Beiträge von LukaTonio

    Die Meinung zu 1, dass Hochhäuser in einem Cluster stehen sollten, um durch die psychologische Wirkung des Clusters gestalterische Unzulänglichkeiten oder den unzulänglichen Sanierungszustand am einzelnen Hochhaus auszugleichen, teile ich. Es sind eben keine Kirchen mit solcher Gestaltungstiefe, dass sie allein im städtebaulichen Kontext stehen können.


    Die Meinung zu 2 scheitert schon daran, dass die beschriebene städtebauliche Komposition aufgrund der Hochhausriegel neben dem Roten Rathaus und dem Motel One nicht zu erkennen ist.

    Ein weiterer wichtiger Punkt für Frankfurt. Bei den letzten großen Entscheidungen zur Ansiedlung von EU Behörden hatte Frankfurt gegenüber ich glaube Paris und Amsterdam das Nachsehen.

    Als Nicht-Hamburger finde ich es verrückt, wieviel Leere sich um den Bunker in einer Stadt befindet, wo extreme Wohnungsnot herrscht.


    Ich weiß, es muss einen Ort für Volksfeste und ähnliches geben, aber in unzerbombten Städten mit intakter Struktur wird auch ein Ort für solche Events gefunden.

    Das Flachdach ist im Industriallook schon schlüssig und für das einfügen in die nähere Umgebung (leider) unmaßgeblich. Was mich erneut und gerade bei einem höherwertigen Bau stört, sind die Regenabflussrohre, welche die ruhige und gediegene Fassadengestaltung verunstalten. Es ist nicht das erste Mal Thema, aber vllt. lesen Architekten, Planer oder Gesetzgeber hier mit und ändern es bei künftigen Bauten ab.

    Bezieht sich hierauf.


    Bei Bauverzug wird immer mit Corona und Ukraine argumentiert, weil dies Umstände höherer Gewalt sind, welche das Bauunternehmen nicht zu vertreten hat und folglich weder für Schadensersatz noch für Vertragsstrafen in Anspruch genommen werden kann.


    Der Umstand, dass Berlin Unternehmen wie Groß & Partner fehlen, welche Großprojekte auch in einem sich wandelnden Marktumfeld umsetzen können, ist nur teilweise plausibel. Zwar wird beispielsweise beim Hotelturm in Neukölln mit Außengerüst gebaut, was für eine zügige Hochhausumsetzung ungewöhnlich ist. Auf der anderen Seite wurden im hiesigen Quartier drei Hochhausprojekte erfolgreich umgesetzt. Ausgehend davon wird es das Marktumfeld für Luxuswohnungen sein, für welchen die Berliner im Schnitt nicht gut genug verdienen, für internationale Drittwohnungsnutzer Berlin im Hochhaus nicht attraktiv ist und die Besserverdiener lieber in Altbauwohnungen in Szenekiezen leben. Ich persönlich finde Hochhauswohnungen auch nur dann interessant, wenn ich auf das Meer und/oder eine Skyline schauen kann. In Berlin schaue ich hingegen auf eine flache Stadt ohne Meer, mit einzelnem Stückwerk, was Hochhäuser angeht. Ich würde mein Geld, wenn ich es denn hätte, daher auch in eine Altbauwohnung in einem Szenekiez investieren.

    Nach der Freitreppe wundere ich mich auch hier, dass sich nach Baubeginn noch Fragen zur Genehmigung der Anlage stellen. Die Genehmigung erfolgt eigentlich vor Baubeginn und beinhaltet die Nutzung. Sie klärt damit auch auf, ob es zusätzlicher Betriebsgenehmigungen für eingebaute Maschinen bedarf. Sind weitere Genehmigungen, wie eine denkmalrechtliche oder eine wasserrechtliche Genehmigung erforderlich, wird üblicherweise eine Regelverfahren durchgeführt, welches auch diese Genehmigungen in einer Konzentration beinhaltet. Kann jemand erklären, wie es zu solchen Problemen in Berlin kommt?

    Ich finde den Bikesafe und die Entlüftungsanlagen hingegen misslungen.


    Denn die Spiegelung der Bauteile wird nicht lang anhalten und es verbleibt ein Platz, welcher nicht von den Bewohnern und Gästen zum Sitzen o.ä. genutzt werden kann, sondern welcher im Wesentlichen Funktionszuweisungen der inneren Erschließung des Quartiers dient. Ich hätte mir gewünscht, dass die Entlüftung und die Fahrradstellplätze unauffällig am Rand ausgeführt werden, so dass der Platz als solcher -mithin als Ort des Zusammenkommens und Verweilens- genutzt werden kann.

    Schöner Vorschlag von @yourrulez


    Mit einer Bebauung des Rathausforums östlich der Spandauer Straße muss allerdings grundsätzlich die komplizierte Frage gelöst werden, wie der Sockel des Fernsehturms eingebunden wird.


    Diese Frage wird kaum zu lösen sein, da die bisherigen Sichtbeziehungen untergehen und der Sockel zu massiv für umliegende kleinteilige Bebauung ist.


    Daher bin ich nach wie vor ein Verfechter der Binnenalster- Lösung,


    - also eines Wasserbasins vom Fuß des Fernsehturms aus mit Anschluss an die Spree,

    - der Spandauer Straße als filigrane Brücke über dieses Wasserbecken

    - und die nördlichen und südlichen Uferbereiche zu den Straßen hin als abgestufte Terrassen mit hölzernen Sitzbänken und Schatten spendenden Bäumen ausgeführt.


    Der Vorteil liegt darin, dass der Raum gefasst und einer Nutzung zugeführt wird. Zugleich wird der Fernsehturm in Nah- und Fernwirkung einschließlich Sockel erhalten, genau wie die Sichtbeziehung zum Humboldt Forum. Auch die große Geste der DDR Baukultur wird einschließlich umliegender hoher Bebauung in ihrer grundsätzlichen Wirkung erhalten, allerdings mit einem deutlichen Mehr an Aufenthaltsqualität.


    Gerne kann noch eine Wasserfontaine dazu kommen, um ein Postkartenbild der Fernsehturms als Berliner Wahrzeichen zu erhalten.


    Ich traue weder einer Entsiegelung zum Zwecke von Grünflächen, weil diese oft belanglos gestaltet und ungepflegt daher kommen, noch einer Bebauung nach dem wirklichen Debakel auf der Fischerinsel.


    Da die Variante mit Wasserbecken Kosten bei der Stadt Berlin auslösen würde, wird sie dennoch sicher nicht kommen.

    Vielen Dank für die Mitteilung über die Bilder auf Instagram lieber Betonkopf. Die Bögen im Durchgang mit der Dachgestaltung sind unglaublich, fast sakral. Ich hatte nicht gedacht, dass so etwas überhaupt noch geplant wird, auch wenn es möglicherweise bei der Umsetzung dem Rotstift zum Opfer fällt.

    Ich finde es schade, dass die Erdgeschosszone so niedrig gehalten ist. Gerade mit den darüber liegenden Balkonen wird eine ggf. geplante gewerbliche Nutzung dunkel und unscheinbar ausfallen.


    Sonst es das Gebäude schön und aufgrund der Lage sinnvoll gestaltet. Nur der Dachabschluss des Staffelgeschosses wirkt lustlos und erweckt den Eindruck, dass die darunterliegende Fassadenverkleidung nur vorgeklebt ist. Zumindest die Schwünge der darunter liegenden Regelgeschosse hätte auch ohne Balkonfunktion aufgegriffen werden können.


    Für ein Luxusobjekt kann zusammenfassend im EG und SG noch nachgebessert werden.

    Vom Material her richtig, aber ich möchte die immer gleichförmige Umsetzung bemängeln. Deshalb lohnt sich ein Besuch vor Ort gerade nicht, weil der Fußgänger bei Gehgeschwindigkeit mehrere Minuten lang geht, ohne verschiedene visuelle Eindrücke zu erlangen. Es ist langweilig, Autofahren bietet sich an.


    Ich verstehe, dass durch gleichförmiges Design Geld gespart bzw. Rendite maximiert wird, aber gewisse Abwandlungen - insbesondere durch Aufgreifen der Straßenverläufe und der natürlichen Landschaft - wären schon schön.

    Alles was das Gebäude noch irgendwie "cool" und ungewöhnlich hat erscheinen lassen, ist nun noch gestrichen worden. Was allerdings weiter nicht gestrichen wurde, ist der Betonklotz über dem Eingang zur Philharmonie hin; da wird ein Bild darauf gemalt.


    Zudem lernt es der Bund und Berlin einfach nicht. Umplanungen im Bau machen ein Gebäude nur erheblich teurer und verzögern die Fertigstellung, es wird aber nichts besser/effizienter. Es wäre sogar sinniger, dass Gebäude wie geplant fertigzustellen und dann in einzelnen Belangen für eine erhöhte Nachhaltigkeit zu sorgen.


    Die geplanten Bäume um das Museum sind ganz schön. Sinnvoll ist auch die Streichung der Sigesmundstraße, welcher die Scharounstraße, die Herbert-von-Karajan-Straße und der Matthäikirchplatz gern folgen können. Dann könnte zwischen den Kultureinrichtungen ein (Skulpturen-) Park mit hoffentlich anspruchsvoll gestalteter Beschilderung der einzelnen Einrichtungen entstehen, damit Besucher endlich wissen, was sie vor sich haben. Meine Frau dachte, dass Kulturforum sei ein großer, seltsamer Parkplatz.


    Aber diese Platzumgestaltung darf nicht zulasten der baulichen Qualität der Gebäude und ihrer Sammlungen selbst gehen, die auf unabsehbare Zeit das Kulturforum prägen werden.


    Wir sind beim Museum des 20. Jahrhunderts inzwischen gefühlt nur noch eine Umplanung von Putz- und WDVS Fassaden entfernt, wenn die Veränderung der Renderings über die letzten Jahre betrachtet wird. Es ist zum heulen. Wenn ich Herzog & de Meuron wäre, würde ich mich trotz entgehender Vergütung aus dem Projekt zurückziehen, um nicht mehr damit assoziiert zu werden.