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muss man auch noch nach Le havre!
Da bin ich in drei Wochen
. (zum x-ten Mal übrigens, hoffentlich vergesse ich diesmal die Kamera nicht wieder)
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muss man auch noch nach Le havre!
Da bin ich in drei Wochen
. (zum x-ten Mal übrigens, hoffentlich vergesse ich diesmal die Kamera nicht wieder)
@ Aeg: Ja ich will Bilder! Dann könntest du auch mal den schon lange von mir in diesem Forum erwarteten Gesamtüberblick über 50er jahre Bauten in Berlin - Hansaviertel machen!
bitte bitte!
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Natürlich meinst du das ernst, das ist ja gerade der Punkt. Selbstverständlich ist das völliger Schwachsinn, da Berlin schon allein wegen seiner Größe mehr erwirtschaftet als (Vorsicht! maßlose Arroganz) jede andere Stadt in Deutschland
Bruttoinlandsprodukt (nominal) im Jahr 2007:
Berlin: 83,6 Mrd. Euro
Hamburg: 88,9 Mrd. Euro
Ich glaube er meint verkonsumiert.
Und da steht es im Jahr 2005
46.490 Mrd € Berlin
zu
36.380 Mrd € Hamburg
Quelle:http://www.vgrdl.de
Nachtrag bzgl. Kunst in Berlin:
Private Sammlungen von sehr hohem Rang:
Axel Haubrok in der karl Marx Allee ist extra von Düsseldorf nach Berlin gezogen!
Wilhelm Schürmann hat seine Sammlung von Aachen nach Berlin verlegt.
Claes Nordenhake der seine Sammlung von Malmö nach Berlin verlegt hat.
Heiner Bastian hat sich ein Haus von Chipperfield bauen lassen
und Christian Boros hat für seinen Bau sogar David Adjaye, den angesagtesten londoner Architekten gewinnen können!
Das ist doch eine ganze Menge!
Vgl. auch:
http://www.spiegel.de/kultur/gesells…,419474,00.html
http://www.zeit.de/2008/15/Kunstboom
http://www.zeit.de/2008/15/KunstBiennale
@ Kent,
warum bringst du ständig Zitate, wie hässlich London durch die Kriegszerstörungen (die geschmackloserweise in Berlin beschlossen worden sind) und den Neuaufbau der zerstörten Viertel geworden sei? Warum soll ausgerechnet das für Berlin sprechen?
Berlin ist doch viel stärker zerstört worden als London, der Neuaufbau war noch viel radikaler, geschichtsvergessener und im Durchschnitt qualitativ minderwertiger. Mir fällt kein einziges wichtiges Londoner Bauwerk ein, das nach Kriegszerstörungen nicht möglichst originalgetreu wiederhergestellt worden wäre. In Berlin fehlen dagegen nicht nur das größte und drittgrößte Schloss, sondern auch zahlreiche Kirchen, Museumsbauten, Hochschulgebäude, Ministerien, etc.
Eine Auflistung der wichtigsten Kriegsverluste findest du in
"Schicksale deutscher Baudenkmale im Zweiten Weltkrieg, Bd. I" (für Ost-Berlin)
"Kriegsschicksale deutscher Architektur, Bd. I" (für West-Berlin)
beide gibt es immer mal wieder sehr günstig.
Der Klassiker, wie Berlin (exemplarisch für andere Städte) nach dem Krieg architektonisch und stadtplanerisch verhunzt wurde, ist nach wie vor "Die gemordete Stadt" von Wolf Jobst Siedler.
Zum Glück sind wir hier in keinem internationalen Forum. Die Aussage, dass London heute „hässlicher als Berlin“ sei und daran nicht etwa deutsche Bomben sondern britische Architekten Schuld seien, ist hochgradig anmaßend und sollte von Deutschen und Berlinern unbedingt vermieden werden! Selbst wenn es Prinz Charles zehnmal gesagt hat... ![]()
Nun macht mal halblang.
Es herrscht Meinungsfreiheit. Wenn einer London hässlich findet, und das auch sagt, wo ist das Problem? Und ein Zitat von olle Charles zu zitieren, ist ebenfalls kein Problem.
Zumal ich diese Totschlagargumente (aka. Nazikeule) mal wieder ziemlich daneben finde.
"Nur" weil unsere Vorväter die Stadt platt gemacht haben, darf man nicht über den architektonischen Anspruch diskutieren?!
Das ist doch total daneben. Werde aber jetzt mal eure Beiträge überwachen, ob ihr nicht vielleicht auch mal die Architektur von Nachkriegsbauten in einer anderen Stadt diskutiert...
^^
Big Brother;)
^^
Überwachen hört sich vielleicht etwas krass an. ![]()
Meinte eher "bei euren Beiträgen darauf achten."
@ Iconic
Schön, dass du dich auch mal äußerst. Genau das ist nämlich der Unterschied! Berlin hat eine unglaublich interessante Nachkriegsbebauung. London hat in den fünfzigern eine eher wenig interessante Bebauung genießen dürfen!
Interessant wäre es doch mal schön, wenn du mal argumentieren würdest. Nur Emotionen rauslassen find ich ziemlich mau! Du willst diese Diskussion, dann nenn uns doch mal die interessantesten Bauwerke Londons aus der Nachkriegszeit!
Ich würde mich freuen, wenn du mir auch mal argumentativ etwas entgegensetzen könntest! Wirklich!
Jetzt hab ich Lust auf etwas Provokation:
Nach ionics Logik darf man vermutlich Schwedt hässlich finden, Küstrin (sorry, Kostrzyn) jedoch nicht. ![]()
Nein, du darfst beides nicht hässlich finden. "Wir" haben schließlich den Krieg begonnen. Also ist das Selbstverschulden!!!
Ich finde Essen aber hässlich (heul). Was mach ich denn jetz bloß? ![]()
Tja, da macht man nichts. Die Kollektivschuld wird noch deinen Enkeln auf die Nüsse gehen...
Kent: Ob man eine Stadt schön oder hässlich findet, das ist Geschmackssache, das kann ich irgendwie nicht mit Argumenten füttern (Berlin und London haben beide ihren Reiz, die Städte sind nur überhaupt nicht miteinander vergleichbar). Ich fand es einfach nur interessant, anzumerken, dass ausländische Anleger offenbar so viel mehr Vertrauen in den Berliner Immobilienmarkt haben als deutsche, sodass einige Vorhaben nicht mal mehr in deutscher Sprache vermarktet werden - und, dass ich nicht glaube, dass der Grund dafür eine Verschwörung der Deutschen gegen Berlin ist, sondern das Ausbleiben von Renditen in der Vergangenheit.
Ich hatte nicht beabsichtigt, eine so unglaubliche Diskussion dadurch auszulösen. Sorry.
So, um die leidige Diskussion mal zu unterbrechen hier ein nettes Bild (etwas off-topic), das ich euch nicht vorenthalten möchte.
Bezug zu Berlin: Parkte in Berlin und hat ein Berliner Kennzeichen ![]()

Sorry, Jo King, hab's vergessen: Bild ©Backstein.
Cooler Spruch, wenn auch etwas makaber.
Zitat von iconicBerlin ist den meisten ziemlich egal und die etwas übertriebene mediale Aufmerksamkeit gönnt man der Stadt in der Hoffnung auf Hilfe zur Selbsthife.
Dieser eigensinnige Spruch ist für mich zumindest der Schmock des Monats. Gratulation für soviel Unsinn!