Beiträge von Trumpysky

    Sorry, so ganz verstehe ich den Abriss auch nicht, da auf der einen Seite bereits der Park anfängt und die Schadstoffe sich ja in Richtung Park verflüchtigen könnten. Es wäre was anders, wenn auf beide Seiten Häuser stehen würden. Auch könnte man die Straße in diesem Bereich unter einer Glaskuppel verdecken und die Schadstoffe in Richtung Tunnel durch die die Abzüge nach draußen weiterleiten. Das man mal was Innovatives macht Fehlanzeige, da reißt man lieber ab. Da frage ich mich echt, was für kopflose Menschen in unserer Stadtverwaltung sitzen.


    Ich muss auch ippolit recht geben, wenn man solche bedenken in Richtung Schadstoffbelastung hat, dann müsste man vielen Häuser in Stuttgart an der B10/B14 abreisen. Ich denke gerade an die Häuser direkt am Heslachertunnel. Hier stehen links und rechts direkt am Tunneleingang Gründerzeithäuser sowie der Südtorblock. Die einzige Möglichkeit, wohin dort die Schadstoffe ausweichen könnten, ist Richtung Marienplatz und da sitzen auch viele Stuttgarter in den Cafés oder direkt am Platz von morgen bis Abends.


    Warum soll die Situation dort anders sein als am Rosensteintunnel. Hier fahren täglich auch mehre tausend Autos durch den Tunnel.

    Das stimmt nicht so ganz. Es gab früher auf der Königstraße kleine und vor allem auch inhabergeführte Läden. Diese sind aufgrund der steigenden Mieten auf der Königstraße immer mehr von den großen Ketten, die nach Stuttgart wollten, verdrängt worden. Auch war der damalige Trend zu immer größeren Läden. Vielen kleinen Läden wurden zu großen Shops umgebaut und dadurch wurden vielen Mietverträge nicht verlängert usw. Heute 20 Jahren später, sind großen Läden nicht mehr Trend und die großen Ketten verkleinern sich, um Miete zu sparen. Genau hier bietet sich die Chance wieder neue Konzepte auf die Königstraße zubringen. Aber das gelingt nur, wenn auch die Miete wieder bezahlbar werden.

    Ja, ein Aldi ist momentan alternativlos, da Aldi sich die hohen Miete auf der Königstraße leisten kann. Solange es kein Umdenken bei den Besitzern der jeweiligen Immobilie gibt, werden weiterhin sich nur die großen Ketten die Mieten auf der Königstraße leisten können.


    Das gilt auch für ein Restaurant oder ein Foot-Court. Nur eine große Restaurant-Kette wie Five Guys oder Mc Donald oder Hans im Glück usw. kann sich sowas leisten. Sorry ich brauch keine weitere Burgerbude mehr in Stuttgart. Ein inhabergeführtes Restaurant wird vermutlich nicht auf die Königstraße ziehen, solange die Mieten so hoch sind. Der weicht dann lieber auf die Nebenstraße aus.


    Zum Fluxus, ja die Leute wollen individuelle und hochwertige Läden und das sind halt nicht die großen Ketten, sondern die inhabergeführten Läden. Die Miete im Fluxus war niedrig und so was auf der Königstraße wäre super, aber aufgrund der hohen Mieten zurzeit nicht realistisch.


    Die ganze Branche ist gerade schwer im Umbruch, man sieht es auch im Milaneo viele Läden sind leer und auch das Gerber verändert und verkleinert sich. Gegenüber Aldi kommt ein neuer Scotch & Soda Laden im ehemaligen GEOX rein, dafür werden die Läden in der Calwer Str. und im Dorothea Quartier zugemacht.


    Wir werden erst eine Veränderung sehen, wenn die Mieten auf der Königstraße wieder runtergehen und sich nicht nur die großen Ketten die Läden leisten können. Die Welt verändert sich und die Königsstraße mit. Dies wird vermutlich nicht sofort sichtbar. Aber ich kann mich gut erinnern. Als Lerche und Co ausstarben und die 1 Euro Läden sich auf der Königstraße breit machten und es dann plötzlich ein Umdenken kam und die großen Einzelhandelsketten Schlange standen, um einen Laden auf der Königstraße zubekommen.


    Ob dies bei der Krise der Einzelhandelsketten wieder passiert, weis keiner und warten wir die Entwicklung erst mal ab und wie der Aldi am Ende aussieht. Zum Schluss hat sich der Ruf Stuttgarts als Einkaufsstadt aufgrund Feinstaub oder Krawallnacht usw. in den letzten Jahren verschlechtert. Außerdem haben andere Städte mit neuen schicken Einkaufsstraßen und Einkaufszentren aufgerüstet und die Kundschaft, die früher nach Stuttgart gefahren ist, kaufen jetzt in diesen Städten, im Umland oder im Onlinehandel ein.


    Die Konkurrenz der Städte wird härter und man darf sich nicht Einkapsel und Stuttgart nur für Stuttgarter denken, dann haben wir bald keine lebendige, sondern ein tote Stadt. Leider gibt es viele Stuttgarter Bürger die gerade diesen Denken haben und sich eine Stadt nur für sich wünschen und alles ablehnen was von außen kommt.

    Das der Apple-Shop in Sindelfingen und nicht in Stuttgart ist, hat andere Gründe. Damals gab es keine freie Ladenfläche auf der Königstr. und dann ist man nach einigen vergeblichen Versuchen ins Breuningerland Sindelfingen ausgewichen.


    Bei dem Aldi Süd handelt es sich vermutlich nicht um einen herkömmlichen Aldi wie im Gerber oder auf der grünen Wiese, sondern mehr um einen Aldi City.

    Strategiewechsel bei Aldi. Aldi will mehr als Nahversorger in den Innenstädten rein: https://convenienceshop.de/ind…versorgung.html?showall=1


    Hier werden wohl nur Produkte angeboten, die man entweder sofort konsumieren oder leicht per Fuss, Fahrrad oder per Stadtbahn nach Hause mitnehmen kann.


    Es ist nun mal eine Tatsache, die Königstr. wird sich verändern, manche Läden gehen andere kommen. Marco Polo zieht von der Calwer Str. auf die Königstraße und geht in den ehemals geschlossen Douglas-Laden gegenüber Hugo Boss rein. Neben Sidestep kommt ein neuer McDonald auf 2 Etagen rein usw. Dann wird in ferner Zukunft die ehemalige Sportarena abgerissen und neu bebaut. Von großen Läden werden wir uns wohl verabschieden müssen, da die meisten Modeketten ihre Fläche aus Kostengründen reduzieren. Die Branche verändert sich und die Königstraße zwangsläufig mit.


    Ein positiver Trend wäre, wenn sich auf der Königstraße nicht nur die großen Ketten ansiedeln würden, sondern mehr neue Modekonzepte von kleinen Inhabergeführten Läden sowie ein paar neue Restaurants. Einfach ein Gegenpol zum großen Einkaufszentrum.


    Außerdem muss man die Innenstadt neu denken. Früher vor der Zerstörung der Innenstadt lebten viel mehr Menschen innerhalb des Citysrings. Hier liegt auch der Fokus in ferner Zukunft für eine lebendige Innenstadt muss mehr Wohnungen für alle sozialen Schichten innerhalb des Citysrings entstehen und nicht nur ein paar Luxuswohnungen.

    Bin zugezogen und komme nicht aus dem Schwabenland :)


    Ist es nicht so, dass einer der in seiner Stadt geboren und aufgewachsen ist seine Stadt anders wahrnimmt als vielleicht einer der zugezogen ist. Kann doch sein? Denken wir mal an die Leute, die ihre Stadt noch vor dem 2 Weltkrieg gesehen haben und ihre Stadt egal, ob Stuttgart, Berlin oder München, jetzt als hässlich empfinden. Ich bin leidenschaftlicher Sammler alter Stadtansichten von Stuttgart und es schmerzt mich immer wieder wie schön Stuttgart mal war. In den goldenen Zwanzigerjahren war Stuttgart nach Berlin die Partystadt in Deutschland. Berlin war mehr Sündenhaft und vulgär und in Stuttgart traf sich die politische Avantgarde. Hierzu gibt es ein tolles Buch darüber.


    Seien wir mal ehrlich, Berlin wäre, wenn es keine Wiedervereinigung gegeben hätte, immer noch eine verschlafene Großstadt und keine Konkurrenz zu Hamburg, München, Amsterdam oder Paris usw.


    Stuttgart ist zwar keine Weltstadt, hat aber die gleichen Probleme wie andere große Millionenstädte auch zu hohe Mieten, zu viel Verkehr, zu viel Müll usw. Stuttgart hat durch die starke Wirtschaft und wie z. B. Berlin durch seine Beliebtheit und seinem Partyruf bei jungen und kreativen Leuten an Einwohner dazu gewonnen und beide Städte haben die gleichen Probleme jetzt.


    Für mich sind richtige Weltstädte New York, Tokio, London, Shanghai oder Paris. Der Titel Weltstadt sagt nichts aus über die Bewohner oder die Wirtschaftskraft. Das kleine Zürich oder Frankfurt keine Weltstädte und trotzdem spielen sie in der globalen Finanzwelt in der oberen Liga mit.


    Wenn Stuttgart so provinziell und so unbedeutend wäre, dann frage ich mich, warum gerade hier jedes Jahr das größte Internationale Trickfilm-Festival der Welt in Stuttgart und nicht in Berlin, Hamburg oder Paris stattfindet. Genauso ist Stuttgart Veranstaltungsort des größten Indischen Filmfestivals und nicht Berlin, Paris oder Wien. Wird wohl ein Grund geben, dass es gerade Stuttgart ist und nicht andere Weltstädte

    Das Problem ist doch, dass viele Stuttgarter und auch Außenstehende unsere Stadt nur als Autostadt von Porsche, Daimler und Co sehen und kennen. Andere Wirtschaftszweige wie zum Beispiel der Finanzsektor wird mit Stuttgart überhaupt nicht oder nur wenig in Verbindung gesetzt. Obwohl gerade hier die Stadt sich mit anderen Finanzplätzen in Europa oder in der Welt nicht scheuen muss.


    Laut dem Global Financial Center Index 29 (Stand 03/2021) belegt der Finanzplatz Stuttgart den 30. Platz in der Welt (in 2020 noch Platz 37).

    (1. Platz New York, 2. Platz London, 9. Platz Frankfurt, 10. Platz Zürich, 17. Platz Luxemburg, 25. Platz Paris und nach Stuttgart kommt noch Hamburg auf Platz 43 danach Berlin auf Platz 45 und München auf Platz 49) Andere deutsche Städte sind nicht auf der Liste. (Wien, Moskau, Madrid, Oslo, Kopenhagen u. Rom usw. sind ebenfalls hinter Stuttgart.)

    In Europa sind wir auf Platz 10 (in 2020 noch Platz 15)

    In Deutschland nach Frankfurt auf den 3. Platz.


    Am Finanzplatz Stuttgart sind 17 Banken tätig u. a. Deutschlands größte Landesbank (Landesbank Baden-Württemberg mit Sitz in Stuttgart), einer der führenden Autobank (Mercedes-Benz Bank AG) sowie etliche kleine und mittelgroße Privatbanken. 29 Versicherungen und 2 Bausparkasse gibt es in Stuttgart. Die Stuttgarter Börse ist die größte Privatanlegerbörse in Deutschland und die 10 größte Börse in Europa. Mit 11.250 Beschäftigen ist Stuttgart der sechs größte Versicherungsstandorten in Deutschland und somit größer als Berlin und Frankfurt am Main.


    Ich wollte nur mal zeigen, dass es nicht immer auf die Größe einer Stadt ankommt, sondern es auch einzelne Branchen gibt, indem auch kleinere provinzielle Städte besser abschneiden als so manche überzeugte Weltstadt und wir trotzdem in der Welt gut und erfolgreich mitspielen.


    Zur schwäbischen Mentalität, die trifft mehr auf die ältere Bevölkerung zu und nicht mehr auf die etwas jüngeren und auch nicht auf die zugezogenen Stuttgarter. Hier hat sich das Bild doch etwas gewandelt. Außerdem ist z. B. der CSD Stuttgart der 3. größte CSD in Deutschland nach Köln und Berlin, das wäre er nicht, wenn wir alle so provinziell und brüte wären ;).


    Ich bin zwar Stuttgarter aber kein Schwabe ^.^und sehe somit meine Stadt mit etwas anderen Augen als ein Schwabe ^.^.

    Zitat von Regent

    Was meinst du denn warum die Sternegastronomie im Schlossgartenhotel reiss aus genommen hat. Man hat das komplette Umfeld verkommen lassen und meint jetzt mit einer neuen Fassade wird sich daran was ändern. Das ist gelinde gesagt ein Witz!

    Das Restaurant im Schlossgartenhotel hat nicht aufgrund des verkommenden Umfelds zurzeit geschlossen, sondern aufgrund der langen Schließung durch Corona. Bei denen ist erst mal die Luft raus und auch haben sich die meisten Mitarbeiter dort in der langen Zeit umorientiert. Denen fehlt einfach jetzt gutes geschultes Personal für eine Öffnung des Restaurants. Das Problem haben zurzeit aber die allermeisten Hotels und Gastronomiebetriebe in Deutschland. Bevor der Job gekündigt wird, sucht man sich als Mitarbeiter was anderes Krisensicheres. Ist doch logisch.


    Nach einem Bericht in der StN wartet man erst mal ab, wie sich die Coronalage entwickelt. Auch ist das Restaurant im Gebäude des Schlossgartenhotels und dass wird ja nach den Plänen der LBBW bis zu den Grundmauern entkernt, da hätte das Restaurant irgendwann je zu machen müssen. Ein Sterne-Restaurant inmitten einer Baustelle würde wohl kaum lange überleben.


    Das keiner durch die Theaterpassage läuft, hat vielleicht einen andern Grund. Der Stuttgarter hat je ein generelles Problem durch Unterführungen sowie durch Passagen, die nicht lichtdurchflutet sind, zulaufen oder sich in S- oder U-Bahnhöfen aufzuhalten. Deshalb soll auch die U-Bahn oder der Bahnhof weiterhin lieber oberirdisch als unterirdisch durch die Stadt fahren usw. (kleine Stichelei ;)) Nicht böse sein :)

    Oder anders gesagt, wenn die LBBW die Gebäude abgerissen hätte, dann hätte die Stadt stärker mitgeredet. Einige Stadträte wollten an dieser Stelle nicht nur Einzelhandelsgeschäften oder Büros, sondern auch ein Konzerthaus, die Interimsoper oder eine Art Multifunktionshaus stehen sehen. Nur ist an dieser Stelle aber keine Kultureinrichtungen dieser Art erlaubt, so müsste der Bebauungsplan geändert werden.


    Da die Gebäude nicht abgerissen werden und es dort kein Konzerthaus und Co. geben wird, hat sich das Thema Bebauungsplan je erledigt.

    Sorry, aber die ganze Diskussion zum jetzt Zeitpunkt ist doch sinnlos, solange wir überhaupt nicht wissen, wie die Gebäude am Ende aussehen werden.


    Ein Totalabriss hätte einen neuen Bebauungsplan gefordert und wir kennen all die Diskussion im Gemeinderat damals um das Dorotheen Quartier am Ende dauert dies Unterumständen Jahre, bis der Bebauungsplan fertig wird. Wir sehen es gerade aktuell am Gebiet um die Bahndirektion, hier sollte der Bebauungsplan auch schon längst fertig werden und jetzt verzögert er sich erneut um ein Jahr, da man sich nicht einig ist usw.


    Man darf nicht vergessen, dass die Mietverträge jetzt zum Ende des Jahres auslaufen und somit die LBBW Immo schneller mit dem Umbau der einzelnen Gebäude beginnen und auch wieder schneller bei Fertigstellung Miete kassieren kann. Ein Abriss und ein Neubau in der Größe dauert einfach länger als ein Umbau und ich will gar nicht davon reden, wie lange es braucht, eine Baugenehmigung zu erhalten.


    Warten wir einfach mal ab, bis die ersten Visualisierungen auftauchen.

    Zitat von Regent

    Der Stuttgarter Fetisch der Bahnhofsturm solle der absolute Mittelpunkt der Stadt sein nimmt schon teilweise groteske Züge an!

    Stimmt nur zum Teil. Die Höhe der Gebäude innerhalb und am Cityring gibt der Turm der Stiftskirche an. Dieser ist genau 61 m hoch und deshalb darf kein Gebäude höher sein als der Turm.


    Deshalb ist der Bahnhofsturm, der Rathausturm, der Tagblatttum sowie die Hochhäuser der Uni, das Hochhaus am Charlottenplatz sowie Wilhelmsplatz nicht höher als der Turm der Stiftskirche.

    Deswegen legen wir auch unseren Bahnhof unter die Erde, dass kein Bahnfahrer mehr unser Stadt sehen muss. Weil Stuttgart ja deutschlandweit die hässlichste Stadt, nein in ganz Europa, nein der ganze Welt ist :D.


    Ganz ehrlich, was interessiert uns Stuttgarter, die Meinung und die Ansichten eines Berliners, eines Hamburgers oder eines Frankfurters usw. Schau ich mir die Innenstädte so mancher Städte in Deutschland an, die im Krieg zerstört worden, dann gewinnt keine einen Schönheitswettbewerb. Die Bebauung vom Berliner Alexanderplatz in Richtung Stralauer Vorstadt trotz auch vor purer Hässlichkeit. Sorry, ich meine pure Schönheit, da Stuttgart ja noch hässlicher ist. :D


    Bevor es keine Entwürfe zusehen sind, können wir nur Vermutungen anstellen, wie die Gebäude aussehen sollen. Vielleicht ist ja das Schlossgartenhotel hinterher ein Hingucker. Es soll ja total entkernt werden und sogar mehr Betten haben als vorher. Warten wir es einfach mal ab. Auch finde ich die Idee, die dunkle Theaterpassage abzureißen und eine Sichtachse zum Schlosspark herzustellen, gar nicht so schlecht. Die Form der Gebäude wird leider quadratisch und rechteckig bleiben, aber mit einer ordentlichen Fassadengestaltung kann man schon was ordentliches daraus machen. Nur bin ich mir bei einer LBBW Immo nicht so ganz sicher, ob die das hinbekommen.


    Auch wird immer vergessen, dass das Umfeld um den Bahnhof in den nächsten Jahren neu gestaltet wird. Die Schillerstraße wird zurückgebaut und die SSB verpasst der Klett-Passage ein neues Gesicht. Nicht zu vergessen die neue Bebauung um die Bahndirektion herum. Hier haben wir auch bisher nicht so viel gesehen, obwohl der Gestaltungsbeirat in einem Bericht in der STN bemängelt, dass die Gebäude höher als die Bahndirektion sind und man doch diese der Bahndirektion unterordnen soll. Es passiert noch viel um unseren Bahnhof herum. ;)

    Vielleicht hat es auch einen ganz einfachen Grund, warum man auf eine Neubebauung verzichtet.


    1. kein neuer Bebauungsplan und kein endloses warten auf ein Baugenehmigung

    2. hohe Abriss- und Entsorgungskosten des Bauschutts bei so einem großen Gelände

    3. bei einer Neubebauung würden zu viele unterschiedliche Akteure der LBBW Immo hineinreden wollen und fordern


    Gerade der 3. Punkt könnte ich mir vorstellen, möchte man von Seitens der LBBW Immo vermeiden. Ist jetzt meine Meinung. Wir haben die lange Diskussion bei den Vier Giebel erlebt und wie uneins der Gemeinderat war. Bei so einem großen Gelände an prominenter Stelle wäre die Diskussion noch länger. Bestes Beispiel beim Dorotheen Quartier ging die Diskussion 6 Jahre lang bis endlich der Abrissbagger anrollte. Hier wäre es bei so einem großen Bauprojekt nicht anders.

    Bei dem Haus der Kulturen handelt es sich um ein Haus der Begegnung und des kreativen kulturellen Austausches, die allen Menschen mit einem Migrationsbezug, aber auch Menschen ohne Migrationsbezug offen steht.


    Unterstützt wird dies von der Stadt und vom Dachverbands Forum der Kultur Stuttgart e.V.


    https://www.forum-der-kulturen.de/ und https://de.wikipedia.org/wiki/Forum_der_Kulturen_Stuttgart


    Der Dachverband organisiert jedes Jahr das Sommerfest der Kulturen auf dem Marktplatz.

    Dass die SSB keine Tunnelstationen mehr plant, hat auch mit den hohen Kosten zutun und die Abneigung der Stuttgarter Bevölkerung gegenüber unterirdische Stationen. Die Strecke unter Vaihingen wird sogar von der SSB mit Tunnel jeher bevorzugt als eine oberirdische Lösung. Aber hier gibt es viele Stimme, die lieber auf eine oberirdische Lösung oder auf die Seilbahnlösung drängen. Dann wird es schwierig, überhaupt noch eine Tunnellösung durch Vaihingen durch die Gremien durchzukommen.

    Zitat von MiaSanMia

    Was genau darfst du denn nicht mehr machen?

    Bitte meinen Satz richtig lesen. Ich habe geschrieben: Ich höre nur was nicht geht und was verboten wird und ich nicht mehr machen darf und die Bedeutung liegt beim hören. Andersrum höre ich nicht von manchen Stadträten was geht und welchen Plan man für die Zukunft oder welche Vision man für die Stadt Stuttgart hat.


    Ich bleibe dabei Verbote sind von vorgestern und Anreize schaffen ist das neue heute ;).