Mietverträgen, die Bestandsschutz für die Gastronomie beinhalten. Ansonsten würde man mit den einziehenden Nimbys eines der lebhaftesten Quartiere Münsters zerstören.
Als vorwiegendes Wohnquartier dürfte die Flächenauslastung eher normal sein. Die Landmarken AG entwickelt ja auch das York-Quartier in Gremmendorf.
Dort sollen auf 9.400 m² Grundstück, 8500 m² für Wohnen und 8.000 m² Gewerbe entstehen, die BGF wäre damit etwa doppelt so groß wie das Grundstück, läge somit in der Größenordnung wie die Planungen am Stadthafen.
Die LVM wollte auf dem Gelände am Kreativkai ja noch ein kleines Hochhaus bauen, das dürfte bei der Landmarken AG vermutlich entfallen. Zum Grundstück dürfte auch der Kai selbst gehören, der als Wegeverbindung und wahrscheinlich für Außengastronomie genutzt werden wird. Um alle Wohnungen gut zu belichten, wird es wohl nicht einen einzigen Gebäuderiegel geben, so hat man dann viele Flächen, bei denen es keine maximale Ausnutzung geben kann.
Da es mit ziemlicher Sicherheit auch im Neubau Außengastronomie am Wasser entlang geben wird, dürften einziehende Mieter wenig Chancen mit Klagen haben, wer ein ruhiges Wohnquartier sucht, sollte hier nicht hinziehen.
Und hier noch ein paar neue Bilder dazu. Architekt ist natürlich wieder Kleihues. Teil des Projekts ist auch ein 50 Meter hohes Hochhaus, was das Hotel mit 200 Zimmern und Rooftopbar beherbergen soll. Ein solider Entwurf, bei Kleihues weiß man, was man bekommt. Der Bau orientiert sich auch sehr stark an dem Fiege-Gebäude auf der anderen Seite mit dem Klinker und dem gefärbten Beton. Vor allem bei den drei Blöcken wäre noch eine Farbvarianz oder architektonische Abwechslung wünschenswert gewesen.
Es ist vielleicht von Interesse in Münster, weil es ein Stück Industriegeschichte betrifft. Das Wasser- und Schifffahrtsamt (WSV) plant, die Schleusenkammer 3 der Schleuse Münster stillzulegen und zu verfüllen. In den Jahren 2004-2011 waren die aus den Jahren 1895/98 und 1912/13 stammenden Schleusenkammern 1 und 2 durch eine moderne Zwillingsschleuse ersetzt worden.
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Die Schleusenanlage Münster am DEK, die sich im nördlichen Stadtgebiet befindet, bestand ursprünglich aus drei Schleusenkammern. Die Kammer III wurde als letzte Schleusenkammer zwischen 1919 und 1926 am östlichsten Standort errichtet. Die alten Kammern I und II wurden bereits durch eine moderne Zwillingsschleuse ersetzt. Die Kammer III wird seitdem nicht mehr benötigt und wird auf Grund mehrerer Vorfälle, bei denen die veraltete Steuerungstechnik eine Fehlsteuerung verursachte, auch nicht mehr genutzt. Eine Reparatur/Instandhaltung der Kammer III wird nicht als zweckmäßig und wirtschaftlich erachtet. Die Gewährleistung der Sicherheit und Leichtigkeit des Schiffsverkehrs kann nicht sichergestellt werden. Deshalb soll eine endgültige Außerbetriebnahme der Kammer III durch einen Teilrückbau und Verfüllung erfolgen.

Bild: Dietmar Rabich / Wikimedia Commons / „Münster, Dortmund-Ems-Kanal -- 2014 -- 8430“ / CC BY-SA 4.0
Es geht um die im Bild zu sehende linke (östliche) Schleusenkammer.
Diese Information stammt aus der Bekanntgabe der Feststellung über das Nichtbestehen einer Pflicht zur Durchführung einer Umweltverträglichkeitsprüfung, d.h. Einzelheiten und nähere Informationen ergeben sich später aus den Planfeststellungsunterlagen
Den im Quartiersensemble "Drei Schwestern" als Hotel konzipierten Bauteil wird die britische Hotelmarke Premier Inn nutzen. Ab 2029 sollen 244 Zimmer auf sieben Etagen zu Verfügung stehen. Die Pressemitteilung mit Visualisierung:
Premier Inn kommt nach MünsterPremier Inn erweitert sein Hotelportfolio um einen attraktiven Standort in Münster. Die britische Hotelmarke wird im Quartiersensemble eine der „Drei Schwestern“ am Dortmund-Ems-Kanal beziehen. Das neue Premier Inn Münster entsteht in zentraler Lage zwischen den beiden Stadthäfen und wird über 244 Zimmer auf sieben Etagen verfügen. Zudem stehen Gästen 74 Stellplätze in der Quartiersgarage zur Verfügung. Die Veranstaltungsstätten Halle Münsterland und Jovel sowie der Stadthafen sind nur wenige Gehminuten entfernt. Durch die verkehrsgünstige Lage zwischen Albersloher Weg und Hafengrenzweg nahe der B51 ist das Hotel für Geschäfts- und Freizeitreisende gleichermaßen gut erreichbar. Die Eröffnung ist für das Jahr 2029 geplant. Chris-Norman Sauer, Managing Director Property Germany & Austria bei Premier Inn, sagt: „Münster ist ein wirtschaftlich starker und touristisch attraktiver Standort, der hervorragend zu unserem Netzwerk passt. Mit der Lage am Stadthafen sichern wir uns einen besonders spannenden Standort mit hoher Aufenthaltsqualität und sehr guter Anbindung. Wir freuen uns darauf, Gästen in Münster unser verlässliches Premier-Inn-Erlebnis mit komfortablen Betten, herzlichem Service und einem überzeugenden Preis-Leistungs-Verhältnis zu bieten.“ Eigentümerin der Immobilie ist die Grimm Holding GmbH. Geschäftsführer Elmar Grimm erklärt: „Münster gewinnt mit diesem Hotel ein neues Aushängeschild für Gäste aus aller Welt. Wir sind stolz, mit unseren Investitionen einen Beitrag zur positiven Entwicklung des Hafengebietes und unserer Stadt leisten zu können. Und wir freuen uns, dass Premier Inn diesen attraktiven Standort mit Leben füllt und Münster als Reiseziel weiter stärkt.“ Architektonisch fügt sich das Premier Inn Hotel harmonisch in das neue Quartiersensemble ein. Die „Drei Schwestern“ sind das Ergebnis eines Qualifizierungsverfahrens: Drei verschiedene Architekturbüros konzipierten eigenständige Baukörper, die zugleich ein städtebaulich zusammenhängendes Ensemble bilden. In einem der beiden weiteren Gebäude wird ein Grimm’s Hotel mit Boardinghouse das Beherbergungsangebot ergänzen. Für das dritte Gebäude ist ein Medizinisches Versorgungszentrum geplant. |

Bild: Premier Inn
Werden hier also keinerlei Wohnungen errichtet? Sehr schade.
Laut neuestem Bebauungsplan werden die Flächen rund um das Heizkraftwerk neu strukturiert, Von einem reinem Industriegebiet in ein Gewerbegebiet. Genaueres findest du hier - Bebauungsplan Hafen
Wohnungen sind daher so nah am Heizkraftwerk gar nicht möglich.
Die direkte Nähe zum Heizkraftwerk kann man eigentlich nicht als direkten Auschlussgrund sehen, denn die Wohnungen auf dem Osmo-Gelände dürften kaum weiter vom Heizkraftwerk entfernt sein, als die Bebauung für die Drei Schwestern. Die beiden Gebäude hin zum Albersloher Weg werden dabei noch unter der höchsten Belastung liegen, der zurückliegende grünliche Gebäudeteil ist vom Straßenlärm her recht isoliert.
Allerdings kann ich die Stadt schon verstehen, dass sie klar definierte Grenzen eines Bebauungsplans haben möchte und auch auf Dauer ausschließen will, dass es zu Streitigkeiten zwischen Wohnungsinhabern und Gewerbetreibenden kommen könnte, weswegen in dem Bebauungsplan selbst Betriebsleiterwohnungen ausgeschlossen werden.