Leipzig: S-Bahn Mitteldeutschland

  • @ Altbaufan: Dir ist bewusst, dass die Stationen im CTL unterschiedliche Bahnsteiglängen haben ?! Wie lässt du eine BR411 unter dem Markt halten ? Der Zug ist immerhin über 40 m länger als die gesamte Station. Und außerdem: man sollte mal die Kirche im Dorf lassen. Leipzig ist keine Stadt mit mehreren Millionen Einwohnern. Da wird ein ICE-Bahnhof ja wohl reichen. Somit wird es Leipzig sicher überleben, wenn Markt, WLP und Bayr Bhf von umgeleiteten ICE-Zügen ohne Halt durchfahren werden...


    Die Kapazität für den einen Fernzug hat der Tunnel dank Ausschreibung MDSB 1 und MDSB 2 von 2013 bis 2015. Es ergibt sich durch S2 nämliche eine Taktlücke pro Röhre pro Stunde. In der hat man dann zum Beispiel vorübergehend die Kapazität für den einen Fernzug.


    Zur Benutzung des Begriffes S-Bahn: man muss in den Zug ja nicht einsteigen, wenn einen das grüne "S" so stört. Es ist mittlerweile schon auffällig, dass in verschiedenen Foren das mitteldeutsche S-Bahnsystem scharf angegriffen wird. Bevor man die Verwendung des Begriffes S-Bahn im Raum Halle/Leipzig in Frage stellt, sollte man sich mal Dresden anschauen (ohne S-Bahnfahrzeuge!!!), oder Hannover (Stundentakte), Nürnberg (keine Stammstrecke, dünne Takte), Rhein-Neckar (noch längere Linien als die S4), Rostock (wo ist da die Stadt zur S-Bahn?) und erstmal dort fragen, wie man es sich wagen kann, diesen Begriff zu verwenden.
    Aus dieser Perspektive liegt das MDSB schon deutlich im deutschen Mittelfeld. Alle Linien fahren im 30-Minuten Grundtakt (ja, auch die S4 ganztägig!), es gibt E-Triebzüge, einen Stammstreckentunnel für 22 Züge pro Stunde und zwei Kernstädte in denen allein über eine dreiviertel Millionen Menschen leben. Dass jetzt ausgerechnet Leipzig und Halle aus Begriffsfetischismus auf den auch werbewirksamen Begriff S-Bahn verzichten sollen, ist ja schon... naja... das schenke ich mir mal, was ich schreiben wollte... :cool:

  • Schwierig, wenn nicht gar sinnfrei, finde ich auch, dass z.B. Militz als Leipziger Stadtteil und weiter nach Markkranstädt, obwohl in der Nähe, nicht durch eine S-Bahn angebunden wird. Ähnlich die Strecke Beucha > Grimma. Auch die doppelte Bedienung Mölkau > Großpösna > Bad Lausick durch einen RE und eine MRB (ich dachte zuem alle MRB fallen ab 15.12. durch das neue S-Bahn-Netz weg) ist eher verwirrend als clever.


    :confused:


    Auf der Lausicker Strecke dient der RE der schnellen Anbindung von Chemnitz, während die MRB bis Geithain die Erschließung der kleineren Haltepunkte übernimmt. Die Grimmaer und die Lausicker Strecke sind nicht elektrifiziert, die dort verwendeten dieselbetriebene Fahrzeuge dürfen nicht in den Tunnel. Was hat das Ganze mit der Eröffnung des CT zu tun?


    Was Miltitz betrifft: abgesehen davon, dass direkt am Ortsrand und ~ 300 Meter vom Bahnhof entfernt die Straßenbahnlinie 15 endet: eine S-Bahn nach Miltitz hätte genau zwei eigenständige Stationen hinter Leipzig-Leutzsch: Leipzig-Rückmarsdorf und Leipzig-Miltitz. Welchen Sinn hätte eine solche S-Bahn?

  • ... Zur Benutzung des Begriffes S-Bahn: man muss in den Zug ja nicht einsteigen, wenn einen das grüne "S" so stört. Es ist mittlerweile schon auffällig, dass in verschiedenen Foren das mitteldeutsche S-Bahnsystem scharf angegriffen wird. Bevor man die Verwendung des Begriffes S-Bahn im Raum Halle/Leipzig in Frage stellt, sollte man sich mal Dresden anschauen (ohne S-Bahnfahrzeuge!!!), oder Hannover (Stundentakte), Nürnberg (keine Stammstrecke, dünne Takte), Rhein-Neckar (noch längere Linien als die S4), Rostock (wo ist da die Stadt zur S-Bahn?) und erstmal dort fragen, wie man es sich wagen kann, diesen Begriff zu verwenden. ...


    Fühlst du dich und "dein" S-Bahn-Netz persönlich angegriffen? Ich z. B. habe mich doch explizit auch auf andere Städte bezogen und Hannover sogar namentlich genannt, mich auch prinzipiell positiv zum CTL und Leipziger S-Bahn geäußert. Statt beleidigt zu sein könntest du auch sachlich und informativ zu antworten wie es z. B. DasBLN gatan hat.


    Niemand fordert hier aus "Begriffsfetischismus" einen generellen Verzicht auf den werbewirksamen Begriff S-Bahn. Man kann aber darüber diskutieren, ob ein Stunden- oder sogar Zweistundentakt das ist, was der Begriff S-Bahn suggeriert. Um mehr geht es doch gar nicht.


    BTW: Altbaufan hat auch nicht gefordert, dass ICEs auf den Tunnelbahnhöfen halten, sondern nur gefragt, wieso diese durch den Tunnel fahren können, wo doch andere Infos besagten, der Tunnel könne aufgrund ausreichender Auslastung keine Fernverkehrszüge "aufnehmen".

  • In der Tat zeigt der Blick auf die Karte, daß das neue S-Bahnnetz durchaus verbessert werden kann. Insbesondere die fehlende Ausrichtung gen Südwesten mit Städten wie Naumburg, Zeitz und Weißenfels deucht mich eine empfindliche Lücke. Auch der Strang gen Grimma fehlt meines Erachtens gänzlich im Streckennetz. Unabhängig von nötiger Elektrifizierung oder des vorhandenen RB/RE-Netzes ist es logisch NICHT nachvollziehbar, warum beispielsweise Delitzsch, Torgau, Wurzen oder Halle angeschlossen sind und vergleichbare Orte wie Grimma, Naumburg, Zeitz oder Chemnitz nicht.
    Allerdings bleiben 2 Probleme:
    - welche erhöhte Zugdichte wäre im Tunnel überhaupt möglich
    - was macht man mit den vielen Gleisen am HbF Leipzig oben, wenn schon ab 15.12.2013 über 60% der Abfahrten im Tunnel erfolgen ... :keineahn:

  • ^ Natürlich wird es ab Dezember recht leer, der Vergleich zwischen Kopf-und Durchgangsbahnhof über eine Abfahrtstafel ist natürlich immer etwas verfälscht, da in Letzterem jeder Zug sofort auch wieder abfährt, während die Züge im Kopfbahnhof gern auch enden bzw. länger stehen. Zumindest wird künftig kein Bedarf mehr für die Gleise außerhalb der Bahnhofshalle sein, nach Inbetriebnahme der SFS in RIchtung Erfurt rechne ich auch zumindest mit einer leichten Ausweitung des Fernverkehrs.

  • Der riesige Leipziger Kopfbahnhof mit seine einst 26 Gleisen (2 wurden ja schon für Parkflächen geopfert) ist für den heutige Zugverkehr sicher überdimensioniert. Kopfbahnhöfe werden heute auch nicht mehr neu gebaut. Vor gut 100 Jahren sah die Bahnwelt halt noch anders aus.


    Als spektakuläre historische und repräsentative Verkehrsbauwerke haben diese großen alten Kopfbahnhöfe aber absolut ihre Bedeutung und sollten unbedingt möglichst komplett erhalten werden (was ja zum Glück meist auch der Fall ist.) Das gilt für Leipzig genauso wie für Frankfurt/Main, Mailand, Retiro/Buenos Aires usw. Bedeutende Kathedralen und Kirchen werden ja auch zu recht erhalten, auch wenn heute viel weniger Gläubige in die Kirche gehen.


    Da es "oben" sicher zunehmend weniger Bedarf für Reisezüge gibt, sollte man über eine alternative themenbezogene Nutzung der Bahnsteige nachdenken. Vielleicht könnte man auf einzelnen nicht mehr benötigten Gleisen historische Züge oder Museumszüge aus- bzw. abstellen o. ä. Das wäre allemal besser als ein Abriss oder Umbau zu Parkhäusern oder weiteren Geschäften etc. und der große-Kopfbahnhofs-Charakter bliebe so erhalten.

  • ^ ich bin mir sicher, dass stillgelegte bahnsteige/gleise in erster linie weitere verkaufsflächen werden, jedenfalls wäre das aus sicht der betreibergesellschaft sinnvoll.

  • @ Altbaufan: BR411 ist ein Neigetechnik ICE, ein sogenannter ICE-T, der auf der Relation Frankfurt am Main - Dresden eingesetzt wird. Die Kritik nehme ich an - das gehört eindeutig nicht zur Allgemeinbildung. :)


    Um nochmal zum S-Bahnnetz an sich zu kommen: Ich würde eher nicht sagen, dass es Verbesserungsbedarf gibt sondern eher Ausbaubedarf. Der Nicht-Anschluss von Weißenfels und Naumburg liegt schlicht und einfach daran, dass diese nicht in Sachsen liegen und somit schon im Ausland - also aus Sicht der "Staats"regierung in Dresden. Aber dafür hat man ja einen ganz tollen Kompromiss gefunden. Die neuen "Express"züge im Saale-Thüringen-Südharz-Netz fahren ab Dezember 2015 alternierend zwischen Leipzig und Erfurt / Jena. Dank Nichtbestellung eines Zusatzverkehres zwischen Weißenfels und Leipzig durch die hochgelobte Dresdner Regierung übernehmen diese Züge dann auf besagtem Abschnitt die Funktion einer S-Bahn und halten an jeder Gießkanne. Ganz prima für alle, die beispielsweise aus Jena zum Fernverkehr nach Leipzig möchten und sich über extra lange Fahrzeiten freuen können... In dem Bereich besteht auf jeden Fall Handlungsbedarf!


    Der fehlende Anschluß von Grimma und darüber hinaus liegt wirklich an der fehlenden Elektrifizierung. Wenn man in Sachsen bissl clever wäre, hätte man schonmal einen S-Bahn-Vorlaufbetrieb einrichten können und die Strecke auf dem Liniennetzplan farbig darstellen können. Und das geht auch für Züge, die in diesem Fall oberirdisch den Hbf erreichen. Ist ja kein Dogma, dass jede S-Bahn durch den Tunnel muss....


    Ich denke, man wird das Netz schon über die Jahre erweitern. Sowas geht nicht von jetzt auf gleich. In Frankfurt, Stuttgart oder München sind die Netze auch über die Jahre gewachsen. Ich vermute mal, dass das hier ähnlich sein wird.


    Als wichtigste, mögliche Erweiterung sehe ich persönlich die Spange Kulkwitzer See zum besseren Anschluss des Leipziger Südwestens. Obwohl man auch da die Frage stellen kann, ob eine S-Bahn aus Richtung Naumburg, Weißenfels, Markranstädt nicht lieber gleich direkt über Milititz nach Leutzsch fahren sollte. Eine Möglichkeit wäre, S1 über Grünau nach Markranstädt zu verlängern und für WSF und NMB eine neue Linien über Miltitz in Betrieb zu nehmen, welche dann in Markranstädt eine Verknüpfung zur S1 hätte... Da stellt sich allerdings gleich die nächste Frage: Wo sollte eine solche Linie auf der anderen Seite von Leipzig enden? Da würde sich ja Grimma anbieten. Und da es eine S6 noch nicht gibt, könnte diese folgenden Linienverlauf haben: (NMB -) WSF - Miltitz - Leutzsch - CTL - Stötteritz - Grimma (- Döbeln). Da der Verkehr zwischen Döbeln und Meißen sicher bald abbestellt wird, müsste man bei einer Anbindung von Grimma auch noch den Rest der Strecke bis Döbeln im Auge behalten. Wäre also auch wieder eine eher lange Linie, die aber ziemliches Potential hätte.

  • Ich muss hier jetzt auch mal noch meinen Senf hinzugeben, zur Aussage LeipzigSO's.
    Ich finde das CTL-Projekt ziemlich toll und bin neidisch, so etwas nicht in meiner Heimatstadt Dresden zu haben.
    Doch wie das so ist, muss ich mal aufgrund von Heimatstolz auch ein bisschen unsere S-Bahn verteidigen.
    Es mag ja sein, dass Dresden mit DoStos und E-Loks vorne dran als S-Bahn durch die Gegend fährt.
    Jedoch sind die Züge vollkommen in Ordnung, beschleunigen durch die sehr starken Loks ebenso schnell wie Triebzüge.
    Ich will auch noch mal daran erinnern, dass Leipzig die ganze Zeit über und auch noch bis 13. Dezember über eine S-Bahn mit 2 Linien und ebenfalls DoStos verfügt. Da jetzt schon anzuprangern, Dresden sei eine S-Bahn mit keinen S-Bahn-Zügen, ist ein wenig hart.
    Zum Schluss will ich noch drauf hinweisen, dass in Dresden große Umbaumaßnahmen durchgeführt wurden bzw. werden. Ab 2014 sollen S1 und S2 im 15-Minutentakt fahren. Über weitere Linien nach Großenhain und Riesa über DD-Friedrichstadt wird bereits nachgedacht.
    Sorry, LSO, musste mal sein.
    Und jetzt mach ich mal ganz schnell wieder auf den Heimweg ins Dresdner Forum.
    Bis bald!

  • ^ Hast recht, spock99, die Züge sind letztlich egal, sofern sie praktisch, schnell und komfortabel sind. Magdeburg und Rostock haben auch S-Bahn-Dostos. Diese finde ich (in den neueren Versionen) mit die besten Wagen für den Nah- und Regionalverkehr, auch wenn es "oben" aufgrund des Profils etwas enger ist. Da sind z. B. die Berliner S-Bahn-Wagen trotz "berlinspezifischer" S-Bahn-Bauart weniger geräumig und bequem (aber sie fahren ja auch nicht zweieinhalb Stunden raus zu irgendeiner gut 130 km entfernten Kleinstadt.) ;)


    Zudem hat man, wenn "normale Gleise mit Oberleitung" und keine eigenen Gleise mit Stromschienen vorhanden sind (letztere in D nur in HH und B), viel mehr Möglichkeiten, passende Zugmodelle einzusetzen.


    Der dichte Takt und eine für viele kurze Halte sinnvolle Ausstattung macht eine S-Bahn aus, nicht das "individuelle" Zugdesign.

  • ^ Dafür fährt die Berliner S5 allerdings im Stundentakt zum auch knapp 40 Kilometer vom Alexanderplatz entfernten Straußberg-Nord; auch die Äste nach Oranienburg und Bernau sind mehr als 30 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt. Bis auf die zwei Streckenäste nach Hoyerswerda und Zwickau, für die es aus bereits genannten Gründen leider keine zusätzlichen RE gibt, die eine Verkürzung der Bahnen zulassen würden, sind die Leipziger Strecken nicht viel länger.


    Eins der wichtigsten Kriterien eines jeden S-Bahn-Systems ist übrigens die Stammstrecke - aus genau diesem Grund finde ich den von LeipzigSO vorgeschlagenen Vorlaufbetrieb von Strecken mit Diesel und wenig sinnvoll. Aus Nutzersicht sollte eindeutig klar sein: S-Bahnen fahren im Tunnel, RB und RE sowie Fernverkehr in der Halle.


    ^ ich bin mir sicher, dass stillgelegte bahnsteige/gleise in erster linie weitere verkaufsflächen werden, jedenfalls wäre das aus sicht der betreibergesellschaft sinnvoll.


    Eher nicht. Die Bahnhofshalle gehört der Bahn, während die Querhalle der ECE, der Betreibergesellschaft der Hauptbahnhofspromenaden gehört, weswegen die Bahn dort für Lounges, Infoschalter etc. Miete zahlen muss. Durch den Wegfall der Gleise 24 (Museumsgleis) - 28 (Parkhaus) sowie 1-6 (CT) gibt es im Übrigen nur noch 17 nutzbare Hallengleise wovon sechs wohl exklusiv für den Fernverkehr genutzt werden, allzuviel kann man da also nicht mehr rückbauen, schließlich gibt es auch künftig oben in der Halle jeweils einen Stundentakt nach Weißenfels - Saalfeld/Erfurt, Gera - Saalfeld, Bad-Lausick - Geithain, Bad-Lausick - Chemnitz, Grimma - Döbeln, Riesa-Dresden sowie einen Zweistundentakt nach Cottbus und Magdeburg und zusätzlich einzelne HVZ-Verstärker auf diesen Strecken.

  • ^ Dafür fährt die Berliner S5 allerdings im Stundentakt zum auch knapp 40 Kilometer vom Alexanderplatz entfernten Straußberg-Nord; auch die Äste nach Oranienburg und Bernau sind mehr als 30 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt. ...


    Fast richtig, es ist ab Bf. Strausberg auf dem letzten Teilstück ein 40-min-Takt, da aufgrund eines längeren eingleisigen Abschnitts der übliche 20-min-Takt auf Außenästen hier nicht möglich ist. Das wird seit geraumer Zeit bemängelt und stellt eine Ausnahme im Berliner S-Bahn-Netz dar.


    Die Entfernungen zu den Nachbarstädten Oranienburg und Bernau (auch KW, Strausberg) kann man aber nicht so ganz mit dem Leipziger Raum vergleichen. Berlin ist flächenmäßig wesentlich größer als Leipzig, von den ca. 30 km Strecke vom Bf. Friedrichstraße nach Oranienburg führen ca. 20 km durch das Stadtgebiet von Berlin und Oranienburg ist die erste größere Nachbarstadt im Norden. Für die anderen Beispiele sieht es ähnlich aus.


    Würde man die ca. 70 km S-Bahnstrecke von Leipzig Hbf nach Zwickau oder gar die 130 km nach Hoy (davon höchstens 10 km in Leipzig Stadt) auf den Berliner Raum übertragen, müsste die S-Bahn dort bis an die Ostsee fahren. Das lässt sich also nicht so einfach vergleichen. Es sind halt unterschiedliche Konzepte, die S-Bahn im Raum Leipzig heißt ja auch S-Bahn Mitteldeutschland und übernimmt hier den Nah- und Regionalverkehr einer ganzen Region.

  • Hier trifft ja geballtes Fachwissen aufeinander. Über Sinn und Unsinn des Gesamtkonzeptes wage ich mangels Ahnung bezüglich der Thematik kein Urteil zu fällen. Allein aus Werdauer bzw. Zwickauer Sicht freue ich mich aber natürlich, dass die Region etwas stärker mit der Großstadt Leipzig verknüpft wird. Ich sehe darin schon eine Aufwertung dieses Abschnittes der Strecke Leipzig-Hof. Natürlich auch verbunden mit der Hoffnung, die Stadt Werdau möge von einem geplanten Abriss des Bahnhofes vielleicht noch einmal abstand nehmen. Die Bahn ist hier ja fast komplett aus dem Alltag der Menschen verschwunden.

  • Platzgestaltung CTL-WLP



    Der Zugang zum 2006 neu geschaffenen Gehweg nördlich der Haltestelle Wilhelm-Leuschner-Platz und zur Lenné-Anlage ist wieder zugänglich.




    Lediglich der komplette Abschnitt zur Petersstraße/Schillerstraße fehlt noch.


    Platzgestaltung vor dem Portikus des Bayerischen Bahnhofs


    Erstmal wird nur provisorisch ein asphaltierter Zugang zum Zugangsbauwerk hergestellt.