S21-A2+3/B/C "Rosenstein"

  • PM Stadt Stuttgart 26.03.09


    Öffentliche Veranstaltung: Symposium zu Stuttgart 21 - "Rosensteinviertel - Modell für nachhaltigen Städtebau in Stuttgart"


    Zur Diskussion über die Chancen, die das Projekt Stuttgart 21 bietet, hat Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Schuster eine Reihe von internationalen Symposien initiiert. Beim zweiten Symposium in dieser Reihe geht es am Freitag, 3. April, von 18 bis 21 Uhr im Großen Sitzungssaal des Stuttgarter Rathauses um das künftige Rosensteinviertel.
    International tätige Experten zeigen, wie ein Stadtteil der Zukunft gestaltet werden muss. Sie regen mit ihren Beiträgen zu einem lebendigen Meinungsaustausch an. Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt ist frei.


    Für die Landeshauptstadt Stuttgart bietet sich mit dem Projekt Stuttgart 21 die historisch einmalige Chance, mitten im Zentrum eine Fläche von über 100 Hektar städtebaulich neu zu nutzen. In zentraler Lage und von Grün umgeben, wird ein neuer Stadtteil entstehen: das Rosensteinviertel.


    Dieses Viertel soll Modell für einen zukunftsorientierten, nachhaltigen Städtebau werden. Es werden verbindliche ökologische Standards definiert. Die Gebäude sollen möglichst ohne fossile Energieträger auskommen, keine schädlichen Emissionen erzeugen und mit wiederverwendbaren Materialien gebaut werden. Der neue Stadtteil soll für eine optimale Erschließung an den öffentlichen Personennahverkehr und ein nachhaltiges Mobilitätskonzept stehen.
    Nach der Begrüßung durch OB Schuster spricht Professor Dr.-Ing. Werner Sobek, Präsident der Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen, über "Nachhaltiges Bauen als zentrale Zielsetzung". Es folgt der Vortrag "Klimawandel - Herausforderung für Stadtplanung und Städtebau" von Dr. Ralf Schüle vom Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie.


    "Ein Stadtviertel als Modell für nachhaltige Mobilität" ist das Thema des Vortrags von Professor Dr.-Ing. Hartmut H. Topp. Ihm folgt Professor Dr.-Ing. Klaus Sedlbauer, der über "Wege zu mehr Nachhaltigkeit - Nachhaltigkeitspotenziele im Bauen" spricht. Nach dem Vortrag "Städtebauliche Parameter für eine nachhaltige Stadt- und Quartiersentwicklung" von Professor Markus Neppl von der Universität Karlsruhe folgt eine Fragerunde mit Diskussion.


    OB Schuster beendet den Abend mit einem Ausblick und einem Resümee der Vorträge. Die Moderation übernimmt Markus Schubert, Leiter der Stabsabteilung Kommunikation der Landeshauptstadt Stuttgart.
    Quelle: Stadt Stuttgart


    Wieder Sobek, vielleicht gibt es die eine oder andere Visualisierung?


    Neues Modell im Rathaus


    Bilder:Wagahai


    OB: Rosensteinviertel soll Exempel für ökologisches Bauen werden

    • Null-Energie-Häuser
    • untersucht, ob Wärme aus Eisenbahntunneln für Gebäudeheizung/ -kühlung genutzt werden könne
    • nur Elektroautos, CO²-neutrales Quartier
    • Gebäude aus recyclingfähigem Material
    • 50ha mit Wohnungen für 18.000 Einwohner, Gewerbeflächen für 20.000 Arbeitsplätze, lockere Bebauung, viel Grün, 5.000 neue Bäume
    • Familienfreundliche Konzepte


    Quelle: swr.de


    Auch Bild berichtet über das Rosensteinviertel mit bekannten Visualisierungen. Skurril: Beim Stichwort "Stuttgart 21" wird auf die K21-Website verlinkt.

  • B-Fläche


    Was ist das in Bildmitte? Ein öffentlicher Aufzug, als Höhendifferenzausgleich?


    C2 Bebauung wird dem Bereich hinter dem Bülow-Turm sehr gut tun


    C1 Wie man rechts sieht - die Wagenhallen stehen noch



    Bilder: Silesia

  • Ich war übrigens am Eröffnungstag auch im Rathaus. Hier also noch ein paar Ergänzungen zu Wagahais übersichten.








    Bilder: Silesia

  • Was für ein seltsam großes freies Grundstück links nach dem Weinhändler (Wolfram-/Nordbahnhofstraße). Ich glaub es steht seit Jahr(zehnt)en leer.
    Vielleicht auch ein Hochhausstandort?

  • Stimmt, ist auch hier immernoch leer. Eigenartig! Gegen einen HH-Standort dürfte nix sprechen da gleich dahinter eh 4 Wohn-HH stehen.

  • Die HH-Bewohner werden sich bedanken.
    Ich meine gelesen haben, dass das Grundstück der Bahn gehört, bin mir aber nicht sicher. Mit S21 wird der Wert vermutlich erheblich zunehmen.

  • Zumal der doch recht in die Jahre gekommene Bestand in der Wolframstraße ab dem Gebäudekomplex mit der Polizei abwärts (ausgenommen Weinhändler ;) lecker), auch nach und nach für gutes Geld wird wohl weichen werden.

  • Na ja, ich weiss jetzt nicht ob das von mir genannte Objekt oberhalb oder unterhalb der Bullen sitzt, aber es gibt da die Kneipe "Monte Christo" in der Wolframstrasse. Eine Pop-/Rock-Kneipe, die eine verdammt geile Bemalung ihrer Hausfassade plant. Wenn das so kommt, wie mir erzählt wurde, dann macht das echt was her und würde das Schicki-Micki-Areal etwas auflockern. Soll bleiben!


    Zu empfehlen dort: die "Monte-Christo-Platte" mit leckeren kroatischen Köstlichkeiten. Und die Ex-Balkan-Krieger, die sich dort von Zeit zu Zeit aufhalten sind ganz nett. Keine Angst! ;-)

  • Ich dachte im 'Monte Christo' sei ne Möbelausstellung ;), hab da noch nie jemand rein oder rauskommen sehen.
    Und der Kühle Krug mit seinen Balkankämpfern und "Fremdenzimmern" versprüht tatsächlich ein wenig 50er-Jahre-Charme.
    Bezweilfe aber dass das über die Jahre reicht.


    Weitere Gastro-Rezensionen bitte in der Lounge.

  • C2 schreit ja geradezu nach Hochhäusern.
    Stuttgart hat gerade durch seine Topographie den enormen Vorteil, daß city-abseitige Hochhauscluster eben nicht das Stadtbild dominieren wie in Flachstädten ala Frankfurt, Köln, ... eigentlich fast alle.

  • Hochhäuser in C2 fände ich auch nicht verkehrt, aber auch um die neue Arbeitsagentur (Rosenstein-Center) dürfen meinetwegen noch eines oder zwei, solang schlank (ohnehin riefe man die Frischluft-Pietisten auf den Plan), stehen (im Rathaus-Foyer-Modell nun leider verschwunden).


    Ein wenig übertrieben hatte natürlich dieser städtebauliche Entwurf von SHE-Architekten ;)

  • Aus der Rubrik "Wünsch Dir was":


    In der gestrigen Landtagsdebatte um S21 brachte der Abgeordnete Scheuermann (CDU) das S21-Areal für einen Landtagsneubau ins Gespräch.
    Quelle: StZ 14.05.09


    Es wird nicht ganz klar, welches Areal genau gemeint war, ich tippe aber mal auf das Schlossgartenviertel, nachdem sich die Debatte um S21 und die Bebauung des "Bahnhofsareals" drehte.
    Ein Ensemble bestehend aus Philharmonie, Haus der Kulturen und einem ansprechenderen ;) Neubau für den Landtag scheint mir in der Ecke gar nicht verkehrt, träumen darf man.


    Für den Standort A1-Europaviertel könnte allerdings sprechen, dass dort einmal (vor Da Vinci) ein Regierungsviertel diskutiert worden war. In Frage käme aber wohl nur Fläche Nr.4, was ich mir aber nicht so recht vorstellen kann.

  • Ach Du Schande, noch eine öffentliche Investition. Welch Armutszeugnis! Gibt es weitere Ideen, vielleicht KFZ-Zulassungsstelle? Schade, daß Stadtkreise kein Landratsamt haben.

  • Neuen Landtag bauen, gleichzeitig soll in den alten - bereits denkmalgeschützten - Landtag die Gedenkstätte für die Naziopfer samt Informationszentrum einziehen (Ex-Hotel-Silber-Diskussion/Da Vinci). Ist vom Ort des Geschehens in Sichtweite, hat genügend Platz und erinnert bereits architektonisch an Schreckliches.

  • ^


    Entschuldige, aber das ist doch eine sehr abstruse und polemische Idee. Dass die Keksschachtel jetzt denkmalgeschützt ist, ist sicherlich nicht vom zur zeit bestehenden architektonischen Geschmack verständlich.


    Aber, um es zu wiederholen, das ist auch nicht der Sinn von Denkmalschutz. Und der Landtag steht sicherlich auch deswegen unter Denkmalschutz, weil entsprechende Ereignisse in diesem passiert sind. D.h. der Plenarsaal ist diesbezüglich ebenso schützenwert, wie die aus heutiger sicht etwas "anstrengnde" Fassade.


    Dieses Gebäude kann man nicht zu einer Gedenkstätte gegen den Nationalsozialismus ausbauen. Vollständig abwegiger Gedanke.


    Das Hotel Silber ist eben ein Gebäude, in dem entsprechende Ereignisse stattgefunden haben, die es möglicherweise dazu qualifizieren unter Denkmalschutz gestellt zu werden. In Stuttgart muss man eben keine Betonklötze und Klötzchen auf ein brachliegendes Innenstadtgelände pflanzen - hier steht recht gut erhalten ein Orginalschauplatz der Geschehnisse von damals. Eine bessere Örtlichkeit kann man sich fast gar nicht vorstellen.

  • Wagahai
    Das ist nicht nur eine wahnsinnige Geschmacklosigkeit sondern hat auch mit Ironie nichts mehr zu tun, da hätte ich Dir ob Deiner sonstigen Gelassenheit mehr zugetraut.
    Ich bin inhaltlich wirklich Deiner Meinung, aber bitte nicht mit einer solchen Argumentation, die ist bei einer solchen sensiblen Thematik nicht angemessen.


    Bitte Komplettzitate vermeiden.

  • Esslinger , Superion
    Der Vorschlag war erkennbar nur halbernst gemeint. Eure Kritik an diesem verstehe ich dennoch, und ich gelobe Besserung. Weitere Diskussion um das Ex-Hotel Silber wieder zurück an gewohnter Stelle.

  • Weiß nicht, ob ich in diesem Thread richtig aufgehoben bin, oder ob sich ggf. ein eigener lohnen würde (mögen die Admins entscheiden).
    Neues zum Neubau des Berufsschulzentrum auf C1:


    • begrenzt offener Architekten-Investoren-Wettbewerb ging kürzlich an Max Bögl
    • einziehen werden die Beruflichen Schulen für Gesundheit und Pflege sowie Ernährung und Sozialwesen
    • Bruttogrundfläche von knapp 33 000 Quadratmetern
    • Baubeginn Endes Jahres, Inbetriebnahme Sommer 2013
    • Ergebnisse des Wettbewerbs werden von Mittwoch, 26., bis Sonntag, 30. Mai, in der Turnhalle der Pragschule, Friedhofstraße 74, 11 bis 17, gezeigt


    Quelle: Pressedienst der Stadt Stuttgart http://www.stuttgart.de/item/show/273273/1/9/398381?

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