S21-A2+3/B/C "Rosenstein"

  • Mach doch einfach von jedem Verdächtigen ein Foto, lade es hoch, und dann spielen wir "wer ist wer". Ich hab übrigens schon oft den Cheffe auf meiner Linse gehabt wie er z.B die Osloer Strasse langschleicht:D Aber natürlich werden hier Persönlichkeitsrechte gewahrt:daumen:

  • Wer geht hin?

    PM Stadt Stuttgart, 04.03.09:


    Das Bahnprojekt Stuttgart 21 ist für die Landeshauptstadt und die Region eine einmalige Chance, die Verkehrs- und Stadtentwicklung zukunftsfähig zu gestalten. Dieses Projekt optimiert die Anbindung sowohl an den Flughafen und die Messe als auch an die Region und Europa. Für die Landeshauptstadt eröffnet Stuttgart 21 zudem die einzigartige Gelegenheit, ab 2020 mitten in der Stadt ein neues Viertel für Wohnen, Arbeiten und Dienstleitungen zu entwickeln.

    Zur Diskussion der Chance, hat OB Schuster eine Reihe von internationalen Symposien initiiert. Thema zum Auftakt ist "das Bild der Stadt von morgen". Dazu werden am Samstag, 7. März, hochrangige Kulturexperten, Architekten und Künstler im Rathaus erwartet. Ziel der Veranstaltung ist es, neue Ansätze einer interaktiven Gestaltung von Stuttgart 21 aufzuzeigen und so eine lebendige Diskussion anzuregen.


    Zu den Referenten gehört unter anderem der Präsident der Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen, Prof. Dr.-Ing. Werner Sobek, der einen Ausblick auf das "Bild der Stadt von morgen" geben wird. Der Generaldirektor der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, Martin Roth, wird über die "Kultur als Motor der Stadtentwicklung" referieren. Am Nachmittag spricht der Kulturbeauftragte des Emirats Dubai, Michael Schindhelm, zum Thema "Transit Eurasia".


    Anschließend referiert der israelische Skulpturenkünstler Aarale Ben Arieh. Er spricht über "Time to live the Dream - Der Park des Lebens". Ben Arieh sieht in der Parkerweiterung von Stuttgart 21 einen interkulturellen und interreligiösen Begegnungsort.
    Zwei Podiumsdiskussionen sollen die Gedanken der Vorträge vom Vormittag und Nachmittag jeweils vertiefen. OB Schuster wird die Veranstaltung um 10 Uhr im Großen Sitzungssaal eröffnen ("Kulturpotenzial S 21. Der erste Baustein: Die Bibliothek des 21. Jahrhunderts") und mit einem Fazit gegen 16.15 Uhr beschließen.


    Die Veranstaltung ist öffentlich.
    Ablauf


    10.00 Uhr


    Das Kulturpotenzial von Stuttgart 21
    Der erste Baustein: Die Bibliothek des 21. Jahrhunderts
    Dr. Wolfgang Schuster
    Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Stuttgart
    10.30 Uhr


    Zukunftsraum Kultur
    Prof. Peter Weibel
    Vorstand des ZKM/Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe
    11.00 Uhr


    Kultur als Motor der Stadtentwicklung
    Prof. Dr. Martin Roth
    Direktor der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden
    11.30 Uhr


    1. Podiumsdiskussion


    Pause
    13.30 Uhr


    Transit Eurasia
    Michael Schindhelm
    Dubai Culture and Arts Authority
    14.15 Uhr


    Das Bild der Stadt
    Prof. Dr.-Ing. Werner Sobek
    Inhaber der Unternehmensgruppe Werner Sobek
    Präsident der Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen
    15.00 Uhr


    Time to live the dream - Der Park des Lebens
    Die Parkerweiterung von S 21 als interkultureller und interreligiöser Begegnungsort
    Aarale Ben Arieh, Israel
    Skulpturenkünstler
    15.30 Uhr


    2. Podiumsdiskussion
    16.15 Uhr


    Resümee und Ausblick
    Dr. Wolfgang Schuster


    Moderation: Prof. Ernst Elitz
    Vorsitzender des Landeskunstbeirats

    Quelle: Stadt Stuttgart


    Eine Präsentation der Entwürfe für Schlossgarten-Philharmonie sowie Völkerkundemuseum durch OB und/oder Sobek wird erwartet. Vielleicht hat jemand, der im Besitze einer Digicam ist, Lust, bei Sobek dabei zu sein? Ich selber bin leider verhindert.

  • Nimmst Du nach Ddorf auch den Highway (to hell)? :D


    Vielleicht findet sich ja doch noch ein DAF-Fotograf.


    EDIT:

    • OB: Schlossgarten-Philharmonie und Museum der Kulturen in unmittelbarer Nachbarschaft zum Hauptbahnhof
    • Baubeginn: ev. 2019
    • Philharmonie: 3000 Plätze
    • Sobek mit erster Ideenskizze, beide Einrichtungen unter gemeinsamem gläsernen Dach


    Quelle: Newsticker.de (ddp)


    So könnten Philharmonie und Museum der Kulturen nach Werner Sobek ausschauen:


    Kleinere Visualisierung, Straßburger Platz, gegenüber Bonatzbau.


    Quelle: EZ-Online


    Ist doch mal ein Anfang. Die Bauten scheinen allerdings gefühlsmäßig ein wenig klein, es sei denn, es stehen großflächig UGe zur Verfügung.


    StZ kommentiert: "Unzusammenhängende, unregelmäßige Grundrisse", die auf "Tablett herum schwimmen", à la Berliner Kulturforum, Philharmonie etc., nix Neues, Zündendes.

  • Obige Visualisierung größer.


    Quelle: Werner Sobek auf Stuttgart.de


    Die einzelnen Nummerierungen der Flächen auf S21-A.



    Quelle: Stadt Stuttgart (Turmforum)


    Eine ev. Philharmonie sowie ein Völkerkundemundemuseum wären demnach auf A2.23 sowie 24 (oder A3.23 & 24?).

  • Eine ev. Philharmonie sowie ein Völkerkundemundemuseum wären demnach auf A2.23 sowie 24 (oder A3.23 & 24?).

    Wurden diese Kontakte ebenfalls in Cannes oder München angebahnt? :D


    Philharmonie in nächster Hbf-Nähe könnte ja noch sinnvoll sein, aber diesen Platz mit dem Völkerkundemundemuseum zu vergeuden, fahrlässig und teuer. Sieht danach aus, hier verzweifelt Nachfrage zu generieren, wo keine besteht. Planerisch das Letzte.

  • aber diesen Platz mit dem Völkerkundemundemuseum zu vergeuden, fahrlässig und teuer. Sieht danach aus, hier verzweifelt Nachfrage zu generieren, wo keine besteht.
    Entweder es besteht Nachfrage ab frühestens 2020 (dann Völkerkundemuseum auf städtischem Grund unwirtschaftlich) oder eben keine (dann Völkerkundemuseum wirtschaftlich). Beides aber gleichzeitig zu kritisieren entspricht nicht den allgemeinen Regeln der Logik, da muss man sich entscheiden.

  • Ein hübscher Standort für die Philharmonie wäre doch der Barcelona Platz, direkt am Schlossgarten gelegen, gemeinsame Sichtachse mit der Bibliothek.

  • Hab hier mal ein Brachfläche im Rosensteinviertel ausgegbraben.
    Ich verstehe nicht warum sich hier nichts tut.
    Wenn ich sowas seh, dann versteh ich nicht warum man in Stuttgart jammert, dass es keine Bauflächen gibt.

  • Ungefähr ein drittel dieser Fläche ist doch schon bebaut! Mit Lidl und großem Kindergarten, die andere Fläche ist seit 2 Jahren bei Lidl.de unter Immobilien zu verkaufen. es ist eine Wohn- Beziehungsweise Büronutzung möglich. Es ist ca. 8500 m² groß.

  • Das da schon ein Lidl Markt gebaut wurde weis ich, aber dass die restliche Fläche Lidl gehört ist mir neu. Find ich schon ziemlich eigenartig.
    Ich denke die Stadt sollte das Gelände übernehmen und mit Wohnungen bebauen lassen.

  • [INDENT]aber diesen Platz mit dem Völkerkundemundemuseum zu vergeuden, fahrlässig und teuer. Sieht danach aus, hier verzweifelt Nachfrage zu generieren, wo keine besteht[/INDENT]Entweder es besteht Nachfrage ab frühestens 2020 (dann Völkerkundemuseum auf städtischem Grund unwirtschaftlich) oder eben keine (dann Völkerkundemuseum wirtschaftlich). Beides aber gleichzeitig zu kritisieren entspricht nicht den allgemeinen Regeln der Logik, da muss man sich entscheiden.


    Der Widerspruch löst sich ganz einfach auf, wenn man "Nachfrage generieren" auf das Völkerkundemundemuseum bezieht. Was natürlich gemeint war. :)
    Um es noch klarer zu sagen: Nachfrage für das Völkerkundemundemuseum generieren, indem diesem der beste Standort geschenkt wird.

  • Zitat

    diesen Platz mit dem Völkerkundemundemuseum zu vergeuden


    Was wären denn die Alternativen... noch einen Mediamarkt? Starbucks? Pimkie? Ne Dönerbude?
    :nono:

  • Mir gefällt die Idee einer Philharmonie gut, auch ein Völkerkundemuseum scheint da jedenfalls nicht deplatziert, als Standort 100mal besser als das abschüssige Lindenmuseum. Eine einfache Büronutzung bzw. Mischnutzung Wohnen-/Büro schiene mir an dieser exponierten Stelle etwas schade. Mit den Sobek-Entwürfen könnte ich mich anfreunden. Wird die Philharmonie allabendlich gebucht, entsteht da vermutlich schon so etwas wie Leben am Abend (bei reinem Büro eher schwierig), und ein architektonisch hochwertiges Konzerthaus direkt am Schlossgarten fände ich zumindest sehr schön (vor allem im direkten Vergleich zur betonlastigen, m.E. scheußlichen Liederhalle).

  • Was wären denn die Alternativen... noch einen Mediamarkt? Starbucks? Pimkie? Ne Dönerbude?:nono:


    Alle genannten wären besser, da sie Geld bringen statt kosten.
    Wenn schon Museum, dann lieber etwas Provozierendes, trendsettendes, neuartiges Richtung Heimatkunde statt zum x-ten Mal Völkerkunde. Mindestens bundesweiter Besucherzustrom und Medienecho wäre anzustreben. Aber sicher nicht dieses regionale Völkerkundemuseum an solch prominenter Stelle nur um mal zu schauen, ob dort ein paar Leute mehr kommen, weil sie gerade auf einen Zug warten.
    Visionen, meine Herrschaften!

  • An anderer Stelle erwähnte ich bereits, das mir das Science Museum in London sehr gefiel. Automuseen gibt es zwar bereits zwei, aber ein allgemeines für Technik oder die technische Geschichte um Stuttgart wäre doch etwas. Außerdem möchte ich mal einen Dunkin'Donut in Stuttgart sehen. Es ist schade, das kein Investor hier in Süddeutschland sich an diese Aufgabe traut.

  • Dunkin´Donut würde mir auch gefallen, solange in einer guten Architektur verpackt. Diese ist am Straßburger Platz natürlich Pflicht, nachdem der LBBW-Bau beim Nordeingang eher Niete ist.

  • :) Dieses regionale Völkerkundemuseum :) gehört zu den größten Völkerkundemuseum in Europa und Besitz einer der bedeutendsten ethnograpischen Sammlungen.


    Ja man glaubt es kaum, aber es ist so und die meisten Stuttgarter wissen das gar nicht. Wieso die Stadt das nicht anerkennt und dieses fördert statt mit Klinikbauten zubaut, dass weiss kein Mensch.