Alexanderplatz: Diverses

  • ^ Das Zelt fiel mir vorhin auf, als ich mit dem Zug vorbeikam. Dachte, es wäre vielleicht für eine Art Grundsteinlegung vorgesehen. Aus der Bodenperspektive sieht eher nicht danach aus. Schade eigentlich.

    Auch hier frage ich mich mal wieder, was eigentlich so lange dauert (nachdem die Baugenehmigung doch wohl erteilt ist). In Charlottenburg ist auf den Brachen südlich der Bahnstrecke gerade ein regelrechter Bau-Boom ausgebrochen. Warum passiert in dieser zentralen Lage so wenig? Naja, wird schon werden...

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    Na ja, immerhin zeigt sich am Zaun schon mal dass es die Firma Züblin ist die hier auf dem Grundstück was machen wird.

  • ^ Die gehören wohl zur Baustelle des Student Hotels auf der anderen Seite der Dircksenstraße, hatten mich gestern aber auch zum Blick auf "Festzelt" & Grillparty verführt.

    Lange dürfte es allerdings wirklich nicht mehr dauern, in den vergangenen Wochen geisterte das "Toyoko Inn" wieder verstärkt durch die Hotellerie-Nachrichten der Region.

  • Alexanderstr. 5 / Areal "Haus der Elektroindustrie"

    Am Montag, 15. Oktober wird im Baukollegium das Vorhaben "Hochhäuser am Alexanderplatz", Alexanderstr. 5 (heutiges Haus der Elektroindustrie) besprochen:

    https://www.stadtentwicklung.berlin.de/staedtebau/bau…n/aktuell.shtml

    Hier soll es wohl einen Abriss des bestehenden Gebäuderiegels geben. Voraussichtlich zwei Hochhäuser, die an die Alexanderstr. herangezogen werden. Was mit der bestehenden Fernbushaltestelle passiert, bleibt abzuwarten. Der Montag wird es zeigen. Ich hoffe, jemand kann teilnehmen und Fotos liefern.

    Auch interessant: Im Baukollegium wird ebenfalls der Stream-Tower in Friedrichshain wiedervorgelegt. Außerdem ist auf einen ersten Entwurf für das "Bürohochhaus und Bürogebäude" an der Holzmarktstr. 3-5 zu hoffen. Hier laufen aktuell die Abrissarbeiten an der ehemaligen Tankstelle, Lidl und Burger-King. Auch die Waschanlage soll demnäßt schließen und abgerissen werden.

  • Das sind ja alles erstmal tolle Neuigkeiten. Vielen Dank dafür. Wenn sich der Abriss und Neubau zweier Hochhauser in naher Zukunft umsetzen lassen, wäre das ein gigantischer Schritt nach vorne für den Alexanderplatz. Alle Daumen hoch dafür

  • Das sind echt tolle Neuigkeiten.

    Interessant wird es sein ob die Keibelstr gleich mit verlängert wird. Das würde einen großen Schritt aus dem Schattendasein bedeuten für das dahinter gelegene Quartier.

  • Vom Alexanderplatz Richtung Karl-Liebknecht-Straße kommend, geht man direkt auf das vermutlich belangloseste Haus zu, das am Alexanderplatz angrenzt. Nun scheint es seit einiger Zeit bereits geräumt zu sein, und obwohl am Alexanderplatz alles wie in Zeitlupe zu verlaufen scheint (zumindest gemessen daran, dass man sich in einem der zentralsten Orte der Hauptstadt befindet), kann man auf einen Abriss in nicht allzuferner Zukunft hoffen. Für diesen Fall möchte ich diesem unscheinbaren Gebäude, dem niemand je wird eine Träne nachweinen, ein ebenso unscheinbares Bild widmen.

  • ^ Ich glaube nicht, daß dieses Haus abgerissen wird. Ich befürchte viel eher, daß das kurz vor dem Abbruch noch unter Denkmalschutz gestellt wird. Als Grund für die Unterschutzstellung wird man angeben, daß es sich um ein herausragendes Beispiel der DDR-Architektur handelt.

    Das Schlimme ist, daß ich selbst nicht richtig weiß, ob ich das ironisch meine. Oder ob ich befürchten muss, daß es wirklich so kommt. In Berlin ist das jedenfalls nicht ausgeschlossen.

  • Eine Sanierung der Fassade allein wäre schon eine große Aufwertung. Dieses Haus wirkt genauso wie die Platte in der Memhardstraße so unsäglich schmuddelig und abstoßend. Wirklich passend zum Urin-Gestank am Bahnhofseingang und der Verwahrlosung unter dem S-Bahnviadukt, das zum temporären Obdachlosencamp verkommt.

  • Dekoratives Anführungszeichen

    ^ Ich glaube nicht, daß dieses Haus abgerissen wird. Ich befürchte viel eher, daß das kurz vor dem Abbruch noch unter Denkmalschutz gestellt wird. Als Grund für die Unterschutzstellung wird man angeben, daß es sich um ein herausragendes Beispiel der DDR-Architektur handelt.

    Ich begrüße die Unterschutzstellung wichtiger Beispiele moderner Architektur. Für diesen Bau käme das wohl kaum in Frage. Aber das weißt Du natürlich. Du willst nur höhnen. Über die Moderne im Allgemeinen und über Leute, die (bestimmte!) moderne Gebäude erhalten wollen, im Speziellen. Lass Dir gesagt sein: Es ist kein bisschen witzig.

  • ^ Du irrst. Ich meine das nicht höhnisch. Und ich meine das auch nicht witzig. Es ist eher resignierend gemeint. Guck mal ein paar Meter weiter. Da steht das Haus des Berliner Verlags, welches unter Denkmalschutz gestellt wurde. Das Gebäude an sich ist nicht schlecht. Nur ist diese Ecke komplett verbaut. Die Unterschutzstellung des Verlagshauses führt dazu, daß die Gebäude links davon weiterhin bestehen bleiben. Ich meine diesen unsäglichen Flachbau, in dem das Escados Steakhouse untergebracht ist. Und die Gebäude, die direkt dahinter bzw. links davon. Diese Ecke ist eine städtebauliche Katastrophe.

    Für diese Eck-Situation an der Memhardstraße / Karl Liebknecht Str. schäme ich mich. An einer solch prominenten Stelle an einem zentralen Ort (Alexanderplatz) der Hauptstadt ein solch runtergekommener Murks.

  • ^ Für Dich spielt diese komische Zwischenplatte, um die es gerade ging, in der gleichen Liga wie das Verlagshaus, dessen Fassade (samt Fries des Anbaus) gerade rekonstruiert wird? Wir brauchen nicht weiter zu diskutieren...

  • Nein, ich spreche von den Gebäuden links neben dem Verlagshaus. Es geht um die Gebäude zwischen Verlagshaus und Memhardstraße. Ich meine, daß ich es genau genug beschrieben habe in Beitrag Nr. 1340.

  • Der angeblich "unsägliche Flachbau" ist aber Teil des "Haus des Berliner Verlags", nämlich das ehemalige Pressecafé mit dem von Architektenkind benannten Wandfries "Die Presse als Organisator", das ebenso wie das Verlagshaus wiederhergestellt wird. Das "Memi" daneben hat damit überhaupt nichts zu tun, ebensowenig wie der kleine Plattenbau um den es hier eigentlich geht, und der schon vor 10 Jahren hätte abgerissen werden können, wenn Taekker es denn gewollt hätte.

  • ^^ Ach so, das ist das Memi. Das steht aber nicht unter Denkmalschutz. Für mich erhaltenswert, solange die Wohnungskrise anhält, weil es günstige Wohnungen im Zentrum bietet. Aus ästhetischen Gründen sicher nicht.

    Nachtrag: So wie Harry sagt...

  • Wenn man von der Karl-Marx-Allee / Alexanderstraße auf die Ecke Memhardstraße / Karl Liebknecht Str. zufährt, dann sieht das ganze Ensemble leider sehr bescheiden aus. Der Grund besteht darin, daß das Verlagshaus zu weit rechts steht. Hätte man das Verlagshaus weiter links gebaut, dann würde man auf das Verlagshaus zufahren. Das hätte eine ganz andere Wirkung.