Bornheimer Bauprojekte

  • Ex-Woolworth Berger Straße | Eulenburg | Ameisenberg

    Der Umbau des ehemaligen Woolworth-Kaufhauses Berger Straße 147 wurde hier schon mehrmals erwähnt. Das letzte Update war im vergangenen November. Nun hat die Montage der Fassade begonnen, und während auf der Website der Architekten weiterhin nichts zu sehen ist, schaut es in natura nach einem hohen Glasanteil aus:



    Alle Bilder in diesem Beitrag: Schmittchen


    Der in Beitrag #73 gemeldete Umbau der Gaststätte "Zur Eulenburg" zum reinen Wohnhaus plus Errichtung weiterer Wohnungen ist abgeschlossen. Der Verlust der traditionellen Apfelweinwirtschaft ist bedauerlich, gegen das Resultat des Um- und Neubaus lässt sich aber wenig sagen. Aktuelle Handycam-Fotos, das erste zeigt den Neubau, die anderen beiden den Neubau und - jeweils rechts im Bild - den umgebauten Bestand von 1899:


    ......


    Schräg gegenüber geht die Realisierung des Vorhabens "Ameisenberg" weiter (oben #98 und #119 / Projekt-Website). Zur Zeit sind die Untergeschosse in Bau.

  • Ex-Woolworth Berger Straße

    Dafür ein Rendering zu erstellen, hätte leider auch nicht gelohnt Schmittchen. :nono:


    Denn mitten auf der Berger (promineter geht's ja kaum) präsentiert sich nun ein architektonisches Kleinod, dass seines Gleichen sucht.
    Hier bildet der Charme einer Kreiskasse im Hintertaunus eine perfekte Symbiose mit der ambitionierten Archtiektur einer Discounter-Filiale um 1997.


    Ich hätte nicht gedacht, dass ich das (gerade bei diesem Projekt) mal sagen würde – aber da hat mir sogar der Vorgänger (hier auf Google Maps) besser gefallen.





    Bilder von mir.

  • Ex-Woolworth Berger Straße

    Nur eine extrem kreative Schaufenstergestaltung könnte für die Zukunft das Schlimmste verhindern, es fällt mir nur schwer daran zu glauben, daß dies an jener Stelle geschehen wird. Schade, die obere Berger könnte wirklich ein wenig mehr vertragen um sich wieder zu fangen. Geben wir die Hoffnung noch nicht ganz auf und warten auf ein Wunder.

  • Berger Palais (Berger Straße 115-119)

    Der Bauplatz für den Wohnungsneubau zwischen Höhenstraße und Ex-Saturn ist jetzt vorbereitet. Die Schuppen stehen nicht mehr. Genauer wurden laut Bauschild X-2014-122-3 abgebrochen: zwei Werkstatthallen, ein Bürogebäude mit Toilettenbau, ober-/unterirdische Bauwerke und die Oberflächenversiegelung. Heute morgen am Tatort:



    Bild: epizentrum

  • Familienbad an der Eissporthalle

    Zum hier erwähnten Ersatzbau des Panoramabades heißt es im Magistratsbericht B256 (PDF) vom 3.7.2015 zum Sportentwicklungsplan konkreter, dass die BäderBetriebe Frankfurt GmbH (BBF) einen Hallenbad-Neubau am Eisstadion "projektiert" und "voraussichtlich im Jahr 2018" umgesetzt haben will - ja, sogar "in Betrieb" genommen haben will.


    Das neue Bad soll weiterhin ein Familienbad sein, kein reines Vereinsbad, wie von einigen Vereinen gewünscht. Zum genauen Standort, zum Planungsstand und zu anderen Details finden sich im Bericht keine Angaben.

  • Berger Palais, Ex-Woolworth

    Zu den Beiträgen oben: Am Berger Palais ist - im Vergleich zu dem Bild in #145 - inzwischen der Gehweg abgesperrt, und auf dem Grundstück buddelt mindestens ein Bagger. Der Startschuss scheint also gefallen.


    Der Dokumentation halber nachfolgend der fertiggestellte Woolworth. Möge jeder für sich entscheiden, ob im Erdgeschoss eine "extrem kreative Schaufenstergestaltung" (Zitat mikesch) helfen wird. Ein tatsächlicher Blick durch die Scheiben dürfte das Urteil kaum beeinflussen:



    Bild: epizentrum

  • Inheidener Str., TG Bornheim

    Letzten Monat verkündete die FR-online (Quelle) bereits, dass die TG Bornheim einen weiteren Erweiterungsbau braucht um den signifikant wachsenden Mitgliederzahlen "Herr" zu werden.


    Fakten, in 2005, 13.000 Mitglieder, 2010, 20.000 Mitglieder und nun fast 30.000 Mitglieder!


    Weitere 17.500 m² Sportfläche verfügbar ab Septmber 2016.


    An der Baustelle stehen bereits 2 Kräne, nicht nur für den Hochbau sondern auch für die - für einen Sportverein - super dimensionierte Tiefgarage.


    Eine Visualisierung des im Schatten der Bäumde stehenden Bauschilds


  • Wie die FNP berichtete, geht das Grundstück in der Ringelstraße 55 zurück an die Stadt. Diese hatte es unter der Bedingung verkauft, dass dort ein Wohn- und Geschäftshaus sowie eine Quartiersgarage gebaut wird und dafür 2013 die Baugenehmigung erteilt. Der Eigentümer (der stadtbekannte und mittlerweile verstorbene Heinrich Gaumer) hat davon aber keinen Gebrauch gemacht. Jetzt geht es zurück auf Los.

  • In der Presse steht schon zu lesen, dass Ortsteilpolitiker auch den Verzicht oder die Verkleinerung der ursprünglich geplanten Tiefgarage mit 200 Stellplätzen fordern. Bitte baut sie trotzdem und lasst stattdessen in der Nachbarschaft viele Stellplätze an den Straßenrändern entfallen, damit dort mehr Platz ist für Fußgänger, Radfahrer, Grün usw.


    Mir unerklärlich, dass so viele meinen, dass sie ihr Blech für lau auf die Gass/ vor die Haustür stellen können ....

  • Berger & Ringel Str Areal - Stadt kündigt Vertrag mit Investor

    In der Druckausgabe der Frankfurter Rundschau vom 18. Oktober gibt es Neuigkeiten zum Skandalgrundstück Berger Straße 224-228 bzw. Ringelstraße 51-53. Große Teile hatte der mittlerweile verstorbene Heinrich Gaumer einst von der Stadt erworben. Wie Mark Gellert, Sprecher des Planungsdezernats nun mitteilte, will die Stadt das Grundstück jetzt zurück haben. Sein Zitat:"Es gab eine Bauverpflichtung, der ist der Eigentümer nicht nachgekommen" und spricht von einer "schon lange unerfreulichen Situation". Die Stadt hatte sich vertraglich ein Rückkaufrecht zusichern lassen. Da das Teilstück an der Berger Strasse aber hiervon ausgenommen ist, versucht man nun auch auf die Rechtsnachfolger Gaumers zuzugehen um auch dieses Areal zu bebauen.


    Die Rückabwicklung werde nun nur noch wenige Monate in Anspruch nehmen. Ziel ist es an dieser Stelle vor allem Wohnraum entstehen zu lassen, was besonders in der Mitte Bornheims ein "No Brainer" sein dürfte. Das im mittlerweile 15 Jahre (!!!) alten Bebauungsplan angedachte Parkhaus habe demnach keine Priorität mehr. Das Verkehrsdezernat sieht hier keine Dringlichkeit mehr gegeben.


    Es soll nun geklärt werden, ob es eine Ausschreibung für die Wohnungen geben soll oder die städtische Wohnungsbaugesellschaft ABG das Areal übernimmt. Beide Szenarien wären eine 100%-ige Verbesserung zum jämmerlichen Ist-Zustand, der nun schon seit dem Jahr 2002 andauert.


    Zur Erinnerung - Die Historie des Areals:
    2002:Altbau stürzt ein und ist seitdem eine Brache.
    2012:Ankündigung von Bauplänen (Post vom 26.3.2012) und ein Retorte-Rendering aus dem Büro Jourdan vorgestellt. Für 12 Millionen Euro sollten Wohnungen, ein großer Lebensmittel Discounter (direkt neben Penny, wohlgemerkt) und eine Tiefgarage mit 200 Plätzen entstehen.
    2013: Der Altbau mit Kultkneipe Klabunt wird abgerissen, ein spürbarer Verlust für die gesamte Umgebung. Früher wäre man im Westend wegen solchen kurzsichtigen Abriss-Orgien noch auf die Barrikaden gegangen, zum Glück gab es mal die 68er!


    Nachtrag: Ich hatte den Beitrag von sipaq (#149) übersehen, in dem die Neuigkeiten bereits aus der Frankfurter Neuen Presse entnommen worden waren. Pardonnez-moi.

    2 Mal editiert, zuletzt von Golden Age () aus folgendem Grund: Nachtrag

  • Wofür ich bis heute kein Verständnis habe, ist, was die Stadt geritten hat, Gaumer überhaupt noch ein Grundstück zu überlassen - egal zu welchen Bedingungen. Man hätte inzwischen doch wirklich zur Genüge wissen müssen, mit welcher Sorte 'Investor' man es da zu tun hatte. Das ist der Skandal, das Ergebnis ist eigentlich nur das gleiche wie immer.

  • Das Problem war und ist, dass ein Teil des Areals Gaumer schon lange gehörte, andere Teile der Stadt. Eine sinnvolle Neuentwicklung war und ist nur möglich, wenn alle Grundstücke in einer Hand sind und das gesamte Areal überbaut werden kann. Um das möglich zu machen, hat die Stadt ihre Grundstücke an Gaumer verkauft. Weil man aus leidvoller Erfahrung wusste, mit wem man es zu tun hat, mit der Bedingung einer Rückabwicklung, sollte wieder nichts geschehen. Das macht die Sache schon verständlich, meine ich, und die Rückabwicklung soll ja jetzt erfolgen.


    Das Grundproblem, dass ein Teil des Areals Gaumers Erben, andere der Stadt gehören, lebt dann freilich wieder auf. Bleibt nur zu hoffen, dass nun die Erben zur Kooperation und letztlich zu einem Verkauf an die Stadt oder an einen Entwickler zu bewegen sind. Andere Wege (städtebauliche Entwicklungsmaßnahme) sind denkbar, aber schon wegen der zeitlichen Perspektive wohl kaum erste Wahl.

  • Sicher, vom Prinzip her gebe ich Dir da vollkommen recht, Schmittchen - wäre es ein anderer Geschäftspartner gewesen, keine Frage. Aber an Stelle der Stadt hätte ich angesichts der zu erwartenden und auch eingetretenen Nicht-Entwicklung da eher die biologische Lösung abgewartet, als noch irgendeine Form von Geschäft mit diesem Mann zu machen. Wie oft hätte man sich denn noch von ihm (ent)täuschen lassen wollen? Das hätte zumindest vielleicht das letzte Opfer dieses Trauerspiels, das Klabunt, gerettet.

  • Arnsburger Straße 68-70
    Gute Nachrichten für die Arnsburger 68. Der Altbau darf bleiben (8 Wohnungen).
    Der Neubau Vorderhaus (7 Wohnungen, 1 Gewerbe) muss nunmehr mit einer Fassade auskommen. Von den vormals drei Fassadentypen hat sich die erste (linke) "durchgesetzt". Sie wird nun "gespiegelt", was dem Erker zu Gute kommt. Der Baukörper erhält dadurch eine klassischere Form. Allerdings hat man die Fenster geschossweise versetzt. Das Gartenhaus (21 Wohnungen) wird ein ganz schöner Klopper. Es gibt auch eine Webseite, die die Einheiten vermarktet und den Garten zwischen Vorderhäusern und Hinterhaus als grüne "Oase inmitten des Stadtteils" anpreist.

  • Grundstück Deutsche Post Saalburgallee 15-19

    Zur Lage und zum Bestand Beitrag #103, auch Fotos gibt es dort.


    Das Frankfurter Büro Scharnberger Architekten und Ingenieure hat nun eine Planung für die Saalburgallee online, ohne nähere Angaben zur Lage. Vom Volumen kann es sich nur um das Post-Grundstück zwischen Saalburgallee, Andreaestraße, Ettlingerstraße und Heidelbachstraße handeln. Diese Daten werden genannt:


    • Gebäudekomplex mit sieben Geschossen
    • acht Häuser mit unterschiedlicher Fassadengliederung und -materialien
    • begrünter Innenhof davon umschlossen
    • Wohnfläche 15.050 m²
    • Wohneinheiten 136
    • fünf gewerbliche Nutzungseinheiten
    • umbauter Raum 86.200 m³


    Die Planung sieht vielversprechend aus. Ansichten gibt es hier, eine Visualisierung direkt:



    Ausschnitt:



    Bilder: Scharnberger Architekten und Ingenieure


    Aktuelle Situation aus ähnlicher Perspektive, Foto von Ende 2014:



    Bild: Schmittchen

  • Gefällt mir auch ganz gut.


    Was mir erst auf den zweiten Blick aufgefallen ist, ist, dass die Saalburgallee auf der ersten Visualisierung in Schmittchens Beitrag auf eine Spur verengt wurde.


    Was mit dieser dem Verkehr entzogenen Fläche geschehen soll, kann man anhand der Visualisierung und der gegebenen Infos nur vermuten. Ich hätte zunächst auf quer zur Saalburgallee positionierte Parkplätze getippt (wegen der Schattierungen), zumal im EG Gewerbe einziehen wird. Andererseits gebe es dann aber kein/kaum Platz für Fußgänger.


    Also ich würde einen breiten Gehweg bevorzugen (trotz des in diesem Viertel vorhandenen Parkplatz-Mangels). Und wenn es Parkplätze geben sollte, dann sollten sie nach meinem Geschmack besser längs/parallel zur Straße positioniert werden.


    Bin mal gespannt was am Ende rauskommt.

  • Auf dem Postgebäude befinden sich auf dem Dach 2 Mietwohnungen.
    Laut einem Mieter besitzt die Post noch einen Mietvertrag bis 2023, demnach dürfte in allzu kurzer zeit nicht viel passieren