![]()
Mit Verlaub, das stimmt so überhaupt gar nicht.
Mit "ohne" Laub, dem pflicht ich zu, das passt so überhaupt nicht.
Präambel: Dem überhaupt ein "gar" zuzufügen, ist sprachliche Verhohnepipelung daher daher lehn ich den Beitrag schon einmal pauschal ab.
Erstens, Realität und Planung sind grundverschiedene Dinge. Nehmen wir als Beispiel das Waldstraßenviertel; Tschaikowski- und Feuerbachstraße waren bebaumt, ein Blick in die Funkenburg-, Frege-, Planck- oder Auenstraße (selbig heißt, glaube ich, nicht mehr so) zeigt den Anteil der Straßen mit Verbaumung am Gesamtviertel an. Die G.-Adolf Str. wurde erst nach der Wende gärtnerisch überarbeitet. Die Waldstraße selbst, als große Straße, ist in dieser Betrachtung außen vor. Ähnlich ist jedoch der Anteil der Baumstraßen in anderen Stadtvierteln der Messe-, Buch- und Pleissenmetropole, bzw. niedriger. Meist sind nur die großen Straßen, wie im Süden Bebel- und Südstraße, aufgeforstet.
Zweitens ward beschroben die Situation der extrem engen zweiten, dritten und vierten Hinterhöfe. Selbige hat die Stadt Lpz. in der Regel nicht. Das die Innenhöfe per se nicht als Savannen oder Bergwälder mit Pandapopulationen geplant und realisiert waren, hat hier niemand behauptet. (Da stimmten sogar Plan und Realität überein, oh welch freudig und seltenes Ereignis!), dass der Straßenbaumbestand seit den 80ern erheblich zugenommen hat, soll auch unbestritten sein.
Aber an die völlig verholzten Berliner oder Hamburger Gehwegfassungen reicht das nicht heran. Die verlaubte Quartierstrasse ist die Ausnahme und nicht die Regel.























