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  • Eldenaer Str./ Schlachthof

    Im neuen "Punkt 3", kostenlose Zeitung auf S- und R-Bahnhöfen, gibt's einen großen Artikel über das ehem. Entwicklungsgebiet Eldenaer Str./ Schlachthof.
    Außerdem berichtete das "Baunetz" am 8.9. über einen dort entstehenden Supermarkt (?), der sich architekt. an einer Europalette orientiert!!!

  • Von Planen kann man eigentlich nicht reden, die Mopo schießt ja immer schnell; aber auch da heißt es nur "prüfen". Der Tagesspiegel ist da etwas weniger euphorisch und spricht von Gedankenspielen, die da reifen. Es gäbe noch "keine konkreten Pläne", es werden aber "Alternativen zum Olympiastadion geprüft". Der TS beruft sich dabei auf den Bericht der Mopo...


    Wie auch immer, vor 2017 wird nichts laufen, solange läuft der Vertrag mit dem Olympiastadion.


    Die pro-Argumente sind sicher verständlich (Olympiastadion zu weitläufig wegen der Laufbahn und meist nur halb voll, daher wenig Atmosphäre...) und ein reines Fußballstadion wäre sicher eine schöne Sache - wenn da nicht die Kosten wären, die der Verein selbst stemmen müsste. Und die Erhöhung der Zuschauerzahlen dürfte sich durch attraktiven und erfolgreichen Fußball sicher eher erreichen lassen als durch ein neues Stadion ;-)
    Und ob in ein reines Fußballstadion bei einem schnarchigen Kick gegen St. Patricks wesentlich mehr Zuschauer kämen, ist zumindest fraglich.


    Andererseits haben andere BL-Vereine ihre Zuschauerzahlen durch moderne reine Fußballstadien deutlich gesteigert, ohne unbedingt besser oder erfolgreicher zu spielen als zuvor in de alten Arenen (HSV, Schalke, sogar Bayern).


    Wenn es machbar (und ohne öffentliche Gelder) finanzierbar ist, wäre ich dem daher nicht abgeneigt. Bloß - was macht man dann mit dem Olympiastadion? 1 x ISTAF und 3 Megarockkonzerte pro Jahr und evt. weiterhin das DFB-Endspiel wäre ja etwas wenig...

  • Was in dem Artikel nur kurz angesprochen wird, nämlich die problemgeladene Zusammenarbeit zwischen Verein und Stadionbetreiber, dürfte ein nicht zu unterschätzender Faktor für den Wunsch nach einem eigenen Stadion sein. Die Atmosphäre ist nach meinem Kenntnisstand mehr als eisig.

  • Bloß - was macht man dann mit dem Olympiastadion? 1 x ISTAF und 3 Megarockkonzerte pro Jahr und evt. weiterhin das DFB-Endspiel wäre ja etwas wenig...


    Stimmt, aber daran sollte es nicht scheitern. Wenn ich mir da z.B. Paris angucke, die haben u.a. das "Stade de France" für Spiele der Nationalmannschaft sowie jede Menge außerfußballerische Veranstaltungen und daneben das Prinzenparkstadion, das den bekanntesten Fußballverein der Stadt, Paris Saint-Germain, beherbigt.


    Ganz zu Schweigen von London, wo im Wembley-Stadion nicht nur die Spiele der englischen Nationalmannschaft, sondern ebenso jede Menge andere Veranstaltungen stattfinden, während Londoner Fußballvereine wie Chelsea, Arsenal, Tottenham, West Ham schon immer ihr eigenes Stadion hatten.


    Auch wenn das Olympiastadion auch in Zukunft sicher nicht - anders als eben in England oder Frankreich - alle Spiele der dt. Nationalmannschaft austragen wird, so sollten doch noch genug andere Veranstaltungen für das Stadion übrigbleiben. Wenn Paris und London das gelingt - warum dann nicht auch Berlin?

  • Auch wenn das Olympiastadion auch in Zukunft sicher nicht - anders als eben in England oder Frankreich - alle Spiele der dt. Nationalmannschaft austragen wird, so sollten doch noch genug andere Veranstaltungen für das Stadion übrigbleiben. Wenn Paris und London das gelingt - warum dann nicht auch Berlin?


    In Berlin wird auch in Zukunft allenfalls ein Länderspiel pro Jahr ausgetragen werden - dafür sorgt schon der Föderalismus und die zahlreichen anderen großen Städte mit tollen Stadien. Subjektiv habe ich sogar den Eindruck, dass derzeit sogar in Nürnberg oder Hannover mehr Länderspiele stattfinden als in Berlin...


    Im Winterhalbjahr wird kaum eine Veranstaltung im Olympiastadion stattfinden, und stadionfüllende Bands kommen auch im Sommer nicht im Wochentakt nach Berlin. Was bleibt? Papstbesuch, Kirchentag, Zieleinlauf der Teilnehmer des Berlin-Run (vor ein paar Hundert Familienmitgliedern und Freuden), die Leichtathletik-WM ist auch nur ein einmaligen Ereignis... Zumindest dürfte es nicht leicht sein, das Stadion halbwegs oft zu nutzen.


    Da die Münchner das "Problem" ja schon haben (denkmalgeschütztes Olympiastadion, aber Bayern und 1860 spielen jetzt in der "Dann bist du voll und ganz versichert"-Manege) - wie und wie oft wird dort denn das altehrwürdige Olympiastadion genutzt?

  • Der Patient Hertha wird nicht gesund, weil man ihn in ein anderes Krankenhaus verfrachtet. Ein Luftschloss ist der Neubauwunsch von Hoeneß, mehr nicht. Zweifellos wären hochdotierte Namensrechte durch ein kompaktes Stadion in moderner Ausführung attraktiv, doch zuallererst sollte der Verein sportliche Klasse anpeilen. Hoeneß ist seit mehreren Jahren für einen immer fader werdenden Kader mit äußerst mittelmäßiger Leistung verantwortlich. Zudem ziehen mit den Eisbären, Füchsen und Alba Berlininterne Sportgrößen auf, die einiges von der einstigen Hegemonie Herthas abfressen. Das dürfte dem Manager nicht entgangen sein. Nixdestotrotz ist es Hoeneß allein, der für eine schwache Personalpolitik verantwortlich ist. Ein neues Stadion bringt den Verein nicht weiter, ein neues Management schon.

  • Richtig. Würde die Truppe mal wieder oben mitspielen, dann wäre die Hütte auch voll. Gegen die Bayern ist es immer ausverkauft.
    Am Stadion kann es nicht liegen. Für dieses absolute Mittelmaß, bei den angesprochenen Alternativen, sind das schon eine Menge Zuschauer.

  • ... die Bayern wurden auch lfd in einem zwar im Sommer sehr schönen aber sonst eher zugigen und offenen Stadion Meister. Es kommt v.a. nur auf die sportlichen Leistugen an. Schalke wurde auch nicht Meister nur weil sie in einem neuen fußballtauglicheren Stadion spielen.


    Große Leichathlektikstadien gibts ja eigentlich nur noch in München und Berlin. Beides potentielle Ausrichter für Leichtathletik-Großveranstaltungen (vielleicht irgendwann wieder Olympia). Der Vorteil in München ist, das es eben ein "richtiger" Olympiapark mit Naherholungscharakter ist.

  • Um mal die bisherige Diskussion zum Thema Stadion hier und anderswo kurz zusammenzufassen:


    Fakt ist lediglich, dass Hertha eine Machbarkeitsstudie erwägt. Und dass der Nutzungsvertrag mit dem Olympiastadion 2017 endet. Somit sind Gedankenspiele nicht nur legitim, sondern auch sinnvoll. Unabhängig davon, ob man Herrn Hoeneß mag oder nicht und ob Hertha gut oder schlecht spielt. Mehr passiert bislang nicht.


    Dass ein modernes enges reines Fußballstadion auch bei gleichbleibender sportlicher Leistung, egal ob gut oder schlecht, mehr Zuschauer bringen kann, beweisen die meisten neuen Stadien wie in Hamburg, Schalke, München oder Hannover. Daher sind die Gedankenspiele nachvollziehbar.


    Und nur weil von irgendeinem Journalisten drei irgendwann aufgeschnappte Standortüberlegungen (die so handfest sind wie Planungen zur Besiedlung des Mars) eifrig notiert und natürlich auch gleich publiziert wurden, braucht man darüber jetzt noch nicht groß rumzudebattieren. ;)


    Also können wir es dabei belassen; die Postings dazu werden bestimmt bald in die Lounge oder sonstwohin verschoben und wir harren mal der Dinge, die da irgendwann mal kommen oder auch nicht. :D

  • Denke dazu ist fast alles gesagt
    Nur noch zwei Gedanken.
    Es geht ja nicht nur um die Finanzierung eines neuen Stadions sondern auch um die Finanzierung der Infrastruktur drumherum. Und das kostet auch immer zig Millionen....Und ich weiss nicht woher Berlin dafür das Geld hernehmen soll und bestimmt auch nicht will, oder ist Thilo ein so grosser Hertha Fan?


    Neben der sportlichen Misere oder sagen wir mal Mittelmässigkeit bei Hertha sehe ich aber als größtes Problem die mangelnde Identifikation in der Stadt.
    Hertha wird einfach als Wessiklub angesehen und hat im Osten keine Chance akzeptiert zu werden. In einer so grossen Stadt wäre das noch zu verschmerzen, aber die eigenen Fans, die Hertha hat sind im Gegensatz zu Dortmundern oder Schalkern eben reine Opportunisten und kommen nur wenn sie mal gut spielen oder gewinnen oder die Sonne scheint, ansonsten wird bloss über den Verein hämisch hergezogen oder gelästert
    Und dagegen hilft auch kein neues Stadion....

  • Auf der Seite der Meermann-Charmatin Gruppe werden einige mir noch unbekannte Projekte dargestellt..
    Unter anderem mit dabei: mehrere Projekte rund um den BND, ein Projekt nahe der gerade im Bau befindlichen Gebäude an der Museumsinsel (ebenfalls von Meermann-Charmatin) und eine mir noch unbekannte Visualisierung des Baus am Deutschen Theater..


    http://www.chamartin.de/immobilien_detail.html?ID=91


    http://www.chamartin.de/immobilien_detail.html?ID=165


    http://www.chamartin.de/immobilien_detail.html?ID=50


    http://www.chamartin.de/immobilien_detail.html?ID=103


    http://www.chamartin.de/immobilienentwicklung.html



    Auf die kleinen Bilder klicken -->dann mit Mauszeiger auf Mitte/rechts des Bildes gehen-->und auf das dann erscheinende "weiter" für mehr Bilder

  • Noch mal zurück zum Marinehaus:


    Welt
    Tagesspiegel


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    Mod: Keine hereinkopierten Presseartikel! Immer noch nicht!
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    Da bin ich ja mal gespannt :rolleyes:...Werde mir auf jeden Fall die Entwürfe in der Bauakademie anschauen gehen!

  • ^^


    aus dem Artikel:


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    Auch für Katzen: Keine hereinkopierten Presseartikel, auch nicht in Auszügen! Ist es denn so schwer, den Inhalt zweier Sätzchen in eigene Worte zu fassen?
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    was für ein Turm? wie hoch? Für einen guten Panorama-Blick sollte man doch schon ein paar Meter höher bauen, oder?



    Leider gibt die derzeitige Marktsituation nicht mehr her. Berlin muss also fast alles nehmen was kommt.



    das ist die falsche Einstellung IMO... das keine spannende Architektur gebaut wird, hängt eher mit restriktiven Vorgaben zusammen. Man kann auch mit wenig Kohle interessant bauen ... zwar nicht unbedingt mit goldumrandeten Marmor, aber zumindestens in der Form der Gebäude. Wenn das Planwerk Innenstadt ein Berlin der immer gleich großen Kästen vorsieht, dann bekommt man auch nichts anderes....

  • @ Necrokatz:


    Das sehe ich auch so. Berlin hat oft genug gezeigt, dass es auch hier anders und besser geht. Leider wachsen einige Quartiere nicht so "natürlich" wie andere. Am besten finde ich es, wenn man an einem Gebäude zumindest leichte Bezüge zu Nutzen, Bauherren und Ort findet. Aber leider wird auf so etwas zu selten geachtet. Bruttogeschossflächen und Baukosten sind da interessanter. Aber wie Du schreibst, ist der zusätzliche Kostenaufwand oft gar nicht so groß.

  • Habe gerade in der Abendschau gehört, dass das Schlossmuseum auf dem Tierparkgelände in Friedrichsfelde geschlossen bzw. zum Verwaltungsgebäude des Tierparks umfunktionirt werden soll. Seltsamer Plan. Möglicher Grund: Es kommen wohl nicht genug Besucher, weil die immer 11 Euro für das Betreten des Tierparkgeländes zahlen müssen.


    Ich war vor Jahren mal drin, kann mich aber nicht mehr so gut daran erinnern. Glaube, es war recht interessant eingerichtet aber aufregend war es nicht. Für Interessierte wäre es dennoch ein großer Verlust.

  • War heute in der Stadt. Ich hatte zwar keine Kamera dabei, aber ich kann folgendes berichten:


    * Der Bau von gmp des Upper Eastside Berlin ist jetzt komplett enthüllt. Sieht soweit ganz elegant aus, bloß das Dach stört noch etwas den Gesamteindruck. Allerdings ist der Bau ja noch nicht abgeschlossen, von daher: Abwarten.


    * Folgende weitere Projekte erfreuen sich reger Bautätigkeit (Bagger, Bauarbeiter, Betonmischmaschinen) : Friedrichstraße 100, Spreedreieck, Schinkelplatz, Townhouses, Königsstadt-Carrée, Schlossplatz, Hackescher Markt Süd, Hinterhof am S-Bahnhof Wedding.


    * Am Tauentzien vis-a-vis von Peek & Cloppenburg wurde heute ein Haus abgerissen. Weiß jemand, was dort entstehen soll?