Bauprojekte im Gallus

  • Mainzer Landstraße 133

    Endlich wird die langjährige Baulücke an der Mainzer Landstraße direkt gegenüber dem Güterplatz geschlossen. Lage, siehe Karte. Der Frankfurter Geschäftsmann und Stifter Horst Haas baut ein Wohn- und Geschäftshaus (jeweils drei Einheiten). Der Entwurf stammt aus dem Büro Wentz & Co. Das Bauschild von 2015 ist online verfügbar. Die zu füllende Lücke heute:



    Der Bauplatz hatte bisher Bodenniveau; die wahrscheinlich verstärkte Kellerdecke wurde als Parkplatz benutzt, hinten stand eine Barracke. Antal bricht den alten Keller ab, der mit Backsteinen errichtet war. Auch Sandsteinreste sind zu sehen:



    Bilder: epizentrum

  • Damit können eigentlich nur die ehemaligen Avaya-Gebäude an der Kleyerstraße gemeint sein.


    Nein, damit dürften die ABG-Häuser in der Cordierstraße gemeint sein, siehe hier.



    Von "Gallus Gärten" ist nichts mehr zu lesen, und als Bauherr tritt nicht OperaOne, sondern eine ZBI aus Erlangen auf. Das Projekt findet man in dieser Broschüre auf der Seite 30.


    ZBI hat mittlerweile wohl die gesamte Immobilie an einen institutionellen Anleger (hier ist noch von 50% die Rede) veräußert. Dabei dürfte es sich um die Generali handeln (s. hier).


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    Mod-Hinweis: Zum letzten Punkt auch Beitrag #322.

  • Lückenschlüsse Mainzer Landstraße 133 und Koblenzer Straße 45-47

    Zu diesem m. E. wichtigen Lückenschluss an der Mainzer Landstraße hat epizentrum im vorletzten Beitrag Fotos und Eckdaten geliefert. Fehlt noch Visuelles zur Planung - hier kommt zumindest einmal eine Grafik:



    Grafik: Wentz & Co. / Haas

    Die Baulücke besteht übrigens seit dem 2. Weltkrieg! Die Bruttogrundfläche des kommenden Wohn- und Bürohauses geben die Entwurfsverfasser mit 1.250 m² an.


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    Zur bereits geschlossenen [URL=''http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showpost.php?p=491508&postcount=304']Baulücke[/URL] Koblenzer Straße 45-47 (Projekt "Natürlich Gallus") zuletzt oben Beitrag #318. "Natürlich Gallus" lautet der Projektname, ein Exposé im PDF-Format gibt es hier. So sieht es an diesem Abschnitt der Koblenzer Straße inzwischen aus:



    Bild: Schmittchen

  • Wohnbauprojekt Mainzer Landstraße 395

    Östlich des Gustavsburgplatzes ist Baubeginn für das vormals "Gallus Gärten" genannte Projekt auf dem früheren Areal von "Holz Fiedler":



    Die Maschinen sind von Stein HT Spezialtiefbau, Herne. Die Baugrube wird demnach im Schlitzwandverfahren umschlossen, wie schon beim "Alea" auf der anderen Seite der Mainzer Landstraße.



    Bilder: Schmittchen

  • Lahnstraße 37-41 | Projekt "Alea" | Mainzer Landstraße 372

    Das Grundstück Lahnstraße 37-41, dazu zuletzt Beitrag #328, sieht nun aus wie ein riesiger Sandkasten. Ein letzter Bagger (von "Kolb Erdbau") zeugt noch vom Abbruch der ehemaligen Betriebsgebäude eines Bauunternehmens. Hier soll ein Wohn- und Geschäftshaus mit 160 Wohneinheiten und eine Kindertagesstätte gebaut werden.



    Neben dem oben schon erwähnten und gezeigten Eckgrundstück Lahnstraße 53, auf dem noch Hallen einer "Mitteldeutschen Kühlerfabrik" stehen, dürfte auch das hohe Gebäude mit der rot verklinkerten Wand auf dem Bild unten Begehrlichkeiten für eine Neuentwicklung wecken. Das ist ein schon längere Zeit leerstehendes Kühlhaus, das einmal zu einer hiesigen Zweigniederlassung der Hamburger "Gesellschaft für Markt-und Kühlhallen" gehörte. Die Anschrift ist Kleyerstraße 82. In einem Bereich im Süden des großen Grundstücks befindet sich ein kleineres Rechenzentrum, das vor rund 15 Jahren für Global Crossing gebaut wurde. Ob es noch in Betrieb ist, kann ich nicht sagen (es stand/steht wohl zum Verkauf), möglicherweise stellt es ein Hindernis für die Neuentwicklung des Areals dar.


    Die Lahnstraße 37-41 in Gegenrichtung:



    Beim "Alea" sind die Fassaden inzwischen verputzt, nicht nur an der hier gezeigten Neuenhainer Straße, demnächst dürften die Gerüste abgebaut werden:



    Schließlich ist das in Beitrag #165 vorgestellte und zuletzt hier gezeigte Vorhaben an der Mainzer Landstraße 372 seit einiger Zeit in Bau:



    Bilder: Schmittchen

  • Mainzer Landstraße 129 / Rudolfstraße

    Es gibt Pläne für ein Apartment-Haus an der Mainzer Landstraße gegenüber dem Güterplatz (Karte). Anscheinend sollen das Eckgebäude der Concordia Versicherungen sowie die Außenstelle des Goethe-Gymnasiums in der Rudolfstraße neu entwickelt werden. Entstehen sollen 120 kleine Wohnungen mit 1 bis 2 Zimmern sowie Einzelhandel im Erdgeschoss. Die Architektur ist ungewöhnlich für die Ecke, passt allerdings zur zukünftigen Güterplatz-Bebauung durchaus: (Klicken für große Version)



    Bild: Architektenkontor Faller & Krück


    Der Entwurf stammt vom Büro Architektenkontor Faller & Krück (Website). Die Fronten der einzelnen Wohnungen öffnen sich zur Rudolf- und Mainzer Landstraße als Schaukästen. Der Haupteingang liegt zur Ecke. Die Lage ist auf der Website nicht explizit angegeben, ergibt sich aber aus den beiden angedeuteten Nachbarn rechts.

  • Mainzer Landstraße 129 / Rudolfstraße, Kölner Straße 40-46

    ^^ Den aktuellen Zustand der Ecke habe ich nachfolgend festgehalten. Mögen die Baugötter Gnade walten lassen:



    Im Bild ist auch die zu füllende Baulücke Mainzer Landstraße 133 - siehe Beiträge #333 - #335 - zu sehen, in der Bagger und anderes Gerät tätig sind. Ein Kran wird gerade aufgebaut.


    Ein Bild des fertiggestellten Projektes "Frankfurt CityLife" in der Kölner Straße 40-46. Ganz ordentlich geworden:



    Bild: epizentrum

  • Neubau von Passivhäusern: Mainzer Landstraße / Cordierstraße

    Wie die FNP meldet werden zischen der Mainzer Landstraße und der Cordierstraße drei neue Passivhäuser mit insgesamt 139 Wohneinheiten gebaut:


    http://www.fr-online.de/frankf…ein,1472798,34617026.html


    Die Bausubstanz der Bestandsbauten sei so schlecht gewesen, dass eine Sanierung sich nicht gelohnt hätte. Die Mietpreise sollen für 50 der 129 Wohnungen bei 8€/m2 liegen. Die restlichen Wohnungen sollen für 11€/m2 vermietet werden.

  • Wohnbauprojekte Mainzer Landstraße 395 und Mainzer Landstraße 372

    Das vormals "Gallus Gärten" genannte Projekt östlich des Gustavsburgplatzes, auf dem früheren Areal von "Holz Fiedler", wird von der Unternehmensgruppe Lupp schlüsselfertig errichtet. Die Eckdaten (Q):


    • Grundstücksgröße 8.000 Quadratmeter
    • sieben Mehrfamilienwohnhäuser plus Kindertagesstätte und gemeinsamer Tiefgarage
    • jeweils siebengeschossig, sechs Vollgeschosse und ein Staffelgeschoss
    • ausschließlich Mietwohnungen mit einer Gesamtwohnfläche von 21.100 Quadratmeter
    • geplante Fertigstellung im Oktober 2017
    • Auftraggeber ZBI Bau- und Entwicklungsgesellschaft Mainzer Landstraße mbH


    Die Grube wird noch von Züblin Spezialtiefbau erstellt.



    Das in Beitrag #165 vorgestellte und zuletzt hier gezeigte Vorhaben an der Mainzer Landstraße 372 ist bereits im Rohbau fertig.



    Bilder (vom 10./11. September): Schmittchen

  • Wohnbauprojekt Lahnstraße 37-41

    Dazu zuletzt Beitrag #337. Den Bauantrag hat die Projektgesellschaft, bestehend aus GeRo Real Estate und der Stuttgarter Argon GmbH, Ende Juni 2016 eingereicht. Im August teilte GeRo mit, dass der Mietwohnungsteil des Objekts an einen institutionellen Globalinvestor verkauft worden sei. Es handle sich um 6.175 m² Wohnfläche und 65 Stellplätze. Insgesamt wird die BGF mit 15.870 m² angegeben, so dass der Anteil der Eigentumswohnungen rund 50 Prozent betragen dürfte.


    Sechs Vollgeschosse und ein Staffelgeschoss sollen es nach einer Visualisierung zur Straße hin werden. Links im Bild das Bestandsgebäude Lahnstraße 35 (mit Aufschrift "Malermeister Hübner" an der Brandmauer):



    Teilweise soll die Fassade verklinkert werden. Unkonventionell, mit expressionistischen Anklängen, der mittlere Teil der Fassade zur Lahnstraße. In Originalauflösung:



    Innenhof:



    Bilder: GeRo Real Estate, Argon GmbH / Tektonik Architekten


    Der Stadtkarte zufolge sind zwei L-förmige Baukörper geplant:



    Geobasisdaten:
    © Stadtvermessungsamt Frankfurt am Main, Stand 10.2016,
    © Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation

  • Das Übliche an Kritik halt: Bunkereingang, zu niedrig angesetztes Erdgeschoss - man Vergleiche mit der Etagenaufteilung des Altbaus links im ersten Rendering.


    Wer will schon bodentiefe Fenster zum Gehweg?


    Die erste Etage gehört um mindestens 80 cm angehoben, beim Ladenteil bleibt der Eingang auf Straßenniveau zu Gunsten einer größeren Raumhöhe, beim Wohnteil entsteht ein Hochparterre. Für die Barriererfreiheit notwendige Rampen kommen in eine geringfügig verbreiterte Hofzufahrt. An den Seiten mit dem Vorgarten kann man das Niveau lassen - aber zu Straße hin brauchen die Fenster noch eine höhere Brüstung - sonst ist das Erste was die Bewohner machen, innen Sichtschutzfolie aufzukleben.

  • Ich finde sowieso, dass man neben der Festlegung auf eine Traufe es zukünftig so halten sollte, dass gleichzeitig die Etagenzahl festgelegt wird. Und die wäre im gezeigten Fall vier, geben die Altbauten 5 vor dann 5.


    Eines der Hauptprobleme von modernen Bauten ist meiner Meinung nach nämlich, dass man gegen die fürs Auge als harmonisch angesehene Verteilung - aufgrund von Flächenoptimierung - immer ein Stockwerk zusätzlich reinquetscht.


    Dies führt eben grade dazu, dass der Sockelbereich nicht mehr richtig ausgebildet wird und auch nach oben keine Differenzierung erfolgt. Würde man hier eingreifen und die über Jahrhunderte bewährte Aufteilung zwingend vorschreiben, wäre ein massives Problem heutiger Neubauten gelöst. Das zweite wäre dann, dass man ein Schrägdach zumindest zur Straße festschreibt und maximal 2 Stockwerke im Dachbereich zulässt. So bekäme man dann fast automatisch die klassisch bewährte Proportion zurück.


    Ich finde diese gedrungenen Bauten, die man ja auch oben sieht, furchtbar, weil sie dem Architekten aufgrund der Zwänge so ja auch kaum noch Spiel lassen. Was soll er machen? Deckenhöhe ist vorgegeben, dann will man zwingend bodentiefe Fenster bei Neubauten und natürlich den Balkon. Dies hat zur Folge, dass sich das Haus von außen zu 90 % selber baut.


    Kommt man wieder zu größeren Deckenhöhen, schafft das automatisch auch mehr Spielraum für Variation und zusätzlichen Bauschmuck. Ich habe die Hoffnung jedenfalls noch nicht aufgegeben.

  • ^, ^^ und ^^^ Davon abgesehen, finde ich, dass mit dem Entwurf ein Hingucker gelungen ist. Ob die Betonscheiben für die Balkone wirklich so filigran sein werden, lasse ich mal dahingestellt, und auch die bodentiefen Fenster hätten in dieser Regelmäßigkeit nicht über die ganze Fassade verteilt sein müssen. Der expressionistische Touch mit Rückungen und Faltungen auch durch die Gesimse hat aber was. Klinker, Holzprofile und die Brüstungen sind hübsche Details.

  • https://www.gwh.de/uploads/pic…02_NWS_Gallus_Alea_01.jpg


    Langsam fällt das Gerüst bei diesem Projekt in der Mainzer Landstraße. Das Ergebnis ist, wie soll ich es ausdrücken, ernüchternd. Schneeweißer Putz (sieht auf dem Bild eher cremefarbig aus), dunkle (fast schon schwarze) Riemchen, statt bräunlichen.


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    Editiert, bitte keine Bilder direkt von fremden Servern einfügen ("Hotlinking"). Siehe Richtlinien. Das Alea-Resultat kann man übrigens mit einer Webcam sehen.

  • Das weiter oben von Schmittchen beschriebene Wohnungsbauprojekt an der Mainzer Landstraße geht in die Bauphase über. Eine große Baugrube existiert bereits. Heute wurde ein ziemlich hoher Kran aufgebaut.