Leipzig: Neue Ufer

  • Elstermühlgraben Thomasiusstraße


    Ergänzungen zu den oben gezeigten Bildern zur Fertigstellung:



    Blick auf den freigelegten Elstermühlgraben an der Thomasiusstraße mit der Funkenburgbrücke.



    Ausblick zum 2005/2006 freigelegten Abschnitt in Richtung Angermühlbrücke.



    Und gegenüber in Richtung Stadthafen.



    An der Thomasiusstraße in Richtung Jahnallee/Ranstädter Steinweg.
    Ungewöhnlich in Leipzig ist, dass der Gehweg auf der Brücke gepflastert wurde. Hier konnte sich das Amt für Stadtgrün und Gewässer durchsetzen. Sonst wäre sie betoniert gewesen.



    Ausblick vom Ufer aus.



    Die seitliche Thomasiusstraße besteht aus Straße und Gehweg. In der Mitte verläuft eine Regenrinne.



    Hier endet der freigelegte Abschnitt.



    Geländer und Klinkermauer an der Lessingstraße waren schon vorher da und symbolisierten die Poniatowskibrücke.


  • Gleichzeitig mit dem Bau des Stadthafens soll nun ab Ende 2020 der letzte Abschnitt (170 Meter) zwischen Lessing- und Elsterstraße inkl. dem Neubau zweier Brücken erfolgen. Danach sei der Elstermühlgraben vom Palmengarten bis zum Naturkundemuseum durchgängig für Boote befahrbar.



    Quelle: https://www.lvz.de/Leipzig/Lok…-Politprominenz-eroeffnet


    Bis es soweit ist zwei Eindrücke von der gegenwärtigen Situation am Ausgang zur Lessingstraße (auch für einen späteren Vorher-Nachher-Vergleich sicher interessant)


    Richtung Lessingstr.:

    Eigene Bilder

  • Ausbau Stadthafen geht weiter



    Quelle: PM Landesdirekion Sachsen

  • Der Kran da vorne gehört zum Neubau eines Bootshauses für die SG LVB. Der Neubau, in dem 400 Boote unterkommen sollen, kostet 2,4 Mio Euro und wird mit 1,4 Mio Euro von der Stadt sowie 714.000 Euro vom Land gefördert.


    Wenn ich das richtig gelesen habe, feiert man am 16.10. Richtfest.
    Bilder: Cowboy


    Bootshaus SG LVB DAFmap

    Schleußiger Weg 2a


    Schon seit laengerer Zeit abgeschlossen und in Nutzung: Juni 2017 Schluesseluebergabe und Inbetriebnahme

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    Photo: MartinW

  • Ausatmen ist angesagt für diejenigen, die beim geplanten Harth-Kanal den Atem angehalten haben: die für die Sanierung der ehemaligen Tagebaue zuständige LMBV rechnet mit einer Verzögerung der Eröffnung bis zum Jahr 2030 und einer Verdoppelung der Kosten auf 100Mio€ (LVZ+). Grund: der Kanal soll umgeplant werden, um zukünftig als Staubauwerk genutzt werden zu können und Flutwasser aus dem Zwenkauer See in den Cospudener See ableiten zu können. Heißt höhere Hochwasserschutztore, heißt aufwändigere Gründung (LVZ). Zukünftig soll die Landestalsperrenverwaltung (LTV) die LMBV als Projektsteuerer ablösen. Welche Baunorm letztendlich angewendet werden soll muss noch geklärt werden. Dennoch „hält man am Projekt fest“ und kann „bis Mitte 2020 sagen, wie es weitergeht“.

    Puuuuhhhhh...



  • Kaskaden Störmthaler See


    Und hier wieder Material für unseren neuen Thread „Leipziger Neuseenland“ (@Mod.: augenblinkblink). 😉


    Ich hab's registriert (Mod C. *augenblinkblink zurück)


    Der erste und wahrscheinlich einzige Wasserfall des Neuseenlandes ist fertig:
    rfhp9c7w.jpg Uferleben


    Durch den Bau der Kaskade mit insgesamt 10 Wasserbecken überwindet der Schlumperbach einen Höhenunterschied von 35m, und fließt anschließend in den Störmthaler See:

    gcxllxn2.jpg
    ha4zn68h.jpg Bilder: meine, gemeinfrei [location]


    Links im Bild übrigens der neugepflanzte Silberwald, der diesen Aussichtspunkt in ein paar Jahren sicherlich in ein silbern schimmerndes Naturspektakel verwandeln wird.

  • ^
    Kaskade & Silberwald Störmthaler See - Teil 2


    Blick zum oberen Verlauf des Schlumperbaches - bevor dieser in die Kaskaden am Störmthaler See einmündet (im Bild links) durchfließt er mehrere Bauwerke zur Überwindung des Höhenunterschiedes:


    Danach durchströmt das Wasser eine Röhre unter dem Radweg und sammelt sich in mehreren teilweise tiefen Pools, in denen sich schon einige Pflanzen und Insekten angesiedelt haben:


    Junger Silberwald am Ufer des Sees, mit einer Vielzahl unterschiedlicher Biotope:

    Bilder: meine, gemeinfrei


    Insgesamt ist der Wandel innerhalb nur weniger Jahre von Ökohölle zum absoluten Naturparadis (der Störmthaler See hat erst 2013 seinen Endwasserspiegel erreicht) absolut erstaunlich - ein Resultat von viel Geld und Mühen für die Rekultivierung, aber auch ein Zeichen der Durchsetzungsfähigkeit der Natur.

  • Einen neuen thread Leipziger Neuseenland hatte ich hier ja ebenfalls schon einmal vorgeschlagen um die doch sehr umfangreiche Gemengelage von Seenlandschaft und städt. Wasserläufen usw. etwas zu ordnen.


    Bleiben wir aber erstmal am Störmthaler See. Sollte die Bewerbung im Zuge der Kompensationsmaßnahmen für die Braunkohlereviere erfolgreich sein könnte ab 2022 eine Forschungseinrichtung von weltweiter Ausstrahlung auf der Magdeborner Halbinsel entstehen. Das Institut (ca. 500 Mitarbeiter) "...soll als weltweit erstes Anpassungsstrategien an den Klimawandel bis zur konkreten Umsetzung entwickeln – unter anderem für die Bereiche Landwirtschaft, Städtebau sowie Wasser- und Energieversorgung...". Für Planung/Bau werden bis zu 60 Millionen Euro veranschlagt. Der Name des Instituts: Centre for Climate Action and Innovation Research & Engeneering (CLAIRE) - zu deutsch: Zentrum für Klimamaßnahmen und Innovation – Forschung & Technik. Für den wissenschaftlichen Geschäftsführer des UFZ, Georg Teutsch, wäre Leipzig bei positivem Bescheid ein "...maßgeblicher internationaler Brennpunkt und Innovationsmotor in puncto Klimaanpassung."


    https://www.lvz.de/Leipzig/Lok…titut-am-Stoermthaler-See

  • ^Ein neuer Thread zum Leipziger Neuseenland? Das ist eine sehr gute Idee, liebe/r LEonline!! 🤩


    Da schließe ich mich doch gleich mal an, und liefere ein paar Schmankerl für unseren schicken neuen Thread.


    Westkurve - Störmthaler See


    An der Einmündung zum Kanal Richtung Markleeberger See ist eine neue Fahrradbrücke geplant, die eine vollständige Umrundung des Störmthaler Sees ermöglichen soll. Aktuell muss man zur Überwindung des Kanals bis zur Hubbrücke am Markleeberger See radeln, und dann zurück. Diese Brücke soll hier entstehen:

    Bild: meins, gemeinfrei [location]

    Für die Brücke gibt es noch keine konkreten Pläne, die Gemeinde Großpösna hatte dazu aber einen Ideenwettbewerb veranstaltet. Eine solche Brücke müsste sicherlich sehr hoch sein, um die Durchfahrt von Segelbooten und Ausflugsschiffen zu ermöglichen.

  • Neuer Park - Auenhainer Bucht


    Am Markleeberger See, unmittelbar an der Hubbrücke an der Einfahrt zum Kanal in Richtung Störmthaler See, ist ein neuer Park angelegt worden:

    Es wurden Findlinge platziert und Wasserläufe angelegt: Bilder: meine, geschenkt [location]


    Ob das ganze auch ein Spielplatz werden soll ist unklar, weitere Informationen scheint es noch nicht zu geben. Lassen wir uns also überraschen, wenn alles fertig ist.

  • ^^


    so brilliant ein Forschungsinstitut auf der Magdeborner Halbinsel sein wird, so irre weit abgelegen von jeglichen brauchbaren ÖPNV-Anbindungen wird es eine immense Quelle für vermeidungsgewünschten PKW-Verkehr sein. Schade.

  • ^^ Es handelt sich hierbei um einen sog. Steinerlebnisplatz, der im Rahmen des Geopfades auf rund 2000 qm entsteht.

    Nähere Infos gibt es hier:

    https://www.lvz.de/Region/Mark…rd-Erdgeschichte-erlebbar


    http://www.markkleeberger-see.…g_steinerlebnisplatz.html


    Derweil haben zwischen Hainer- und Kahnsdorfer See die Erschließungsarbeiten für 61 Eigenheime für das neue Wohngebiet Kahnsdorf-Nord begonnen. Perspektivisch sollen hier einmal bis zu 170 Eigenheime auf ca. 17 Hektar entstehen.


    https://www.lvz.de/Region/Born…beginnt-die-Erschliessung


    https://seecon.de/2012/01/20/n…in-neukieritzsch-geplant/


    Zum Helmholtz-Zentrum auf der Magdeborner Halbinsel habe ich noch weitere Informationen gefunden:


    https://grosspoesna.com/grossp…rvice/news/helmholtz.html


    https://grosspoesna.com/cms/up…Action_and_Innovation.pdf

  • so brilliant ein Forschungsinstitut auf der Magdeborner Halbinsel sein wird, so irre weit abgelegen von jeglichen brauchbaren ÖPNV-Anbindungen wird es eine immense Quelle für vermeidungsgewünschten PKW-Verkehr sein. Schade

    Das sehe ich absolut genauso! Wenn dieses Forschungsinstitut im Südraum verortet werden soll, dann bitte an einer S-Bahn-Station und in für die täglichen Arbeitswege akzeptabler Fahrradentfernung zu Leipzig.

  • Highfield-Festival am Störmtaler See vor dem Aus???

    Das Forschungsisntitut würde zudem auf genau der Fläche entstehen, wo das erfolgreiche Highfield-Festival stattfindet.

    Ob das nicht eher kontraproduktiv ist?

    500 Arbeitsplätze an einem Standort ohne angemessene ÖV-Anbindung, auf 10-12 ha Natur versiegeln und ein überregional erfolgreiches Festival in Gefahr bringen?

    Eine in vielfacher Hinsicht fragwürdige Standortwahl.

  • Das sehe ich absolut genauso! Wenn dieses Forschungsinstitut im Südraum verortet werden soll, dann bitte an einer S-Bahn-Station und in für die täglichen Arbeitswege akzeptabler Fahrradentfernung zu Leipzig.

    ...zumal es eh schon Knatsch gibt wegen der geplanten Kfz-Erschließung der Grunaer Bucht (LIZ) ...

  • ^^^^^
    Was Kahnsdorf-Nord angeht: alle in den Bunker, mir schwant da Übles. Zumindest wenn das, was bisher auf dieser Seite des Hainer Sees gebaut wurde, einen Ausblick in die Zukunft gestattet. Die üblichen, billig-aussehenden weißen Kisten, die im Gesamtanblick das Ufer hässlich zustellen und m.M.n. auf das eigentlich schöne Dorf Kahnsdorf negativ abstrahlen. Die gegenüber liegende Seite, am Röthaer Strand, zeigt, dass es anders geht: scheinbar einheitliche Bauvorgaben, mit flachen Spitzdächern, Naturmaterialien, viel Holz, einem harmonischen Gesamtbild. Eventuell, weil diese Seite des Sees administrativ zu Rötha gehört (andere Spielregeln?).
    Schade - leider eine vertane Chance für Kahnsdorf und den Hainer See im Allgemeinen, aber vielleicht ist das ja Geschmackssache.

  • Schade - leider eine vertane Chance für Kahnsdorf und den Hainer See im Allgemeinen, aber vielleicht ist das ja Geschmackssache.

    Ich denke schon, dass da die Geschmäcker verschieden sind. Ich würde mir zwar kein Seehaus an der LAGUNE kaufen oder mieten, finde das Ensemble aber vorzeigbar und vorallem nutzbar. Häßlich finde ich Gebäude im FINCASTIL im letzten Ausläufer der Nordeutschen Tiefebene.


    Mit der Bebauung am Röthaer Ufer des Hainer Sees kann ich überhaupt nichts anfangen. Das ist aber ein anderes Thema.


    Trotzdem ein paar Fotos.






    Eigene Fotos.

  • Stahlbauers drittes Bild sieht ja aus wie auf den Hamptons aufgenommen. ^.^ Man muss zugute halten, dass es sich hierbei um reine Ferienhäuser handelt. Die übrigens nach einem kurzen Fotocheck bei Google-Maps auch innen durchaus ziemlich gemütlich wirken (die Aussicht auf den See und das Kahnsdorfer-Ufer tun da natürlich ihr übriges).