Leipziger Wohnungsbau

  • Der Artikel zu den über 1000 neuen Wohnungen, die alle in diesem Jahr von der LWB starten sollen, ist jetzt online. Nicht alle Wohnungen werden dabei für 6,50 kalt auf den Quadratmeter angeboten, sondern nur die Hälfte. Die andere Hälfte soll bei 10 Euro kalt pro Quadratmeter liegen. Letztendlich bedeutet das, dass das Projekt im Vergleich zu anderen Großprojekten gar nicht so viel mehr auf einkommensschwächere Haushalte ausgelegt ist. 30 Prozent geförderten Wohnraum gibt es inzwischen auch bei privaten Wohnungsbauprojekten dieser Größenordnung. Wenn man zudem bedenkt, dass die Investitionskosten bei der LWB ungleich niedriger sind, weil die Grundstücke ja schon in städtischem Besitz sind, sind die Wohnungen kaum günstiger als woanders.


    Trotzdem ist die Neubauoffensive der LWB sehr zu begrüßen und eigentlich längst überfällig. In der Philipp-Reis-Straße in Leutzsch haben die bauvorbereitenden Maßnahmen für die 122 Wohneinheiten auch schon begonnen.

  • In der Leutzscher Philipp-Reis-Straße hat man damit begonnen die alten Güterschuppen abzureißen.


    Lage hier


    Dort soll auch allerhand Wohnneubau entstehen soviel wie die ersten Entwürfe sagen:

    Mehr Infos hier:



  • ^ Spannend - das Projekt ist bei klm noch als Studie von 2014 gelistet. Würde mich freuen, wenn es realisiert würde. Der Abriss deutet zumindest darauf hin, dass ein Neubau bevorsteht.

  • ^ Eigentlich nicht. Das LWB-Projekt wird - soweit bisher gemeldet - auf dem durch Philipp-Reis-Straße, Gaußstraße und Heimteichstraße begrenzten Gelände realisiert.

  • ^ Das stimmt. Da war ich gestern schon auf dem Holzweg, als ich schrieb, dass die bauvorbereitenden Maßnahmen schon begonnen hätten. Ich bezog mich dabei auf jene, die jetzt oben auf den Bildern von Q-magd zu sehen sind. Das LWB-Projekt wird aber auf der anderen Seite der Philipp-Reis-Straße entstehen, wo bis jetzt noch nichts zu sehen ist. Gut, das ist jetzt geklärt.

  • ^ Danke für die aktuelle Zustandsmeldung. So lassen sich die Dimensionen etwas besser abschätzen. Ich hatte gehofft, dass man den Bau etwas weiter um die Ecke in die Käthe-Kollwitz-Straße hereinzieht. Im Moment macht es jedoch den Eindruck, als bliebe das Flurstück 2371/1 komplett frei. Scheinbar nehmen die angesprochenen Versorgungsleitungen doch einen großen Raum ein.


    In der Visualisierung meine ich Fenster (Wintergarten? Loggia?) zu erkennen, also wird man vermutlich keine Brandmauer setzen. Scheinbar kann oder will man ja das gesamte Flurstück mittel- oder sogar langfristig nicht bebauen - da würden sich dann einige groß werdende Bäume in der Lücke gut machen. Insgesamt sicher nicht optimal, aber spätestens mit dem Bau in der Alexanderstraße und dem Erhalt des kleinen Flachbaus waren eigentlich alle Messen diesbezüglich gelesen.

  • Stimmt, die Flurstücksgrenze ist ja noch ca 10 m (vorn) bzw. 6 m (hinten) hinter der Mauer, jedenfalls wenn man den Einblendungen auf dem Luftbild beim offiziellen Stadtplan glauben kann. Möglicherweise wird die Mauer später noch entfernt - oder man verzichtet auf die Rundung. Wir werden wohl den Start der Buddelei abwarten müssen. Aber die Tatsache, dass man die höheren Bäume neben dem Flachbau stehen lassen hat, spricht im Moment dafür, dass das Flurstück direkt an der Ecke nicht bebaut werden wird.

  • Ein paar aktuelle Bilder aus der Nürnberger:


    Seit ein paar Wochen steht am seit Ewigkeiten als Parkplatz genutzten Eckgrundstück Nürnberger / Goldschmidtstraße ein Aufsteller der KSW:


    Nürnberger Straße 27a - der Neubau ist fast fertig und wird bereits in diversen Immobilienportalen angepriesen. Mehr als ein verputzter Zweckbau war augenscheinlich nicht drin, aber zumindest gibt es ein paar Fenster im Erdgeschoss:




    Das Grundstück Nürnberger Straße 24/Ecke Auguste-Schmidt-Straße 17 wurde vor kurzem von Birte erwähnt, dort haben bereits die Arbeiten begonnen. Vor nicht mal 10 Jahren wurde dort ein klassizistisches Gebäude abgerissen, da sich die Eigentümer nicht um den Erhalt gekümmert hatten:



    Die beiden Neubauten in der Seeburg- und Sternwartenstraße sind gut vorangekommen. Zunächst die Rückseite des Gebäudes Seeburgstraße 38:


    Sternwartenstraße 35:

  • ^ Interessant - an der Ecke Nürnberger/Goldschmidtstraße könnte sich also etwas tun...


    Die KSW entwickelt ja auch das (ursprünglich nur für Studenten) geplante Mikroappartementhaus in der Bornaischen Straße (das auf der HP unter dem Projektnamen *hust* "Spirit of 89" gelistet ist) - vielleicht erwartet uns hier Ähnliches, insbesondere vor dem Hintergrund, dass das angrenzende Objekt Johannisgasse 26 kürzlich zum Umbau für Studentenappartements verkauft wurde.



    Derweil schließen sich im Süden weitere Lücken. Laut Amtsblatt 3/2019 wurde eine Baugenehmigung für die Errichtung eines Wohn- und Geschäftshauses (incl. Hinterhaus) in der Bernhard-Göring-Straße 42A? erteilt.

  • Beim LWB Neubau im Bereich Bernhard-Göring-Straße beginnen ebenfalls die Arbeiten der Baugrube.


    Es wird nun wohl so langsam erst und die LWB baut tatsächlich los.




  • In Schönefeld ist Baufeldfreimachung für den Wohnpark zwischen Löbauer Straße und Robert-Blum-Straße (in Höhe der Pyramide). Die Gärten sind weg, kleinerer Aufwuchs auch. Die Starkbäume sollen ja in das Areal integriert werden.

  • Beim Neubau der (hier m.E. noch nicht thematisierten) Wilhelminenstraße 23 ist man bereits im Erdgeschoss angelangt, gegenüber in der Hausnummer 14 buddelt man zwar fleißig, kommt aber über das Kellergeschoss nicht hinaus. So langsam schließen sich die Lücken in dieser Straße.
    Wenn ich irgendwann mal mehr Zeit habe, beschäftige ich mich mal damit, wie ich hier Fotos einstellen kann und hole es nach. :lach:

  • Schon Ende 2017 stand hier die Meldung, dass ein größeres Projekt der CG-Gruppe auf dem dreieckigen Grundstück Hamburger Straße / Dessauer Straße in Eutritzsch geplant ist. Bislang findet sich lt. meiner Recherche im Netz allerdings nichts dazu, aber die Bautafel verrät, dass das Projekt irgendwas mit "Vision hoch 4" oder so ähnlich heißen soll und mich dünkt, dass auch das geplante Baufeld irgendwann vor Kurzem freigeräumt wurde.


    Auf die Frage auf dem Aufsteller, ob ein einzelnes Projekt ein ganzes Quartier beflügeln könne, antworten unsere Stadtaktivisten für die gerechte Sache erwartungsgemäß mit "Bonzen". Laaangweilig. Auf die dargestellte Visualisierung würde ich erst einmal nichts geben.







    Eine Teilansicht des geplanten Baufeldes.







    Ortswechsel an die Friedrich-Ebert-Straße zwischen Wald- und Westplatz mit Neubau Friedrich-Ebert-Str. 81 und der Residenz am Waldplatz - diesmal allerdings die Rückseiten.


    Neubau Friedrich-Ebert-Straße 81. Ganz links angeschnitten die Residenz am Waldplatz. Außerdem im Hintergrund zu sehen. Das leer stehende Bürogebäude, das als heißer Kandidat für die geplante Universität Lancaster gehandelt wird.






    Residenz am Waldplatz von hinten mit den künftigen zwei Gartenhäusern, die sich komplett verhüllt zeigen.



    Bilder: Cowboy

  • Fläche am Technischen Rathaus gerodet


    Die dreieckige Fläche an der Prager Straße und Riebeckstraße, gegenüber vom Technischen Rathaus und der Thonbergklinik, wurde letzte Woche gerodet.