Leipzig: S-Bahn Mitteldeutschland

  • ^^ An einer Überdachung kommt man ja aufgrund der Rolltreppen und nächtlichen Schliesszeiten nicht vorbei. Aufgrunddessen vermute ich mal, dass es Metall mit Glasbausteinen sein wird, halt ähnlich wie am Potsdamer Platz. Dj hat ja indirekt auf eine weitere Ähnlichkeit hingewiesen, auch der Regionalbahnhof Potsdamer Platz wird im Inneren durch hinterleuchtete Glasbausteine umfasst. Die Leipziger Variante wird aber sicherlich heller sein.


    Ranger: Der abgebildete südliche Zugang wird sicherlich spätestens, wenn an der Markthallenstraße gebaut wird, ins Gebäude integriert.

  • DaseBLN in #255


    Rischtisch ... weil ich es nicht kapiere .. ehrlich nicht .. das sowas als meisterleistung dargestellt wird .. München wurde glaub schon 35 Jahren Innenstadttechisch unterfahren.


    mangelhafte Präsenz von Nürnberg in Galileo


    Wir brauchen sowas nicht :-) ..

  • DaseBLN in #261


    die integrierung des südlichen zugangsbauwerks wird in der tat noch einiger anstrengungen bedürfen. zumal, wie in der karte in #261 wieder zu sehen ist, keiner der beiden eingänge zur station wilhelm-leuschner-platz an eben diesem liegen werden.

  • ^ So schauts aus. Die Zugänge sehen wirklich arg provisorisch und billig aus. Naja, abwarten. Davon abgesehen fänd ich es wunderbar, wenn man neben dem ovalen Königsplatz auch wieder die historische Platzsituation (früher Rossplatz) westlich des heutigen Bowling-Centers (früher an fast identischer Stelle: Panorama) wiederherstellen würde: http://museum.zib.de/sgml/bilder/gross/s0031458.jpg


    Auch wenn die Markthalle kommen sollte, so gibt es immer noch genügend Platz in dem Bereich, der erstmal bebaut werden muss.

  • steht das nun eigentlich schon fest? das der entwurf von Max Dudler umgesetzt wird, in ähnlicher ausführung?


    was KurushiX uns nun eigentlich sagen will, hab ich immer noch nicht verstanden. entweder DaseBLN hat recht und er ärgert sich, das so selten etwas über nürnberg im tv läuft, oder es macht für mich keinen sinn. es hat doch niemand behauptet das es eine einmalige leistung sei, was ingenieure un planer in leipzig mit dem city-tunnel schaffen. nur wird nunmal nicht aller 2 jahre ein solches projekt umgesetzt. das galileo vor 35 jahren noch keinen bericht aus münchen gesendet hat ist für mich auch eine schweinerei. was die sich erlauben ^^
    und wenn du dich recht erinnerst. es kamen auch viele berichte über den hamburger elbtunnel, der nun wirklich nur unter "ein bisschen wasser" durchführt (abgesehn davon, das der tunnel absaufen kann, kann nicht soviel passieren, keine häuser einstürzen (siehe köln) etc). und aus frankfurt kommen ebensoviele berichte über neue hochhausprojekte. und du willst sicherlich nicht mit uns streiten, dass es doch in anderen städten nicht auch hochhäuser gibt ^^


    also komm mal bitte wieder etwas runter, reg dich nicht so künstlich darüber auf, das ein in einem gewissen grad notwendiges infrastrukturprojekt umgesetzt wird. reg dich doch lieber über die "kanzler-ubahn" in berlin auf. die war auch nicht gerad billig und endet in 1km entfernung in 2 sackgassen. (momentan). und jetzt nicht weinen, ok? wird schon wieder :)

  • ^ Also Max Dudler ist definitiv der Architekt der Station Leuschnerplatz. Und da sich seine von den offiziellen Visualisierungen nur im Detail unterscheiden, würde ich mal von einer relativ ähnlichen finalen Umsetzung ausgehen. Viel wichtiger als die Frage, ob einer der Ausgänge tatsächlich zum Leuschnerplatz führt (wird der südliche in ein Gebäude integriert, können wir wohl davon ausgehen, dass auch ein Durchgang vom Leuschnerplatz geschaffen wird), ist es m.E., dass die Zugänge zur S-Bahn (nicht nur) bei den Citytunnel-Stationen klar und deutlich als solche Erkennbar sind. Dazu zählt m.E. ein deutliches, beleuchtetes S-Bahn-Logo, eventuell als Würfel wie hier in Berlin, sowie der Name der Station. Negatives Vergleichsbeispiel ist die momentane Beschilderung von S-Bahn-Stationen im Raum Leipzig mit S-Bahn Logos, die geschätzte 15 cm im Durchmesser messen. Man hat das Gefühl, die Zugänge sollen versteckt werden.

  • Einer der Bieter für den Bau des Citytunnels hatte gegen die Vergabe geklagt und laut der heutigen LVZ vor Gericht verloren. Der Bau des Tunnels kann damit weitergehen. Hoffen wir, dass keine größeren Verzögerungen mehr auftreten.


    Beobachter des Immobilenmarktes rechnen schon heute mit positiven Effekten für die Leipziger City.

  • Mein zynischer Spott sollte sich wohl eher gegen die Bauherren des Projektes Citytunnel richten als gegen KurushiX .


    Die immer wieder auftretenden Vergleiche mit der Berliner Kanzlerbahn zeigen eindringlich, dass die Bauherrenschaft des Citytunnels es nicht geschafft hat, die Funktion des Citytunnels einer breiten Öffentlichkeit zu vermitteln. Meine Meinung über Lokaljournalisten hatte ich ja schon hier#1026 zur Diskussion gestellt.



    Auch im Fall des Citytunnels gilt vermutlich, dass die Tunnelbauer eine andere Sprache sprechen als die Journalisten. Wenn die Kollegen und Kolleginnen der schreibenden Zunft in der Lage wären technische Texte und Pläne zu lesen, müssten sie erkennen, dass die Berliner "Kanzlerbahn" nicht mit dem Leipziger Citytunnel vergleichbar ist. Z.B. HIER .


    Die Kanzlerbahn ist das erste Teilstück einer geplanten Erweiterung des bestehenden Streckennetzes in Berlin.



    Der Citytunnel in Leipzig ist jedoch nur Teil des in Arbeit befindlichen Umbaus des gesamten S-Bahn- und Nahverkehrssystems im Großraum Halle-Leipzig. Der nur wenige Kilometer lange Tunnel verknüpft das Bahnsystem nicht nur zwischen Halle und Leipzig, sondern verbessert die Anbindungen bis Cottbus in Brandenburg, Wittenberg in Sachsen-Anhalt, Altenburg in Thüringen usw. Wenn Bayern mitspielt, können sogar Hof, Regensburg und Nürnberg davon profitieren.



    Daher wird das Betreiber-Ausschreibungsverfahren HIER Seite 2 als das bislang größte Ausschreibungsverfahren in Deutschland und zugleich als eines der kompliziertesten beschrieben. Immerhin geht um ein Auftragsvolumen von 2,5 Milliarden Euro (Stand 2006).


    Auch wenn sich der Tunnel selbst nicht wirklich mit den U-Bahnen in Nürnberg, München oder anderswo messen kann, ist das Gesamtprojekt doch anspruchsvoll.




    Das Neue Deutschland (ehemals Zentralorgan des Zentralkomitees der Sozialistische Einheitspartei Deutschland) kann sich auch nicht gerade für das Projekt "Citytunnel Leipzig" erwärmen. Zu Ostzeiten hatten die Linken andere Projekte zu finanzieren und konnten daher wirklich funktionierende Nahverkehrssysteme nicht realisieren. Man schaue sich nur HIER die geschätzten jährlichen laufenden Kosten für die innerdeutsche Grenze von einer halben Milliarde Ostmark an – der durchschnittliche Monatsverdienst dürfte zuletzt im Osten zwischen 500 und 1.000 Ostmark gelegen haben.





    Dass die Kosten bei öffentlichen Bauvorhaben immer wieder aus dem Ruder laufen ist mehr als unschön. Sollte man aber wirklich auf ein gut ausgebautes Nahverkehrssystem verzichten?

  • Kosten hin, Kosten her. Der CTL wird ab 2012 zum absoluten Rückgrat des Nahverkehrs im Großraum Leipzig und der Stadt Leipzig selbst und nach Inbetriebnahme wird ihn keiner mehr missen wollen. Ich persönlich sehe heute schon Schlagzeilen wie "S-Bahn-Stau im CTL. Braucht Leipzig einen zweiten Tunnel?" :D Was ich damit sagen will: Der CTL wird über kurz oder lang zu einem Umdenken der gesamten Öffentlichkeit führen und Investitionen in den attraktiven Ausbau des gesamten ÖPNV (Tram, Bus, etc.) erleichtern.


    Beobachter des Immobilenmarktes rechnen schon heute mit positiven Effekten für die Leipziger City.


    ^ Oha, wer hätte das Gedacht. Da waren ja richtige Analysespezialisten am Werk. ^^


    Aber was soll das bitteschön?
    "Die historische Bausubstanz in der Hainstraße erschwert die Expansion moderner Einzelhandelskonzepte."


    Da ist es wieder, jenes fast inflationsartig verwendete Wörtchen "modern", welches durch seine subjektive Auslegung so dermaßen nichtsaussagend ist, aber trotzdem vermeintlichen Fortschritt und Verbesserung suggeriert. Damit eignet es sich wunderbar, um jegliches Nachdenken und Hinterfragen prophylaktisch im Keim zu ersticken und fragwürdige Konzepte an Gutgläubige zu verkaufen. In diesem Falle die Leserschaft. Wer will sich schon dem Fortschritt verschließen?


    "Bis auf wenige Ausnahmen siedeln sich vorwiegend regionale Anbieter und Szenelabels an."


    Höre ich da "leichte" Kritik heraus? Die kleinteilige Leipziger Hainstraße passt wohl nicht in die nach Schema F standardisierten EH-"Konzepte", die man sonst über alle Städte ausbreiten kann, oder wie? Hat es die arme deutsche Einzelhandelsindustrie wirklich so nötig, dass auch noch das property magazine Lobbyarbeit betreiben muss?


    Man sollte diesen Herren vielleicht mal erzählen, dass gerade diese nicht standardisierten, kleinteiligen Läden den Reiz der Leipziger City ausmachen.
    Oder eben mal einen Blick in andere, bessere, modernere Städte werfen. ;)

  • wird der ehemalige eingang zum untergrundmessehaus auf dem markt auch der eingang zur neuen station?


    ich daechte ja aber man sieht noch garnichts - wann beginnt eigentlich die phase in der alle "offenen stellen" wieder geschlossen werden?


    danke - hedges

  • wird der ehemalige eingang zum untergrundmessehaus auf dem markt auch der eingang zur neuen station? > Er wird Eingang zum Untergrundmessehaus, der wieder-errichtet wurde sowie zur Station Markt. Siehe >> http://citytunnelleipzig.info/lageplan.php (bissel runter-srollen).


    wann beginnt eigentlich die phase in der alle "offenen stellen" wieder geschlossen werden? > wenn der Ausbau der Stationen komplett fertig ist. Außer das Personal pendet später wieder mit einem Werkstattwagen, glaube ich aber nicht. Das Material muss ja auch noch wohin transportiert werden.

  • danke -


    der eingang auf dem markt aus den 20er wird stil haben - so etwas ist selbst in berlin rar geworden. gernell muss man sagen dass die haltestellen hauptbahnhof - markt - bayrischer bahnhof sehr anschaulich werden und sich von anderen s-bahn stationen sehr unterscheiden. ich bin gespannt.


    ohne dikussion und sicher kennt man es schon aber hier mal ein projekt dass den city-tunnel eher klein wirken laesst - http://www.das-neue-herz-europas.de/default.aspx

  • Citytunnel geht eventuell erst 2013 ans Netz


    Weitere Hiobsbotschaft beim CT: da ein unterlegener Bieter bei der Auftragsvergabe für den innenausbau der CT-Stationen Klage gegen die Auftragsvergabe erhoben hat, kann die Degese den Auftrag zum Stationsuasbau nicht mehr „bis Anfang Oktober“ auslösen, was bislang als letzte Chance für 2012 galt. Jedes Jahr Verögerung kostet den Freistaat nach LVZ-Informationen 50 Mio. Euro! Die Deges soll jetzt Wirtschaftsminister Morlok Alternativvorschläge vorlegen, es wird aber befürchtet, dass eine beshcleunigung des Bauablaufs noch teurer würde. Man muss sich also wohl leider darauf einstellen, dass erst ab 2013 im CT gefahren wird.

  • Man muss sich also wohl leider darauf einstellen, dass erst ab 2013 im CT gefahren wird. > Das Problem ist, das die Deutsche Bahn irgendwie darauf scharf ist, ihren Fahrplanwechel ständig im Winter durchzuführen. Würde es einen Fahrplanwechsel im Sommer geben, könnte dies auch schon Sommer 2013 geschehen. Was wiederum natürlich auch wieder blöde ist, aber besser als nochmal ein halbes Jahr zuwarten.


    P.S. Ich habe kein Problem durch einen Tunnel zufahren, der noch im Rohbau steckt. Würde man zwar 100% nicht absegnen lassen, aber warum 2 Jahre auf den Stationsbau warten...?

  • ^ Nicht die deutsche Bahn ist scharf darauf, sondern die europäischen Bahnen führen allesamt seit 2002 ihren Fahrplanwechsel im Dezember durch.


    Dein P.S. nehme ich mal nicht weiter Ernst, es geht hier um die Nutzung durch Fahrgäste, und denen wird eine fehlende Rolltreppe oder Treppen ohne Geländer kaum schmecken. Von versicherungsrechtlichen Gründen fang ich mal gar nicht erst an :)

  • Aha!


    Beim P.S. meinte ich eigentlich nicht den aktuellen Stand der Stationen. Eher bevor die End-Verkleidung/Farbe und die Ausstattung wie Möbel (Sitze, Fahrplanstele) und so kommen.

  • ^ Beides kannst du allerdings nicht trennen. Der Innenausbau der Station umfasst sowohl rein optische als auch viele brandschutz- und verkehrtechnische Maßnahmen.

  • HIER, auf der Seite von Frank Eritt,findet man eine Zusammenstellung der zum Projekt des Citytunnels Leipzig gehörenden "Netzergänzenden Maßnahmen". S-Bahnstationen werden neu gebaut, verlegt oder modernisiert. Lange verschobene Modernisierungsarbeiten an den Bahnstrecken -der Osten hat ja andere Prioritäten gesetzt-:mad: werden jetzt getätigt.

  • ^ Wobei ja leider einige sehr sinnvolle Maßnahmen wie der HP Theresienstraße oder die Höherlegung der Brücke Karl-Heine-Straße eingespart werden. Ich hoffe, der CT wird ein voller Erfolg und solche Dinge dann rasch nachgeholt. Bewegtbilder vom Tag der offenen Tür, zum Sinn des Tunnels und zur Fahrzeugwahl finden sich auch im ersten Teil der MDR-Bahnzeit vom Freitag.

  • Portikus wird wieder an die Ursprungsstelle verrückt

    Der Portikus des Bayerischen Bahnhofs wird am Freitag wieder 30 Meter gen Westen an seinen Ursprungsort verrückt. Mittels teflonbeschichteten Gleisen und 4 Zylinderpressen legt der 2.800 Tonnen schwere Koloss dann etwa 4 Meter pro Stunde zurück. Geplanter Start: 13:00 Uhr. Geplantes Ziel: zwischen 19:00 Uhr und 20:00 Uhr. Danach, wenn alles glatt über die Bühne gegangen ist, gibt's zur Feier des Tages noch ein Feuerwerk.


    Ausführlicher Bericht in der LVZ


    Sehenswerte 360°-Panoramabilder vom Citytunnel