Beiträge von ungestalt

    ich sehe das forderungspaket eher als maximalforderung. natürlich sind einige nutzungen einander ausschließend. ich kann mir auch noch kein grünflächendenkmal für die matthaikirche vorstellen - da außerdem schon ein denkmal existiert. zu begrüßen ist die durchwegbarkeit. schon allein die wiederherstellung des bis auf zwei wege durchweg umbauten kirchhofs wäre für mich eine sensation.
    was ich nicht ganz verstehe - mir deucht, die ehemalige ohrenburg wäre durch CG gekauft worden. habe ich da was falsch aufgeschnappt? wenn dem so wäre, kann doch die öffentlichkeitsbeteiligung sowieso nicht viel machen, da privateigentümer...

    Ich kann auf dem Foto leider nicht genau erkennen, wie es in der Anlage geplant ist. Sind das Bänke zwischen den Bäumen? Wenn dieser Bereich tatsächlich von zwei Mauern abgetrennt ist, sieht mir das nach einem beliebten einigermaßen abgelegenen Aufenthaltplatz für Leute aller Art aus, welche derzeit in der Anlage rund ums Dr.-Müller-Denkmal verweilen.
    Interessant jedenfalls die Idee, den Bereich vom Ring her blickdicht zu bepflanzen. Damit in 20 Jahren die Baulücke dahinter nicht mehr auffällt ;)

    Eine einigermaßen gelungenge Integration des Supermarktes, wie ich finde. Damit dürften aber die Pläne fürs Thomasium 150m weiter gestorben sein, oder wird sich Konsum in unmittelbarer Nähe von Rewe und Aldi den FoodWars stellen? Kann ich mir fast nicht vorstellen...

    ... wenn die CG-Gruppe den Koloss auf innenstadtkonforme Proportionen umbaut und öffentliche Durchwege schafft, die nicht wie Gefängnisinnenhof anmuten, bin ich da offen für Umbauvorschläge.
    Ökologisch und geschichtstreuer ist die Umbauvariante allemal. Obwohl die Herstellung einer kleineren Bebauung schon spannend gewesen wäre--- so im Hinblick auf die Zeichen, die die Stadtverwaltung mit Wiedererrichtung der historischen Klingertreppe gesetzt hat.
    Vielleicht wird hier auch erstmal "nur" Immobilienpoker betrieben.

    für mich auch spannend, vor allem in bezug auf die selbstwahrnehmung der SAB. größte pluspunkte: offener durchweg und (hoffentlich jederzeit zugängliches) öffentliches forum - gerade für fußgänger von bahnhof zum zoo nicht uninteressant - und geschlossene raum- und traufhöhen.
    kleines contra: die säulenidee ist vielleicht ein wenig übers ziel hinaus geschossen. stelle mir 200m fassadenraster mit dünnen weißen spinnensäulen schon etwas abstrakt vor.
    jedenfalls ein bau, der das gemütliche leipzig wieder etwas durchrütteln wird.

    Das klingt mir irgendwie wie eine Zeitungsente. Erstens sind Plätze in Markkleeberg und Machern, die ausreichen sollten und zweitens ist da Straßenverkehr drumherum wo sicher keine frei fliegenden Bälle den Autofahrern die Scheiben schmücken sollen.
    Andererseits passt es natürlich irgendwie auch zum "Mir wollen das hier gemiedlich." Neureicher (Neu)Leipziger... Persönlich fänd ich den Verbleib einer Festwiese in so exponierter Lage schöner als ein Tummelplatz für eine handvoll gefühlt Besserstehender.

    schöne aufnahmen. zwei sachen fallen da besonders auf: wieviel fläche durch parkflächen unnötig versiegelt wird, gerade hier im messegelände. und weiß jemand, ob die zufahrtsstraße auf der seite der str. d. 18.okt sich mit den im letzten sommer veröffentlichten plänen der stadt verträgt? dort war doch auf dieser seite der straße eine art durchgehende fußgängerrambla geplant als achse zwischen deutschem platz und dem völle? sieht ja jetzt nach zubringerstraße aus...

    die fassade ist tatsächlich sehr einfach gehalten. aber schön zu sehen, wie der lückenschluß im leipziger süden voran schreitet. gerade die ecke hat nach dem abriß der wohnriegel gegenüber schon gelitten.

    dem entwurf nach zu urteilen lag da wohl noch etwas in der schublade aus den frühen neunzigern herum ;) aber allemal schön, dass die ecke bebaut werden soll. mal schauen, obs über die planungsphase hinaus geht.